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Perspektive DVT – „Schnell und präzise – die perfekte Diagnostik in der Sportmedizin“

Herr Prof. Dr. med. Gabor Szalay ist Facharzt für O&U mit den Zusatzbezeichnungen in Chirurgie, spezieller Unfallchirurgie, Handchirurgie, Sportmedizin, Notfallmedizin sowie D-Arzt. Er leitet gemeinsam mit Herrn Dr. med. Markus Ehnert die Praxis an der Sportklinik in Bad Nauheim sowie die Standorte in Büdingen und Bad Orb.

„Ich ärgere mich wahnsinnig, dass ich so lange mit der Entscheidung zur Implementierung gewartet habe. Viel mehr Patienten hätten von den Vorteilen dieser Lösung profitieren können.“

Die Diagnostik mittels SCS Bildgebung – für Herrn Prof. Szalay wurde diese Perspektive Realität. Die 3D-Schnittbildgebung kannte er schon länger: Auf Kongressen sei er oft am Stand der SCS und dem System vorbeigelaufen, abgeschreckt von den vermeintlich hohen Kosten, erzählt der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Nach intensiver Auseinandersetzung und individueller Betreuung entschied er sich schließlich doch zur Implementierung. Schon kurz nach der Installation zerstreuten sich seine anfänglichen Bedenken. Es zeigte sich schnell, dass weder die Investition in die bessere Diagnostik noch die Integration des Systems in den Praxisbetrieb ein Problem darstellte. Stattdessen trat das Gegenteil ein: Alle waren begeistert.

„In den wenigen Fällen, in denen wir doch noch ein konventionelles Röntgenbild erstellen, sind unsere Arzthelferinnen schon beinahe enttäuscht, wenn sie nicht mit der SCS Bildgebung arbeiten dürfen. Sie schätzen die intuitive Bedienung sehr. Wir alle sind beeindruckt von der hohen Bildqualität und die Patienten sind genauso fasziniert.“

Innerhalb kürzester Zeit erstellt das DVT 3D-Schnittbilder in der eigenen Praxis, wodurch Prozesse spürbar optimiert werden. Der Arbeitsalltag ohne den „Donut”, wie das System aufgrund seiner Form im Team liebevoll genannt wird, ist in Bad Nauheim undenkbar geworden.

Einfache Bedienung, die rundum überzeugt

Die Implementierung einer neuen Diagnostik ist in den Praxen immer eine Frage des Raumbedarfes. Typische Einwände anderer Ärzte – zu wenig Platz, die Angst des Personals vor neuer Technik, oder unklare Indikationen – diese Bedenken kann Herr Prof. Szalay aus eigener Erfahrung zwar nachvollziehen, allerdings nicht bestätigen.

„Das System nimmt nicht viel Platz ein. Selbst der kleinste Behandlungsraum reicht aus, um die SCS Bildgebung zu installieren. Die Handhabung ist so einfach, dass unsere Mitarbeiterinnen es mittlerweile dem konventionellen Röntgen vorziehen. Und was die Indikationen betrifft – in einer orthopädischen Praxis, die eine ausreichende Anzahl an Patienten behandelt, hat man mehr als genug Fälle.“

Bildqualität, die überzeugt – besonders in der Endoprothetik

Die SCS Bildgebung konnte sich ab dem ersten Tag als fester Bestandteil aller Praxisabläufe integrieren. Das Team schätzt besonders, dass die Bilddaten sofort auf allen Rechnern verfügbar sind. So können sie die Informationen in den 20 Behandlungsräumen und den beiden OP-Sälen unmittelbar abrufen.

„Diagnostisch bringt uns diese Lösung wirklich weiter und wir nutzen sie täglich. Die klare Darstellung in 0,2 mm Schichtdicke ermöglicht uns eine präzise, gestochen scharfe Visualisierung, selbst bei einliegendem Osteosynthesematerial und Prothesen.“

Die gelebte und erlebte Qualität, die das System für die Ärzte und das Personal in die Praxis bringt, überzeugt auf ganzer Linie: „Für uns ist das System wie ein vollwertiger Mitarbeiter – von Beginn an einsatzbereit und eine echte Entlastung“, erklärt Herr Prof. Szalay. Auch die medizinischen Fachangestellten, die anfangs noch skeptisch waren, erkannten schnell die Vorteile. Besonders der Wegfall der zeitaufwendigen CT-Terminorganisation sei eine enorme Entlastung, erzählt der Facharzt.

Der entscheidende Unterschied in vielen Fällen

Die medizinischen Vorteile der DVT-Technologie zeigen sich nicht nur in Ausnahmefällen, sondern jeden Tag. Aussagekräftige Bildergebnisse steigern die Diagnosesicherheit um ein Vielfaches und können den Verlauf einer Therapie massiv beeinflussen. Sie entscheidet oft über die Frage, ob eine Verletzung operativ versorgt werden muss oder nicht. Das zeigen auch die vielen Beispiele aus der Praxis an der Sportklinik Bad Nauheim:

„Wir behandeln jeden Tag Radius- oder Scaphoidfrakturen, bei denen wir eine präzise Bildgebung brauchen. Eine Patientin, die extern erstversorgt wurde, kam zur Verlaufskontrolle zu uns. Im 2D-Röntgenbild zeigte sich uns eine Mittelhandfraktur. Zur Sicherheit sahen wir uns die Hand im DVT an und erst dort wurde deutlich, dass die Fraktur völlig disloziert war.“

Solche Befunde sind auch für die Patienten besonders eindrucksvoll. Die 3D-Rekonstruktion hilft ganz besonders dabei, die Diagnose in Gänze nachvollziehen zu können.

„Das Feedback der Patienten ist überwältigend – sie verstehen sofort, warum eine OP nötig ist oder eben nicht.“

Schnelle Diagnostik liefert Klarheit, wann Sport wieder realistisch ist

Die 3D-Rekonstruktion ist nur ein Aspekt, wie dieses Diagnostikverfahren die Kommunikation zwischen Arzt und Patienten auf ein neues Niveau hebt. Herr Prof. Szalay verweist auf die vielen Sportler, die in der Praxis behandelt werden. Sie profitieren besonders, da durch die unmittelbare Diagnostik verlässliche Aussagen darüber getroffen werden können, wann eine Rückkehr zum Sport wieder realistisch ist.

„Ob es sich bei den Patienten nun um Olympia-Teilnehmer mit Fußfraktur oder Volleyballspieler mit Handverletzung handelt – sie alle wollen wissen, wann sie wieder voll in die Belastung einsteigen dürfen. Mit dieser Lösung kann ich klare Aussagen treffen. Das ist vor allem für Sportler unbezahlbar.“

Auch die Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten wird durch die Bildgebung erleichtert, da die 3D-Schnittbilder unkompliziert weitergegeben und Therapieentscheidungen gemeinsam abgestimmt werden können.

