Archiv für den Monat: Juni 2026

Perspektive DVT – „Die SCS Bildgebung auf dem DGUV Nürnberg und der Sommerakademie Sportorthopädie in Oberjoch“

Erleben Sie diese Perspektive live auf dem DGUV 2026 in Nürnberg und während der Sommerakademie Sportorthopädie in Oberjoch.

In Nürnberg zeigen wir Ihnen am X2C-Stand gemeinsam mit unseren Anwendern, wie sich die tägliche Praxis durch strukturierte digitale Prozesse und moderne 3D-Diagnostik nachhaltig verändert – von der Indikation über die Aufnahme bis zur Befundung.

Was Sie in Nürnberg erwartet:

• Die aktuelle Generation der SCS MedSeries® H22 Klasse
• Konkrete Einblicke in die Transformation von 2D- zu 3D-Diagnostik im Praxisalltag
• Gespräche mit erfahrenen Anwendern aus der SOCIETY
• Einblick in neue Entwicklungen und Perspektiven der Bildgebung

Freuen Sie sich in Oberjoch auf ein spannendes Programm:

Tauchen Sie in die Welt der eigenständigen 3D-Diagnostik ein und verfolgen Sie den aufschlussreichen Vortrag „Die Relevanz einer präzisen Diagnostik in der Sportorthopädie“ von Herrn Dr. med. Max Friedrich.

Sie haben individuelle Fragen zur SCS Bildgebung?

Zögern Sie nicht, unser Team vor Ort anzusprechen. Wir begleiten Sie strukturiert auf dem Weg von der 2D- zur 3D-Diagnostik – medizinisch, wirtschaftlich und organisatorisch.

Sie können gerne schon vorab einen Termin für eine persönliche Beratung während des Kongresses buchen. Schreiben Sie uns hierzu gerne eine E-Mail an beratung@myscs.com oder füllen Sie das Kontaktformular aus:

Podcastfolge: Durch den Digitalisierungsdschungel in O&U

Digitalisierung ist in aller Munde – aber wer hat schon die Zeit, 50 oder 100 Anbieter zu vergleichen, unzählige Webinare anzusehen und am Ende trotzdem nicht sicher zu sein, welche Lösung wirklich zur eigenen Praxis passt? Dieses Problem hören wir immer wieder. 

Und deshalb reden wir drüber. In der neuesten Podcast-Folge gehen Sebastian Alsleben (medimeets) und BVOU-Geschäftsführer Dr. Jörg Ansorg genau dieser Frage auf den Grund:

Wie können Ärztinnen und Ärzte in O&U den Überblick im Dschungel der Digitalisierung bewahren – und welche Hilfestellungen gibt es, um die passenden Tools für die Praxis zu finden?

Arbeitsschutz in der Arztpraxis? Geht heute auch digital

Gefährdungsbeurteilungen, Mitarbeiterunterweisungen und Hygienepläne gehören nicht unbedingt zu den beliebtesten Aufgaben im Praxisalltag. Viele Ärztinnen und Ärzte empfinden sie als lästige Bürokratie, schließlich werden Arbeitsschutz und Hygiene in einer gut geführten Praxis ohnehin täglich gelebt.

Das Problem ist nur: Gelebter Arbeitsschutz allein reicht nicht aus. Im Falle einer behördlichen Kontrolle zählt vor allem, was dokumentiert und nachweisbar ist.

Doch an dieser Stelle entsteht häufig ein Engpass. Nicht weil Arbeitsschutz vernachlässigt wird, sondern weil seine Organisation Zeit, Struktur und kontinuierliche Pflege erfordert. Dokumente müssen erstellt und fortlaufend aktualisiert, Fristen zuverlässig eingehalten werden.

Dabei stellt sich die Frage, warum ausgerechnet dieser Bereich noch häufig mit Papierordnern, Excel-Listen und Vor-Ort-Terminen organisiert wird. In einer Zeit, in der elektronische Patientenakten, digitale Terminvergabe und Videosprechstunden längst zum Praxisalltag gehören, bietet auch der Arbeitsschutz inzwischen neue Möglichkeiten. Unterweisungen, Beratungen und sogar Begehungen sind vielfach digital möglich.

Genau diesen Ansatz verfolgt die safeprax GmbH, die sich seit 2025 auf die digitale Arbeitsschutzbetreuung von Arztpraxen spezialisiert hat. Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen und Gefahrstoffkataster werden durch spezialisierte Fachkräfte erstellt und digital gepflegt, ohne Vor-Ort-Termine und ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs. Beratungen finden per Video statt, Folgebegehungen ebenfalls. Die Praxis hat jederzeit Zugriff auf ihre vollständige Dokumentation, abrufbar in dem Moment, in dem sie gebraucht wird.

