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D.A.F. 2026 – Perspektive 3D-Diagnostik: Wir laden Sie ein

10. bis 12. September · Bonn

Diagnostische Klarheit beginnt dort, wo Ihre klinische Fragestellung entsteht – erleben Sie diese Realität live auf der 31. Jahrestagung der D.A.F.

Vom 10. bis 12. September zeigen wir Ihnen an Stand 3 gemeinsam mit unseren Anwendern, wie sich die tägliche Praxis durch strukturierte digitale Prozesse und moderne 3D-Diagnostik nachhaltig verändert – von der Indikation über die Aufnahme bis zur Befundung.

Was erwartet Sie während der Jahrestagung?

Am 10. September haben Sie zudem die Möglichkeit, unsere Workshops zur digitalen Volumentomographie zu besuchen. Zwischen 12.00 und 14.00 Uhr klären unsere Experten Ihre individuellen Fragen zu unserer Lösung.

Dr. med. Markus Preis
Fachkundeerwerb, Physik, Strahleschutzgesetz
und 2D/MRT/DVT mit 3D – was macht den Unterschied?

Dr. med. Guido Laps
Vom Röntgenbild zur dritten Dimension: Patientenerwartung und -kommunikation beim DVT des Vor-/Mittelfußes.

Dr. med. Tobias Gehlen
Rückfußinstabilitäten erkennen: Belastetes DVT zwischen Syndesmose, Subtalargelenk und 3D-Analyse.

Dipl.-Ing. Christian Stegmann
FAQs aus der SCS Akademie Applikationstraining am DVT und multiplanare Fallauswertung auf Basis der Falldatenbank

Zu den Lerninhalten zählen unter anderem ein Applikationstraining an der SCS Bildgebung sowie die gemeinsame Auswertung praxisnaher Fälle.

Sie möchten am Workshop teilnehmen?

Über den nachfolgenden Link können Sie sich Ihren Platz sichern: 

 

Das Praxisverwaltungssystem: Zugriffsrechte, Verträge und KI-Module im Herzstück Ihrer Praxis

In der ersten Ausgabe dieser Newsletter-Serie haben wir eine Patientin mit Verdacht auf Meniskusläsion durch die Praxis begleitet und dabei ihre Datenspur verfolgt. Heute halten wir an der Station, an der alle Wege zusammenlaufen: dem Praxisverwaltungssystem. Anamnese, Diagnosen, Befunde, Verordnungen, Arztbriefe, Abrechnung, alles liegt hier. Ob MEDISTAR, x.isynet, ORBIS, Medical Office oder tomedo: Kein anderes System Ihrer Praxis bündelt so viele Gesundheitsdaten. Und gerade weil es so selbstverständlich zum Alltag gehört, geraten die Grundregeln leicht aus dem Blick. Deshalb beginnt unser Rundgang nicht am Anfang der Datenspur, sondern in ihrer Mitte.

Was hier gilt

Die KBV-Zulassung Ihres Systems bestätigt, dass es Abrechnung und Telematikinfrastruktur beherrscht. Wie es in Ihrer Praxis betrieben wird, entscheiden Sie, und dafür tragen Sie auch die Verantwortung. Die DSGVO verlangt, dass Gesundheitsdaten nach dem Stand der Technik geschützt sind. Was das konkret heißt, beschreibt die IT-Sicherheitsrichtlinie der KBV für jede vertragsärztliche Praxis, von Updates bis zur Datensicherung. Hat der Hersteller Zugriff auf Ihre Patientendaten, etwa für Fernwartung oder Cloud-Betrieb, braucht es dafür einen Auftragsverarbeitungsvertrag. So weit der Rahmen. Im Alltag lässt er sich auf drei Punkte herunterbrechen. Dazu kommen zwei Anlässe, bei denen sich ein genauerer Blick lohnt.

Drei Punkte für den Alltag

  1. Eigene Logins, passende Rechte. Wer am Empfang arbeitet, braucht Termine und Stammdaten, nicht den OP-Bericht. Die Abrechnung braucht Ziffern und Diagnosen, nicht jeden Befund im Volltext. Das Prinzip ist einfach: Jede Person meldet sich mit eigenem Login an und sieht das, was sie für ihre Aufgabe benötigt. Gemeinsame Zugänge, bei denen sich das ganze Team unter einem Namen anmeldet, sollten Sie ablösen. Denn dann lässt sich nicht mehr nachvollziehen, wer wann welche Akte geöffnet hat. Genau diese Nachvollziehbarkeit erwartet die DSGVO, und sie schützt auch Ihr Team, falls es einmal Nachfragen gibt. Was Sie tun können: Lassen Sie sich von Ihrem Hersteller oder IT-Betreuer die Benutzerliste zeigen und legen Sie für jede Rolle fest, welche Rechte sie braucht. Bei einem kleinen Team ist das schnell erledigt.
  2. Zugänge beim Ausscheiden. Die KBV nennt vergessene Zugänge ehemaliger Beschäftigter als typische Schwachstelle in Praxen. Das passiert schnell: Der Vertrag endet, der Schlüssel wird abgegeben, das PVS-Login bleibt bestehen. Dazu kommen oft Zugänge zu Bildarchiv, Terminportal oder KIM-Postfach. Was Sie tun können: Führen Sie eine kurze Liste aller Systeme, in denen Ihr Team Zugänge hat, und haken Sie sie am letzten Arbeitstag ab, zusammen mit der Schlüsselrückgabe. Wechselt jemand intern die Aufgabe, sollten die Rechte entsprechend angepasst werden.
  3. Vertrag und Datensicherung. Prüfen Sie, ob der Auftragsverarbeitungsvertrag mit Ihrem PVS-Hersteller vorliegt und noch zu dem passt, was Sie heute nutzen. Läuft Ihr System inzwischen ganz oder teilweise in der Cloud, stellt sich die Frage aus der ersten Ausgabe neu: Wo liegen die Daten, und wer greift darauf zu? Für die Datensicherung genügt eine einfache Regel: regelmäßig und verschlüsselt sichern, eine Kopie außerhalb des Praxisnetzes aufbewahren und einmal im Jahr ausprobieren, ob sich die Sicherung tatsächlich zurückspielen lässt. Falls einmal etwas schiefgeht, ob durch einen Hardwaredefekt oder durch Schadsoftware, ist die Sicherung Ihr Weg zurück in den Normalbetrieb.

Zwei Anlässe für einen genaueren Blick

Wenn Sie das System wechseln. Rund ein Drittel der Praxen denkt laut Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung über einen PVS-Wechsel nach, viele zögern wegen der Datenübernahme. Wer wechselt, sollte zwei Punkte in den Vertrag schreiben. Die Übernahme muss vollständig sein und sich prüfen lassen, denn Behandlungsdokumentation ist mindestens zehn Jahre aufzubewahren und muss lesbar bleiben. Und hat der bisherige Anbieter Daten bei sich gespeichert, etwa in der Cloud oder in Support-Sicherungen, sollten diese nach der Übernahme gelöscht werden, mit schriftlicher Bestätigung. So bleiben nach dem Wechsel keine Datenbestände zurück, die niemand mehr im Blick hat.