Große Wertschätzung auf Seiten der Patienten

Für Herrn Prof. Szalay liegt der größte Mehrwert in der Kombination aus ärztlicher Sicherheit und patientenzentrierter Versorgung.

„Zeit ist ein wertvolles Gut, entsprechend sollte dieses Gut auch wertgeschätzt werden. Mit dem Einsatz der unmittelbaren 3D-Schnittbildgebung kann dem Patienten Zeit, Wege und Unsicherheit erspart werden. Der Patient fühlt sich bestens betreut, weil er nicht weggeschickt werden muss. Und wir Ärzte haben die diagnostische Sicherheit, die wir brauchen.“

Klare Kommunikation auf Augenhöhe

Die Patienten fühlen sich dank dieser intensiven Betreuung rundum adäquat versorgt, weshalb die Leistung dankend angenommen wird. Eine hohe Patientenzufriedenheit hat einen starken, positiven Einfluss auf die Praxisbindung. Auch die Reputation durch Empfehlungen innerhalb des Patientenkreises verbessert sich durch das Angebot der DVT-Technologie – Aspekte, die während des Entscheidungsprozesses nicht unterschätzt werden sollten.

Von Anfang an die richtige Entscheidung

In der SCS Bildgebung sieht Herr Prof. Gabor Szalay einen echten Wendepunkt für seine sportmedizinisch ausgerichtete Praxis. Die Möglichkeit, binnen Sekunden hochpräzise 3D-Schnittbilder zu erstellen, hat Diagnostik und Therapieplanung spürbar verändert. Frakturen, die im Röntgen unauffällig wirken, werden klar erkennbar – oft mit entscheidender Auswirkung auf den Therapieweg. Besonders Sportler profitieren von schneller Klarheit über Heilungsverläufe und realistische Rückkehrzeiten. Für Herrn Prof. Szalay steht eines fest: Keine der Bedenken und Argumente, die gegen eine Implementierung sprachen, traten ein. Seine Botschaft an Kolleginnen und Kollegen in der O&U ist eindeutig:

„Für mein gesamtes Team bedeutet der Einsatz dieser Lösung eine deutliche Entlastung, für Patienten ein Gewinn an Sicherheit und Vertrauen – deswegen ist sie aus unserem Praxisalltag nicht mehr wegzudenken. Ich lade Sie ein, uns in Bad Nauheim zu besuchen. Schauen Sie sich die SCS Bildgebung in der Praxis an – danach sind alle Fragen geklärt.“

Prof. Dr. med. Gabor Szalay & Dr. Markus Ehnert
Praxis an der Sportklinik

In der Au 1,
61231 Bad Nauheim
www.praxis-sportklinik.de

 

Digitale Volumentomographie mit dem SCS MedSeries® H22

SCS steht für Sophisticated Computertomographic Solutions und beschreibt die Lösung für die anspruchsvolle 3D-Bildgebung mit höchster Strahlenhygiene, höchster Bildauflösung sowie höchster Zeitersparnis für Patient, Praxis und Arzt – als Win-Win-Win-Situation – gleichermaßen.

Der digitale Volumentomograph SCS MedSeries® H22 besitzt ein breites Indikationsspektrum und ist aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nicht mehr wegzudenken. Mit dem platzsparenden Design findet das DVT in jeder Praxis einen Platz. Dank der hohen Strahlenhygiene und der Auflösung von bis zu 0,2 mm ist der digitale Volumentomograph auch in der Pädiatrie anwendbar. Die vom DVT ausgehende Strahlendosis kann unterhalb der täglichen terrestrischen Strahlendosis eingestellt werden und ist im Vergleich zur Computertomographie um bis zu 92 % geringer.

Die hochauflösenden Schnittbilder stehen, inklusive Rekonstruktionszeit, innerhalb von drei Minuten in multiplanarer Ansicht (axial, koronal, sagittal) sowie in 3D am Befundungsmonitor zur Beurteilung durch den behandelnden Arzt zur Verfügung. Im Resultat ist es mit dem DVT möglich, eine 3D-Schnittbilddiagnostik durchzuführen, die sehr strahlungsarm ist, eine exakte Beurteilung von Grenzflächen zwischen Metall- und Knochenstrukturen zulässt, und sehr einfach am Patienten anzuwenden ist.

Jetzt Beratungsangebot zum planungssicheren Einstieg in die SCS Bildgebung anfordern.

 

VSOU 2026 – Perspektive 3D-Diagnostik: Wir laden Sie ein

Die Zukunft der Bildgebung in Orthopädie und Unfallchirurgie beginnt nicht morgen – sie ist heute bereits Realität.

Mit der SCS MedSeries® und der X2C-Plattform gestalten wir aktiv die Transformation von der 2D- zur 3D-Diagnostik – hin zu einer eigenständigen, patientennahen und wirtschaftlich tragfähigen Versorgung im fachgebundenen Röntgen.

Unsere SOCIETY verbindet Ärztinnen und Ärzte, die diese Entwicklung nicht nur begleiten, sondern aktiv mitgestalten. Im Mittelpunkt steht der direkte Austausch aus der praktischen Anwendung – über konkrete Fälle, Erfahrungen und Ergebnisse – sowie die Weiterentwicklung klinischer Anwendungen und eine klare Perspektive auf die wirtschaftliche und standespolitische Einordnung moderner Bildgebung.

Erleben Sie diese Perspektive live auf dem VSOU 2026 in Baden-Baden.

Am X2C-Stand zeigen wir Ihnen gemeinsam mit unseren Anwendern, wie sich die tägliche Praxis durch strukturierte digitale Prozesse und moderne 3D-Diagnostik nachhaltig verändert – von der Indikation über die Aufnahme bis zur Befundung.

X2C steht dabei für mehr als Technologie:

Es ist die konsequente Umsetzung dessen, was heute bereits möglich ist – eine neue Qualität der Diagnostik, klare Prozesse und die Rückführung der Bildgebung in die Hand des behandelnden Arztes.

Was Sie am Stand erwartet:

  • Die aktuelle Generation der SCS MedSeries® H22
  • Konkrete Einblicke in die Transformation von 2D- zu 3D-Diagnostik im Praxisalltag
  • Gespräche mit erfahrenen Anwendern aus der SOCIETY
  • Einblick in neue Entwicklungen und Perspektiven der Bildgebung
  • Ihre personalisierte ID-Karte zum Ersatz der Visitenkarte

Vor Ort erstellen wir für Sie eine personalisierte X2C-ID mittels Lasergravur. Diese kann als digitale Visitenkarte genutzt werden und dient gleichzeitig als sichtbares Erkennungszeichen innerhalb der X2C-Community – für den direkten Austausch zwischen Interessierten und Anwendern.