Gerade orthopädische und unfallchirurgische Praxen, in denen der Dokumentationsaufwand besonders hoch ist, können von digitalen Angeboten profitieren. Denn eine Vereinfachung der Arbeitsschutzanforderungen ist kaum zu erwarten. Im Gegenteil: Mit der weiteren Umsetzung des Arbeitsschutzkontrollgesetzes und verschärften Prüfvorgaben ab 2026 werden die Kontrollen durch Behörden intensiver.

Fazit

Arbeitsschutz wird in Arztpraxen bleiben, unabhängig davon, wie man dazu steht. Wer ihn ohnehin lebt, sollte auch in der Lage sein, ihn nachzuweisen. Der Aufwand dafür muss nicht bei der Praxis liegen. Praxen, die ihre Dokumentation strukturiert und digital aufgestellt haben und sich dabei auf externe Unterstützung stützen können, die den laufenden Betrieb nicht unterbricht, sind nicht nur bei Kontrollen im Vorteil. Sie schaffen mehr Raum für das, wofür alle in diesem Beruf angetreten sind: die Versorgung der Patientinnen und Patienten.

 

Matthias Salewski
Geschäftsführer & Sicherheitsingenieur, safeprax GmbH

Die safeprax GmbH begleitet Arztpraxen bei der digitalen Organisation ihres Arbeitsschutzes. Praxen, die mehr erfahren möchten, finden weitere Informationen unter www.safeprax.de/bvou

Endlich: Marktüberblick in Digitalisierung und KI in der Praxis für Orthopädie und Unfallchirurgie

Digitalisierung ist in aller Munde — aber wer hat die Zeit, 50 oder 100 Anbieter zu vergleichen, Webinare zu schauen und am Ende trotzdem nicht zu wissen, was wirklich zur eigenen Praxis passt?

Wir haben das gehört. Sehr oft.

Mit dem BVOU-Digitalpreis versuchen wir seit einem Jahr, Übersicht und Orientierung bei Innovationen für Digitaltools in Orthopädie und Unfallchirurgie zu bieten. Das funktioniert schon ganz gut, kann aber mit den rasanten Entwicklungen, gerade bei der Anwendung künstlicher Intelligenz, kaum Schritt halten.

Deshalb haben wir als BVOU ergänzend eine neue Partnerschaft ins Leben gerufen, die noch mehr Orientierung im Markt der Digitalisierung und KI bieten wird.

Für unsere Mitglieder:
eine neutrale Anlaufstelle für Praxis-Digitalisierung

Gemeinsam mit MediMeets — einer unabhängigen Digital-Plattform für niedergelassene Ärzte — bieten wir Ihnen ab sofort strukturierte Orientierung rund um digitale Praxislösungen. Kein Vertrieb. Keine versteckten Empfehlungen. Nur das, was wirklich hilft.

Was Sie erwartet

Digitale Lösungen — vergleichbar an einem Ort
Terminbuchung, Dokumentation, Abrechnung, KI-Assistenz — 16 Kategorien, kuratiert und strukturiert. Damit Sie nicht jeden Anbieter einzeln recherchieren müssen.

ROI-Rechner: Was bringt Digitalisierung konkret?
Patientenaufkommen, Mitarbeiter und Praxisgröße eingeben — und live sehen, wie viel Zeit und Geld digitale Tools in einer typischen orthopädischen oder unfallchirurgischen Praxis freisetzen. Die Zahlen überraschen meistens.

Digital Twin: Ihre Praxis in 5 Minuten analysiert
Kurze Eingabe, klare Ausgabe: Benchmarks, eine priorisierte Digitalisierungs-Roadmap und konkrete Einsparpotenziale — datenbasiert, nicht meinungsbasiert.

Kostenloser Digital-Check — exklusiv für BVOU-Mitglieder
15 Minuten. Ein Gespräch. Sie erfahren, wo Ihre Praxis digital Potenzial hat — ohne Verkaufsgespräch danach.

Wer kann mit wem?
Prüfen Sie direkt im Portal, mit welchen Digitaltools Ihre aktuelle Praxis-EDV nahtlos zusammenarbeitet. Und wo es zu Problemen kommen kann.

Wer kann besonders mit dem BVOU?
Unsere Partner bei Praxis-IT und Künstlicher Intelligenz werden auf der Plattform besonders markiert. Bei diesen Anbietern erhalten Sie als BVOU-Mitglied besondere Konditionen. Fragen Sie direkt danach, wenn Sie mit den Anbietern Kontakt aufnehmen.

PVS-Hub
Marktübersicht aller PVS-Systeme mit wichtigen Features, Entwicklungstrends und Funktionsvergleichen. Und wenn Sie Ihr System wechseln möchten, bekommen Sie hier die besten Migrationstipps.

Gründer-Cockpit
Für die Neugründung einer Praxis oder Übernahme einer Niederlassung haben wir alle Tools in einer kompakten Übersicht vereint. Standort- und Marktanalyse, Finanzplanung, Personal, Medizintechnik, Praxis-IT und vieles mehr. Ihr Business-Fahrplan für die ersten Jahre der Niederlassung.