Bevor Sie eine KI-Funktion einschalten. Die Hersteller beginnen, KI-Funktionen in ihre Systeme einzubauen: Arztbriefe aus Stichworten, Zusammenfassungen der Behandlungshistorie, Vorschläge für die Kodierung. Oft kommen sie mit einem Update und sind mit einem Klick aktiviert. Dieser Klick ist der richtige Moment für drei Fragen. Wohin fließen die Daten, deckt der Auftragsverarbeitungsvertrag das ab, und ist ausgeschlossen, dass der Anbieter mit Ihren Patientendaten trainiert? Ist die Funktion im Verarbeitungsverzeichnis erfasst und die Datenschutz-Folgenabschätzung erledigt, die bei KI auf Patientendaten meist nötig ist? Und hat Ihr Team die kurze Schulung erhalten, die der EU AI Act von jeder Praxis erwartet, die KI einsetzt? Für Hilfen beim Schreiben und Dokumentieren ist damit das Wesentliche getan. Anders liegt es, sobald eine Funktion Diagnose oder Therapie unterstützt: Dann gilt sie in der Regel als Medizinprodukt, und der AI Act zählt sie ab August 2028 zu den Hochrisiko-Systemen mit zusätzlichen Pflichten. Und in jedem Fall gilt: Was die KI vorschlägt, ob Arztbrief, Zusammenfassung oder Kodierung, ist ein Entwurf. Sie sollten ihn selbst prüfen und freigeben, bevor er in die Patientenakte übernommen wird, denn die Verantwortung für den Inhalt bleibt bei Ihnen.

Praxis-Check: drei Fragen für diese Woche

  1. Arbeitet jedes Teammitglied mit eigenem Login und nur mit den Rechten, die zur jeweiligen Rolle passen?
  2. Gibt es eine Liste aller Systeme mit Zugängen, die beim Ausscheiden abgehakt wird?
  3. Liegt der Auftragsverarbeitungsvertrag mit Ihrem PVS-Hersteller vor, und wann haben Sie zuletzt eine Sicherung zurückgespielt?

Damit unser Webinar am 14. Oktober genau Ihre Themen trifft, bitten wir Sie auch in dieser Ausgabe um zwei Minuten für drei kurze Fragen:

 

In der nächsten Ausgabe folgen wir der Datenspur weiter in die elektronische Patientenakte: Befüllpflicht, Widersprüche und was bei TI-Störungen zu tun ist.

Dieser Beitrag ist allgemeine Fachinformation und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.

Quelle: Dieter – Datenschutz

Digitale Resilienz und Zivilschutz

8.-12. November 2026 –
Digitale Resilienz und Zivilschutz:
Eine Delegationsreise für Blaulichtorganisationen, öffentliche Entscheider, Unternehmer in Gesundheit, Pflege sowie Zivil- und Katastrophenschutz

Krisen, Katastrophen und komplexe Schadenslagen stellen Rettungsdienste, Feuerwehren, Kliniken, Krisenstäbe und öffentliche Verwaltungen vor ständig wachsende Herausforderungen. Israel gehört auf den Gebieten der Notfallmedizin, des Bevölkerungsschutzes, der resilienten Kommunikation und des technologiegestützten Krisenmanagements zu den international führenden Ländern. Viele der dort entwickelten Lösungen sind nicht nur innovativ, sondern unter realen Einsatzbedingungen erprobt.

Die D‑I‑W‑Delegationsreise „Resilienz & Innovationen Blaulicht“ bietet Führungskräften und Verantwortlichen aus dem deutschen Gesundheitswesen, den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie kommunalen Verwaltungen die Gelegenheit, diese Erfahrungen aus erster Hand kennenzulernen.

Vom 8. bis 12. November 2026 führt die Fachreise nach Tel Aviv, Jerusalem, Ramla und Sderot. Vorgesehen sind unter anderem Besuche bei:

der Stadtverwaltung Tel Aviv mit ihrer kommunalen Krisen- und Notfallsteuerung, dem Tel Aviv Sourasky Medical Center mit seiner geschützten unterirdischen Notfallinfrastruktur, der Israel Trauma Coalition und dem NATAL Trauma & Resilience Center,United Hatzalah mit seinem technologiegestützten First-Responder-Netzwerk, dem Resilience Accelerator und Human Resilience Living Lab in Sderot, Magen David Adom mit nationalem Dispositionszentrum, KI-gestützter Einsatzsteuerung und geschützter Blutbank, sowie dem Israel Center for Medical Simulation am Sheba Medical Center.

Im Mittelpunkt stehen einsatzerprobte Technologien und übertragbare Konzepte: redundante Kommunikations- und Warnsysteme, digitale Leitstellen, Telemedizin, mobile Diagnostik, KI-gestützte Einsatzsteuerung, Simulation und VR-Training, psychosoziale Resilienz, Schutz kritischer Infrastruktur sowie die Vorbereitung von Kliniken und Kommunen auf außergewöhnliche Einsatzlagen.

Die Reise ermöglicht einen unmittelbaren fachlichen Austausch mit israelischen Einsatzorganisationen, medizinischen Einrichtungen, Kommunen, Forschungseinrichtungen und Technologieunternehmen. Sie soll nicht nur Einblicke vermitteln, sondern konkrete Impulse für die Weiterentwicklung von Krisenvorsorge, Gefahrenabwehr und Notfallversorgung in Deutschland geben.

Wir laden Sie herzlich ein, an dieser besonderen Fachdelegation teilzunehmen und gemeinsam zu prüfen, welche israelischen Erfahrungen und Innovationen sich auf deutsche Strukturen übertragen lassen.

D‑I‑W‑Fachdelegation „Resilienz & Innovationen Blaulicht“ 08.–12. November 2026 Tel Aviv · Jerusalem · Ramla · Sderot

Weitere Informationen und Anmeldung:

info@d-i-w.de

www.d-i-w.de/delegationen

Perspektive SCS – „Die Arthro CBCT zur sicheren Beurteilung osteochondraler Läsionen der Talusschultern“

Fragestellung

Nach Supinationstraumen im oberen Sprunggelenk gilt es eine osteochondrale Läsion der Talusschulter auszuschließen. In der konventionellen radiologischen Diagnostik können kleine Läsionen nicht sicher erkannt werden. Methodenbedingt findet sich in der MRT oft nur eine bone bruise Läsion, Frakturlinien stellen sich aber oft nicht dar.

Nachdem sich die Schnittbilddiagnostik mit dem digitalen Volumentomographen (DVT) SCS MedSeries® H22 in einem breiten Indikationsspektrum bewährt hat und diese mit der DVT Fachkunde, die in der Kooperation von BVOU und dem Unternehmen SCS gefördert wird, kann sie von Orthopäden und Unfallchirurgen eigenständig angewendet werden. Diese Lösung finden Einsatz im Nachweis osteochondraler Läsionen. Diese Betrachtung wird durch die Evaluation des ergänzenden Nutzens von Kontrastmittel erweitert, das vor der Aufnahme mit der DVT in das obere Sprunggelenk appliziert wird.

Methodik

Bei Verdacht auf osteochondrale Läsion der Talusschulter mit nicht sicherer Beurteilung, ob eine Lösung des Fragmentes besteht, wurde das obere Sprunggelenk unter entsprechenden hygienischen Kriterien punktiert und mit mindestens 10 ml Kontrastmittellösung aufgefüllt. Das obere Sprunggelenk wurde nachfolgend mehrfach durchbewegt, um eine sichere Verteilung des Kontrastmittels zu gewährleisten. Anschließend wurde die 3-dimensionale Schnittbilddiagnostik mit dem digitalen Volumentomographen SCS MedSeries® H22 (Cone Beam CT) durchgeführt.