Abendliches Society-Dinner

In kleiner, persönlicher Runde laden wir Sie an jedem Kongressabend zum gemeinsamen Austausch ein – gerne auch mit Ihrer Begleitung.

Wenn Sie teilnehmen möchten, sprechen Sie uns vorab an.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch – und darauf, gemeinsam mit Ihnen die nächsten Schritte der diagnostischen Transformation zu gestalten.

Sie möchten mehr erfahren?

Wir begleiten Sie strukturiert auf dem Weg von der 2D- zur 3D-Diagnostik – medizinisch, wirtschaftlich und organisatorisch.

In einem ersten Gespräch (ca. 15 Minuten) zeigen wir Ihnen konkret auf, wie sich diese Transformation in Ihrer Praxis umsetzen lässt – inklusive Einordnung der Abrechnung, Integration in bestehende Abläufe und wirtschaftlicher Perspektive.

Stimmungsbild unter Unfallchirurgen und Orthopäden zur Erlangung der ZB Geriatrie

Die Arbeit in den Alterstraumazentren hat seit ihrer schrittweisen Einführung im Jahr 2014 zu einer spürbaren Verbesserung der klinischen Versorgung und des Outcomes bei Patienten mit osteoporoseassoziierten Frakturen geführt.

Neben der möglichst raschen operativen Versorgung proximaler Femurfrakturen innerhalb von 24 Stunden führte vor allem das orthogeriatrische Co-Management zu einer Reduzierung der Mortalität. Die enge Zusammenarbeit von Geriatern und Orthopäden und Unfallchirurgen hat einen positiven Einfluss auf typische altersmedizinische Behandlungsfelder wie Polypharmazie und Delir.

Diese überzeugenden Daten führten zur Erarbeitung der QSFFx-Richtlinie „Versorgung der hüftgelenknahen Femurfraktur“ durch den GBA. Die erfolgreiche Zusammenarbeit im Rahmen des orthogeriatrische Co-Management soll nun flächendeckend in Deutschland in allen an der Versorgung proximaler Femurfrakturen beteiligten chirurgischen Kliniken Anwendung finden. Hierdurch entsteht plötzlich ein erheblicher Mehrbedarf an geriatrischer Kompetenz.

Bei der Einführung der QSFFx-Richtlinie wurden deshalb zeitliche Übergangsregelungen implementiert. Die letzte Übergangsfrist endet nun zum 31.12.2026. Anschließend muss tägliche geriatrische Kompetenz für Patienten mit proximalen Femurfrakturen vorgehalten werden.

Dies erscheint in Anbetracht der geringen Anzahl an tätigen Geriaterinnen und Geriatern schwer realisierbar und stellt viele chirurgische Kliniken vor erhebliche Probleme.

Auf Initiative der Sektion Alterstraumatologie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hat die Akademie der Unfallchirurgie (AUC) eine aktuelle Online-Umfrage gestartet. Befragt wurden 6.243 aktive DGOU-Mitglieder, die zudem einer Teilnahme an Umfragen zugestimmt haben.

„Die enge Zusammenarbeit von Geriatern und Orthopäden und Unfallchirurgen hat einen positiven Einfluss auf typische altersmedizinische Behandlungsfelder wie Polypharmazie und Delir.“
Dr. Rüdiger Neef

  • Geantwortet haben hiervon 151 Kolleginnen und Kollegen. Hiervon waren 83 % Fach-, Ober- und Chefärzte, somit vorwiegend jene Kolleginnen und Kollegen, die aufgrund des Facharztstatus auch die Zusatzbezeichnung Geriatrie zum gegenwärtigen Zeitpunkt erwerben könnten.
  • Die Verteilung zwischen Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung, Schwerpunktkrankenhäusern sowie Maximalversorgern / Universitätskliniken war sehr ausgewogen.
  • Knapp 60 % der Gefragten gab an, dass am eigenen Krankenhausstandort eine Klinik / Abteilung für Geriatrie vorgehalten wird.
  • Auf die Frage, ob das Krankenhaus über eine feste Kooperation mit einer Abteilung / Klinik für Geriatrie / Altersmedizin eines anderen Standortes oder mit einem anderen Krankenhaus verfügt, antworten 47 % mit Ja, genauso viele mit Nein und 6 % machten keine Angaben.
  • Von den kooperierenden Geriatrien verfügen mehr als 2/3 eine Weiterbildungsermächtigung für die ZB Geriatrie.
  • Von den 151 Antwortenden hatten bereits 13 die ZB Geriatrie erworben.
  • 30,5 % der Befragten planen, die ZB Geriatrie zu erwerben. Werden die 8,6 % hinzugerechnet, die bereits Geriater sind, ergeben sich 51,7 %, die nicht Geriater werden wollen, 9,3 % ohne Angabe.
  • Somit wollen 30,5 % der Befragten die ZB Geriatrie erwerben, 8,6 % haben es schon getan.
  • Als Gründe für den Erwerb wurden folgende Angaben in absteigender Reihenfolge gemacht:
    · Verbesserung in der klinischen Behandlung alterstraumatologischer Patienten
    · wegen der QSFFx-RL
    · fehlende Geriater am Krankenhaus
    · zu wenige Geriater am Krankenhaus
  • Als Gründe gegen den Erwerb wurden folgende Angaben in absteigender Reihenfolge gemacht:
    · Ausschließlich Konzentration auf chirurgische Kompetenzen
    · Ausreichend Geriater am eigenen KH vorhanden, auch im Hinblick auf die GBA- Richtlinie ab 2027
    · Fehlende Möglichkeit für die Absolvierung der 18monatige Weiterbildung, da am eigenen Haus keine Geriatrie vorhanden ist.
    · Keine Valenzen, für die ZB in eine externe Geriatrie zu rotieren/ zu wechseln.
    · Die WBO der zuständigen Landesärztekammer schließt den FA O+U aus.

Entsprechend der Musterweiterbildungsordnung der Bundesärztekammer von 2018 ist es gegenwärtig nur noch in 9 der 17 Landesärztekammern möglich, mit einer Facharztanerkennung O+U die ZB Geriatrie zu erwerben.

Aufgrund weithin stark steigenden Patientenzahlen in der Alterstraumatologie und der zunehmenden Fallkomplexität, welche eine spezialisierte und interdisziplinäre Behandlung unter Einbeziehung aller Fachdisziplinen in Alterstraumazentren benötigt, hat der 129. Deutsche Ärztetag im Mai 2025 beschlossen, den auf muskuloskelettale und osteoporotische Erkrankungen spezialisierte Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie wieder für die ZB Geriatrie zuzulassen. Dies bedarf nun der Umsetzung in allen Landesärztekammern.

