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Dienstplan-Analyse-Tool für Arztpraxen zum BVOU-Sonderpreis

Der Dienstplan als stiller Kostenfaktor: Warum Zahlenkolonnen teure Planungsfehler verbergen

In orthopädischen Praxen gehört der Dienstplan zu den am häufigsten bearbeiteten – und am seltensten hinterfragten – Dokumenten. Er zeigt zuverlässig, wann wer anwesend ist. Ob die Besetzung zu jeder Stunde auch sinnvoll ist, zeigt er nicht. Genau dort entstehen Kosten, die in keiner BWA als eigene Position auftauchen.

Eine Stunde, jeden Montag, seit Jahren

Ein typisches Beispiel aus der Beratungspraxis: Der Arzt beginnt montags um 13 Uhr mit der Nachmittagssprechstunde. Die Mitarbeiterinnen stehen laut Plan erst ab 14 Uhr wieder im Dienst. Eine volle Stunde Sprechstunde ohne Assistenz – jeden Montag, seit Jahren. In der Realität verkürzt irgendjemand seine Pause, ungeplant und aus Sicht der Mitarbeiterin als Überstunden. Im tabellarischen Dienstplan ist diese Lücke praktisch unsichtbar: Die Zeiten stehen korrekt in den Spalten, nur ihr Zusammenspiel fällt niemandem auf.

In einem anderen Fall – eine Praxis mit vier Ärzten und 19 Medizinischen Fachangestellten – zeigte erst die grafische Aufbereitung der Anwesenheitszeiten, dass an einem Wochentag regelmäßig Mitarbeiterinnen eingeplant waren, obwohl kein Arzt im Haus war. Sie blieben dennoch bis zum offiziellen Sprechstundenende. Die Summe: über 10.000 Euro unnötige Überstundenkosten pro Jahr.

Keine dieser Situationen war eine bewusste Entscheidung. Sie sind einfach passiert – über Jahre gewachsen durch Vertretungsregelungen, geänderte Sprechzeiten und neue Teilzeitmodelle, nie hinterfragt, im Zahlenplan unsichtbar.

Orthopädische Praxen sind besonders anfällig

Je komplexer die Praxisstruktur, desto größer das Risiko unbemerkter Planungsfehler. Orthopädische und unfallchirurgische Praxen bringen dafür gleich mehrere Faktoren mit: geteilte Sprechstunden, Röntgen- und Funktionsbereiche mit eigenen Besetzungsanforderungen, OP-Tage, an denen Ärzte außer Haus sind, und häufig größere Teams mit unterschiedlichen Teilzeitmodellen.

Dabei geht es nicht nur in eine Richtung. Ebenso häufig wie Leerlauf findet sich das Gegenteil: Sprechstundenzeiten, in denen Ärzte ohne ausreichende MFA-Unterstützung arbeiten. Das bedeutet ineffiziente Nutzung teurer Arztzeit – und ein erhöhtes Haftungsrisiko, etwa wenn Behandlungen ohne Assistenz stattfinden.

Was der Blick auf Zahlen nicht leistet

Die Ursache liegt nicht in mangelnder Sorgfalt. Ein tabellarischer Dienstplan beantwortet die Frage „Wer ist wann da?” – mehr nicht. Die entscheidenden Fragen bleiben offen: Passt die Besetzung zu jeder Stunde zur Zahl der anwesenden Ärzte? Wo entstehen strukturelle Lücken, etwa mittwochnachmittags? Wo ist Personal anwesend, ohne dass Behandlungskapazität dahintersteht?

Wer diese Fragen aus Zahlenkolonnen beantworten will, muss jede Viertelstunde jedes Wochentags gedanklich durchrechnen – ein Aufwand, den im Praxisalltag niemand leisten kann.

Von der Farbe zur Zahl

Bewährt hat sich ein anderer Ansatz: die grafische Darstellung des Wochenplans als Balkendiagramm, ergänzt um eine automatische Bewertung jeder Viertelstunde nach dem Ampelprinzip. Kritische Zeitfenster – Arztzeit ohne Assistenz, Unterbesetzung, Leerlauf, unnötige Personalkosten – erscheinen farblich markiert und springen ins Auge, ohne dass jemand aktiv danach suchen muss. Eine Wochenübersicht macht aus einzelnen Auffälligkeiten ein Muster. Wer das einmal gesehen hat, kann es nicht mehr übersehen.

Die Farben sind dabei nur der erste Schritt. Aussagekräftig wird die Analyse durch die Zahlen dahinter: Wie viele Minuten pro Woche arbeitet ein Arzt ohne Mitarbeiter? Wie lange ist die Praxis unterbesetzt – und wie lange überbesetzt? Das sind keine akademischen Kennzahlen. Es sind die Zahlen für das nächste Jahresgespräch, für das Gespräch mit dem Steuerberater über die Personalkosten – und für die Entscheidung, ob wirklich eine neue Stelle nötig ist oder nur ein besserer Plan.

Fazit

Personalkosten sind der größte Kostenblock einer orthopädischen Praxis – und der Dienstplan ihr zentrales Steuerungsinstrument. Wer die eigene Wochenplanung einmal systematisch visualisiert und bewertet, entdeckt fast immer Optimierungspotenzial; häufig genügen kleine Korrekturen, um spürbare Beträge einzusparen und zugleich Haftungsrisiken zu reduzieren. Denn in den meisten Fällen gilt: Der Plan war nicht schlecht gemacht. Er war nur nie sichtbar gemacht worden.

Rudolf Loibl Betriebswirt (VWA), Unternehmensberater für Arzt- und Zahnarztpraxen Straubing

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Der BVOU bietet seinen Mitgliedern das im Artikel beschriebene Analyse-Verfahren als praxisfertiges Werkzeug an: Das Dienstplan-Analyse-Tool stellt den Wochendienstplan grafisch dar und bewertet die Besetzung automatisch nach dem Ampelprinzip. Es läuft vollständig lokal im Browser – ohne Cloud, ohne Installation, ohne laufende Kosten.

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Weitere Informationen

Perspektive DVT – „Die SCS Bildgebung – Ein integraler Teil meiner Praxis”

Auszug

Die Praxis Ortho4Sport in Köln, gegründet von Herrn Prof. Dr. med. Oliver Tobolski, setzt auf moderne, patientenorientierte Diagnostik. Bereits zur Eröffnung 2024 wurde sie mit dem SCS MedSeries® H22 ausgestattet – einer Technologie, mit der Herr Prof. Tobolski seit vielen Jahren arbeitet. Die hochauflösende 3D-Bildgebung liefert präzise Diagnosen bei minimaler Strahlendosis und steht binnen Sekunden zur Verfügung – ohne aufwendige Lagerung, mit hohem Komfort für den Patienten.

Auch das Praxisteam profitiert von der intuitiven Bedienung und schnellen Einarbeitung. Besonders schätzt Herr Prof. Tobolski die Möglichkeit, die plastischen 3D-Rekonstruktionen direkt im Gespräch mit dem Patienten einzusetzen – verständlich, anschaulich und auf Augenhöhe. Gerade bei komplexen Fällen liefert sie entscheidende Befunde – und ist für Ortho4Sport längst unverzichtbar: Medizinisch präzise, menschlich wertvoll und wirtschaftlich sinnvoll.

In einem Interview sprach er über die moderne Art zu diagnostizieren und welche Rolle die SCS MedSeries® in der konservativen Sportorthopädie spielt.

Maßgeschneiderte orthopädische Lösungen zur vollen Entfaltung des eigenen Potenzials – so lautet das Motto der fortschrittlichen Ortho4Sport, eine sportorthopädische Praxis in Köln. Gegründet wurde sie von Herrn Prof. Dr. med. Oliver Tobolski, der hier neueste medizinische Technologie mit erstklassiger Betreuung verbindet. Mit individuellen Therapieansätzen und einem engagierten, fachlich geschulten Team wird Menschen aller Altersgruppen dabei geholfen, in einen gesunden Alltag zurückzukehren. Um den hohen Ansprüchen des Arztes, des Teams und den Patienten gerecht zu werden, wurde die Ortho4Sport schon zur Praxiseröffnung mit der SCS MedSeries® H22 ausgestattet.