Live-Webinare
Wöchentliche Sessions zu Digitalisierung, Praxismanagement und Gründung — mit Experten, die aus der Praxis kommen, nicht aus dem Vertrieb. Wer nicht nur lesen, sondern auch direkt fragen will: Hier ist der richtige Ort.

Warum jetzt?

Die Anforderungen an Praxen wachsen und die Zeit, sich durch den Anbieter-Dschungel zu kämpfen, ist knapp. Diese Initiative gibt Ihnen als BVOU-Mitglied einen direkten, unabhängigen Zugang zu dem, was andere Praxen bereits nutzen oder sich über Jahre hart erarbeiten müssen.

Wir freuen uns sehr, Ihnen diesen Mehrwert anbieten zu können, und sind schon neugierig darauf, was Sie alles entdecken werden. Schreiben Sie uns gern Ihre Meinung und vor allem Ihre Wünsche. Wir wollen das System kontinuierlich an den Bedarf unserer Mitglieder anpassen und verbessern.

Eine Initiative des BVOU e.V. in Zusammenarbeit mit MediMeets.

 

Budgetierung ambulanter Operationen ist teurer Schutzzaun für die Krankenhäuser

Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) übt scharfe Kritik an der geplanten Deckelung der Vergütung ambulanter Operationen. Diese stellt aus Sicht des SpiFa eine klare systemische Bevorteilung von Krankenhäusern und einen medizinischen Rückschritt dar. Das gesundheitspolitische Ziel der Ambulantisierung wird damit konterkariert und Kosten für das Gesundheitssystem nach oben getrieben.
Im Zuge des GKV-Spargesetzes will die Bundesregierung die Finanzierung ambulanter Operationen künftig deutlich beschneiden. Vergütungsdeckelungen für ambulante Operateurinnen und Operateure in Tageskliniken oder spezialisierten Praxen sollen faktisch wieder eingeführt werden. Krankenhäuser hingegen sollen keinen derartigen Beschränkungen unterliegen.

Der SpiFa sieht darin eine gravierende Benachteiligung der ambulanten Versorgung. Ambulante Operationen werden dadurch unwirtschaftlicher, eine Rückverlagerung in den stationären Bereich ist die Folge. Die im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD aus guten Gründen festgehaltenen Ambulantisierungsziele werden dadurch völlig ad absurdum geführt.

„Es ist nahezu grotesk, wenn die Politik sich die Ambulantisierung plakativ auf die Fahne schreibt und den ambulanten Bereich gegenüber Krankenhäusern durch ihr Tun dann derart benachteiligt. Absehbar ist, dass Patientinnen und Patienten für Operationen wieder öfter im Krankenhaus landen, obwohl das medizinisch völlig vermeidbar wäre“, so der Vorstandsvorsitzende des SpiFa, Dr. med. Dirk Heinrich.

Für den SpiFa ist klar: Operationen zunehmend ambulant durchführen zu können ist eine der großen Errungenschaften des medizinischen Fortschritts. Damit geht nicht nur eine deutliche Entlastung für Patientinnen und Patienten einher, denen ein unnötiger Krankenhausaufenthalt erspart bleibt. Auch das Gesundheitssystem insgesamt profitiert mittel- bis langfristig von deutlich niedrigeren Kosten.

Vor dem Hintergrund der angespannten Finanzlage der GKV kann es daher nur heißen: Mehr Ambulantisierung. „Die Ambulantisierungsdynamik grade jetzt politisch zu sabotieren, schadet Patientinnen und Patienten und unserem Gesundheitssystem insgesamt. Hier wird gegen jede Vernunft ein teurer Schutzzaun für Krankenhäuser errichtet“, so Dr. Heinrich weiter.

Der SpiFa fordert die Abgeordneten des Deutschen Bundestages daher nachdrücklich auf, eine Budgetierung des ambulanten Operierens zu verhindern.

Quelle: SpiFa

Ärzteproteste sind deutlicher Weckruf für die Politik

Vor dem Hintergrund der heutigen bundesweiten Ärzteproteste mahnt der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) zur Überarbeitung des GKV-Spargesetzes. Dessen Auswirkungen bewertet der SpiFa als faktische Leistungskürzungen für gesetzlich Versicherte durch die Hintertür. In den ganztägigen Praxisschließungen sieht er nun einen deutlichen Weckruf für die Politik.

Zum heutigen 10. Juni 2026 haben die fachübergreifenden Ärzteverbände MEDI Geno Deutschland und MEDI Baden-Württemberg niedergelassene Ärztinnen und Ärzte im gesamten Bundesgebiet zur ganztägigen Praxisschließung aufgerufen. Hintergrund dessen ist die in dieser Woche stattfindende erste Lesung des GKV-Spargesetzes im Deutschen Bundestag sowie die tagende Gesundheitsministerkonferenz.