Perspektive DVT – „3D-Diagnostik auf Spitzenniveau in der Handchirurgie.“

Durch Weiterbildung, Kompetenz und Empathie, aber auch durch den Einsatz modernster Praxisausstattung gewährleistet Frau Prof. Dr. med. Helen Abel Diagnostik und Behandlung auf Spitzenniveau.

Seit April 2025 vertraut die Handchirurgin daher auf die SCS Bildgebung. In einem Video-Interview erklärt sie, weshalb der Einsatz der 3D-Diagnostik einen solch hohen Stellenwert in ihrer Praxis und allgemein im Bereich des Handgelenks.

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Weitere Informationen

Handchirurgie am Wittelsbacherplatz
Prof. Dr. med. Helen Abel

Finkenstraße 7
80333 München
www.handchirurgie-abel.de

Sie haben Fragen zur innovativen SCS Bildgebung?

Wir begleiten Sie von Anfang an und unterstützen Ihre Transformation von der 2D- auf die moderne 3D-Diagnostik. Ihnen steht jederzeit ein persönlicher Ansprechpartner für alle Fragen zum technischen, wirtschaftlichen und medizinischen Betrieb zur Verfügung. Lassen Sie sich in einem ersten, etwa 15-minütigen Telefonat beraten. Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten dieser hochmodernen Lösung auf.

Betriebliche Krankenversicherung – Ein erprobtes Werkzeug zur Mitarbeiterbindung

Betriebliche Krankenversicherung – Ein erprobtes Werkzeug zur Mitarbeiterbindung

In Zeiten des Fachkräftemangels stellt das Finden und Binden guten und motivierten Personals eine große Herausforderung für Praxen und Kliniken dar. Hier geht es vor allem um motivierten ärztlichen Nachwuchs sowie in Praxen um den Personalmangel bei Medizinischen Fachangestellten. Im Rahmen seiner Initiativen um Nachwuchsförderung und die Bindung von MFA hat der BVOU einen neuen Partner gewinnen können, der mit einer betrieblichen Krankenversicherung einen neuen Baustein zur Bindung von Mitarbeitern anbietet.

Mit der PERSONALvital bKV, der BENEFITvital bKV und der KOMMUNEN/ÖDvital bKV gibt es maßgeschneiderte Lösungen für Mitarbeiter in Praxen, Kliniken und kommunalen Häusern. Ein vollumfängliches Upgrade für die Gesundheit der Mitarbeiter, privat abgesichert mit Leistungen, die die Gesetzliche Krankenversicherung nicht abdeckt.

Mitarbeiter erhalten ein perfektes privates Gesundheitsmanagement mit einem attraktiven Leistungsportfolio. In allen Varianten sind die kostenfreien Assistance Leistungen privater Krankenversicherer, die Facharzt-Vermittlung, ärztliche Videosprechstunde und Medizinische Hotline inklusive.

zum BVOU Partnerprofil

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Weitere Informationen

Perspektive DVT – „Neuroorthopädie: Verlaufskontrolle bei Densbasisfrakturen mit Super-Ultra-Low-Dose-DVT“

Die Diagnostik und Therapiekontrolle von Halswirbelsäulenverletzungen stellen besondere Anforderungen an die moderne Bildgebung. Während bei akuten Traumata die Computertomographie als etablierter Standard gilt, eröffnet ein digitaler Volumentomograph (DVT) mit Super-Ultra-Low- Dose (SULD) Dosisprofil neue Möglichkeiten in der präzisen Verlaufsbeurteilung konservativer Frakturbehandlungen. Der folgende Fall demonstriert exemplarisch die diagnostischen Vorteile dieser Technologie bei der Betreuung einer Fraktur im Bereich der HWS.

Fallbericht

Ein 69-jähriger Hobbysportler erlitt bei einem Mountainbike- Unfall eine Anderson-III-Fraktur der Densbasis. Die initiale Spiral- CT-Diagnostik zeigte eine moderate dorsale Dislokation ohne kritische Spinalkanaleinengung. Anderson-III-Frakturen repräsentieren etwa 20 % aller Densfrakturen und weisen bei konservativer Therapie Non-union-Raten unter 10 % auf. Aufgrund der breiten Kontaktfläche und fehlenden signifikanten Dislokation wurde die konservative Behandlungsstrategie gewählt. Nach siebentägiger stationärer Immobilisation wurde der Patient mit strikter Sportpause für mindestens zwölf Wochen entlassen. Die Erstvorstellung in der Praxis erfolgte zwölf Wochen post trauma bei klinisch unauffälligem Befund, jedoch ausgeprägter Patientenverunsicherung und starker Schmerzen.

DVT-gestützte Verlaufskontrolle

Die erste Kontrolluntersuchung nach drei Monaten mittels SCS MedSeries® H22 DVT, das über ein Super-Ultra-Low-Dose (SULD) Dosisprofil verfügt, dokumentierte eine ungleichmäßige, initial nur zaghaft einsetzende Kallusbildung bei eingeschränkter HWS.

Die hochauflösende 3D-Rekonstruktion des DVT ermöglichte die präzise Darstellung der Frakturspaltmorphologie und frühzeitige Detektion einer drohenden Pseudarthrose, ohne dass eine sofortige operative Intervention erforderlich wurde. Nach ausführlicher Aufklärung über operative Revisionsmöglichkeiten entschied sich der Patient explizit für die Fortsetzung des konservativen Vorgehens unter verlängerter Sportpause und milder Physiotherapie. Die Sechsmonatskontrolle mit dem DVT demonstrierte eine vollständige Frakturdurchbauung mit stabiler Kortikalis und nahezu lückenloser Knochenkontinuität ohne Restinstabilität. Schmerzfreiheit und vollständige Belastbarkeit bestätigten den konservativen Therapieerfolg.