Als einer der DVT-Pioniere in der Humanmedizin arbeitete er bereits in einer anderen, renommierten Praxis mit dieser Technologie. Auch in der neuen Praxis, die er nun seit 2024 leitet, ist diese hochentwickelte Lösung im Einsatz. Gemeinsam mit dem Praxisteam sorgt Prof. Dr. med. Tobolski für eine individuelle und patientenorientierte Behandlung.

Innovative Diagnostik ist der gelebte Standard

Als einer der ersten Anwender der SCS Bildgebung kann Herr Prof. Tobolski auf viele Jahre Erfahrung zurückblicken. Die digitale Volumentomographie ist fest in seinem Praxisalltag verankert, weshalb es außer Frage stand, dieses Diagnostikverfahren auch in der Ortho4Sport einzusetzen und im vollen Umfang zu nutzen. Die Vorteile liegen für ihn ganz klar auf der Hand:

„Die SCS Bildgebung ist extrem patientenfreundlich, strahlenarm, höchst innovativ und sehr treffsicher in der Diagnostik.”

Mit dem eigenständigen Betrieb erzielt der Arzt schnell präzise Ergebnisse, auf deren Basis therapeutische Entscheidungen fundiert getroffen werden können. Dabei hilft die detaillierte, multiplanare Aufnahme in 0,2 mm Schichtdicke.

„Die Bildauflösung ist deutlich besser und genauer als eine Aufnahme mittels konventioneller Röntgenverfahren. Das hat direkten Einfluss auf die Aussagekraft der erstellen 3D-Schnittbilder und steigert meine Diagnosesicherheit enorm.”

 Einfach im Alltag, sicher in der Handhabung

Er betont besonders, dass es sich um eine praxisorientierte Lösung handelt, die dem Team den Einstieg leicht macht, sich im Alltag schnell bewährt und zugleich durch ihre kompakte Bauweise überzeugt. Die gängigen Vorurteile, die dieser Technologie gelegentlich entgegengebracht werden – etwa ein hoher Schulungsaufwand oder ein zu großer Platzbedarf – hält Herr Prof. Tobolski für unbegründet.

Seine langjährige Erfahrung zeigt vielmehr das Gegenteil: Die Implementierung gelingt mühelos, die Handhabung ist für das gesamte Team verständlich und der Nutzen im Praxisalltag sofort spürbar.

„Die Implementierung in die eigene Praxis ist einfacher als bei einem MRT und die Bedienung des Systems wird problemlos durchgeführt. Daher kann ich Bedenken um eine zu teure Anschaffung mit zu großem Personalaufwand nicht bestätigen.“

Für den Facharzt ist klar: Die Investition amortisiert sich schnell – durch eine saubere, zielgerichtete Diagnostik, die das Vertrauen der Patienten stärkt und unnötige Umwege erspart. Eine solch qualitativ hochwertige Leistung wird von den Patienten sehr geschätzt und honoriert.

Diagnostik mit hoher Teamakzeptanz

Damit ein neues Diagnostikverfahren erfolgreich ist, braucht es die Akzeptanz des Teams. In der Ortho4Sport ist das SCS MedSeries® H22 fest etabliert und wird von den Mitarbeitern nicht nur als technische Erweiterung, sondern vor allem als spürbare Erleichterung im Alltag wahrgenommen. Besonders geschätzt werden die einfache Bedienung und die schnelle Verfügbarkeit der Aufnahmen. Das Feedback fällt daher durchweg positiv aus, berichtet Herr Prof. Tobolski.

„Die Arbeit mit der SCS Bildgebung fällt meinen Mitarbeitern sehr leicht, da das Verfahren schnell erlernbar und gut reproduzierbar ist. Die Bedienung ist innovativ und daher wenig fehleranfällig. Es gibt eine kurze Learning Curve und alle Mitarbeiter sind sehr schnell in der Lage, sehr gute Bildergebnisse zu erzielen, die in einer qualifizierte Befundung resultieren.“


Das Ergebnis überzeugt nicht nur das gesamte Praxisteam – sondern auch die Patienten. Die 3D-Schnittbilder liegen dem behandelnden Arzt innerhalb weniger Sekunden vor und können gemeinsam am Befundmonitor besprochen werden.

Kommunikation auf Augenhöhe

Die Möglichkeit, die Untersuchungsergebnisse direkt im Anschluss gemeinsam mit den Patienten zu besprechen und dabei die dreidimensionale Darstellung einzusetzen, verbessert das Arzt-Patienten-Verhältnis spürbar, erklärt Herr Prof. Tobolski.

Diesen Aspekt sieht er als entscheidend für die Patientenkommunikation an, denn die Transparenz sorgt für mehr Akzeptanz und stärkt die gemeinsame Therapieentscheidung. Gerade im Bereich der Sportorthopädie, in der Patienten häufig einen hohen Anspruch an Präzision und Selbstbestimmung mitbringen, ist das ein echter Mehrwert.

„Durch die 3D-Darstellung können wir dem Patienten Gelenke plastisch zeigen und Probleme detailliert visualisieren. Das ist für mich der wichtigste Punkt in der Nutzung dieses Verfahrens. Wenn der Patient seinen Befund versteht, erreichen wir eine sehr hohe Patientencompliance.”

Verborgenes sichtbar machen und die richtige Diagnose finden

Mit Blick auf vergangene Fälle, die Herrn Prof. Tobolski besonders im Gedächtnis geblieben sind, berichtet er über Patienten mit langanhaltenden und ausgeprägten Beschwerden – oft nach scheinbar harmlosen Unfällen. Sie haben bereits zahlreiche Schnittbildverfahren hinter sich, viele unterschiedliche Befunde, aber keine klare Diagnose.

Diese Fälle kommen immer häufiger auf Anfrage von Rechtsanwälten, da die Versicherungen solche Patienten nicht selten als „Simulanten“ einstufen – mit dramatischen Folgen für deren Versorgung und Lebensqualität. Hier eröffnet die hochauflösende 3D-Diagnostik neue Perspektiven, erzählt der Facharzt.

„Bei solchen Fällen hilft uns die moderne 3D-Schnittbildgebung ganz besonders. Strukturelle Veränderungen in den oberen Kopfgelenken des Dens axis und beginnende arthrotische Veränderungen können mit der SCS Bildgebung einwandfrei dargestellt werden, während sie in der herkömmlichen Diagnostik untergehen.“

Für viele dieser Patienten bedeuten die neuen Befunde nicht nur lang erhoffte Klarheit über die Ursachen ihrer Beschwerden, sondern eröffnen zugleich endlich den Zugang zur richtigen Therapie – oftmals nach einer langen Phase der Unsicherheit, zahlreicher Voruntersuchungen und fehlender Antworten.

„Die 3D-Diagnostik macht in solchen Fällen wirklich den großen Unterschied und ich freue mich, dass ich den Patienten helfen kann.”

Fazit: Ein Verfahren, das in der eigenen Praxis nicht fehlen darf

Für Herrn Prof. Oliver Tobolski hat sich die SCS Bildgebung vom diagnostischen Werkzeug zu einem festen Bestandteil seiner ärztlichen Identität entwickelt. Sie verbindet technische Präzision mit echter Patientenorientierung: Plastische 3D-Rekonstruktionen schaffen Transparenz, erleichtern die Kommunikation und fördern die Compliance. Gleichzeitig überzeugt die Lösung durch ihre Effizienz und Wirtschaftlichkeit.

Für das Team der Ortho4Sport steht fest: Die SCS Bildgebung ist integraler Bestandteil moderner Orthopädie und für jede Praxis ein unverzichtbarer Fortschritt. Auch nach vielen Jahren der Nutzung ist Herr Prof. Tobolski nach wie vor überzeugt, dass die SCS Bildgebung einen festen Platz in der modernen orthopädischen Diagnostik verdient.

Besonders im niedergelassenen Bereich – aber auch in Kliniken, in denen viele Kolleginnen und Kollegen das Potenzial des Verfahrens bislang nicht kennen.