MRT mit dem Syndesmoseverlauf angulierten 0,8 mm messenden Dünnschichtrekonstruktionen: Das vordere Talofibularband ist nicht abgrenzbar, intakt erscheinendes vorderes und hinteres Syndesmoseband, ödematös aufgelockertes hinteres Talofibularband sowie Deltaband, 16 mm messendes subchondrales Knochenmarködem der medialen Talusrolle in der Belastungszone mit mutmaßlicher diskreter Gelenkflächenabflachung, eine subchondrale Fraktur ist nicht sicher auszuschließen, 12 mm messendes eher kontusionsbedingtes subchondrales Knochenmarködem an der lateralen Talusschulter mit subchondralem Knochenmarködem der Fibula ohne abgrenzbare osteochondrale Läsion, 5 mm tiefe Impression der medialen Talusschulter, relativ glatt, eher alt, bei angrenzendem Knochenmarködem ist eine frischere Komponente nicht auszuschließen, 4 mm tiefe knöcherne Impression am Talushals medial, mäßiger Gelenkerguss, diffuses ausgeprägtes Weichteilödem medial und lateral, Os trigonum mit gelenkiger Verbindung zum Talus und Reizungszeichen, deutliche Flüssigkeit um die kräftige Tibialis posterior Sehne, gering Flüssigkeit um die Peronäussehnen, keine Sehnenruptur. [5]

MRT mit dem Syndesmoseverlauf angulierten 0,8 mm messenden Dünnschichtrekonstruktionen (präoperativ): 5 mm messende knöcherne schalenförmige intraartikuläre Absprengung an der lateralen Talusrolle mit begleitendem Gelenkerguss am OSG, ödematös verändertes vorderes Talofibularband bei erhaltener Kontinuität, deutlich ödematös verändertes Deltoidband, Partialruptur möglich, hinteres Talofibularband sowie die Syndesmose erschein intakt, Ödem an der Basis Mittelfußknochen V, im Ansatzbereich der Peronaeus brevis Sehne mit mutmaßlicher Unterbrechung der Knochenstruktur DD knöcherner Abriss, Verdacht auf 4 mm messende knöcherne Absprengung am Os cuboideum, ventral des Prozessus anterior calcanei, diskrete subchondrale knöcherne Impression am Os cuboideum ventral zum Mittelfußknochen V mit begleitendem 2 cm messendem Knochenmarködem, nebenbefundlich Os tibiale externum und Os sesamoideum peroneum, kein Sehnenriss nachweisbar, mäßige Intertarsalarthrose mit einzelnen Geröllzysten, mäßige Tarsometatarsalarthrose am ersten und zweiten Strahl mit subchondralem Knochenmarködem, mäßiger Erguss am unteren Sprunggelenk, Flüssigkeit um die Tibialis posterior Sehne. [5]

PBCT Arthrographie linkes Sprunggelenk in 0,25 mm Schichten und dreidimensionaler Rekonstruktion (rechtfertigende Indikation: Verlaufskontrolle, Beurteilung, ob eine Lösung des Dissekates vorliegt): Die bekannte 1 x 1 x 2 mm große osteochondrale Läsion der lateralen Talusschulter liegt in situ, es stellt sich keine Kontrastmittelspülung dar, es stellt sich auch keine Unterbrechung der Knorpelstrukturen dar, keine fissuralen Einrisse, im Beriech der vorderen Syndesmose zarter Kontrastmittelstreifen als Hinweis auf eine geringe Insuffizienz, die hintere Syndesmose ist sicher intakt, sehr gute Füllung und Kontrastierung des oberen Sprunggelenkes. [5]

PBCT Arthrographie linkes Sprunggelenk in 0,25 mm Schichten und dreidimensionaler Rekonstruktion (rechtfertigende Indikation, Gelenkstatus postoperativ): Gute Gelenkfüllung und Kontrastierung mit 20 ml, an der Tibiavorderkante ausgeprägte Narbenbildung anterolateral, tibiotarsales Narbenimpingement bei narbenmeniscoid möglich, an der lateralen Talusschulter osteochondrale Läsion Grad IV b nach Griffith, kleine ründliche Ossifikation unterhalb der distalen Fibulaspitze, zentral nahe der tibialen Gelenkfläche sehr kleine Geröllzyste, Corticalis noch durchgängig gezeichnet, Bohrkanäle nach Refixation des osteochondralen Fragmentes noch zu erkennen, Calcaneussporn dorsal.[5]

Ergebnis

In meiner gelenkchirurgischen Praxis stellte sich die Arthrographie des oberen Sprunggelenkes in Verbindung mit dem 3D-Schnittbildgebung als eine neue ultrahochauflösende Technik mit geringer Strahlenbelastung dar, welche als eine Alternative zu der konventionellen CT Diagnostik selbst Submillimeter kleine Läsionen sicher darstelle und eine exakte Beurteilung ermöglichte. Wurde die osteochondrale Läsion von Kontrastmittel umspült, war zudem die Lösung des Fragmentes beweisbar. Die DVT fertigte ultrahochauflösende, nahezu artefaktfreie 3-dimensionale Schnittbilder der Extremitäten innerhalb weniger Sekunden Aufnahmezeit bei gleichzeitig für den Patienten sehr entspannter Lagerung an.

Diese Lösung ist mit einer isotropen Auflösung von 200 μm in der Lage, feinste Strukturen durch seinen ultrahochauflösenden Flachdetektor, einen hochentwickelten Rekonstruktionsalgorythmus und eine spezifisch programmierte Steuerung der Röntgenquelle mit einer Strahlenbelastung unter der des 2D-Projektionsröntgen in 2 Ebenen abzubilden[1]. Dies gewährleistet die erforderliche diagnostische Sicherheit vor dem Hintergrund höchstmöglicher Strahlenhygiene, nachdem das SCS MedSeries® H22 im Vergleich zur üblichen Diagnostik mit der klassischen Computertomographie eine um bis zu 92 % verringerte Strahlenbelastung[2,3,4] besitzt. Die maximal mögliche Reduktion der Strahlenexposition, welche nach §8 des aktuellen Strahlenschutzgesetzes gefordert ist, kann somit erreicht werden.

Quellen

[1]Neubauer J, Benndorf M, Reidelbach C, Krauû T, Lampert F, Zajonc H, et al. (2016): Comparison of Diagnostic Accuracy of Radiation Dose-Equivalent Radiography, Multidetector Computed Tomography and Cone Beam Computed Tomography for Fractures of Adult Cadaveric Wrists. PLOS ONE 11(10): e0164859.

[2]Koivisto J, Wolff J, Järnstedt J, Dastidar P, Kortesniemi M: Assessment of the effective dose in supine, prone, and oblique positions in the maxillofacial region using a novel combined extremity and maxillofacial CBCT scanner. Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol. 2014; 118(3):355-62.

[3]Juha Koivisto, Timo Kiljunen, Jan Wolff, Mika Kortesniemi; Assessment of effective radiation dose of an extremity CBCT, MSCT and conventional X ray for knee area using MOSFET dosemeters. Radiat Prot Dosimetry 2013; 157

[4]515-524. [4] Koivisto J, Kiljunen T, Kadesjö N, Shi XQ, Wolff J: Effective radiation dose of a MSCT, two CBCT and one conventional radiography device in the ankle region. Journal of Foot and Ankle Research (2015) 8:8.

[5]Petermann J, Main-Medical-Clinic, Am Neubergsweg 6, D-63868 Großwallstadt (2018).

 

PD Dr. Joerg Petermann
Am Neubergsweg 6
63868 Großwallstadt
www.praxis-petermann.de

 

Digitale Volumentomographie mit dem SCS MedSeries® H22

SCS steht für Sophisticated Computertomographic Solutions und beschreibt die Lösung für die anspruchsvolle 3D-Bildgebung mit höchster Strahlenhygiene, höchster Bildauflösung sowie höchster Zeitersparnis für Patient, Praxis und Arzt – als Win-Win-Win-Situation – gleichermaßen.