Der SpiFa als Stimme von 160.000 Fachärztinnen und Fachärzten sieht sich dadurch in seinen wiederholten Warnungen gegenüber dem Bundesministerium für Gesundheit und den Abgeordneten des Deutschen Bundestages bestätigt. Wird der Gesetzentwurf in seiner jetzigen Form beschlossen, werden ab 2027 mindestens 46 Millionen Facharzttermine ersatzlos wegfallen. Besonders betroffen sind davon chronisch Kranke, ältere Menschen und Patientinnen und Patienten mit akutem Behandlungsbedarf.
Das politische Anliegen der protestierenden Fachärztinnen und Fachärzte, auf die Gefahr aufmerksam zu machen, die von GKV-Spargesetz für die Versorgung der Patientinnen und Patienten ausgeht, ist aus Sicht des SpiFa allzu nachvollziehbar.

„Wir warnen seit Wochen: Dieses Gesetz schwächt die ambulante Versorgung. Es führt in seiner jetzigen Form zu weniger Facharztterminen und längeren Wartezeiten für gesetzlich Versicherte. Seine negativen Effekte werden sofort spürbar sein. In jedem Bundesland, ob in der Stadt oder auf dem Land, in jedem Wahlkreis. Die heutigen Ärzteproteste sind ein deutlicher Weckruf für die Politik“, so der Vorstandsvorsitzende des SpiFa, Dr. med. Dirk Heinrich.

Der SpiFa appelliert erneut eindringlich an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, den von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf grundlegend zu überarbeiten und sich dabei ehrlich zu machen.

„Die Politik darf sich keinen Illusionen hingeben: Was nicht mehr bezahlt wird, findet auch nicht statt. Wer Beitragsstabilität anstrebt, kann zudem nicht gleichzeitig Versichertengelder zweckentfremden, um damit den Bundeshaushalt zu sanieren. Das ist maximal unglaubwürdig. Versichertengelder gehören in die Versorgung, nicht in staatliche Prestigeprojekte“, so Dr. Heinrich weiter.

Quelle: SpiFa

Sparmaßnahmen auf Kosten der Patientenversorgung: “Längere Wartezeiten bedeuten eine Verzögerung der Genesung”

Am 10. Juni 2026 findet bundesweit ein Ärzte-Aktionstag gegen die geplanten Einsparungen im Gesundheitswesen statt. Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz bringt massive Kürzungen mit sich, die vor allem die ambulante Versorgung in der Orthopädie und Unfallchirurgie bedrohen. Weniger Termine, längere Wartezeiten, eingeschränkte Notfallversorgung und die Budgetierung ambulanter Operationen – all das sind Konsequenzen, die nicht nur Ärzte betreffen, sondern vor allem die Patienten. Um auf diese Missstände aufmerksam zu machen, hat der BVOU eine große Protestkampagne gestartet. Zum Aktionstag sprechen Dr. Helmut Weinhart (Vorstandssprecher und Vizepräsident), Dr. Anna-Katharina Doepfer (Vizepräsidentin) und Dr. Johannes Flechtenmacher (Schatzmeister) über die Auswirkungen der geplanten Sparmaßnahmen, die Konsequenzen für unsere Patienten und unsere Praxen sowie die Ziele der Protestaktion.

Herr Dr. Weinhart, wie konkret wird die Budgetierung der ambulanten Operationen die Versorgung der Patienten in der Orthopädie und Unfallchirurgie verändern?
Dr. Helmut Weinhart: Eine Budgetierung ambulanter Operationen bedeutet, dass es künftig eine strikte Obergrenze für die Anzahl der Operationen gibt, mit denen wir unsere Patienten kostendeckend versorgen können. Sobald dieses Budget ausgeschöpft ist, werden weitere Eingriffe entweder gar nicht mehr oder nur noch zu deutlich reduzierten Sätzen bezahlt. Für unsere Patienten heißt das: Notwendige Operationen können nicht mehr zeitnah ambulant angeboten werden, es entstehen Wartelisten, und viele Eingriffe werden aufgeschoben, müssen stationär durchgeführt werden oder werden unterlassen. Das ist ein klarer Rückschritt gegenüber der bisherigen extrabudgetären Vergütung, die eine bedarfsgerechte Versorgung ermöglichte. Damit wird die politische Forderung ambulant vor stationär ad Absurdum geführt und die Versorgung wird teurer.