„Mit der SCS Bildgebung kann ich komplexe Fälle, die zuvor im diagnostischen Graubereich blieben, mit hoher Sicherheit klären. Das hat auf die Therapie und die Lebensqualität meiner Patienten einen entscheidenden Einfluss. Ich lade jeden ein, sich diese Lösung einmal anzuschauen. Ich zeige es gerne vor Ort – denn die Kombination aus schneller Untersuchung, niedriger Strahlendosis und hoher Auflösung ist einfach zu gut, um sie ungenutzt zu lassen.“

Prof. Dr. Oliver Tobolski
Ortho4Sport
Industriestraße 161
50999 Köln
www.ortho4sport.de

Digitale Volumentomographie mit dem SCS MedSeries® H22

SCS steht für Sophisticated Computertomographic Solutions und beschreibt die Lösung für die anspruchsvolle 3D-Bildgebung mit höchster Strahlenhygiene, höchster Bildauflösung sowie höchster Zeitersparnis für Patient, Praxis und Arzt – als Win-Win-Win-Situation – gleichermaßen.

Der digitale Volumentomograph SCS MedSeries® H22 besitzt ein breites Indikationsspektrum und ist aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nicht mehr wegzudenken. Mit dem platzsparenden Design findet das DVT in jeder Praxis einen Platz. Dank der hohen Strahlenhygiene und der Auflösung von bis zu 0,2 mm ist der digitale Volumentomograph auch in der Pädiatrie anwendbar. Die vom DVT ausgehende Strahlendosis kann unterhalb der täglichen terrestrischen Strahlendosis eingestellt werden und ist im Vergleich zur Computertomographie um bis zu 92 % geringer.

Die hochauflösenden Schnittbilder stehen, inklusive Rekonstruktionszeit, innerhalb von drei Minuten in multiplanarer Ansicht (axial, koronal, sagittal) sowie in 3D am Befundungsmonitor zur Beurteilung durch den behandelnden Arzt zur Verfügung. Im Resultat ist es mit dem DVT möglich, eine 3D-Schnittbilddiagnostik durchzuführen, die sehr strahlungsarm ist, eine exakte Beurteilung von Grenzflächen zwischen Metall- und Knochenstrukturen zulässt, und sehr einfach am Patienten anzuwenden ist.

Jetzt Beratungsangebot zum planungssicheren Einstieg in die SCS Bildgebung anfordern.

 

Perspektive SCS – „Die Wertigkeit der SCS Bildgebung in der orthopädischen Diagnostik bei Kindern und Jugendlichen“

Seit 2012 steht die SCS Bildgebung für den Einsatz in der orthopädischen und unfallchirurgischen Diagnostik zur Verfügung. Technologisch unterscheidet sie sich erheblich von der konventionellen CT Analyse. Mit einer Schichtdicke von 0,2 mm (CT typischerweise 1,0 mm) ist sie dabei unter den Aspekten der Strahlenhygiene maximiert[1-5]. Wir verfügen heute über Protokolle, die im Vergleich zum konventionellen CT (Hand-, Ellenbogen-, Knie- und Sprunggelenk) eine Reduktion der Strahlenbelastung von über 90 % und im Vergleich zu konventionellen Projektionsröntgenanalysen (Röntgenübersichtsaufnahmen) in 2 Ebenen die effektive Dosis um 31,6 % (Handgelenk), 23,3 % (Kniegelenk), 6,7 % (Sprunggelenk) und 33,3 % (Ellenbogen) reduzieren[6]. Daraus resultiert eine erstaunliche Verbesserung der Wertigkeit der DVT im diagnostischen Einsatz. Im Gegensatz zum konventionellen CT ist darüber hinaus eine funktionelle Analyse unter Belastung bei der Gelenkdiagnostik möglich.

Die SCS Bildgebung ist für die Extremitätendiagnostik spezialisiert und wird seit einigen Jahren im Zentrum für Sportorthopädie eingesetzt. Innerhalb einer Aufnahme drehen sich die Röntgenquelle und der hochauflösende Detektor in nur einem Umlauf von 210° in etwa 20 Sekunden um das zu untersuchende Volumen. Dabei werden mehrere Hundert Projektionen erzeugt, welche innerhalb einer computergestützten Rekonstruktion in multiplanare Schnittbilder und in eine 3D-Darstellung transformiert werden.

Im Dezember 2017 entschied sich Prof. Dr. med. Heinz Lohrer für die Implementierung des SCS MedSeries® H22, um eine präzise und individuelle Behandlung des Patienten sicherzustellen.

Einsatz der digitalen Volumentomographie bei Kindern und Jugendlichen in der täglichen Praxis

Aufgrund der überlagerungsfreien, multiplanaren Darstellung in 0,2 mm Schichten ist die diagnostische Wertigkeit der SCS MedSeries® erheblich größer als bei konventionellen Röntgenaufnahmen. Damit ergibt sich abhängig von der Indikation und konform dem Strahlenschutzgesetz die Notwendigkeit zum Einsatz des Systems auch als Primärdiagnostik. Dies gilt insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Diese haben, gerade aufgrund der noch offenen Epi- und Apophysenfugen ein spezifisches Verletzungs- und Schadensmuster, welches sich der Projektionsradiographie in nicht ausgeprägten Fällen häufig entzieht. Eine überlagerungsfreie Darstellung der knöchernen Strukturen ist deshalb bei der Diagnostik von Verletzungen und Schädigungen, sowie von dysplastischen Veränderungen nicht nur sinnvoll, sondern notwendig.

Die 3D-Darstellung ermöglicht darüber hinaus ein räumliches Verständnis der diagnostizierten Pathologie, was zur Operationsplanung von wesentlicher Bedeutung ist. Ein zusätzlicher Vorteil ist dadurch gegeben, dass das zu evaluierende Gelenk funktionell (zum Beispiel mit dem Körpergewicht) belastet werden kann.

Darüber hinaus eignet sich die SCS Bildgebung optimal für den Einsatz in der postoperativen Nachsorge, wenn Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Operationsergebnis und mit der Heilung knöcherner Strukturen evaluiert werden müssen. Die Stabilität von Osteosynthesen und die postoperative Belastbarkeit von Frakturen im Verlauf können häufi g mittels 2-D Röntgen nicht ausreichend beurteilt werden, während das System eine Möglichkeit zur sicheren Evaluation der postoperativen knöchernen Durchbauung anhand artefaktarmer Schnittbilder bietet.

Im Folgenden wird ein Fallbeispiel aus der täglichen Praxis dargestellt, das beispielhaft die Wertigkeit des Systems in der täglichen sportorthopädischen Diagnostik bei Kindern und Jugendlichen darstellt.

Epiphysenverletzung der distalen Tibia

Die 11 Jahre alte Patientin und ihr Vater berichten, dass sie 2 Tage zuvor beim Fußballspielen auf Kunststoffboden mit dem rechten Fuß „umgeknickt“ sei. In der Anamnese keine Vorschäden. Wegen der starken Schmerzen erfolgte sofort eine Vorstellung in einer nahe gelegenen Klinik. Eine „Zerrung“ sei dort diagnostiziert worden. Keine weitere bildgebende Analyse. Nach wie vor könne die junge Patientin aber „nicht auftreten“.

Bei der klinischen Untersuchung 2 Tage nach der Verletzung wurde der rechte Fuß an 2 Unterarmgehstützen komplett entlastet. Im Seitenvergleich Schwellung der rechten oberen Sprunggelenkkontur anterolateral und inframalleolär. Wenig Hämatomverfärbung über der lateralen Calcaneusfläche. Schmerzbedingt reduzierte Beweglichkeit des oberen und unteren Sprunggelenkes.

Eine eindeutige ligamentäre Instabilität war bei schmerzbedingter Abwehrspannung nicht erkennbar. Druckdolenz über dem anterolateralen OSG Gelenkspalt. Ausgeprägter Druckschmerz über der Syndesmose. Druckschmerz distale Fibula in Höhe der Epiphyse.

Sonographisch fand sich zu diesem Zeitpunkt eine intraartikuläre Ergussbildung im rechten OSG. Keine Ruptur der lateralen OSG Kapselbandstrukturen (LFTA und LFC). Kein Erguss in der peronealen Sehnenscheide. Die vordere Syndesmose war unauffällig. Keine Neovessels in der Powerdoppler Analyse.

Wir haben sodann zur überlagerungsfreien, exakten Evaluation des rechten oberen Sprunggelenkes und der Fußwurzel eine Aufnahme mit der SCS Bildgebung im Stehen, in 0,2 mm Schichten und mit computergestützter, dreidimensionaler Rekonstruktion durchgeführt.