Der digitale Volumentomograph SCS MedSeries® H22 besitzt ein breites Indikationsspektrum und ist aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nicht mehr wegzudenken. Mit dem platzsparenden Design findet das DVT in jeder Praxis einen Platz. Dank der hohen Strahlenhygiene und der Auflösung von bis zu 0,2 mm ist der digitale Volumentomograph auch in der Pädiatrie anwendbar. Die vom DVT ausgehende Strahlendosis kann unterhalb der täglichen terrestrischen Strahlendosis eingestellt werden und ist im Vergleich zur Computertomographie um bis zu 92 % geringer.

Die hochauflösenden Schnittbilder stehen, inklusive Rekonstruktionszeit, innerhalb von drei Minuten in multiplanarer Ansicht (axial, koronal, sagittal) sowie in 3D am Befundungsmonitor zur Beurteilung durch den behandelnden Arzt zur Verfügung. Im Resultat ist es mit dem DVT möglich, eine 3D-Schnittbilddiagnostik durchzuführen, die sehr strahlungsarm ist, eine exakte Beurteilung von Grenzflächen zwischen Metall- und Knochenstrukturen zulässt, und sehr einfach am Patienten anzuwenden ist.

Jetzt Beratungsangebot zum planungssicheren Einstieg in die SCS Bildgebung anfordern.

 

Perspektive DVT – „Wenn kleine Helden stürzen – schnelle Klarheit durch moderne Diagnostik”

Für den 4-jährigen Magnus endete ein Sprung vom Klettergerüst im Spiderman-Kostüm mit starken Schmerzen im linken Unterarm. Statt in der Notaufnahme zu warten, fuhr sein Vater direkt zu Herrn Ferdinand Graf von der Groeben nach Kaarst, der über die 3D-Diagnostik von SCS verfügt. Die Untersuchung dauerte weniger als zwei Minuten, die Strahlendosis lag unter einer 2D-Aufnahme. Die Schnittbilder zeigten eine dislozierte Unterarmfraktur mit sofortiger OP-Indikation. Mit den fertigen 3D-Datensätzen, die die Eltern gleich mitnehmen konnten, operierte die Klinik sofort – ohne weitere Aufnahmen oder Wartezeiten. Auch die Nachsorge erfolgte mit minimaler Dosis und hoher Präzision. Magnus verstand dank der anschaulichen 3D-Schnittbilder seinen Heilungsverlauf und kam angstfrei zu allen Kontrollen.

Der Fall zeigt, wie moderne Diagnostik schnelle Entscheidungen ermöglicht und Kindern Schmerzen, Wartezeit und Belastung erspart. Herr Ferdinand Graf von der Groeben erzählt, wie er den kleinen Patienten mit größter Fürsorge und liebevollem Einsatz behandeln konnte.

Ein sonniger Freitagnachmittag, ein voller Spielplatz, ein mutiger Sprung: Für Magnus, vier Jahre alt, endete das Abenteuer in seinem Spiderman-Kostüm mit einem schmerzhaften Aufprall auf den linken Unterarm. Der Vater ahnte sofort, dass mehr passiert war als eine Prellung. Statt den Notarzt zu rufen und mehrere Stunden in der überfüllten Kliniknotaufnahme zu verbringen, wählte er einen anderen Weg – und fuhr direkt zu Herrn Ferdinand Graf von der Groeben, Orthopäde und Unfallchirurg in Kaarst, der seit 2024 die SCS Bildgebung im Einsatz hat.

Was in der Praxis innerhalb weniger Minuten geschah, zeigt wie moderne 3D-Bildgebung den Unterschied machen kann – gerade in der Pädiatrie, wo Geduld, Vertrauen und schnelle Entscheidungen ausschlaggebend sind. Eine Diagnostik, die in wenigen Minuten Klarheit schafft. Als der Anruf um 17:45 Uhr bei Herrn von der Groeben einging, war die Praxis eigentlich schon geschlossen. Doch er zögerte keine Sekunde:

„Ich war bereits auf dem Weg nach Hause. Aber als ich hörte, dass ein Kind gestürzt ist und starke Schmerzen hat, bin ich sofort umgedreht.“

Er wusste, dass er dank seiner diagnostischen Ausstattung in wenigen Minuten Klarheit schaffen konnte. Für Magnus dauerte die gesamte Untersuchung mit Positionierung und Aufnahme keine zwei Minuten. Die Strahlendosis lag dabei unter einer 2D-Aufnahme und weit unter der Strahlenbelastung mehrfacher Aufnahmen, die sonst nötig gewesen wären.

„Mit einem klassischen Röntgengerät hätte ich eine medizinische Fachangestellte zurückrufen müssen. Für eine korrekte Aufnahme ist das Kind mehrfach zu lagern, was bei Schmerzen durch einen Bruch kaum möglich ist. Mit der 3D-Bildgebung konnte ich die Untersuchung dagegen allein durchführen. Der Arm wird in das System gelegt, ich drücke auf den Auslöser – und nach wenigen Sekunden liegen die 3D-Schnittbilder vor.“

Hightech, Herz und Verständnis – vereint in einer Untersuchung

Das Ergebnis war eindeutig: Eine distale Radius-Extensionsfraktur, eine sogenannte Bajonettfraktur, bei der die Knochenenden gegeneinander verschoben sind. Der Orthopäde fasst zusammen:

„Es handelte sich um eine instabile Unterarmfraktur mit Dislokation. Die Indikation zur Operation war sofort klar.“

Noch am selben Abend konnte die Familie mit den fertigen 3D-Schnittbildern in die Klinik fahren. Dort war kein zusätzliches Röntgen mehr erforderlich – die Daten ließen sich direkt übernehmen, die Operation wurde direkt nach kurzer stationärer Aufnahme durchgeführt. So war Magnus gegen 22:30 Uhr bereits operiert und versorgt.

Die besondere Rolle der SCS Bildgebung

„Der größte Vorteil war, dass ich die Diagnostik selbst durchführen konnte – schnell, ohne Personal, mit maximaler Bildqualität.“

Während das Kind ruhig blieb und dem Arzt über die Schulter schauen durfte, entstand auf dem Bildschirm

ein exaktes 3D-Modell des gebrochenen Unterarms. Die SCS Bildgebung ermöglichte nicht nur die sichere Erstdiagnose, sondern auch die gesamte Nachsorge in der Praxis:

· Kontrollaufnahme nach der Operation: eine Woche später konnte ausgeschlossen werden, dass sich die Fraktur erneut verschoben hatte oder Wachstumsfugen betroffen sind.

· Drei-Wochen-Kontrolle: Beurteilung des Heilungsverlaufs und der Metallstifte.

· Letzte Kontrolle vor dem Ziehen der Drähte: am 17. Juni – alle Aufnahmen in Dosisbereichen einer einzelnen 2D-Röntgenaufnahme.

Auf diese Weise blieb die Strahlenbelastung auch bei mehreren Verlaufskontrollen minimal – ein entscheidender Punkt gerade bei Kindern mit empfindlichen Wachstumsfugen.

Moderne 3D-Bildgebung und einfühlsame Versorgung: Der kleine Patient wird Schritt für Schritt begleitet.

Was wäre ohne moderne 3D-Diagnostik geschehen?

Bei dieser Frage muss Herr von der Groeben nicht lange überlegen:

„Ohne das System hätte ich die Eltern in die Notaufnahme schicken müssen. Dort hätten sie 1 bis 3 Stunden gewartet, das Kind wäre mehrfach umgelagert worden und wahrscheinlich wären zusätzliche Aufnahmen erfolgt. Vielleicht hätte man ein CT angefertigt – mit deutlich höherer Strahlendosis. Bis zur OP wären leicht sechs Stunden vergangen.“

So aber konnten sich Arzt, Eltern und Klinik unmittelbar auf das Wesentliche konzentrieren: Die schnelle, sichereVersorgung des Kindes.

