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CLOU+: Erweitertes Seminar für den nächsten Karriereschritt

Berlin – Das Seminar für Oberärzte in Orthopädie und Unfallchirurgie, die vor dem nächsten Karriereschritt stehen, wird in diesem Jahr inhaltlich erweitert.

Zusätzlich zu den Karriereoptionen in der Klinik als Chefarzt oder (leitender) Oberarzt wird das Seminar zukünftig auch die Perspektiven der Niederlassung beleuchten. Hier ergeben sich sowohl in der klassischen orthopädisch-unfallchirurgischen (Gemeinschafts-)Praxis, als auch im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) attraktive Perspektiven für Fachärzte in O und U. Hinzu kommen zukunftsweisende, sektorübergreifende Tätigkeiten als Belegarzt und neue Versorgungsformen bis hin zum Consultant-System.

Im Bereich Niederlassung beschäftigt sich das Seminar neben den Voraussetzungen, mit den betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen als Selbständiger. Es geht um Businesspläne, Praxisfinanzierung und Investitionsrechnung. Erfahrene Kollegen berichten aus der eigenen Erfahrung und darüber, warum sie sich ganz bewusst nach einer vielversprechenden Klinikkarriere für die Niederlassung entschieden haben.

Daneben werden wie bisher die bewährten Themenblöcke zur Tätigkeit in leitender Position im Krankenhaus beleuchtet. Es geht um die Bewerbung als Chef- oder leitender Oberarzt, Vertragsverhandlungen sowie die eigene Positionierung im Unternehmen Krankenhaus sowie in regionalen Versorgungsnetzen. Auch hier wird gesundheitsökonomisches Knowhow, vom kleinen Einmaleins der Betriebswirtschaft bis zu wesentlichen Kennzahlen, vermittelt.

Das von der gemeinsamen Akademie AOUC organisierte Seminar richtet sich an alle Kolleginngen und Kollegen, die aus einer Oberarztposition heraus den nächsten Karriereschritt planen und dafür Wissen und Erfahrungen jenseits der fachlichen Expertise anreichern wollen.

Jetzt anmelden: Der CLOU+-Kurs findet vom 13.-14. September 2019 in Berlin statt.

Gastgeber ist in diesem Jahr Prof. Sven Märdian, kommissarischer Leiter des Centrums für Muskuloskelettale Chirurgie der Charité Berlin. Neben intensiven eineinhalb Seminartagen bieten wir einen gemeinsamen Abend zum Erfahrungsaustausch mit Teilnehmern und Referenten an.

Datum: 13.-14.09.2019

Ort:Berlin, Charité Campus Virchow Klinikum

Preis: 450 € für Mitglieder BVOU, DGOU, DGOOC, DGU / 700 € für Nicht-Mitglieder

Autor: Dr. Jörg Ansorg, BVOU-Geschäftsführer

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Schub für die Weiterbildung durch Mastertrainer-Programm

Berlin – Ein innovatives Fortbildungsangebot soll dazu beitragen, die Weiterbildung in der eigenen Klinik oder Praxis besser als bisher zu strukturieren, Lernkonzepte auszubauen und die eigenen Fähigkeiten als Weiterbilder durch Supervision zu vertiefen. Am 17. Juni beginnt der mittlerweile vierte Mastertrainerkurs für alle in die Weiterbildung involvierte Kolleginnen und Kollegen: Chefärzte, Oberärzte, Fachärzte und Assistenzärzte, die ermächtigt sind, die Weiterbildung zu koordinieren. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Angebot der Berufsverbände der Chirurgen (BDC), Internisten (BDI) und des BVOU. Die Initiative wird mittlerweile auch von VLOU und DGOU unterstützt.

Hauptanliegen ist es, die vor Ort tätigen Weiterbilder im Hinblick auf die wichtigsten Instrumente der strukturierten Weiterbildung zu schulen und in Supervisionen kontinuierlich zu begleiten. Das Kursangebot umfasst ein klassisches „Train-the-Trainer“-Konzept: Zunächst werden erfahrene Weiterbilder zu Mastertrainern ausgebildet. Dann ist Gelegenheit, die neuen Instrumente und Konzepte sechs Monate lang in der eigenen Abteilung einzusetzen. Die Erfahrungen daraus lassen sich auch nutzen, um Kollegen in der eigenen Klinik zu schulen oder bei weiteren Kursen der Berufsverbände mitzuarbeiten.