Diagnostik Rechtfertigende Indikation

Klinisch unklare Verletzung nach Supinationstrauma im lateralen Sprunggelenkbereich rechts vor 2 Tagen mit seither persistierender belastungsabhängiger Schmerzhaftigkeit und schmerzbedingter Entlastung des rechten Fußes.

Fragestellung

Osteochondrale Läsion? Fraktur? Tibiofi bulare Diastase als Hinweis für eine Syndesmosenverletzung?

Befund

Es zeigt sich eine Epiphysenverletzung der distalen ventralen Tibia, sowie ein metaphysärer Biegungskeil dorsal. Eine wesentliche Dislokation im Frakturbereich lag nicht vor. Die knöcherne Epiphyse war unverletzt. Der tibiofibulare Spalt (Syndesmose) war unauff ällig. Beim Befund aus der SCS MedSeries® wurde die Diagnose einer Aitken I bzw. Salter-Harris Typ 2 Fraktur der distalen Tibia gestellt. Es erfolgte eine knapp 4-wöchige Immobilisation und Entlastung, zunächst in einer Scotchcast Unterschenkelschiene und sodann in einem zirkulären Scotchcast Unterschenkelverband. Nach Abnahme des Scotchcast Unterschenkelverbandes und nochmaliger Kontrolle mittels SCS Bildgebung wurde das verletzte Sprunggelenk zu diesem Zeitpunkt mit einer Sprunggelenkorthese funktionell orthetisch stabilisiert und für 1,5 Wochen mit halbem Körpergewicht (20 kg) teilbelastet.

Kontrolle

Sodann Übergang zur Vollbelastung (ganzes Körpergewicht) und Reevaluation der Fraktur per SCS Bildgebung im Stehen, in 0,2 mm Schichten und dreidimensionaler Rekonstruktion.

Rechtfertigende Indikation

Aitken I bzw. Salter-Harris Typ 2 Fraktur der distalen Tibia rechts vor 7,5 Wochen. Verlaufskontrolle nach Erreichen der Vollbelastung.

Fragestellung

Knöcherne Durchbauung? Stellung der Fraktur?

Befund

Es zeigt sich eine unverändert gute Einstellung der Fraktur. Keine Verschiebung. Eine weitgehende knöcherne Heilung mit Kallusbildung und Durchbauung ist in den Frakturbereichen eindeutig erkennbar. Die Durchbauung ist aber noch nicht vollständig abgeschlossen.

Schlussfolgerung

Die beiden dargestellten Einzelfälle belegen, dass bei der Diagnostik muskuloskelettaler Pathologien im Kindes- und Jugendalter die SCS Bildgebung die Übersichtsradiographie zunehmend verdrängt. Ursache dafür ist ihre überlegene, multiplanare und hochauflösende Bildinformation.

Das dargestellte Beispiel belegt, dass die multiplanere Bildinformationen eine Entscheidung zur Teilbelastung besser als die Projektionsradiographie ermöglicht. Zudem ist die Strahlenbelastung im Vergleich zur Projektionsradiographie niedriger.

Quellen

[1]Koivisto, J., Kiljunen, T. Wolff, J. et al. (2013). Assessment of effective radiation dose of an extremity CBCT, MSCT and conventional X ray for knee area using MOSFET dosemeters. Radiation Protection Dosimetry, 157(4), 515–524.

[2]Koivisto, J., Kiljunen, T., Kadesjö, N. et al. (2015). Effective radiation dose of a MSCT, two CBCT and one conventional radiography device in the ankle region. J Foot Ankle Res, 8(8).

[3]Koivisto, J., van Eijnatten, M., Kiljunen, T. et al. (2018). Effective Radiation Dose in the Wrist Resulting from a Radiographic Device, Two CBCT Devices and One MSCT Device: A Comparative Study. Radiation Protection Dosimetry, 179(1), 58–68.

[4]Koivisto, J., van Eijnatten, M., Ludlow, J. et al. (2021). Comparative dosimetry of radiography device, MSCT device and two CBCT devices in the elbow region. J Appl Clin Med Phys.

[5]Neubauer J., Benndorf M., Reidelbach C. et al. (2016). Comparison of Diagnostic Accuracy of Radiation Dose-Equivalent Radiography, Multidetector Computed Tomography and Cone Beam Computed Tomography for Fractures of Adult Cadaveric Wrists. PLoS One,11(10).

[6]Koivisto, J.: SCS Bildgebung in der Orthopädie und Unfallchirurgie – Physikalische Betrachtung des Einsatzspektrums und der Strahlenhygiene, Spitzenforschung Orthopädie und Unfallchirurgie, Ausgabe 2021/2022 zum Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU).

ESN – Zentrum für Sportorthopädie
Prof. Dr. med. Heinz Lohrer

Borsigstraße 2
65205 Wiesbaden
www.medical-center-wiesbaden.de

Sie haben Fragen zur innovativen SCS Bildgebung?

Wir begleiten Sie von Anfang an und unterstützen Ihre Transformation von der 2D- auf die moderne 3D-Diagnostik. Ihnen steht jederzeit ein persönlicher Ansprechpartner für alle Fragen zum technischen, wirtschaftlichen und medizinischen Betrieb zur Verfügung. Lassen Sie sich in einem ersten, etwa 15-minütigen Telefonat beraten. Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten dieser hochmodernen Lösung auf.

 

Muskelverletzungen differenziert einordnen

Aktuelles, kostenfreies Therapieschema zu Muskelverletzungen

Muskelverletzungen gehören zu den häufigsten Gründen für Trainingsausfälle und Wettkampfpausen. Ob im Fußball, in der Leichtathletik, beim Wintersport oder im Breitensport: Die Bandbreite reicht vom Muskelkater über Muskelzerrungen bis hin zu Muskelfaser- und Muskelbündelrissen. Gleichzeitig zeigt der Praxisalltag, dass Diagnostik, Prognoseabschätzung und Therapieplanung häufig komplexer sind, als es auf den ersten Blick erscheint.

Genau hier setzt das aktuelle Therapieschema Muskelverletzungen der Expertenrunde „Steinbach-Talk“ an. Es fasst die Erfahrungen führender Sportmediziner, Mannschaftsärzte und Physiotherapeuten zusammen und bietet eine strukturierte Orientierung für die tägliche Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Muskelverletzungen.

Warum die richtige Einordnung wichtig ist

Nicht jede Muskelverletzung verläuft gleich. Während Überlastungen wie die Delayed Onset Muscle Soreness (DOMS) meist innerhalb weniger Tage abklingen, können Muskelbündelrisse oder Verletzungen mit Beteiligung von Faszien oder intramuskulären Sehnen deutlich längere Ausfallzeiten nach sich ziehen. Entscheidend für Prognose und Therapie ist deshalb nicht allein die Größe der Läsion, sondern auch die Frage, welche Gewebestrukturen betroffen sind.

Das Therapieschema greift diese Unterschiede auf und unterstützt dabei, Muskelverletzungen differenzierter einzuordnen. Darüber hinaus enthält es praxisnahe Hinweise zur Prognoseabschätzung und Orientierungspunkte für die zu erwartende Behandlungsdauer.

Fünf Aspekte, die in der Praxis häufig entscheidend sind

Muskelverletzung ist nicht gleich Muskelverletzung. Das aktuelle Therapieschema hilft dabei, insbesondere folgende Fragen einzuordnen:

  1. Handelt es sich um eine funktionelle Störung oder eine strukturelle Verletzung?
  2. Welche Bedeutung haben Faszien und intramuskuläre Sehnen für die Prognose?
  3. Welche diagnostischen Verfahren sind in welcher Situation sinnvoll?
  4. Wie lassen sich Belastung und Rehabilitation steuern?
  5. Wann ist eine Rückkehr in Training und Wettkampf realistisch?

Diese Fragestellungen ziehen sich wie ein roter Faden durch das Therapieschema und werden anhand der Erfahrungen führender Sportmediziner und Mannschaftsärzte praxisnah eingeordnet.