Technische Überlegenheit der SULD DVT-Diagnostik

Der angewendete DVT basiert auf der Kegelstrahltechnologie, einem hochauflösenden Detektor sowie einem hochentwickelten Rekonstruktionsalgorithmus und ermöglicht die Akquisition isotroper 3D-Datensätze mit Voxelgrößen bis 0,2 mm. Diese submillimeter-Auflösung übertrifft konventionelle CT-Systeme mit Auflösungen im Praxisalltag von > 1 mm deutlich und eliminiert Partialvolumeneffekte bei der Beurteilung feinster ossärer Strukturen. Ein entscheidender Vorteil liegt in der drastischen Strahlenreduktion: Während eine HWS-CT-Untersuchung etwa 1200 μSv effektive Dosis verursacht, beginnt die Exposition des DVT in diesem Bereich je nach Protokoll bereits ab 29 μSv – und ist damit sogar unter der Strahlenbelastung konventioneller Röntgenaufnahmen in zwei Ebenen (ca. 50 μSv). Diese signifikante Dosisreduktion des DVT im Vergleich zum CT und zu Röntgenaufnahmen in 2 Ebenen rechtfertigt serielle Verlaufskontrollen ohne übermäßige Strahlenexposition analog den Strahlenschutzanforderungen. Die mit dem angewendeten DVT immer einhergehende multiplanare Rekonstruktion ermöglicht zusätzlich die Darstellung anatomischer Strukturen in beliebigen Schnittebenen, während Metallartefakte (in Fällen mit Ostheosynthesematerial im Zielvolumen) im Vergleich zur CT deutlich reduziert auftreten, wodurch u.a. bspw. Grenzflächen zw. Metall und Knochen deutlich besser beurteilt werden können. Besonders bei der Beurteilung der trabekulären Architektur und kortikalen Kontinuität – ob mit oder ohne Metall in diesem Bereich – zeigt der DVT somit seine diagnostische Überlegenheit.

Klinische Relevanz und Therapieoptimierung

Die präzise Diagnostik mit dem angewendeten Super-Ultra- Low-Dose DVT optimiert Therapieentscheidungen durch ermöglichte, detaillierte Risiko-Nutzen-Bewertungen. Bei Anderson- III-Frakturen ermöglicht die hochauflösende Frakturanalyse eine individualisierte Prognoseeinschätzung und evidenzbasierte Therapiestrategie. Die objektive Dokumentation des Heilungsverlaufs stärkt das Vertrauen in konservative Behandlungsansätze und reduziert unnötige operative Revisionsindikationen. Für die konservative Behandlung sensibler anatomischer Regionen wie der Halswirbelsäule schafft der DVT eine neue Sicherheitsdimension. Die submillimeter-genaue Darstellung knöcherner Heilungsprozesse ermöglicht es, auch bei komplexeren Frakturen vertrauensvoll konservative Therapiewege zu beschreiten. Die kontinuierliche Überwachung der ossären Konsolidierung durch wiederholte DVT-Kontrollen liefert die notwendige Evidenz für therapeutische Entscheidungen und minimiert das Risiko von Heilungskomplikationen. Während traditionell bei Unsicherheiten oft der operative Weg gewählt wurde, ermöglicht die präzise Diagnostik mit dem DVT eine evidenzbasierte konservative Therapieführung mit objektiv dokumentierter Sicherheit.

Fazit

Das SCS MedSeries® H22 mit Super-Ultra-Low-Dose (SULD) Protokoll ist fester Bestandteil der orthopädischen und unfallchirurgischen Bildgebung und zeigt sich als unverzichtbares Instrument im knöchernen Heilungsverlauf, gerade auch in der modernen Neuroorthopädie. Die Kombination aus submillimeter- Auflösung, drastischer Strahlenreduktion und multiplanarer Rekonstruktion macht den DVT zur idealen Modalität für Verlaufskontrollen konservativer Frakturtherapien. Der vorgestellte Fall demonstriert dazu deutlich, wie die präzise Bildgebung mit dem DVT operative Interventionen vermeiden und den Weg für konservative Strategien unter regelmäßiger, vertrauensvoller Bildgebungskontrolle der knöchernen Konsolidierung inkl. der dafür nötigen Patientencompliance eröffnen kann.

Prof. Dr. Oliver Tobolski
Ortho4Sport
Industriestraße 161
50999 Köln
www.ortho4sport.de

 

Sie haben Fragen zur innovativen SCS Bildgebung?

Wir begleiten Sie von Anfang an und unterstützen Ihre Transformation von der 2D- auf die moderne 3D-Diagnostik. Ihnen steht jederzeit ein persönlicher Ansprechpartner für alle Fragen zum technischen, wirtschaftlichen und medizinischen Betrieb zur Verfügung. Lassen Sie sich in einem ersten, etwa 15-minütigen Telefonat beraten. Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten dieser hochmodernen Lösung auf.

DGUV 2026: Von 2D- zu aussagekräftiger 3D-Primärdiagnostik

Was bedeutet 3D-Bildgebung heute für die O&U?

Auf der Unfallmedizinischen Tagung der DGUV 2026 zeigen wir Ihnen, wie die moderne Praxis die gesamte Diagnostik aus einer Hand bieten kann, wie sie Untersuchungen gleichzeitig sicherer durchführt und Patienten besser bindet. Machen Sie sich selbst ein Bild, wie sich Diagnostik, Strahlenhygiene und Praxisrealität durch den Wechsel von 2D zu 3D-Primärdiagnostik verändern.

Was erwartet Sie an unserem Stand im Congress Centrum Bremen?

Wir besprechen gemeinsam all Ihre offenen Fragen (wirtschaftlich, medizinisch oder auch strukturell) in entspannter Atmosphäre. Die klinische Realität der 3D-Primärdiagnostik in der O&U steht dabei im Mittelpunkt. Lassen Sie sich also von unserem Team vor Ort reale Anwendungsbeispiele aus orthopädischen und unfallchirurgischen Praxen zeigen – mit konkreten Fragestellungen aus dem Alltag.

Die moderne 3D-Diagnostik ist die Zukunft Ihrer Praxis

  • Belastete und unbelastete Aufnahmen der Extremitäten zur realitätsnahen Beurteilung von Gelenk- und Knorpelstrukturen sowie HWS-Diagnostik bis C6
  • Deutlich reduzierte Strahlendosis gegenüber klassischen Schnittbildverfahren
  • Integration in den Praxisalltag ohne radiologische Abhängigkeit

Wir stehen Ihnen jederzeit – auch im Nachgang – für ein vertiefendes Gespräch oder eine Hospitation zur Verfügung. Schreiben Sie uns hierzu eine E-Mail an beratung@myscs.com oder füllen Sie das nachfolgende Kontaktformular aus:

Perspektive DVT – „Die SCS Bildgebung aus Sicht einer Medizinischen Fachangestellten“

Seit 2015 ist die Medizinische Fachangestellte Gülcan Danisan in der orthopädisch und unfallchirurgischen Gemeinschaftspraxis der Ärzte Dres. med. Carlo Di Maio und Stephan Swart in Neukirchen-Vluyn tätig. Im Jahr 2016 absolvierte sie zusätzlich ihren Röntgenschein und ist seitdem für das 2D-Röntgen in der Praxis zuständig.