„Magnus konnte sogar selbst sehen, wo der Bruch liegt. Dieses Verständnis schafft Vertrauen – auch bei kleinen Patienten.“

Stress- und schmerzfreie Lagerung

In praktischer Hinsicht zeigt sich für Herrn von der Groeben die Überlegenheit der DVT-Technologie. Die Untersuchung ist schnell, nahezu schmerzfrei und erfordert keine wiederholten Umlagerungen – ein entscheidender Vorteil bei Verletzten, insbesondere Kindern, die unter Schmerzen leiden und häufig verängstigt sind. Die ruhige Lagerung der betroffenen Extremitäten im System und die kurze Aufnahmedauer minimieren die Belastung für das Kind und erleichtern gleichzeitig dem Arzt eine präzise Diagnosestellung ohne zusätzliche Assistenz.

Darüber hinaus eignet sich die DVT-Bildgebung hervorragend für die Verlaufskontrolle nach operativen Eingriffen. Man kann die knöcherne Durchbauung und die Implantatlage hervorragend beurteilen. Das lässt die engmaschige Überwachung des Heilungsprozesses zu, ohne das Kind unnötiger Strahlenexposition auszusetzen.

Vertrauen als Teil der Therapie

Die Beziehung zwischen Arzt und Patient änderte sich nachhaltig. Magnus kam ohne Angst zu den Kontrolluntersuchungen, ließ ohne Widerstände und freiwillig die Drähte ziehen. Die Orthose trug er über Wochen gewissenhaft – weil er verstand, was in seinem Arm geschah. Gerade in der Pädiatrie ist dieses Verständnis Gold wert: Kinder kooperieren besser, Eltern fühlen sich sicherer und der Arzt kann ohne Druck arbeiten.

Schnelle Hilfe dank moderner Ausstattung

Herr von der Groeben zeigt sich begeistert vom diagnostischen und organisatorischen Mehrwert, den die moderne 3D-Bildgebung den Patienten und der Praxis bietet. Die Kombination aus schneller Verfügbarkeit, hoher Bildqualität, niedriger Strahlenbelastung und kindgerechter Anwendung macht die SCS Bildgebung zu einem wichtigen Instrument seines Praxisalltags. Sie ermöglicht eine sichere, effiziente und schonende Diagnostik, die in vielen Fällen zu einer schnelleren Therapieentscheidung und einem besseren klinischen Ergebnis führt.

„Die 3D-Schnittbilder halfen nicht nur mir als Arzt, sondern auch dem Kind und den Eltern. Sie sahen den Bruch, die Heilung, die Drähte – und verstanden, warum jede Phase wichtig war.“

Fallvorstellung: Instabile Unterarmfraktur mit Dislokation

Bei dem 4-jährigen Patienten bestand nach Sturzereignis der Verdacht auf eine distale Radiusfraktur. Die klinische Untersuchung zeigte eine deutliche Schwellung und Druckschmerzhaftigkeit im distalen Unterarmbereich. Zur präzisen Abklärung erfolgte eine digitale Volumentomographie (DVT), um die Frakturmorphologie ohne belastende Lagerungswechsel zuverlässig beurteilen zu können.

DVT

Die Untersuchung mit dem SCS MedSeries® H22 ermöglichte eine hochauflösende 3D-Darstellung des distalen Radioulnargelenks bei signifikant reduzierter Strahlenexposition. In der Aufnahme zeigen sich eine dislozierte metaphysäre Fraktur des distalen Radius mit deutlicher Stufenbildung sowie Begleitveränderungen an der distalen Ulna, die in konventionellen 2D-Projektionen nur eingeschränkt beurteilbar gewesen wären. Die multiplanaren Rekonstruktionen und die 3D-Ansicht erlaubten eine exakte Einschätzung des Frakturverlaufs, der Fragmentposition und der Gelenkbeteiligung.

Der Vorteil der DVT zeigte sich auch in der stress- und schmerzarmen Durchführung: Die kurze Aufnahmedauer unter 30 Sekunden und die ruhige Armposition ermöglichten eine kindgerechte Diagnostik ohne zusätzlichen Umlagerungsstress. Durch die präzise Darstellung konnte eine sichere Therapieentscheidung getroffen und – im weiteren Verlauf – die korrekte Implantatlage sowie die knöcherne Konsolidation zuverlässig überwacht werden.

Der Fall unterstreicht den besonderen Wert der modernen 3D-Bildgebung in der pädiatrischen Notfallversorgung: präzise, schnell, schonend und mit deutlich reduzierter Strahlenbelastung – ein diagnostischer Vorteil, der sowohl die Patientensicherheit als auch die Behandlungsqualität entscheidend verbessert.

DVT-Verlaufskontrolle

Die DVT-Verlaufskontrolle zeigt eine regelrechte Lage der eingebrachten elastischen Marknägel mit stabiler Achs- und Fragmentposition. Die Frakturzone ist homogen abgrenzbar und weist eine regelrechte frühe knöcherne Konsolidation ohne Hinweise auf Dislokation, Implantatlockerung oder Fehlstellung auf. Die hochauflösende 3D-Darstellung ermöglicht eine sichere Beurteilung des Heilungsverlaufs bei minimaler Strahlenexposition.

Schlussfolgerung

„Die selbstständige Untersuchung mittels SCS Bildgebung ersparte lange Wartezeiten in der Klinik. Während der strahlenarmen Verlaufskontrollen konnte die Familie den Heilungsprozess genau beobachten und nachvollziehen.“

Fazit: Mehr sehen, schneller handeln

Der Fall zeigt exemplarisch, was moderne Diagnostik heute ausmacht. Ein verletztes Kind, ein entschlossener Arzt und eine Technologie, die präzise, schnell und schonend arbeitet – dieses Zusammenspiel führte dazu, dass zwischen Unfall und Operation nur wenige Stunden lagen.

Während viele Eltern an diesem Nachmittag noch im Krankenhausflur gewartet hätten, war Magnus bereits auf dem Weg der Besserung. Die SCS Bildgebung steht damit sinnbildlich für eine neue Generation der Diagnostik – eine, die nicht nur die Arbeit der Ärzte verändert, sondern auch das Erlebnis der Patienten: Schnell, sicher, kinderfreundlich.

„Die SCS Bildgebung ermöglicht mir eine schnelle und präzise Diagnostik, die ich im Notfall auch selbstständig durchführen kann, da sie sehr einfach in der Bedienung ist. Das trägt dazu bei, dass sie leicht untersucht werden können und Schmerzen während der Aufnahme vermieden werden. Außerdem kann ich mir stets sicher sein, dass ich Patienten durch die geringe Strahlendosis noch besser schütze.“

Und für Magnus selbst war das Schlimmste nicht die Fraktur – sondern, dass der Spiderman-Anzug aufgeschnitten werden musste, den er an diesem Tag trug.

„Das zeigt, wie gering die Belastung war. Wenn ein 4-Jähriger nach einer Fraktur das zerschnittene Kostüm schlimmer findet als die Behandlung, dann haben wir medizinisch und menschlich alles richtig gemacht. Wer technisch gut aufgestellt ist, kann schneller helfen. Eine eigenständige 3D-Bildgebung erweitert das diagnostische Spektrum erheblich – sie ist keine Konkurrenz zum Röntgen, sondern eine logische Weiterentwicklung. Ich würde mir wünschen, dass diese Technologie in Zukunft zum Standard in der pädiatrischen Versorgung wird.“

Ferdinand von der Groeben
Sportospine
Martinusstraße 43
41564 Kaarst
www.sporthospine.de

Digitale Volumentomographie mit dem SCS MedSeries® H22

SCS steht für Sophisticated Computertomographic Solutions und beschreibt die Lösung für die anspruchsvolle 3D-Bildgebung mit höchster Strahlenhygiene, höchster Bildauflösung sowie höchster Zeitersparnis für Patient, Praxis und Arzt – als Win-Win-Win-Situation – gleichermaßen.