Aktuelle Aspekte der Therapie

Auch therapeutische Fragestellungen werden im Therapieschema aufgegriffen. Die Autoren weisen darauf hin, dass Kortikoide bei Muskelverletzungen nicht eingesetzt werden sollten. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) können zur kurzfristigen Symptomkontrolle beitragen, sollten jedoch nach Einschätzung der Experten nur vorübergehend verwendet werden. Hintergrund sind aktuelle Erkenntnisse zur Bedeutung der Entzündungsauflösung für Regenerationsprozesse in Muskulatur und Sehnen.

Darüber hinaus beschreibt das Therapieschema verschiedene ergänzende Behandlungsansätze und deren Einordnung in ein multimodales Therapiekonzept. Auch die Kombination medikamentöser und physiotherapeutischer Maßnahmen sowie Aspekte der funktionellen Rehabilitation werden berücksichtigt.

Prävention von Anfang an mitdenken

Neben Diagnostik und Therapie widmet sich das Therapieschema auch der Frage, wie Muskelverletzungen vermieden werden können. Die Autoren weisen unter anderem darauf hin, dass Infektionskrankheiten das Verletzungsrisiko erhöhen können und sportliche Belastungen deshalb erst nach vollständiger Genesung wieder aufgenommen werden sollten. Prävention beginnt damit nicht erst auf dem Trainingsplatz, sondern bereits bei der richtigen Einschätzung der Belastbarkeit.

Mehr als ein Therapieschema

Wer das Therapieschema über heelmed.de herunterlädt, erhält Zugang zu weiterführenden Fachinformationen rund um Muskelverletzungen. Besonders hilfreich sind kurze Videotutorials, in denen erfahrene Sportmediziner den Untersuchungsablauf Schritt für Schritt demonstrieren und verschiedene diagnostische sowie therapeutische Vorgehensweisen erläutern. So lassen sich die Inhalte des Therapieschemas direkt mit konkreten Beispielen aus dem sportmedizinischen Alltag verknüpfen. Darüber hinaus stehen Online CME-Kurse, Live-Webinare und weitere hilfreiche Praxismaterialien zur Verfügung.

 

 

 

 

Seminar: Stressfrakturen abklären und versorgen

Stressfrakturen sind mehr als reine Überlastungsschäden. Hinter solchen Frakturen können sich Störungen des Knochenstoffwechsels, Ernährungsdefizite, hormonelle Ursachen oder noch weitere Faktoren verbergen. Eine genaue Diagnose ist für die Behandlung und die langfristige Prognose entscheidend. Umso wichtiger ist eine strukturierte Abklärung: Welche Untersuchungen sind sinnvoll und wie gelingt eine nachhaltige Versorgung, um Rezidive zu vermeiden?
Genau hier setzt das Online-Seminar „Stressfrakturen vollständig abklären und langfristig versorgen“ an. Anhand praxisnaher Fallbeispiele zeigt Univ.-Prof. Dr. med. Uwe Maus, wie eine systematische Diagnostik, risikoorientierte Ursachenabklärung und fundierte Nachsorge in der klinischen Praxis umgesetzt werden können. Seien Sie live dabei und bringen Sie Ihre Fragen in die Diskussion ein!

Seminar: Stressfrakturen abklären und versorgen

Termin: 4. November 2026, 17 bis 18 Uhr (online; CME-Zertifizierung beantragt)
Referent:
Univ.-Prof. Dr. med. Uwe Maus, Lausitz
Moderator:
Prof. Dr. med. Christopher Niedhart, Heinsberg
Veranstalter:
med-kompakt, unterstützt von Alexion

 

Die Veranstaltung ist Teil der digitalen Fortbildungsserie „Facts4Fractures“, die in diesem Jahr von der DGE-Akademie („Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie, Hormone & Stoffwechsel“) zertifiziert wurde.

 

 

Die erfolgreiche Online-Seminarreihe wird auch 2027 fortgesetzt. Sie möchten kein Seminar verpassen? Dann lassen Sie sich doch unkompliziert und bequem per E-Mail erinnern: www.Facts4Fractures.de/info

 

Seminar verpasst? Kein Problem – Sie können alle Seminare jederzeit als Video-on-Demand online abrufen: www.Facts4Fractures.de
Die letzten Themen waren Das Diagnostik-1×1 für sekundäre Osteoporosen, Endoprothetische Versorgung sowie Bildgebende Verfahren bei Knochenstoffwechselerkrankungen

Nicht jede Stressfraktur ist eine Überlastungsfraktur

Stressfrakturen werden häufig als Folge einer erhöhten mechanischen Belastung betrachtet. Insbesondere bei wiederkehrenden Frakturen, atypischer Lokalisation, verzögerter Frakturheilung oder fehlenden offensichtlichen Risikofaktoren sollte jedoch auch an zugrunde liegende Stoffwechselerkrankungen gedacht werden.1

Eine wichtige, aber häufig übersehene Differenzialdiagnose ist die Hypophosphatasie (HPP). Bei dieser Systemerkrankung kommt es genetisch bedingt zu einer verminderten Aktivität der alkalischen Phosphatase (AP).2–4  Ein erniedrigter AP-Wert ist daher ein wichtiger diagnostischer Hinweis und lässt sich durch eine einfache Laboruntersuchung erfassen. Bei der Interpretation ist jedoch zu beachten, dass die AP-Referenzbereiche alters- und geschlechtsspezifisch sind. Ein Wert, der für Frauen normal ist, kann für Männer bereits zu gering sein.5,6

Untere Referenzwerte für Frauen und Männer6*

Klinisch kann sich die HPP durch Stressfrakturen, Frakturheilungsstörungen und Muskelschwäche äußern. Häufig treten zudem Knochen- und Gelenkschmerzen, Fatigue sowie Nierenfunktionsstörungen auf.7,8 In schweren Verläufen ist die Krankheitslast erheblich und kann bis zur Abhängigkeit von Gehhilfen oder einem Rollstuhl führen.9

Laborwerte im Kitteltaschenformat

Die Kitteltaschenkarte zur Labordiagnostik ist Ihr praktischer Begleiter bei der Abklärung von Stressfrakturen. Sie bietet aktuelle Referenzwerte des osteologischen Labors für Erwachsene – kompakt, übersichtlich und stets griffbereit. So können Sie wichtige Hinweise auf mögliche Ursachen wie Störungen des Knochenstoffwechsels oder Mangelzustände schnell erfassen.

Bei unklaren, rezidivierenden oder verzögert heilenden Stressfrakturen sollte auch an eine HPP gedacht werden. Der speziell für die Orthopädie entwickelte Diagnosealgorithmus unterstützt Sie bei der differenzialdiagnostischen Abklärung und gibt einen Überblick über typische Symptome. Sie können den Algorithmus

Das Verständnis der HPP entwickelt sich stetig weiter. Neue Erkenntnisse zeigen, dass die Erkrankung weit über den Knochenstoffwechsel hinausgeht und als systemische Erkrankung betrachtet werden sollte. Gleichzeitig eröffnen sich neue Perspektiven für Diagnostik, Patientenmanagement und Therapie. Unsere Sonderproduktion fasst aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen und praxisrelevante Erkenntnisse kompakt für Sie zusammen.

Wann sollten atypische Frakturen, verzögerte Frakturheilung oder muskuloskelettale Beschwerden an eine Hypophosphatasie (HPP) denken lassen? In dieser Folge von „Let’s talk Osteo“ erläutert Dr. med. Ulla Stumpf, welche Warnsignale im unfallchirurgischen Alltag besonders relevant sind und wie eine frühzeitige Verdachtsdiagnose gelingen kann.

*Referenzwerte können je nach Labor variieren

Referenzen:

  1. May T et al., Stress Fractures. StatPearls Publishing, 2023.
  2. Beck C et al., Open Bone J. 2009; 1:8–15.
  3. Rockman-Greenberg C, Pediatr Endocrinol Rev. 2013; 10:380–388.
  4. Conti F et al., Clin Cases Miner and Bone Metab. 2017; 14(2):230–234.
  5. Ng E et al., Osteoporos Int. 2023; 34(2):327–337.
  6. Niederau CM et al., Klinikleitfaden Labordiagnostik. Elsevier GmbH, Urban & Fischer Verlag, 2021.
  7. Dahir KM et al., Orphanet J Rare Dis. 2022; 17(1):277.
  8. Seefried L et al., Calcif Tissue Int. 2025; 116(1):46.
  9. Dahir KM et al., Front Endocrinol. 2023; 14:1138599.