Problem: Die Assistenzärzte gehen rasch wieder

Einen Einblick in Themen des Mastertrainings nahmen Ende April in Baden-Baden mehrere Orthopäden und Unfallchirurgen im Rahmen eines Schnupperkurses beim VSOU-Kongress. „Die Weiterbildung ist ein wesentliches Thema an unserem Haus. Denn seit geraumer Zeit wechselten die Assistenzärzte in hoher Frequenz, häufig direkt nach Beendigung des common trunk“, sagt Teilnehmer Dr. med. Tobias Keßler, Chefarzt der Abteilung Unfallchirurgie und Orthopädie am Städtischen Krankenhaus Pirmasens in der Pfalz. Ziel sei es nun, den Nachwuchs zu motivieren und zu halten, indem man ein Basiscurriculum für die Weiterbildung formuliere. „Wir wollen nachhaltiger in die Zukunft planen“, betont Keßler.

Am Schnupperkurs hat ihn erstaunt, wie offen unter den Kollegen gesprochen wurde: „Man hat gespürt, dass überall Druck im Kessel ist.“ Keßler führt regelmäßig Mitarbeitergespräche mit den Weiterzubildenden. Doch bei aller Übung hält er dies immer noch für herausfordernd: „Es ist sehr schwer, mit einem Mitarbeiter über vorliegende Schwächen zu sprechen. Eine Schulung von uns Chefärzten gerade zum Umgang mit Konfliktsituationen im Sinne eines Coachings wäre höchst hilfreich.“ Mit Assistenzärzten in Pirmasens, die aus anderen Ländern stammen, gebe es teilweise zusätzlich noch sprachliche Probleme. Keßler hält auch wegen der gestiegenen Ansprüche des ärztlichen Nachwuchses an die Ausbilder das Kursangebot Mitte Juni in Berlin für ein sehr gutes Projekt.

Weiterbildung ist verbindlich – und braucht deshalb einen Rahmen

Dafür, sich weiter zu qualifizieren, wirbt auch Prof. Dr. med. Marcus Siebolds von der Katholischen Hochschule Köln, einer der Referenten im Juni und Referent des Schnupperkurses. Für die Ausbilder müsse man „mit wenigen Instrumenten ins Rennen gehen statt mit großen Programmen“, findet er. Wenn man die Grundidee verschiedener Tools – Kerncurriculum, Tutorenmodell, Kompetenzeinschätzung, Weiterbildungsgespräch – verinnerlicht habe, könne man in der eigenen Klinik oder Praxis sehr differenziert damit arbeiten. Siebolds Überzeugung: „Die Facharztweiterbildung ist etwas sehr Verbindliches. Dafür muss man auch einen sehr klaren, verbindlichen Rahmen finden.“

Der Mastertrainerkurs in Berlin dient dazu, einen Einstieg in die Themen der Qualifizierung zu finden, an der Anpassung der Tools für das eigene berufliche Feld zu arbeiten und sich mit der Rolle als Weiterbilder und den Anforderungen daran auseinanderzusetzen. Im Anschluss werden in der Regel zwei Supervisionen pro Jahr angeboten, bei denen aktuelle Probleme der Trainerarbeit besprochen werden. Die Teilnahme daran ist optional, ebenso die Mitarbeit bei überregionalen Veranstaltungen zur Ausbildung von interessierten Weiterbildern.

Klare Ansagen, was bis wann gelesen und gelernt werden muss

Angetan vom Schnupperkurs war Ende April auch Dr. med. Malte Natalis. Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie bildet in seiner Praxis in Freiburg in den Bereichen Schmerztherapie und Rheumatologie junge Ärztinnen und Ärzte weiter und wollte herausfinden, was er dabei noch besser machen kann. „Ich habe einiges erfahren und auch schon einiges geändert“, berichtet er kurz nach dem Kurs. Deutlicher als bisher mache er den Kollegen in Weiterbildung klar, „was bis wann gemacht und nachgelesen werden muss“. Sein Ziel ist es, „klare Richtlinien und Grenzen zu schaffen“. Das stößt nicht immer auf Gegenliebe, merkt Natalis, aber er verdeutlicht auch die Vorteile klarerer Strukturen: Die Weiterzubildenden lernten kontinuierlicher und nicht allein auf einen Prüfungstermin hin, sie könnten ihr Wissen deshalb auch einfacher überprüfen. Und klare Vorgaben zur notwendigen Lektüre vermittelten dem Nachwuchs: „Ich sorge dafür, dass Du die nötigen Dinge lernst.“