Welche Folgen hat die Budgetierung für die wirtschaftliche Stabilität der Praxen in unserem Fachgebiet?
Dr. Helmut Weinhart: Die wirtschaftlichen Folgen sind gravierend. Durch die Budgetierung und die daraus resultierende Reduktion der Vergütung von 10 bis 20 Prozent – je nach KV-Region und Patientenstruktur – verlieren viele Praxen einen erheblichen Teil der notwendigen Grundlage für die Patientenversorgung. Damit ist nicht nur die die flächendeckende Versorgung unserer Patienten, sondern auch die Existenzgrundlage vieler Praxen gefährdet. Investitionen in moderne Technik, Personal oder innovative Therapien sind dann nicht mehr möglich. Viele Kolleginnen und Kollegen werden gezwungen sein, ihr Leistungsangebot einzuschränken oder im schlimmsten Fall ihre Praxis aufzugeben.

Was müsste aus Ihrer Sicht politisch geschehen, um diese Sparmaßnahmen zu verhindern und die Qualität der Patientenversorgung zu sichern?
Dr. Helmut Weinhart: Politisch ist zwingend notwendig, die geplante Budgetierung der ambulanten Operationen zurückzunehmen und die extrabudgetäre Vergütung beizubehalten. Außerdem müssen die versicherungsfremden Leistungen – also gesamtgesellschaftliche Aufgaben wie die Gesundheitsversorgung von ALG-II-Empfängern – endlich aus Steuermitteln und nicht aus den Beiträgen der GKV-Mitglieder finanziert werden. Nur so kann der künstliche Finanzdruck auf das System reduziert und die Qualität der Patientenversorgung langfristig gesichert werden. Wir fordern eine nachhaltige, bedarfsgerechte Finanzierung der ambulanten Versorgung und eine faire Lastenverteilung zwischen ambulantem und stationärem Sektor.

Frau Dr. Doepfer, wie erklären Sie Patienten, dass durch die geplanten Maßnahmen in Zukunft weniger Termine und längere Wartezeiten zu erwarten sind?
Dr. Anna-Katharina Doepfer: Ich erkläre meinen Patienten offen, dass die Politik mit dem neuen Gesetz die Zahl der bezahlten Behandlungen und Operationen begrenzt. Das bedeutet, dass wir nicht mehr alle Patienten so schnell und umfassend versorgen können wie bisher. Die Praxis kann weniger Termine anbieten, weil wir für viele Leistungen keine Vergütung mehr erhalten, sobald das Budget erschöpft ist. Das führt zwangsläufig zu längeren Wartezeiten und weniger verfügbaren Terminen – eine Entwicklung, die wir als Ärzte sehr bedauern, aber nicht verhindern können, solange diese Sparmaßnahmen bestehen bleiben.

Welche Auswirkungen haben längere Wartezeiten auf die Gesundheit und Lebensqualität der Patienten, insbesondere in der Orthopädie und Unfallchirurgie?
Dr. Anna-Katharina Doepfer: Längere Wartezeiten bedeuten für viele Patienten eine Verschlechterung ihrer Beschwerden und eine Verzögerung der Genesung. Gerade in der Orthopädie und Unfallchirurgie ist eine zeitnahe Behandlung oft entscheidend, um chronische Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder Folgeschäden zu vermeiden. Verzögerte Operationen oder Therapien können dazu führen, dass Patienten länger arbeitsunfähig sind, ihre Lebensqualität sinkt und in manchen Fällen sogar dauerhafte Schäden entstehen. Das widerspricht dem Grundsatz einer bedarfsgerechten und hochwertigen medizinischen Versorgung.

Wie können wir unsere Patienten aktiv in die Protestbewegung einbinden, um gemeinsam ein Zeichen gegen die geplanten Kürzungen zu setzen?
Dr. Anna-Katharina Doepfer: Wir setzen auf Transparenz und Aufklärung: In unseren Praxen informieren wir die Patienten mit Plakaten, Flyern und persönlichen Gesprächen über die drohenden Verschlechterungen. Besonders effektiv sind die Postkartenaktionen, bei denen Patienten direkt aus dem Wartezimmer heraus per Handy ihre Bundestagsabgeordneten kontaktieren können. So machen wir deutlich, dass nicht nur wir Ärzte, sondern auch die Patienten von den Kürzungen betroffen sind. Je mehr Patienten sich beteiligen, desto größer ist der politische Druck, die Sparmaßnahmen zu überdenken.

Herr Dr. Flechtenmacher, wie stark werden die geplanten Maßnahmen den Betrieb der orthopädischen und unfallchirurgischen Praxen beeinflussen, insbesondere in Bezug auf Investitionen und innovative Therapien?
Dr. Johannes Flechtenmacher: Die geplanten Maßnahmen schränken den finanziellen Spielraum der Praxen massiv ein. Durch die Honorarkürzungen und die Budgetierung bleibt weniger Geld für Investitionen in moderne Medizintechnik, Digitalisierung oder innovative Therapien und auch für eine gerechte Entlohnung der medizinischen Fachangestellten. Viele Praxen werden gezwungen sein, auf notwendige Anschaffungen zu verzichten oder Personal abzubauen. Das gefährdet nicht nur die Innovationskraft, sondern insbesondere die qualitativ hochwertige fachärztliche Versorgung vieler Patienten in Deutschland.