Arbeitsschutz in der Arztpraxis? Geht heute auch digital

Gefährdungsbeurteilungen, Mitarbeiterunterweisungen und Hygienepläne gehören nicht unbedingt zu den beliebtesten Aufgaben im Praxisalltag. Viele Ärztinnen und Ärzte empfinden sie als lästige Bürokratie, schließlich werden Arbeitsschutz und Hygiene in einer gut geführten Praxis ohnehin täglich gelebt.

Das Problem ist nur: Gelebter Arbeitsschutz allein reicht nicht aus. Im Falle einer behördlichen Kontrolle zählt vor allem, was dokumentiert und nachweisbar ist.

Doch an dieser Stelle entsteht häufig ein Engpass. Nicht weil Arbeitsschutz vernachlässigt wird, sondern weil seine Organisation Zeit, Struktur und kontinuierliche Pflege erfordert. Dokumente müssen erstellt und fortlaufend aktualisiert, Fristen zuverlässig eingehalten werden.

Dabei stellt sich die Frage, warum ausgerechnet dieser Bereich noch häufig mit Papierordnern, Excel-Listen und Vor-Ort-Terminen organisiert wird. In einer Zeit, in der elektronische Patientenakten, digitale Terminvergabe und Videosprechstunden längst zum Praxisalltag gehören, bietet auch der Arbeitsschutz inzwischen neue Möglichkeiten. Unterweisungen, Beratungen und sogar Begehungen sind vielfach digital möglich.

Genau diesen Ansatz verfolgt die safeprax GmbH, die sich seit 2025 auf die digitale Arbeitsschutzbetreuung von Arztpraxen spezialisiert hat. Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen und Gefahrstoffkataster werden durch spezialisierte Fachkräfte erstellt und digital gepflegt, ohne Vor-Ort-Termine und ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs. Beratungen finden per Video statt, Folgebegehungen ebenfalls. Die Praxis hat jederzeit Zugriff auf ihre vollständige Dokumentation, abrufbar in dem Moment, in dem sie gebraucht wird.

Gerade orthopädische und unfallchirurgische Praxen, in denen der Dokumentationsaufwand besonders hoch ist, können von digitalen Angeboten profitieren. Denn eine Vereinfachung der Arbeitsschutzanforderungen ist kaum zu erwarten. Im Gegenteil: Mit der weiteren Umsetzung des Arbeitsschutzkontrollgesetzes und verschärften Prüfvorgaben ab 2026 werden die Kontrollen durch Behörden intensiver.

Fazit

Arbeitsschutz wird in Arztpraxen bleiben, unabhängig davon, wie man dazu steht. Wer ihn ohnehin lebt, sollte auch in der Lage sein, ihn nachzuweisen. Der Aufwand dafür muss nicht bei der Praxis liegen. Praxen, die ihre Dokumentation strukturiert und digital aufgestellt haben und sich dabei auf externe Unterstützung stützen können, die den laufenden Betrieb nicht unterbricht, sind nicht nur bei Kontrollen im Vorteil. Sie schaffen mehr Raum für das, wofür alle in diesem Beruf angetreten sind: die Versorgung der Patientinnen und Patienten.

 

Matthias Salewski
Geschäftsführer & Sicherheitsingenieur, safeprax GmbH

Die safeprax GmbH begleitet Arztpraxen bei der digitalen Organisation ihres Arbeitsschutzes. Praxen, die mehr erfahren möchten, finden weitere Informationen unter www.safeprax.de/bvou

Endlich: Marktüberblick in Digitalisierung und KI in der Praxis für Orthopädie und Unfallchirurgie

Digitalisierung ist in aller Munde — aber wer hat die Zeit, 50 oder 100 Anbieter zu vergleichen, Webinare zu schauen und am Ende trotzdem nicht zu wissen, was wirklich zur eigenen Praxis passt?

Wir haben das gehört. Sehr oft.

Mit dem BVOU-Digitalpreis versuchen wir seit einem Jahr, Übersicht und Orientierung bei Innovationen für Digitaltools in Orthopädie und Unfallchirurgie zu bieten. Das funktioniert schon ganz gut, kann aber mit den rasanten Entwicklungen, gerade bei der Anwendung künstlicher Intelligenz, kaum Schritt halten.

Deshalb haben wir als BVOU ergänzend eine neue Partnerschaft ins Leben gerufen, die noch mehr Orientierung im Markt der Digitalisierung und KI bieten wird.

Für unsere Mitglieder:
eine neutrale Anlaufstelle für Praxis-Digitalisierung

Gemeinsam mit MediMeets — einer unabhängigen Digital-Plattform für niedergelassene Ärzte — bieten wir Ihnen ab sofort strukturierte Orientierung rund um digitale Praxislösungen. Kein Vertrieb. Keine versteckten Empfehlungen. Nur das, was wirklich hilft.

Was Sie erwartet

Digitale Lösungen — vergleichbar an einem Ort
Terminbuchung, Dokumentation, Abrechnung, KI-Assistenz — 16 Kategorien, kuratiert und strukturiert. Damit Sie nicht jeden Anbieter einzeln recherchieren müssen.

ROI-Rechner: Was bringt Digitalisierung konkret?
Patientenaufkommen, Mitarbeiter und Praxisgröße eingeben — und live sehen, wie viel Zeit und Geld digitale Tools in einer typischen orthopädischen oder unfallchirurgischen Praxis freisetzen. Die Zahlen überraschen meistens.

Digital Twin: Ihre Praxis in 5 Minuten analysiert
Kurze Eingabe, klare Ausgabe: Benchmarks, eine priorisierte Digitalisierungs-Roadmap und konkrete Einsparpotenziale — datenbasiert, nicht meinungsbasiert.

Kostenloser Digital-Check — exklusiv für BVOU-Mitglieder
15 Minuten. Ein Gespräch. Sie erfahren, wo Ihre Praxis digital Potenzial hat — ohne Verkaufsgespräch danach.

Wer kann mit wem?
Prüfen Sie direkt im Portal, mit welchen Digitaltools Ihre aktuelle Praxis-EDV nahtlos zusammenarbeitet. Und wo es zu Problemen kommen kann.

Wer kann besonders mit dem BVOU?
Unsere Partner bei Praxis-IT und Künstlicher Intelligenz werden auf der Plattform besonders markiert. Bei diesen Anbietern erhalten Sie als BVOU-Mitglied besondere Konditionen. Fragen Sie direkt danach, wenn Sie mit den Anbietern Kontakt aufnehmen.

PVS-Hub
Marktübersicht aller PVS-Systeme mit wichtigen Features, Entwicklungstrends und Funktionsvergleichen. Und wenn Sie Ihr System wechseln möchten, bekommen Sie hier die besten Migrationstipps.

Gründer-Cockpit
Für die Neugründung einer Praxis oder Übernahme einer Niederlassung haben wir alle Tools in einer kompakten Übersicht vereint. Standort- und Marktanalyse, Finanzplanung, Personal, Medizintechnik, Praxis-IT und vieles mehr. Ihr Business-Fahrplan für die ersten Jahre der Niederlassung.

Live-Webinare
Wöchentliche Sessions zu Digitalisierung, Praxismanagement und Gründung — mit Experten, die aus der Praxis kommen, nicht aus dem Vertrieb. Wer nicht nur lesen, sondern auch direkt fragen will: Hier ist der richtige Ort.

Warum jetzt?

Die Anforderungen an Praxen wachsen und die Zeit, sich durch den Anbieter-Dschungel zu kämpfen, ist knapp. Diese Initiative gibt Ihnen als BVOU-Mitglied einen direkten, unabhängigen Zugang zu dem, was andere Praxen bereits nutzen oder sich über Jahre hart erarbeiten müssen.

Wir freuen uns sehr, Ihnen diesen Mehrwert anbieten zu können, und sind schon neugierig darauf, was Sie alles entdecken werden. Schreiben Sie uns gern Ihre Meinung und vor allem Ihre Wünsche. Wir wollen das System kontinuierlich an den Bedarf unserer Mitglieder anpassen und verbessern.

Eine Initiative des BVOU e.V. in Zusammenarbeit mit MediMeets.