Nachdem sich das Ärzteteam im Jahr 2017 für die Implementierung des SCS MedSeries® H22 DVT entschieden hat, gehört auch dessen Bedienung und damit die Aufnahme der 3D-Schnittbilder zu ihrem Aufgabenbereich.

Sofort einsatzfähig dank intuitiver Bedienung

Von der einfachen, selbsterklärenden Handhabung der SCS Bildgebung war sie sofort überzeugt:

„Als ich das erste Mal ein solches 3D-Bild gesehen habe, hatte ich einen richtigen Wow-Effekt.“

Besonders fasziniert war sie darüber, welch detailreiche Bildanalyse das DVT im Vergleich zum konventionellen Röntgenbild möglich macht. Auch von der Einweisung durch das SCS Team ist die Medizinische Fachangestellte begeistert:

„Die Erklärungen der Techniker waren so gut, dass ich sogar sagen würde, dass auch Menschen, die nicht im medizinischen Bereich arbeiten, alles verstanden hätten.“

Sie ergänzt hierzu, dass ihre Kolleginnen und sie am nächsten Tag sofort mit der Bedienung starten konnten:

„Am ersten Tag haben wir bereits 13 Aufnahmen erstellt! Zudem steht uns das SCS Team weiterhin jederzeit für aufkommende Fragen zur Verfügung.“

Untersuchung bei Belastung und Entlastung

Beeindruckend ist für die ausgebildete Röntgenassistentin insbesondere die Handhabung, welche sie als „leicht“ empfindet. Als ein Beispiel führt sie das Röntgen eines seitlichen Kniegelenks an, bei dem sie den Patienten so platzieren muss, dass sie genau die richtige Stelle abbilden kann.

„Die Platte des Röntgengeräts ist hart, die Patienten können sich nicht hinlegen und müssen das Bein dann so positionieren, dass ich eine Aufnahme des Knies machen kann.“

Dabei gibt es aber auch ältere Personen, bei denen dieser Vorgang nur bedingt möglich ist. Ganz anders sei die Situation bei der SCS Bildgebung:

„Hier ist es so: entweder wird die Aufnahme im Stehen, also unter Belastung erstellt, oder aber, sie wird im Sitzen angefertigt. Dieser Vorgang ist für die Patienten sowie auch für das medizinische Fachpersonal viel angenehmer, schneller und leichter.“

Des Weiteren sieht sie einen großen Vorteil in den zusätzlichen Funktionen, auf die sie bei der konventionellen Bildgebung nicht zurückgreifen kann. Bei Letzterer, wie beispielsweise dem Röntgen, kann es nach ihrer Aussage auch passieren, dass das Bild zu dunkel und demnach ungeeignet für eine präzise Diagnostik ist. Bei der SCS Bildgebung habe sie durch zusätzliche Einstellungen viel mehr Möglichkeiten hinsichtlich der Bildanalyse. Als ein Beispiel nennt sie einen Patienten, der am Sprunggelenk operiert wurde und bei dem zur Rekonstruktion des Gelenks eine Metallschraube eingebracht wurde.

„Es gibt ein Programm im System, bei dem man die Knochen beliebig stark ausblenden kann, so dass man die Stellung der Schraube im Raum sehr gut beurteilen kann. Hierdurch lassen sich zum Beispiel Schraubenbrüche oder Lockerungen sicher erkennen, die eventuell für beklagte Beschwerden ursächlich sind.“

Diagnostik mit höchstem Patientenkomfort

Die Aufnahmen mit der SCS Bildgebung sind sehr schnell erledigt – vor allem sind auch die Patienten immer wieder verwundert darüber, wie rasch diese tatsächlich abgeschlossen sind. Eine Fußaufnahme ist beispielsweise in wenigen Sekunden fertiggestellt. Zudem fällt der Medizinischen Fachangestellten während ihrer Tätigkeit im Praxisalltag immer wieder auf, dass nicht nur die hohe Zeitersparnis für Verwunderung sorgt, sondern ebenso sehr die Bildqualität:

„Man kann den Patienten wirklich ansehen, wie begeistert sie von den 3D-Aufnahmen sind.”

Kurz vor der Implementierung kam die Frage auf, wie die Organisation mit zwei unterschiedlichen Bildgebungen innerhalb einer Praxis ablaufen wird. Sie kommt zu folgendem Ergebnis:

„Ich kann nun sagen, dass die Implementierung des DVT sehr sinnvoll war. Mit seiner Schnelligkeit und der einfachen Handhabung ist das System eine große Bereicherung für die Patienten sowie für unser Praxisteam und gehört nun fest zu unserem Praxisalltag!“

Orthopädische Gemeinschaftspraxis Dr. Swart & Dr. Di Maio
Vluyner Nordring 1
47506 Neukirchen-Vluyn
www.swart-dimaio.de

Sie haben Fragen zur innovativen SCS Bildgebung?

Wir begleiten Sie von Anfang an und unterstützen Ihre Transformation von der 2D- auf die moderne 3D-Diagnostik. Ihnen steht jederzeit ein persönlicher Ansprechpartner für alle Fragen zum technischen, wirtschaftlichen und medizinischen Betrieb zur Verfügung. Lassen Sie sich in einem ersten, etwa 15-minütigen Telefonat beraten. Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten dieser hochmodernen Lösung auf.

Perspektive DVT – „Fast-Track: Frakturdiagnostik mit der SCS Bildgebung”

In der ATOS Klinik Wiesbaden GmbH verhilft Herr Dr. med. Markus Preis seinen Patienten tagtäglich zurück in einen gesunden Alltag. Als einer unserer DVT-Pioniere ließ der Facharzt für Orthopädie, Rheumatologie, Sportmedizin und Chirotherapie die SCS Bildgebung bereits 2016 implementieren. Er blickt auf eine langjährige Erfahrung mit der innovativen 3D-Schnittbildgebung zurück und ist zusätzlich als Mentor tätig.

Bei traumatischen Verletzungen, insbesondere im Hand- und Fußbereich, ist eine sichere Frakturdiagnostik durch die Beurteilung eines konventionellen zweidimensionalen Röntgenbildes häufig sehr schwierig. Dies ist bei der Projektionsradiographie der physikalischen Abbildung dreidimensionaler Objekte auf eine zweidimensionale Ebene als ein sogenanntes Summationsbild geschuldet. Gemäß Literatur wird z. B. im Handgelenksbereich mit durchschnittlich 47 % (Rater Bereich 33–60 %) der Skaphoidverletzungen eine Fraktur übersehen.