Welche Konsequenzen erwarten Sie für die Notfallversorgung in den Praxen? Wie stark könnte diese eingeschränkt werden?
Dr. Johannes Flechtenmacher: Die Notfallversorgung wird zwangsläufig leiden wenn die Ressourcen knapper werden, auch wenn echte lebensbedrohliche Notfälle im Fachgebiet Orthopädie und Unfallchirurgie eher selten sind. Aber ein akuter Bandscheibenvorfall, eine Gelenkverletzung oder auch ein entzündetes rheumatisches Gelenk erleben die Patienten als erheblich akute Einschränkung. Sollen diese Patienten nicht mehr zeitnah versorgt werden? Wenn das Budget für ambulante Operationen oder Behandlungen erschöpft ist, können auch dringende Fälle nicht mehr zeitnah versorgt werden. Das führt zu einer gefährlichen Rationierung, bei der selbst akute Patienten auf Wartelisten landen oder in die Klinik verwiesen werden müssen. Die wohnortnahe, schnelle Versorgung in der Praxis ist damit bedroht.

Wie schätzen Sie die langfristigen Auswirkungen der Sparmaßnahmen auf die gesamte ärztliche Versorgung in Deutschland ein?
Dr. Johannes Flechtenmacher: Langfristig droht eine massive Verschlechterung der ambulanten fachärztliche Versorgung in Deutschland. Wenn Praxen ihr Angebot einschränken, verschärft sich der Terminmangel, insbesondere im ländlichen Raum. Die Wartezeiten werden weiter steigen, die Versorgungslücken größer. Wollen das die Patienten tatsächlich? Um das zu verhindern, brauchen wir dringend eine nachhaltige Finanzierung und eine Politik, die die ambulante fachärztliche Versorgung stärkt statt schwächt.

Ich danke Ihnen für die Gespräche.

Das Interview führte Janosch Kuno.

Anstehende Prüfung durch BMG: Aktualisierung des DMP Osteoporose  

Seit 2020 gibt es in verschiedenen Regionen Deutschlands ein Disease-Management-Programm (DMP) für Osteoporose. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) nimmt in regelmäßigen Abständen Änderungen am DMP vor. So fanden auch zuletzt am 16. April 2026 mehrere Neuerungen beim DMP Osteoporose Einzug, unter anderem basierend auf der S3-Leitlinie des Dachverbandes der Deutschsprachigen Wissenschaftlichen Osteologischen Gesellschaften (DVO). Dies teilt die Kassenärztliche Bundesvereinigung mit.

Für beide Geschlechter ist die Voraussetzung für eine Einschreibung in das DMP weiterhin die gesicherte Diagnose einer medikamentös behandlungsbedürftigen Osteoporose. Während bislang nur Frauen ab 50 Jahren teilnahmeberechtigt waren, können nun auch Männer ab diesem Alter, statt wie zuvor erst ab 60, am DMP partizipieren.

Auch die Kriterien für die Indikationsstellung wurden auf Grundlage der S3-Leitlinie aktualisiert. Eine medikamentös behandlungsbedürftige Osteoporose liegt demnach vor, wenn das anhand von Alter, Risikofaktoren und DXA-Befund ermittelte Risiko, eine proximale Femurfraktur oder Wirbelkörperfrakturen zu erleiden innerhalb der nächsten drei Jahre min. 5% beträgt. Ein Risiko von min. 3% reicht ebenfalls aus, wenn zusätzlich irreversible Risikofaktoren oder ein sehr hohes Risiko einer unmittelbar bevorstehenden Fraktur vorliegen. Nach wie vor ist die Indikation außerdem bei einer manifesten Osteoporose mit bereits bestehender osteoporotischer Fraktur gegeben.

Die zugelassenen Arzneimittel Abaloparatid und Romosozumab wurden in den Empfehlungen zur spezifischen medikamentösen Therapie und in der Dokumentation ergänzt.

Neben der grundsätzlichen Koordination des DMPs durch Hausärzte und – bei Patienten ohne Multimorbidität – durch Orthopäden und Unfallchirurgen können künftig auch Fachärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie und Innere Medizin und Rheumatologie ohne Zusatzqualifikation die Koordination in Ausnahmefällen übernehmen. Für weitere Fachärzte (z. B. Physikalische und Rehabilitative Medizin) ist die Koordination nur mit osteologischer Zusatzqualifikation (Osteologe DVO) möglich. Diese Ausnahmefälle sind insbesondere bei bereits langjähriger Betreuung des Patienten durch den entsprechenden Facharzt oder aus medizinischen Gründen gegeben.