 

Perspektive DVT – „Paradigmenwechsel in der Messmethode | 3D-Analysemodul zur präoperativen Planung und postoperativen Kontrolle“

Wie lässt sich eine vollständige, reproduzierbare, präoperative Planungssicherheit und postoperative Qualitätssicherung auf Basis hochauflösender Schnittbilder eines digitalen Volumentomographen im Praxisalltag umsetzen?

Methodik

Der Einsatz des in der O&U etablierten, hochauflösenden digitalen Volumentomographen (DVT) SCS MedSeries® H22 samt integriertem 3D-Analysemodul von Disior wurde betrachtet, um exemplarisch eine präoperative Analyse sowie eine postoperative Qualitätssicherung bei der Korrektur eines spastischen Cavo-Varus-Fußes durchzuführen. Die Ergebnisse wurden evaluiert.

Bildergebnisse

Die Aufnahmen wurden mit dem angewendeten DVT, welcher Aufnahmen wahlweise unter Be- und Entlastung ermöglicht, mit einer nativen Bildauflösung von 0,2 mm und einer einstellbaren Strahlenbelastung analog der 2D-Projektionsröntgen in zwei Ebenen angefertigt[1].

Die DICOM-Bilddaten wurden mit der isotropen Auflösung von 0,2 mm unverändert mit dem integrierten 3D-Analysemodul verarbeitet. Der Algorithmus des 3D-Analysemoduls segmentiert die eingehenden Bilddaten und analysiert unter Einbeziehung anatomischer Landmarken vollautomatisch die longitudinalen Achsen der ossären Strukturen auf der Basis einer Volumenberechnung des Knochens.

Das 3D-Analysemodul gibt im Ergebnis die erforderlichen Lage- und Winkelbeziehungen der abgebildeten ossären Strukturen samt automatischer Berechnung der jeweiligen Projektionen aus der 3-dimensionalen Auswertung aus.

Die Auswertung des 3D-Analysemoduls ermöglichte eine exakte, individuelle prä- und postoperative Analyse. Die Messergebnisse des 3D-Analysemoduls sind untersucherunabhängig, leicht reproduzierbar und liegen in ca. 3 Minuten vollständig vor.

Gegenüber der bisherigen 2D-Projektion zeigt sich ein Vorteil in der Diagnostik, Analyse und Therapieplanung. Die 3D-Analyse kann sich zu einem neuen Standard in der Auswertung der Bildgebung entwickeln und in der täglichen Nutzung Anwendung finden.

Somit ist nach Indikationsstellung eine präoperative standardisierte Analyse zur operativen Versorgung und postoperativen Qualitätssicherung möglich.

Die an diesem Beispiel erfolgte postoperative Kontrolle bestätigt die Notwendigkeit der individuellen, vollautomatischen Vermessung auf Basis hochauflösender 3D-Schnittbilddaten und des 3D-Analysemoduls zur Verbesserung der operativen Ergebnisse.

HINDFOOT ANALYSIS Prä-Op
Measurement
Result
Meary’s Angle (Sagittal): -15,52°
Meary’s Angle (Axial): -34,26°
Talocalcaneal Angle (Axial): 22,78°
Talocalcaneal Angle (Sagittal): 48,28°
Saltzman View (45 degrees): 21,50°
Saltzman View (20 degrees): 26,16°
Medial Distal Tibial Angle (MDTA): 93,89°
Medial Talar Articular Surface Angle: 92,13°

HINDFOOT ANALYSIS Post-Op
Measurement
Result
Meary’s Angle (Sagittal): -24,76°
Meary’s Angle (Axial): 14,16°
Talocalcaneal Angle (Axial): 27,10°
Talocalcaneal Angle (Sagittal): 56,45°
Saltzman View (45 degrees): -5,70°
Saltzman View (20 degrees): -14,17°
Medial Distal Tibial Angle (MDTA): 91,53°
Medial Talar Articular Surface: 91,50°

Diskussion

Die hochauflösende 3D-Bildgebung des eingesetzten DVT mit seinen multiplanaren Rekonstruktionsebenen ermöglichte eine nahezu artefaktfreie Abbildung der Strukturen.

Das Ergebnis ist essenziell für die Beurteilung zur präoperativen Planung und der postoperativen Kontrolle. Das integrierte 3D-Analysemodul des DVT ermöglichte eine exakte präoperative Analyse zur Festlegung des zu erfolgenden Eingriffs, sowie eine detaillierte postoperative Nachkontrolle.

Durch Anwendung des DVT mit integrierten 3D-Analysemodul konnte eine untersucherunabhängige prä- und postoperative Analyse mit hoher Reproduzierbarkeit, geringem zeitlichem Aufwand und hoher Strahlenhygiene sichergestellt werden.

Die erhobenen Daten zeigen die Notwendigkeit einer genauen Analyse der bisher verwendeten 2D-Messmethoden hinsichtlich Anwendbarkeit und Reproduzierbarkeit für die 3D-Analyse. Hier zeigen die Vergleiche der Messmethoden und deren Ergebnisse, dass 2D-Messmethoden nicht unreflektiert auf die 3D-Bildgebung übertragen werden können. Dies ist als Beispiel besonders auffällig in der Messmethode des Rückfußes nach Saltzman. Es zeigt sich die Notwendigkeit, entsprechend validierte und reproduzierbare Messmethoden zu entwickeln um standardisierte, untersucher­unabhängige Ergebnisse zu erhalten[2-4].

Quellenangaben:

[1] Koivisto, J., Kiljunen, T., Kadesjö, N., Shi, X. Q., & Wolff, J. (2015). Effective radiation dose of a MSCT, two CBCT and one conventional radiography device in the ankle region. Journal of foot and ankle research, 8(1), 1-11.

[2] Conti, M. S. et al. (2021). Correlation of Different Methods of Measuring Pronation of the First Metatarsal on Weightbearing CT Scans. Foot & Ankle International, 42(8), pp. 1049–1059.

[3] Krähenbühl, N. et al. (2021). Assessment of Progressive Collapsing Foot Deformity Using Semiautomated 3D Measurements Derived From Weightbearing CT Scans. Foot & Ankle International.

[4] Kvarda P, Krähenbühl N., Susdorf R, et al. (2021). High Reliability for Semiautomated 3D Measurements Based on Weightbearing CT Scans. Foot & Ankle International.

 

ATOS Klinik Wiesbaden GmbH
Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkschirurgie der Maximalversorgung / ZFS Max
Hagenauer Straße 47
65203 Wiesbaden
www.atos-kliniken.com

 

Digitale Volumentomographie mit dem SCS MedSeries® H22

SCS steht für Sophisticated Computertomographic Solutions und beschreibt die Lösung für die anspruchsvolle 3D-Bildgebung mit höchster Strahlenhygiene, höchster Bildauflösung sowie höchster Zeitersparnis für Patient, Praxis und Arzt – als Win-Win-Win-Situation – gleichermaßen.

Der digitale Volumentomograph SCS MedSeries® H22 besitzt ein breites Indikationsspektrum und ist aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nicht mehr wegzudenken. Mit dem platzsparenden Design findet das DVT in jeder Praxis einen Platz. Dank der hohen Strahlenhygiene und der Auflösung von bis zu 0,2 mm ist der digitale Volumentomograph auch in der Pädiatrie anwendbar. Die vom DVT ausgehende Strahlendosis kann unterhalb der täglichen terrestrischen Strahlendosis eingestellt werden und ist im Vergleich zur Computertomographie um bis zu 92 % geringer.

Die hochauflösenden Schnittbilder stehen, inklusive Rekonstruktionszeit, innerhalb von drei Minuten in multiplanarer Ansicht (axial, koronal, sagittal) sowie in 3D am Befundungsmonitor zur Beurteilung durch den behandelnden Arzt zur Verfügung. Im Resultat ist es mit dem DVT möglich, eine 3D-Schnittbilddiagnostik durchzuführen, die sehr strahlungsarm ist, eine exakte Beurteilung von Grenzflächen zwischen Metall- und Knochenstrukturen zulässt, und sehr einfach am Patienten anzuwenden ist.

Jetzt Beratungsangebot zum planungssicheren Einstieg in die SCS Bildgebung anfordern.