Der digitale Volumentomograph SCS MedSeries® H22 besitzt ein breites Indikationsspektrum und ist aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nicht mehr wegzudenken. Mit dem platzsparenden Design findet das DVT in jeder Praxis einen Platz. Dank der hohen Strahlenhygiene und der Auflösung von bis zu 0,2 mm ist der digitale Volumentomograph auch in der Pädiatrie anwendbar. Die vom DVT ausgehende Strahlendosis kann unterhalb der täglichen terrestrischen Strahlendosis eingestellt werden und ist im Vergleich zur Computertomographie um bis zu 92 % geringer.

Die hochauflösenden Schnittbilder stehen, inklusive Rekonstruktionszeit, innerhalb von drei Minuten in multiplanarer Ansicht (axial, koronal, sagittal) sowie in 3D am Befundungsmonitor zur Beurteilung durch den behandelnden Arzt zur Verfügung. Im Resultat ist es mit dem DVT möglich, eine 3D-Schnittbilddiagnostik durchzuführen, die sehr strahlungsarm ist, eine exakte Beurteilung von Grenzflächen zwischen Metall- und Knochenstrukturen zulässt, und sehr einfach am Patienten anzuwenden ist.

Jetzt Beratungsangebot zum planungssicheren Einstieg in die SCS Bildgebung anfordern.

 

Seminar: Stressfrakturen abklären und versorgen

Stressfrakturen sind mehr als reine Überlastungsschäden. Hinter solchen Frakturen können sich Störungen des Knochenstoffwechsels, Ernährungsdefizite, hormonelle Ursachen oder noch weitere Faktoren verbergen. Eine genaue Diagnose ist für die Behandlung und die langfristige Prognose entscheidend. Umso wichtiger ist eine strukturierte Abklärung: Welche Untersuchungen sind sinnvoll und wie gelingt eine nachhaltige Versorgung, um Rezidive zu vermeiden?
Genau hier setzt das Online-Seminar „Stressfrakturen vollständig abklären und langfristig versorgen“ an. Anhand praxisnaher Fallbeispiele zeigt Univ.-Prof. Dr. med. Uwe Maus, wie eine systematische Diagnostik, risikoorientierte Ursachenabklärung und fundierte Nachsorge in der klinischen Praxis umgesetzt werden können. Seien Sie live dabei und bringen Sie Ihre Fragen in die Diskussion ein!

Seminar: Stressfrakturen abklären und versorgen

Termin: 4. November 2026, 17 bis 18 Uhr (online; CME-Zertifizierung beantragt)
Referent:
Univ.-Prof. Dr. med. Uwe Maus, Lausitz
Moderator:
Prof. Dr. med. Christopher Niedhart, Heinsberg
Veranstalter:
med-kompakt, unterstützt von Alexion

 

Die Veranstaltung ist Teil der digitalen Fortbildungsserie „Facts4Fractures“, die in diesem Jahr von der DGE-Akademie („Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie, Hormone & Stoffwechsel“) zertifiziert wurde.

Die erfolgreiche Online-Seminarreihe wird auch 2027 fortgesetzt. Sie möchten kein Seminar verpassen? Dann lassen Sie sich doch unkompliziert und bequem per E-Mail erinnern: www.Facts4Fractures.de/info

Seminar verpasst? Kein Problem – Sie können alle Seminare jederzeit als Video-on-Demand online abrufen: www.Facts4Fractures.de
Die letzten Themen waren Das Diagnostik-1×1 für sekundäre Osteoporosen, Endoprothetische Versorgung sowie Bildgebende Verfahren bei Knochenstoffwechselerkrankungen

Nicht jede Stressfraktur ist eine Überlastungsfraktur

Stressfrakturen werden häufig als Folge einer erhöhten mechanischen Belastung betrachtet. Insbesondere bei wiederkehrenden Frakturen, atypischer Lokalisation, verzögerter Frakturheilung oder fehlenden offensichtlichen Risikofaktoren sollte jedoch auch an zugrunde liegende Stoffwechselerkrankungen gedacht werden.1

Eine wichtige, aber häufig übersehene Differenzialdiagnose ist die Hypophosphatasie (HPP). Bei dieser Systemerkrankung kommt es genetisch bedingt zu einer verminderten Aktivität der alkalischen Phosphatase (AP).2–4 Ein erniedrigter AP-Wert ist daher ein wichtiger diagnostischer Hinweis und lässt sich durch eine einfache Laboruntersuchung erfassen. Bei der Interpretation ist jedoch zu beachten, dass die AP-Referenzbereiche alters- und geschlechtsspezifisch sind. Ein Wert, der für Frauen normal ist, kann für Männer bereits zu gering sein.5,6

Untere Referenzwerte für Frauen und Männer6*

Klinisch kann sich die HPP durch Stressfrakturen, Frakturheilungsstörungen und Muskelschwäche äußern. Häufig treten zudem Knochen- und Gelenkschmerzen, Fatigue sowie Nierenfunktionsstörungen auf.7,8 In schweren Verläufen ist die Krankheitslast erheblich und kann bis zur Abhängigkeit von Gehhilfen oder einem Rollstuhl führen.9

Laborwerte im Kitteltaschenformat

Die Kitteltaschenkarte zur Labordiagnostik ist Ihr praktischer Begleiter bei der Abklärung von Stressfrakturen. Sie bietet aktuelle Referenzwerte des osteologischen Labors für Erwachsene – kompakt, übersichtlich und stets griffbereit. So können Sie wichtige Hinweise auf mögliche Ursachen wie Störungen des Knochenstoffwechsels oder Mangelzustände schnell erfassen.

Bei unklaren, rezidivierenden oder verzögert heilenden Stressfrakturen sollte auch an eine HPP gedacht werden. Der speziell für die Orthopädie entwickelte Diagnosealgorithmus unterstützt Sie bei der differenzialdiagnostischen Abklärung und gibt einen Überblick über typische Symptome. Sie können den Algorithmus

Das Verständnis der HPP entwickelt sich stetig weiter. Neue Erkenntnisse zeigen, dass die Erkrankung weit über den Knochenstoffwechsel hinausgeht und als systemische Erkrankung betrachtet werden sollte. Gleichzeitig eröffnen sich neue Perspektiven für Diagnostik, Patientenmanagement und Therapie. Unsere Sonderproduktion fasst aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen und praxisrelevante Erkenntnisse kompakt für Sie zusammen.

Wann sollten atypische Frakturen, verzögerte Frakturheilung oder muskuloskelettale Beschwerden an eine Hypophosphatasie (HPP) denken lassen? In dieser Folge von „Let’s talk Osteo“ erläutert Dr. med. Ulla Stumpf, welche Warnsignale im unfallchirurgischen Alltag besonders relevant sind und wie eine frühzeitige Verdachtsdiagnose gelingen kann.

*Referenzwerte können je nach Labor variieren

Referenzen:

  1. May T et al., Stress Fractures. StatPearls Publishing, 2023.
  2. Beck C et al., Open Bone J. 2009; 1:8–15.
  3. Rockman-Greenberg C, Pediatr Endocrinol Rev. 2013; 10:380–388.
  4. Conti F et al., Clin Cases Miner and Bone Metab. 2017; 14(2):230–234.
  5. Ng E et al., Osteoporos Int. 2023; 34(2):327–337.
  6. Niederau CM et al., Klinikleitfaden Labordiagnostik. Elsevier GmbH, Urban & Fischer Verlag, 2021.
  7. Dahir KM et al., Orphanet J Rare Dis. 2022; 17(1):277.
  8. Seefried L et al., Calcif Tissue Int. 2025; 116(1):46.
  9. Dahir KM et al., Front Endocrinol. 2023; 14:1138599.