Dies bildet die Grundlage der Forderung in der Leitlinie für die Therapie der Skaphoidfrakturen, Schnittbildverfahren wie CT und MRT frühzeitig einzusetzen. Diese sollten insbesondere zur Anwendung kommen, wenn ein adäquates Trauma stattgefunden hat, eine entsprechende Klinik eine Fraktur vermuten lässt und die konventionellen Röntgenaufnahmen keinen oder nur einen fraglichen Frakturnachweis ergeben haben. Die Sensitivität des CT bei der Frakturdiagnostik liegt bei 85–95 % und beim MRT sogar bei 100 %. Mit einer Spezifität zwischen 95 % bis 100 % erhält man im Rahmen einer CT-Untersuchung eine exaktere anatomische Darstellung im Vergleich zu 80–90 % mit einer MRT-Untersuchung. Auch für die Beurteilung des knöchernen Durchbauungsgrades ist eine CT-Untersuchung der Projektionsradiographie überlegen.

Vor diesem Hintergrund muss jedoch berücksichtigt werden, dass in Deutschland die höchste Strahlenexposition auf die Bevölkerung durch CT-Untersuchungen verursacht werden. In Deutschland werden über 11 Millionen CT-Untersuchungen jährlich indiziert und durchgeführt. Die Tendenz ist weiter steigend, was allgemein auch dahingehend in Bezug auf das zunehmende Bewusstsein interpretiert werden kann, dass die Beurteilung von dreidimensionalen Objekten auch in drei Dimensionen erfolgen muss. Ca. 9 % aller diagnostischen Untersuchungen mit ionisierender Strahlung beruhen auf CT-Untersuchungen. Somit lassen sich über 60 % der kollektiven effektiven Dosis auf eine medizinische Strahlenexpositionen durch Computertomographien zurückfuhren.

Außerdem wurden die ursprünglich in der Röntgenverordnung enthaltenen Forderungen in das neue Strahlenschutzgesetz (§6 Abs. 1, §8 Abs. 2 und §83 Abs. 3) aufgenommen, wodurch eine gesetzlich verankerte Verpflichtung zur Anwendung des „ALARA“ Prinzips („As Low As Reasonably Achievable“), zu dt. „so viel Strahlung wie nötig, so gering wie möglich“, vorliegt. Damit haben aufgrund der steigenden CT-Untersuchungen die Strahlenexposition und das Strahlenrisiko für die Patientinnen und Patienten deutlich an strafrechtlicher Bedeutung gewonnen.

Die rechtfertigende Indikation hat einen hohen Einfluss darauf, auf Basis welcher Fragestellung eine CT-Untersuchung durchgeführt werden soll und darf. Verschiedenste Faktoren wie technischer Fortschritt, gezieltes Dosismonitoring sowie Analysen der Dosisdaten können die Strahlendosis für die Patientinnen und Patienten bei völlig ausreichender Bildqualität verringern.

Abb. 1

Nur die Technologie des SCS MedSeries® H22 ermöglicht es, dass die digitale Volumentomographie (auch DVT oder Cone Beam CT genannt) hier nun einen wesentlichen Beitrag leistet, diese gesetzlichen Forderungen zu erfüllen.

Das aktuelle SULD (Super-Ultra-Low-Dose) Protokoll dieser Lösung zeigt eine resultierende Strahlendosis, die unterhalb der Exposition einer 2D-Röntgenaufnahme in 2 Ebenen liegt. Bei der 2-D-Röntgenuntersuchung bspw. eines OSG wird der Patient einer effektiven Dosis von 1,5 μSv ausgesetzt. Eine CT-Untersuchung bedeutet eine Exposition von 21,5 μSv. Dem gegenüber steht die Untersuchung mittels 3D-Bildgebung mit nur 1,4 μSv Exposition.

Die Überlegenheit der Schnittbildverfahren gegenüber dem 2D-Projektionsröntgen in der Frakturdetektion, Beurteilung und Durchbauungskontrolle ist in zahlreichen Studien nachgewiesen. Hinzu kommt nun der Faktor der Reduktion der Strahlenexposition unterhalb des konventionellen Röntgens durch das DVT. Das neuste – aktuell in der Zertifizierung befindliche – Protokoll des DVT mit der Bezeichnung SULD+ ist in der Lage auch diese Dosis signifikant noch weiter zu reduzieren. Der Datensatz der 3D Schnittbildgebung ermöglicht zusätzlich die Erstellung virtueller Röntgenbilder in so vielen Ebenen, wie vom Untersucher benötigt werden, ohne eine weitere Strahlenexposition für den Patienten. Dies ist v. a. ein sehr wichtiger Faktor in der Beurteilung von knöchernen Strukturen bei Kindern und Jugendlichen.

Vor den genannten Hintergründen ist das SCS DVT in der ATOS Klinik Wiesbaden fester Bestandteil des Diagnostikspektrums und wird auf Basis der beschriebenen Strahlenhygiene häufig mit dem SULD-Protokoll als Primärdiagnostik angewendet. Der Autor kann auf mehr als 11 Jahre Anwendungserfahrung zurückgreifen und von unzähligen Fällen berichten, in denen das DVT die entscheidenden Informationen zur Therapieplanung beigetragen hat. Beispielhaft soll dazu nachfolgend ein Fall vorgestellt werden. In dem dargestellten Fall zeigten die extern angefertigten 2-D-Röntgenbilder einer 27-jährigen Frau nach einem Distorsionstrauma eine Mehrfragmentfraktur der distalen Fibula mit fraglicher Beteiligung der Syndesmose, eine Fraktur des hinteren Volkmanndreiecks <1/4 der Gelenkfläche, sowie eine Fraktur des medialen Malleolus. In der AP-Projektion kommt eine Aufhellungslinie im Bereich der medialen Tibia zur Darstellung, die nicht exakt zuzuordnen ist und in der seitlichen Ebene kein entsprechendes Korrelat zeigt (Abb. 1).

Abb. 2: Aus dem SCS Datensatz berechnete Röntgenprojektion

Unter Berücksichtigung der oben aufgeführten Indikation und Anwendung der genannten Leitlinie für die Skaphoidfraktur bestand hier die Indikation zur weiteren Diagnostik, um das Ausmaß der Frakturen und die Stellung entsprechend beurteilen zu können.