 

Perspektive DVT – „Passt in jede Praxis“

Im Zuge einer Raumbegehung übernehmen wir für künftige Anwender die im Vorfeld erforderliche Raumplanung sowie auf Wunsch auch die Projektleitung und -durchführung zu den ggf. erforderlichen Vorbereitungen. Die Abstimmung erfolgt stets in enger Absprache mit dem Arzt.

Die platzsparende Komplettlösung

Um ein ungefähres Bild vom Raumbedarf der SCS Bildgebung zu erhalten, haben wir ein Beispiel: Das System braucht in etwa den gleichen Platz wie eine orthopädische Liege (ohne Kopfteil). Wenn eine solche auf einer freien Fläche in der Praxis Platz findet, dann lässt sich dort auch die DVT implementieren. Nachfolgend zeigen unsere Anwender ihre Lösungen für die Implementierung der SCS Bildgebung in deren Praxen.

Beispiele 1 & 2:

Beispiele 2 & 3:


Digitale Volumentomographie mit dem SCS MedSeries® H22

SCS steht für Sophisticated Computertomographic Solutions und beschreibt die Lösung für die anspruchsvolle 3D-Bildgebung mit höchster Strahlenhygiene, höchster Bildauflösung sowie höchster Zeitersparnis für Patient, Praxis und Arzt – als Win-Win-Win-Situation – gleichermaßen.

Der digitale Volumentomograph SCS MedSeries® H22 besitzt ein breites Indikationsspektrum und ist aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nicht mehr wegzudenken. Mit dem platzsparenden Design findet das DVT in jeder Praxis einen Platz. Dank der hohen Strahlenhygiene und der Auflösung von bis zu 0,2 mm ist der digitale Volumentomograph auch in der Pädiatrie anwendbar. Die vom DVT ausgehende Strahlendosis kann unterhalb der täglichen terrestrischen Strahlendosis eingestellt werden und ist im Vergleich zur Computertomographie um bis zu 92 % geringer.

Die hochauflösenden Schnittbilder stehen, inklusive Rekonstruktionszeit, innerhalb von drei Minuten in multiplanarer Ansicht (axial, koronal, sagittal) sowie in 3D am Befundungsmonitor zur Beurteilung durch den behandelnden Arzt zur Verfügung. Im Resultat ist es mit dem DVT möglich, eine 3D-Schnittbilddiagnostik durchzuführen, die sehr strahlungsarm ist, eine exakte Beurteilung von Grenzflächen zwischen Metall- und Knochenstrukturen zulässt, und sehr einfach am Patienten anzuwenden ist.

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Update der oberen Gliedmaßen

„Bemerkenswerte Menschen tun bemerkenswerte Dinge. An Mitläufer erinnert man sich nur selten. Die Herdenmentalität ist der Killer der Innovation. Seien Sie mutig in Ihren Unternehmungen, wenn es angebracht ist.

Gad Saad(geb.1964)

Kanadischer Professor, Evolutionärer Verhaltenswissenschaftler und Autor

Zunächst möchte ich mich bei all unseren regelmäßigen Nutzern für die Funkstille seit unserer letzten Veröffentlichung entschuldigen, wir haben alle hart gearbeitet. OrthOracle wird derzeit umfassend erweitert und überarbeitet, was den größten Teil unserer Zeit in Anspruch genommen hat. Wir werden uns in den nächsten Monaten mit Ihnen in Verbindung setzen, um die Markteinführung vorzubereiten. Im Rahmen dieses Prozesses werden Sie in den nächsten Wochen einen Survey Monkey erhalten. Das ist Ihre Chance, uns mitzuteilen, was Sie gerne sehen würden, woran wir vielleicht noch nicht gedacht haben, und was wir haben, von dem Sie gerne mehr hätten. Nehmen Sie sich also bitte ein paar Minuten Zeit, um den Fragebogen auszufüllen, wenn er ankommt.

In diesem Monat haben wir aus dem Backkatalog von Bone & Joint 360 zwei großartige Artikel ausgewählt, die sich mit dem anspruchsvollen Gebiet der Behandlung von Frakturen der oberen Gliedmaßen befassen und beide von großem praktischen Nutzen sind, um sie in den Mittelpunkt zu stellen.

Radiusköpfchen-Arthroplastik: Stabilität nach 80 Jahren der Entwicklung? von Ben Olliveres‘ Team am Queens Medical Centre Nottingham (veröffentlicht im Jahr 2020) gibt einen umfassenden Überblick über die Geschichte der Radiusköpfchen-Arthroplastik und konzentriert sich auf die derzeit verfügbaren Implantate. Für diejenigen, die nicht regelmäßig mit Radiusköpfchenfrakturen zu tun haben, mag es eine Überraschung sein, die Vielfalt der verfügbaren Implantate zu erfahren, darunter monopolare, bipolare, zementierte oder unzementierte, sowie die Auswahl an Implantatmaterialien. Der Artikel ist durchgängig gut referenziert, einschließlich der Ergebnisse mit einer 10-Jahres-Überlebensrate zwischen 61% und 97% und einer geringen Rückkehr zum Sport von 53% für diejenigen, die das Implantat erhalten haben, was man wissen sollte, wenn man der Operation zustimmt. Eine Übersicht über die Operationstechnik ist sinnvollerweise enthalten, aber für eine vollständige Anleitung empfehle ich den Lesern die Ergänzung durch die OrthOracle Operationstechnik von Sam Chan, Radial head replacement using Evolve Proline Modular Radial Head System (Wright Medical).

Sams Technik erklärt Schritt für Schritt, wie man die Freilegung sicher durchführt, wie die Prothese richtig dimensioniert und implantiert wird und wie die postoperative Behandlung aussieht. Ich würde Ihnen auch empfehlen, Sams Technik für den Radiuskopfersatz zu lesen. Nicht nur die Freilegung und Fixierung, sondern auch die chirurgische Entscheidungsfindung wird in diesem umfassenden Lehrartikel sehr gut beschrieben.

Ebenfalls aus dem Archiv von Bone & Joint 360 aus dem Jahr 2020 und wieder von der Abteilung in Nottingham verfasst, ist der Artikel Elbow and wrist fracture management: Wo stehen wir mit der Evidenz?

Wie der Titel schon andeutet, bietet dieser Artikel einen konzentrierten Blick auf die Schlüsselliteratur, insbesondere „einschließlich der Studien, die in der orthopädischen Gemeinschaft für erhebliche Diskussionen gesorgt haben“. Intraartikuläre distale Humerusfrakturen können sehr schwierig zu behandeln sein, insbesondere bei älteren Menschen mit eingeschränkter Knochenqualität, und es ist nützlich, ausführlich an die RCT aus Kanada aus dem Jahr 2009 erinnert zu werden, in der die Fixierung mit einer totalen Ellenbogenarthroplastik verglichen wurde. Der Mangel an anderen großen Studien im Bereich der distalen Humerusfrakturen sowie im Bereich der Olekranonfrakturen wird hilfreich hervorgehoben, ebenso wie die prägnanten Ergebnisse der vorhandenen Arbeiten zum schnellen Nachschlagen.

Die weitaus zahlreicheren Forschungsarbeiten zu distalen Radiusfrakturen werden hier sehr ausführlich besprochen, einschließlich der DRAFFT RCT, die die K-Draht-Fixierung mit Verriegelungsplatten für distale Radiusfrakturen vergleicht. Außerdem werden eine Reihe weiterer wichtiger Studien behandelt, mit denen Chirurgen, die diese Verletzungen behandeln, vertraut sein sollten, um fundierte Entscheidungen darüber zu treffen, wohin die Evidenz in Bezug auf die chirurgische Behandlung führt.

Auf OrthOracle erläutern wir die chirurgische Behandlung von neun verschiedenen distalen Humerus- und Ellenbogenfrakturen sowie den Ersatz des Ellenbogens. Für Handgelenksfrakturen haben wir sieben verschiedene Techniken, darunter die temporäre Fixierung mit einem externen Fixateur für zusammengesetzte Frakturen, mehrere Verplattungstechniken, arthroskopisch assistierte Fixierung, Malunionskorrektur nach distaler Radiusfraktur durch Ross Fawdington und Handgelenksersatz, um Sie bei diesen Operationen zu unterstützen.

zum Artikel auf Orthoracle

zum AOUC-Angebot für OrthOracle