Perspektive DVT – „Mit der neugegründeten Praxis zum langfristigen Erfolg.“

Die Eröffnung einer medizinischen Praxis ist ein Unterfangen, das sowohl im medizinischen, technischen als auch wirtschaftlichen Bereich gründlicher Planung bedarf.

Viele Neugründer stehen vor der Frage, wie sie ihren Patienten die bestmögliche Versorgung durch eine technisch qualitative Ausstattung bieten können, ohne dabei die junge Finanzstruktur zu gefährden. Daraus entsteht häufig ein Investitionsdilemma, das in der Praxis zu langanhaltenden Problemen führen kann.

Vorallem am Anfang ist es wichtig, eine finanzielle Basis zu schaffen, auf der die neue Praxis erfolgreich aufbauen kann.

Effektiver und wirtschaftlicher Praxisbetrieb – von Anfang an

Nicht mehr zeitgemäße Diagnostikverfahren sind auf der einen Seite zwar erschwinglicher für eine neue Praxis, auf der anderen Seite entstehen dadurch aber auch Einbußen im zu erwartenden Ertrag und in der künftigen Diagnosesicherheit des Arztes. Das SCS MedSeries® H22 ist ein modernes DVT-System, das den Arzt dabei unterstützt, eine bessere, vollumfängliche Diagnose zu stellen.

Die Leistung wird zudem pro Aufnahme entsprechend honoriert. Für eine neugegründete Praxis, die mit einem noch niedrigeren Patientenaufkommen die doppelte finanzielle Belastung durch den Erwerb und die anfallenden Kosten (z.B. Umbau, Personal und Betrieb) stemmen muss, ist ein entsprechend hohes Honorar essenziell. Somit trägt die SCS Bildgebung enorm dazu bei, die Anforderungen des Businessplans erfolgreich zu erfüllen.

Die SCS Bildgebung im ROC Aschheim

Für Herrn Dr. med. Filesch, der 2020 das ROC Aschheim bei München eröffnet hat, spielte die Implementierung der SCS Bildgebung im März 2022 von Anfang an eine große Rolle. Er arbeitet stets nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und ist zudem selbst in der Forschung und Lehre aktiv tätig. Daher sollte auch seine orthopädische Praxis mit der modernsten und bestmöglichen 3D-Diagnostik ausgestattet werden, um den Patienten eine ausgezeichnete Behandlung aus einer Hand bieten zu können.

Die Perspektive der Installation erschien Herrn Dr. Filesch zunächst als Wagnis, doch schon kurze Zeit nach der Anschaffung entpuppte sich aus dieser Entscheidung der Schlüssel für den Erfolg.

Finanzielle Sicherheit mit der SCS Bildgebung

Die Anschaffung einer modernen Diagnostik ist auf den ersten Blick eine große Investition, die den Praxisneugründer zunächst vor eine Hürde stellt.

Beschäftigt man sich jedoch eingehender mit der Perspektive der eigenen 3D-Schnittbildgebung, zeigt sich schnell, dass es sich hierbei eher um eine Investition in den zukünftigen wirtschaftlichen, wie diagnostischen Erfolg handelt.

In einem kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch, das etwa fünfzehn Minuten beansprucht, können bereits die ersten Fragen zur SCS Bildgebung beantwortet werden. In einem weiteren, tiefgreifenderen Beratungsgespräch wird auf Basis der persönlichen Aufnahmezahlen eine wirtschaftliche Analyse erstellt, die dem Praxisneugründer aufzeigt, wie schnell sich die Anschaffung amortisieren wird.

Auch Herr Dr. Filesch erhielt eine persönliche Betreuung und eine klar definierte wirtschaftliche Prognose, bestehend auf den Aufnahmezahlen, die das ROC Aschheim zu dem Zeitpunkt vorwies.

Somit konnte die anfängliche Skepsis zerstreut werden und schließlich fand der Facharzt den Mut, diesen entscheidenden Schritt zu gehen. Anstelle eines kalkulierten Durchbruchs nach mehreren Monaten, erlebte die Praxis aufgrund der hochmodernen Diagnostik einen sofortigen Anstieg der Patientennachfrage und eine rasche Amortisation der Investition.

Das wirtschaftliche Arbeiten ist für den Facharzt ein wichtiger und nicht zu vernachlässigender Punkt, denn nur so kann er seinen Patienten die beste Medizin bieten, die Praxis vergrößern und um wichtige Technologien erweitern.

„Eine Praxis muss auch wirtschaftlich funktionieren, denn man hat die Verantwortung gegenüber der eigenen Familie, dem Praxisteam, den Patienten sowie sich selbst und nur so lässt sich Sicherheit für uns alle schaffen.“

Nutzen Sie die Chance für eine individuelle Beratung

Unsere Lösung verhilft neuen Praxis zum langfristigen Erfolg – wirtschaftlich und medizinisch. Fordern Sie eine tiefgreifende und maßgeschneiderte Beratung an, im Zuge derer wir auf Basis Ihrer bisherigen Aufnahmezahlen eine Transformationsrechnung mit konservativ angesetzten Fallzahlen erstellen, um ihre persönliche Amortisationszeit zu ermitteln. Investieren Sie in die Zukunft Ihrer Praxis – wir unterstützen Sie dabei von Anfang an.

Das komplette Interview mit Herrn Dr. med. Daniel Filesch erschien in der Sommerausgabe 2023 des SCS Society Magazins. Dort sprach er neben den wirtschaftlichen Aspekten auch über die komplementäre Nutzung von DVT und MRT in der Praxis und über viele weitere Themen rund um die SCS Bildgebung. Online finden Sie das Interview hier.

Digitale Volumentomographie mit dem SCS MedSeries® H22

SCS steht für Sophisticated Computertomographic Solutions und beschreibt die Lösung für die anspruchsvolle 3D-Bildgebung mit höchster Strahlenhygiene, höchster Bildauflösung sowie höchster Zeitersparnis für Patient, Praxis und Arzt – als Win-Win-Win-Situation – gleichermaßen.

Der digitale Volumentomograph SCS MedSeries® H22 besitzt ein breites Indikationsspektrum und ist aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nicht mehr wegzudenken. Mit dem platzsparenden Design findet das DVT in jeder Praxis einen Platz. Dank der hohen Strahlenhygiene und der Auflösung von bis zu 0,2 mm ist der digitale Volumentomograph auch in der Pädiatrie anwendbar. Die vom DVT ausgehende Strahlendosis kann unterhalb der täglichen terrestrischen Strahlendosis eingestellt werden und ist im Vergleich zur Computertomographie um bis zu 92 % geringer.

Die hochauflösenden Schnittbilder stehen, inklusive Rekonstruktionszeit, innerhalb von drei Minuten in multiplanarer Ansicht (axial, koronal, sagittal) sowie in 3D am Befundungsmonitor zur Beurteilung durch den behandelnden Arzt zur Verfügung. Im Resultat ist es mit dem DVT möglich, eine 3D-Schnittbilddiagnostik durchzuführen, die sehr strahlungsarm ist, eine exakte Beurteilung von Grenzflächen zwischen Metall- und Knochenstrukturen zulässt, und sehr einfach am Patienten anzuwenden ist.

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Dienstplan-Analyse-Tool für Arztpraxen zum BVOU-Sonderpreis

Der Dienstplan als stiller Kostenfaktor: Warum Zahlenkolonnen teure Planungsfehler verbergen

In orthopädischen Praxen gehört der Dienstplan zu den am häufigsten bearbeiteten – und am seltensten hinterfragten – Dokumenten. Er zeigt zuverlässig, wann wer anwesend ist. Ob die Besetzung zu jeder Stunde auch sinnvoll ist, zeigt er nicht. Genau dort entstehen Kosten, die in keiner BWA als eigene Position auftauchen.