Natalis fand im Schnupperkurs erst, dass die vielen Vorgaben ein bisschen streng sind: „Das kam mir anfangs vor wie der Erziehungsstil des 19. Jahrhunderts.“ Aber ihn überzeugte das Argument, eine klare Struktur in der Weiterbildung sei von Vorteil für alle. Er erlebt zudem, dass viele junge Ärztinnen und Ärzte es nicht gelernt haben, sich selbst so zu strukturieren und durchzubeißen wie die Älteren, und einen klaren Rahmen fordern. Natalis hat vieles aus dem Seminar aufgegriffen, aber das perfekte schriftliche Konzept steht noch nicht ganz, wie er lachend einräumt: „Ich bin dabei.“

Wer Interesse an einer Teilnahme am Mastertraining am 17./18. Juni in Berlin hat, sollte sich rasch anmelden: Es werden noch einige wenige Plätze für Teilnehmer aus dem Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie freigehalten. Mitglieder vom BVOU, VLOU und DGOU zahlen 200 Euro, Nichtmitglieder 350 Euro. Interessenten wenden sich bitte direkt an den Geschäftsführer des BVOU, Dr. med. Jörg Ansorg (ansorg@bvou.net). Details zum Inhalt des Mastertrainerkurses finden Sie im nachfolgenden Link.

Sabine Rieser

Seminar für Strukturierte Weiterbildung in O und U

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Mastertrainerseminar für die strukturierte Weiterbildung in O&U

Gemeinsames Angebot von BDC, BDI, BVOU, VLOU und DGOU

Die Weiterentwicklung der Qualität im Bereich der Facharztweiterbildung ist ein zurzeit intensiv diskutiertes Thema. Neben den notwendigen strukturellen Veränderungen (Novellierung der Musterweiterbildungsordnung) geht es im Mastertrainer-Kurs um die Unterstützung in den Kliniken vor Ort.

Die Berufsverbände der Chirurgen und Internisten (BDC und BDI) und nun auch der Orthopäden und Unfallchirurgen (BVOU) haben eine gemeinsame Initiative zur Weiterentwicklung der Facharztweiterbildung ins Leben gerufen und bereits über 50 Mastertrainer ausgebildet. Die Initiative wird mittlerweile auch vom VLOU und von der DGOU unterstützt.

Seminar und Zielgruppe

Im Juni 2016 wird der 4. Trainingskurs beginnen, zu dem wir herzlich einladen möchten.

Hauptanliegen ist es, die in der Praxis tätigen Weiterbilder auf die wichtigsten Instrumente der strukturierten Weiterbildung zu schulen und in Supervisionen kontinuierlich zu begleiten.

Das Angebot richtet sich an alle in die Weiterbildung involvierten Kolleginnen und Kollegen in Klinik und Praxis:

  • Chefärztinnen und Chefärzte
  • Oberärztinnen und Oberärzte
  • Fachärztinnen und Fachärzte
  • Assistenzärzte, die von ihren Ermächtigten beauftragt sind, die Weiterbildung zu koordinieren.

Das Mastertrainerkonzept

Das Mastertrainermodell beschreibt ein klassisches Train-the-Trainer-Konzept. Dabei werden Sie als erfahrener Weiterbilder in einem ersten Schritt zu einem Mastertrainer ausgebildet. Nach der Ausbildung sollen dann die Mastertrainer in ihren Abteilungen sechs Monate lang die erlernten Instrumente und Kompetenzen umsetzen. Diese Erfahrungsphase ist notwendig, um später eigene Erfahrungen in die Ausbildung der Weiterbilder einbringen zu können. Die erworbenen Kompetenzen können dann sowohl in der eigenen Klinik bei der Schulung der eigenen Kollegen, als auch bei Teilnahme an überregionalen Ausbildungsveranstaltungen für Weiterbilder, die BDC und BDI durchführen werden, genutzt werden.

Kosten

Der Mastertrainerkurs inkl. der Supervisionen wird einmalig € 350,– für Nichtmitglieder und € 200,– für Mitglieder von BDI, BDC, BVOU, VLOU und DGOU kosten.