Die Untersuchung mit dem SCS DVT zeigte einen gravierenderen Befund, der auch Einfluss auf die Indikation des operativen Verfahrens hat. Es bestätigte sich die Mehrfragmentfraktur der distalen Fibula, sowie die Innenknöchelfraktur. Entscheidend ist aber die Möglichkeit der exakten Beurteilung der dorsalen Frakturen der Tibia. Diese sind aufgrund der Summation im konventionellen Röntgen nicht zu erkennen gewesen. Neben der Fraktur des Volkmann-Dreiecks mit entsprechender Instabilität der dorsalen Syndesmose zeigt sich eine Impression eines Gelenkfragmentes und eine Fraktur der dorsomedialen Tibia (Abb. 2–4). Die gesamte effektive Strahlendosis betrug 1,5 μSv für das 2-D-Röntgen + 1,4 μSv für das DVT im SULD-Protokoll, insgesamt 2,9 μSv. Bei einer konventionellen CT-Untersuchung wären es 1,5 μSv + 21,4 μSv = 22,9 μSv gewesen. Bei einer sofortigen Untersuchung mit dem DVT hätte die Dosis 1,4 μSv betragen. Aufgrund dieser komplexen Verletzungsmuster bestand die Indikation zur Operation in Bauchlage zur Versorgung der dorsalen Frakturen der Tibia und Fibula über einen dorsolateralen Zugang sowie perkutan zur Verschraubung des medialen Malleolus.

Abb. 3

Der digitale Volumentomograph SCS MedSeries® H22 ermöglicht eine sofortige adäquate Bildgebung mit der Darstellung in 2-D, 3-D und Schnittbildern bis zu einer Schichtdicke von 0,2 mm. Dabei wird der Patient einer effektiven Strahlendosis ausgesetzt, die im SULD-Protokoll unterhalb der Exposition eines 2-D-Röntgens in 2 Ebenen liegt. Diese exakte Diagnostik in der Hand des DVT-fachkundigen Orthopäden, Chirurgen und Unfallchirurgen im Rahmen von Verletzungen führt zu einer unmittelbar verfügbaren Diagnose, auf deren Basis schnellstmöglich eine optimale Therapie eingeleitet werden kann. Im klinischen Verlauf ermöglicht die dieses Diagnoseverfahren eine exakte Beurteilung der Durchbauung der Frakturen, da die entsprechenden Algorithmen eine artefaktarme Darstellung der Implantate samt Beurteilung der Grenzflächen ermöglicht.

Abb. 4

Literatur beim Verfasser

Dr. med. M. Preis
Chefarzt ATOS Klinik Wiesbaden
Arzt für Orthopädie, Rheumatologie, Sportmedizin, Chirotherapie, spezielle Fuß- und Sprunggelenkchirurgie
D.A.F./DGOU
Radiologische Diagnostik Skelett, DVT-Fachkunde
Zentrum der Maximalversorgung Fuß und Sprunggelenk – ZFS MAX
www.atos-kliniken.com

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Online-Seminar: Diagnostik sekundärer Osteoporosen

Sekundäre Osteoporosen sind die Chamäleons der Osteologie: Sie tarnen sich hinter endokrinologischen, internistischen oder medikamentösen Ursachen – und entziehen sich damit nicht selten einer frühzeitigen Diagnose. Umso wichtiger ist ein systematisches Vorgehen: Welche Laborparameter sind wirklich relevant? Wann lohnt sich die weiterführende Diagnostik? Und wie trennt man klinisch sauber primäre von sekundären Ursachen?

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Das Diagnostik-1×1 für sekundäre Osteoporosen



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Die letzten Themen waren Endprothetische VersorgungBildgebende Verfahren bei Knochenstoffwechselerkrankungen sowie Komplexe Fälle der Osteoporose.

Gerade bei sekundärer Osteoporose liefern radiologische Befunde oft nur ein einzelnes Puzzleteil in einem deutlich komplexeren Gesamtbild. Umso wichtiger ist es, den diagnostischen Blick kontinuierlich zu schärfen und etablierte Routinen kritisch zu hinterfragen. Im Videointerview auf YouTube erläutert Prof. Dr. med. Christopher Niedhart, Orthopäde aus Heinsberg und Moderator der CME-zertifizierten Fortbildungsformate, wie Sie verborgene Ursachen erkennen können und welche Laborparameter dabei eine entscheidende Rolle spielen können.

Nicht übersehen: HPP als wichtige Differenzialdiagnose der Osteoporose

Einer sekundären Osteoporose liegen andere Erkrankungen oder medikamentöse Einflüsse zugrunde.[1] Eine mögliche, oft übersehene Ursache ist die Hypophosphatasie (HPP) – eine systemische Stoffwechselerkrankung, bei der insbesondere die Knochenmineralisierung gestört ist.[2],[3] Klinisch kann sich dies unter anderem durch Stressfrakturen, Frakturheilungsstörungen und ausgeprägte Muskelschwäche äußern, häufig treten außerdem Knochen- und Gelenkschmerzen, Fatigue und Nierenfunktionsstörungen auf.[4],[5] In schweren Verläufen ist die Krankheitslast erheblich und kann bis zur Abhängigkeit von Gehhilfen oder einem Rollstuhl führen.[6]

HPP beruht auf einer genetisch bedingten verminderten Aktivität der alkalischen Phosphatase (AP), die unter anderem zu einer insuffizienten Mineralisierung des Knochens führt. Für die Differenzialdiagnose kann daher ein niedriger AP-Wert ein zentrales Warnsignal sein.[7],[8] Wichtig: Dieser ist jedoch geschlechts- und altersspezifisch, weshalb ein Wert, der für Erwachsene normal ist, für Kinder bereits zu gering sein kann.[9],[10]

Wie unterscheidet sich die Osteoporose von der erblichen Systemerkrankung HPP? Und welche Rolle spielt die Schmerzsymptomatik für Betroffene? Im Podcast „Let’s talk Osteo“ spricht Moderatorin Avan Sidiq mit Alboren Shtylla, Funktionsoberarzt und Spezialist für Stoffwechselerkrankungen am Universitätsklinikum Heidelberg. Freuen Sie sich auf fundierte Einblicke und praktische Tipps zur Differenzialdiagnose!

 

[1] Hosein-Woodley R et al., Biomedicines. 2024; 12(11):2558.
[2] Rockman-Greenberg C, Pediatr Endocrinol Rev. 2013; 10:380–388.
[3] Beck C et al., Open Bone J. 2009; 1:8–15.
[4] Feurstein J et al., Orphanet Journal of Rare Diseases. 2022; 17:435.
[5] Dahir KM et al., Orphanet Journal of Rare Diseases 2022; 17:277.
[6] Dahir KM et al., Front Endocrinol. 2023; 14:1138599.
[7] Conti F et al., Clin Cases Miner Bone Metab. 2017; 14(2):230–234.
[8] Seefried L et al., JBMR. 2020; 35(11):2171–2178.
[9] Ng E et al., Osteoporos Int. 2023; 34(2):327–337.
[10] Niederau CM, Böhm BO, Klinikleitfaden Labordiagnostik. Available from: VitalSource Bookshelf, (7th Edition). Elsevier GmbH, Urban & Fischer Verlag, 2021.
*Referenzwerte können je nach Labor variieren