Sollten diese Neuerungen im Beschluss des G-BA bei der anstehenden Prüfung durch das Bundesgesundheitsministerium standhalten, treten sie voraussichtlich im vierten Quartal dieses Jahres in Kraft. Bei bereits abgeschlossenen Verträgen zum DMP Osteoporose besteht für Vertragsanpassungen durch die regionalen Vertragspartner eine Frist von einem Jahr nach Inkraftsetzung.

www.g-ba.de/richtlinien/83/

Leopold Braun, Tübingen

Hybrid-DRG: Befristete Zuschläge für Eingriffe bei Kindern in den EBM aufgenommen

Der Bewertungsausschuss (BA) hat eine unterjährige Übergangsregelung zur Anpassung der Vergütung von ambulanten Operationen bei Kindern an die Hybrid-DRG beschlossen (838. Sitzung, schriftliche Beschlussfassung).

Zum Hintergrund: Mit dem Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz wurden Leistungen für vulnerable Gruppen wie Menschen mit Behinderung sowie Patientinnen und Patienten, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, von den Hybrid-DRG ausgeschlossen. Diese gesetzliche Vorgabe wurde bei der Hybrid-DRG-Vergütung für das Jahr 2026 umgesetzt. Mit Inkrafttreten des Krankenhausreformanpassungsgesetzes am 15. April 2026 wurde dieser Ausschluss jedoch vom Gesetzgeber wieder aufgehoben.

Zuschläge befristet in den EBM aufgenommen

Eine unterjährige Anpassung der Vergütungssystematik über Hybrid-DRG-Fallpauschalen war nicht möglich. Um dennoch bereits 2026 für entsprechende Eingriffe bei Kindern die Vergütung über den EBM an die Vergütung der Hybrid-DRG anzugleichen, hat der BA befristet mehrere neue Zuschläge in den EBM aufgenommen. Vorgesehen ist ein Zuschlag in Höhe von 60 Prozent auf die ambulante Operation inklusive der Anästhesie.

Mit diesem Zuschlagsmodell soll vornehmlich für die im Kindesalter relevanten Eingriffe annähernd das Vergütungsniveau der voraussichtlich in Betracht kommenden Hybrid-DRG erreicht werden. Da eine reguläre Einbeziehung der Leistungen erst im Rahmen der Weiterentwicklung der Hybrid-DRG zum Jahr 2027 erfolgen kann, handelt es sich hierbei um eine Übergangslösung auf Basis von Näherungswerten. Sie gilt für den Zeitraum vom 16. April 2026 bis zum 31. Dezember 2026.

Für Menschen mit Behinderung werden die Hybrid-DRG 2027 angepasst. Eine Übergangsregelung für 2026 war hier leider nicht möglich: Im Gegensatz zum Alter macht der Gesetzgeber keine eindeutigen Vorgaben für eine Umsetzung (z. B. Liste mit ICD-Kodes oder Angabe der Pflegegradeinteilungen).

Hinweise zur Abrechnung

Die neuen Gebührenordnungspositionen (GOP) 31950 bis 31997 stehen im neuen EBM-Abschnitt 31.8. Die Zuschläge können Ärzte abrechnen, wenn sie eine ambulante Operation gemäß EBM-Abschnitt 31.2 bei Patienten bis zum vollendeten 18. Lebensjahr durchführen und die Leistungslegende des Zuschlags den entsprechenden OPS-Kode enthält.

Dazu sind in der Leistungslegende des Zuschlags alle OPS-Kodes des Hybrid-DRG-Leistungskatalogs genannt, die ebenfalls im Anhang 2 zum EBM gelistet sind, auch wenn es sich dabei teilweise um Verfahren handelt, die im Kindesalter nur selten durchgeführt werden.

Die Abrechnung der Operations- und Anästhesieleistungen sowie der mit der Operation zusammenhängen-den Leistungen erfolgt nach den Regularien des EBM im Rahmen der gesamtvertraglichen Abrechnung. Laborleistungen und Sachkosten bleiben damit zusätzlich berechnungsfähig.

Gemäß der Logik der Hybrid-DRG-Fallpauschalen ist über den jeweiligen Zuschlag sowohl eine Angleichung der operativen als auch der anästhesiologischen Leistung vorgesehen. Aus systematischen Gründen ist ein Zuschlag allerdings ausschließlich auf die jeweils zutreffende GOP für die ambulante Operation nach Ab-schnitt 31.2 über den EBM berechnungsfähig. Erfolgt die Leistung unter Anästhesie gemäß Abschnitt 31.5.3 EBM, ist der Zuschlag im Innenverhältnis zwischen Operateur und Anästhesist aufzuteilen.

Hinweise zur Kalkulation der Zuschläge

Die (Hybrid-)DRG-Fallpauschalen vergüten keine einzelnen Leistungen, sondern „inhalts- und aufwandsähnliche“ Fälle. Insofern ist es nicht möglich, die „Lücke“ zwischen der EBM-Vergütung von Einzelleistungen und der pauschalierten Vergütung eines Falles über Hybrid-DRG genau zu bestimmen.