Aufgaben und Arbeitsaufwand der Mastertrainer

  • Teilnahme an der Ausbildung zum Mastertrainer.
  • Im Anschluss daran werden in der Regel zwei Supervisionen im Jahr angeboten, in denen aktuelle Probleme in der Trainerarbeit besprochen werden. Die Teilnahme ist optional.
  • Ebenfalls optional: Mitarbeit bei der Durchführung von überregionalen Großveranstaltungen zur Ausbildung von interessierten Weiterbildern durch BDI, BDC, BVOU, VLOU und DGOU
  • Gemeinsam mit Prof. Siebolds, Dr. Ansorg und Prof. Denkinger Zusammenarbeit bei der Verstetigung des Projektzuschnitts und Einbringen eigener Ideen der Mastertrainer für die Weiterentwicklung des Projektes.

Um dieses fortschrittliche und kliniknahe Konzept in den aufwändigen Arbeitsalltag integrieren zu können, wurde eine sparsame Zeiteinteilung realisiert.

Die konkrete Zeitbelastung kann der Tabelle Zeitaufwand entnommen werden (Tabelle 1).

Der Ablauf der Grundausbildung

In der zweiten Übersicht sind Ablauf und Inhalte der Grundausbildung dargestellt. Die Ausbildung ist stark trainingsorientiert. Jeder Teilnehmer erhält alle notwendigen Ausbildungsunterlagen in Form eines Trainerlogbuchs. (Tabelle 2)

Zum Workshop soll jeder Teilnehmer bitte ein Notebook mitbringen!

Anmeldung & Kosten

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie für diese neue Aufgabe gewinnen könnten. Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Weiterbildung in der Klinik so zu optimieren, dass Sie das Beste aus den schwierigen Bedingungen herausholen. Das Projekt wird davon leben, dass sich ausgewiesene Kliniker bereiterklären, daran teilzunehmen.

Termin:    17.6. – 18.6.2016
Dozent:    Prof. Dr. med. Marcus Siebolds
Ort:            Robert-Koch-Platz 9, 10115 Berlin

Weitere Informationen zum Kurs erhalten Sie gerne auf Anfrage bei Herrn Ruff von der BDI-Geschäftsstelle per E-Mail: sruff@bdi.de. Auch können Sie sich bei ihm oder bei Dr. Jörg Ansorg  verbindlich für den Kurs anmelden.

Es sind noch einige wenige freie Plätze für diesen Kurs vorhanden!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Jörg Ansorg (BVOU)

Prof. Michael Denkinger (BDI)

Dr. Norbert Hennes (BDC)

Prof. Dr. Marcus Siebolds (Sysco GmbH)

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Das Mastertrainerprogramm zur strukturierten Weiterbildung in Chirurgie und Innerer Medizin

In Mastertrainerkursen, die zukünftig gemeinsam von BDI, BDC und BVOU angeboten werden, lernen Chef- und Oberärzte, wie Weiterbildung in der Klinik strukturiert durchgeführt werden kann. Für 2016 sind neben dem vierten Mastertrainerkurs weitere Supervisionen sowie gemeinsam mit dem VLOU organisierte Schnupperangebote auf dem VSOU und dem DKOU geplant.

Bereits zum dritten Mal haben der BDI und der BDC – neuerdings auch der BVOU – den Mastertrainerkurs für interessierte Weiterbilder im November 2015 in Berlin erfolgreich durchgeführt. An Bord waren 18 Chef- und Oberärzte und eine Assistenzärztin, die eines gemeinsam hatten: Sie sind in ihren Kliniken aktiv in die Weiterbildung eingebunden und sehen den Bedarf nach mehr Strukturierung und Werkzeugen, die in den Alltag integrierbar sind.

Prof. Marcus Siebolds von der katholischen Fachhochschule in Köln, einer der profiliertesten Weiterbildungsforscher zum Thema Postgraduiertenweiterbildung in Deutschland, war sich sicher: „Mit dem vorgestellten Rahmen aus Kerncurriculum, Arbeitsanweisungen nach einem speziellen Schema, Lernstandsrückmeldung unter Einbeziehung der Kriterien des ACGME (Accreditation Council of Graduate Medical Education) und Testaten haben die Weiterbilder das Rüstzeug, um eine nachhaltige und wirksame Weiterbildungsstruktur in Ihren Kliniken aufzubauen.“

Prof. Michael Denkinger, Vorstandsmitglied des BDI, und gemeinsam mit Dr. Jörg Ansorg (BVOU) Initiator des Projekts, ergänzte: „Dieses Programm ist auf die geringen Zeitressourcen in den Kliniken zugeschnitten und enthält das absolute Minimum einer wirksamen Weiterbildungssteuerung“. Der interdisziplinäre Ansatz garantiert dabei vor allem das politische Gewicht des Projektes. Perspektivisch ist es das Ziel, Kammern und Kliniken vom Sinn des Projektes zu überzeugen und Kooperationen einzugehen.

Die Teilnehmerrunde bestand aus Kollegen unterschiedlicher Subdisziplinen innerhalb der Inneren Medizin und Chirurgie. Dabei waren sowohl kleinere und mittlere Kliniken, aber auch Universitätskliniken repräsentiert.

Gerade in kleineren Einheiten, da waren sich die Teilnehmer einig, ist aufgrund der strukturellen Voraussetzungen mit Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes und Abdeckung der Dienste, die Weiterbildung besonders schwierig zu organisieren. Aber auch die Kollegen aus Großkliniken wie der Kölner Uniklinik waren vom Sinn des vorgestellten Konzepts und den vermittelten praktischen Werkzeugen überzeugt.

In intensiven Diskussionen und praktischen Ausarbeitungen wurde sowohl die wachsende Arbeitsverdichtung und Dokumentation berücksichtigt, als auch das Problem der passiven Weiterzubildenden (Stichwort „Generation Y“) beleuchtet. Auch hier konnte Prof. Siebolds auf seinen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen und – ergänzt mit praktischen Beispielen aus der Klinik-Beratung und seiner eigenen Erlebniswelt als Arzt – wesentliche und pragmatische Lösungsvorschläge mit den Teilnehmern des Kurses entwickeln.

Die Erfahrung aus Kliniken, in denen bereits Mastertrainer aktiv sind, zeigt außerdem: wer das System umsetzt, hat nach kurzer Zeit keine Schwierigkeiten mehr bei der Rekrutierung motivierter Weiterzubildender.

Im Anschluss an den Kurs, wurden von der Planungsgruppe Mastertrainer, bestehend aus Dr. Ansorg (BVOU), Prof. Denkinger (BDI), Dr. Hennes (BDC) und Prof. Siebolds weitere Maßnahmen und Angebote für 2016 besprochen.

Neben fortgesetzten Supervisionsangeboten für bereits ausgebildete Mastertrainer wird auch im Juni 2016 ein neuer Mastertrainerkurs zur Ausbildung von 20 weiteren Kolleginnen und Kollegen aus Innerer Medizin und Chirurgie angeboten.

Dass die Kombination aus Kurs und Supervision hilft, das Programm auch vor Ort in den Kliniken umzusetzen, sind sich am Ende alle einig. Noch besser geht es, wenn nicht nur der Chefarzt, sondern auch die weiterbildenden Oberärzte und ggf. ein Assistentenvertreter dabei sind. Diese Erfahrung soll im nächsten Kurs umgesetzt werden.

Kooperationsgespräche mit interessierten Ärztekammern wie der LÄK Hessen und Kliniken werden ebenso fortgesetzt wie die Gründung eines Netzwerks für Facharztweiterbildung weiterverfolgt wird.

Veranstaltungsangebote Mastertrainer für strukturierte Weiterbildung 2016
Datum und Ort Veranstaltung Preis BVOU/Nicht-BVOU
09.03.2015
Frankfurt/Main
Supervision für Mastertrainer
29.04.2016
Baden-Baden
Fit für die ärztliche Führungsrolle
inkl. Schnupperkurs Mastertrainer O&U
100 € / 200 €
(www.bvou.net/ado)
17.6. – 18.6.2016
Berlin
Mastertrainerkurs BDI/BDC/BVOU
(nur 20 Plätze verfügbar!)
200 € / 350 €
(email an sruff@bdi.de)
26.10.2016
Berlin, DKOU
Fit für die ärztliche Führungsrolle
inkl. Schnupperkurs Mastertrainer O&U
100 € / 200 €
(www.bvou.net/ado)

 

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.

Warten Sie nicht zu lange – der letzte Kurs war bereits rasch ausgebucht.

Dr. med. Jörg Ansorg Prof. Dr. med. Michael Denkinger Dr. med Norbert Hennes
Geschäftsführer BVOU Vorstandsmitglied BDI Mastertrainer des BDC
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