Für die Festlegung der Punkte für die GOP 31950 bis 31997 galten zudem folgende Grundsätze, um sich rechnerisch dem Unterschied zwischen der EBM-Vergütung und der Vergütung über eine Hybrid-DRG-Fall-pauschale zu nähern:

› Vergütung nach den Regularien des EBM (u. a. GOP für ärztliche Leistungen, Labor und Sachkosten)

› Sachgerechte Vergütung derjenigen Eingriffe, die im Kindesalter relevant sind.
Resultat ist ein normativer Zuschlag von 60 Prozent auf den Eingriff für die entsprechenden OPS-Kodes.

Bei dem gemeinsamen Zuschlag für die operative und anästhesiologische Leistung ist das Verhältnis zwischen den jeweiligen Kosten variabel. Dies ist bedingt durch die (fallzahlgewichtete) Mischkalkulation einer Hybrid-DRG, in die verschiedenen Eingriffe einfließen.

Hinweis zur Veröffentlichung

Das Unterschriftsverfahren ist eingeleitet. Wir haben Ihnen den Beschluss und die entscheidungserheblichen Gründe beigefügt. Wir stellen ihn außerdem auf unserer Internetseite zur Verfügung (www.kbv.de/984706). Das Institut des Bewertungsausschusses veröffentlicht den Beschluss auf seiner Internetseite (https://institut-ba.de/ba/beschluesse.html) und im Deutschen Ärzteblatt. Der Beschluss steht unter dem Vorbehalt der möglichen Beanstandung durch das Bundesgesundheitsministerium.

Quelle: KBV

Aufruf zur Beteiligung am Ärzte-Aktionstag am 10. Juni  

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 10. Juni 2026 findet bundesweit ein Ärzte-Aktionstag gegen die geplanten Sparmaßnahmen, Budgetierungen und das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz statt.

 Viele Haus- und Facharztpraxen in ganz Deutschland beteiligen sich an unterschiedlichen Aktionen, Fortbildungstagen, Praxisschließungen sowie an Protestkundgebungen.

Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz trifft unser Fachgebiet Orthopädie und Unfallchirurgie besonders hart.

Konkret bedeutet das:

  • Vergütungskürzungen von 5-25% in der ambulanten Versorgung – je nach KV-Bezirk und Patientenanteil in offener Sprechstunde sowie Hausarzt-Terminvermittlung.
  • 3 – 5 Millionen weniger Behandlungstermine in orthopädisch-unfallchirurgischen Praxen (Kalkulation KBV)
  • Einführung einer Budgetierung für ambulante Operationen.

Die Konsequenzen für uns und unsere Patienten sind gravierend:

  • Längere Wartezeiten
  • Weniger Spielraum für ambulante Operationen
  • Kein Raum für Investitionen und aufwändige Therapien

Wir müssen uns positionieren – gemeinsam mit unseren Patienten!

Wir laden Sie ein, sich an regionalen Aktivitäten sowie der überregionalen Kampagne des BVOU zu beteiligen und Ihre Patienten über die Auswirkungen des Gesetzes zu informieren. Dazu haben wir bereits vor einigen Wochen eine erfolgreiche Informationskampagne ins Leben gerufen, die bereits mehrere tausend BVOU-Mitglieder und deren Patienten wahrgenommen haben.

Mit der Aktion laden wir dazu ein, an ihre regionalen Bundestagsabgeordneten zu schreiben.

Für Ihr Wartezimmer haben wir Plakate und neu Postkarten zu Ausdrucken vorbereitet, die Sie aushängen bzw. auslegen können. Sie finden alles zum Download in dem oben genannten Artikel auf unserer Webseite.

Plakate und Postkarten enthalten einen QR-Code, über den Ihre Patienten direkt auf das E-Mail-Tool weitergeleitet werden. Dort werden über die Eingabe der PLZ  die zuständigen Bundestagsabgeordneten identifiziert und Muster-E-Mails vorbereitet. Diese können ihre Patienten dann direkt vom Handy aus versenden.

So können Sie mitmachen:

  • Plakate aushängen und Postkarten im Wartezimmer oder am Tresen auslegen
  • Patienten informieren: Erläutern Sie die Hintergründe der Protestaktion und die Konsequenzen der geplanten Maßnahmen.

Gemeinsam können wir ein starkes Zeichen setzen – für unsere Patienten und für die Zukunft einer hochwertigen ambulanten Versorgung in Orthopädie und Unfallchirurgie.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement!

Mit kollegialen Grüßen,

Dr. Helmut Weinhart – Vorstandssprecher
D
r. Anna-Katharina Doepfer – Vizepräsidentin
Dr. Johannes Flechtenmacher – Schatzmeister