Eine Stunde, jeden Montag, seit Jahren

Ein typisches Beispiel aus der Beratungspraxis: Der Arzt beginnt montags um 13 Uhr mit der Nachmittagssprechstunde. Die Mitarbeiterinnen stehen laut Plan erst ab 14 Uhr wieder im Dienst. Eine volle Stunde Sprechstunde ohne Assistenz – jeden Montag, seit Jahren. In der Realität verkürzt irgendjemand seine Pause, ungeplant und aus Sicht der Mitarbeiterin als Überstunden. Im tabellarischen Dienstplan ist diese Lücke praktisch unsichtbar: Die Zeiten stehen korrekt in den Spalten, nur ihr Zusammenspiel fällt niemandem auf.

In einem anderen Fall – eine Praxis mit vier Ärzten und 19 Medizinischen Fachangestellten – zeigte erst die grafische Aufbereitung der Anwesenheitszeiten, dass an einem Wochentag regelmäßig Mitarbeiterinnen eingeplant waren, obwohl kein Arzt im Haus war. Sie blieben dennoch bis zum offiziellen Sprechstundenende. Die Summe: über 10.000 Euro unnötige Überstundenkosten pro Jahr.

Keine dieser Situationen war eine bewusste Entscheidung. Sie sind einfach passiert – über Jahre gewachsen durch Vertretungsregelungen, geänderte Sprechzeiten und neue Teilzeitmodelle, nie hinterfragt, im Zahlenplan unsichtbar.

Orthopädische Praxen sind besonders anfällig

Je komplexer die Praxisstruktur, desto größer das Risiko unbemerkter Planungsfehler. Orthopädische und unfallchirurgische Praxen bringen dafür gleich mehrere Faktoren mit: geteilte Sprechstunden, Röntgen- und Funktionsbereiche mit eigenen Besetzungsanforderungen, OP-Tage, an denen Ärzte außer Haus sind, und häufig größere Teams mit unterschiedlichen Teilzeitmodellen.

Dabei geht es nicht nur in eine Richtung. Ebenso häufig wie Leerlauf findet sich das Gegenteil: Sprechstundenzeiten, in denen Ärzte ohne ausreichende MFA-Unterstützung arbeiten. Das bedeutet ineffiziente Nutzung teurer Arztzeit – und ein erhöhtes Haftungsrisiko, etwa wenn Behandlungen ohne Assistenz stattfinden.

Was der Blick auf Zahlen nicht leistet

Die Ursache liegt nicht in mangelnder Sorgfalt. Ein tabellarischer Dienstplan beantwortet die Frage „Wer ist wann da?” – mehr nicht. Die entscheidenden Fragen bleiben offen: Passt die Besetzung zu jeder Stunde zur Zahl der anwesenden Ärzte? Wo entstehen strukturelle Lücken, etwa mittwochnachmittags? Wo ist Personal anwesend, ohne dass Behandlungskapazität dahintersteht?

Wer diese Fragen aus Zahlenkolonnen beantworten will, muss jede Viertelstunde jedes Wochentags gedanklich durchrechnen – ein Aufwand, den im Praxisalltag niemand leisten kann.

Von der Farbe zur Zahl

Bewährt hat sich ein anderer Ansatz: die grafische Darstellung des Wochenplans als Balkendiagramm, ergänzt um eine automatische Bewertung jeder Viertelstunde nach dem Ampelprinzip. Kritische Zeitfenster – Arztzeit ohne Assistenz, Unterbesetzung, Leerlauf, unnötige Personalkosten – erscheinen farblich markiert und springen ins Auge, ohne dass jemand aktiv danach suchen muss. Eine Wochenübersicht macht aus einzelnen Auffälligkeiten ein Muster. Wer das einmal gesehen hat, kann es nicht mehr übersehen.

Die Farben sind dabei nur der erste Schritt. Aussagekräftig wird die Analyse durch die Zahlen dahinter: Wie viele Minuten pro Woche arbeitet ein Arzt ohne Mitarbeiter? Wie lange ist die Praxis unterbesetzt – und wie lange überbesetzt? Das sind keine akademischen Kennzahlen. Es sind die Zahlen für das nächste Jahresgespräch, für das Gespräch mit dem Steuerberater über die Personalkosten – und für die Entscheidung, ob wirklich eine neue Stelle nötig ist oder nur ein besserer Plan.

Fazit

Personalkosten sind der größte Kostenblock einer orthopädischen Praxis – und der Dienstplan ihr zentrales Steuerungsinstrument. Wer die eigene Wochenplanung einmal systematisch visualisiert und bewertet, entdeckt fast immer Optimierungspotenzial; häufig genügen kleine Korrekturen, um spürbare Beträge einzusparen und zugleich Haftungsrisiken zu reduzieren. Denn in den meisten Fällen gilt: Der Plan war nicht schlecht gemacht. Er war nur nie sichtbar gemacht worden.

Rudolf Loibl Betriebswirt (VWA), Unternehmensberater für Arzt- und Zahnarztpraxen Straubing

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Der BVOU bietet seinen Mitgliedern das im Artikel beschriebene Analyse-Verfahren als praxisfertiges Werkzeug an: Das Dienstplan-Analyse-Tool stellt den Wochendienstplan grafisch dar und bewertet die Besetzung automatisch nach dem Ampelprinzip. Es läuft vollständig lokal im Browser – ohne Cloud, ohne Installation, ohne laufende Kosten.

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Weitere Informationen

Perspektive DVT – „Die SCS Bildgebung – Ein integraler Teil meiner Praxis”

Auszug

Die Praxis Ortho4Sport in Köln, gegründet von Herrn Prof. Dr. med. Oliver Tobolski, setzt auf moderne, patientenorientierte Diagnostik. Bereits zur Eröffnung 2024 wurde sie mit dem SCS MedSeries® H22 ausgestattet – einer Technologie, mit der Herr Prof. Tobolski seit vielen Jahren arbeitet. Die hochauflösende 3D-Bildgebung liefert präzise Diagnosen bei minimaler Strahlendosis und steht binnen Sekunden zur Verfügung – ohne aufwendige Lagerung, mit hohem Komfort für den Patienten.

Auch das Praxisteam profitiert von der intuitiven Bedienung und schnellen Einarbeitung. Besonders schätzt Herr Prof. Tobolski die Möglichkeit, die plastischen 3D-Rekonstruktionen direkt im Gespräch mit dem Patienten einzusetzen – verständlich, anschaulich und auf Augenhöhe. Gerade bei komplexen Fällen liefert sie entscheidende Befunde – und ist für Ortho4Sport längst unverzichtbar: Medizinisch präzise, menschlich wertvoll und wirtschaftlich sinnvoll.

In einem Interview sprach er über die moderne Art zu diagnostizieren und welche Rolle die SCS MedSeries® in der konservativen Sportorthopädie spielt.

Maßgeschneiderte orthopädische Lösungen zur vollen Entfaltung des eigenen Potenzials – so lautet das Motto der fortschrittlichen Ortho4Sport, eine sportorthopädische Praxis in Köln. Gegründet wurde sie von Herrn Prof. Dr. med. Oliver Tobolski, der hier neueste medizinische Technologie mit erstklassiger Betreuung verbindet. Mit individuellen Therapieansätzen und einem engagierten, fachlich geschulten Team wird Menschen aller Altersgruppen dabei geholfen, in einen gesunden Alltag zurückzukehren. Um den hohen Ansprüchen des Arztes, des Teams und den Patienten gerecht zu werden, wurde die Ortho4Sport schon zur Praxiseröffnung mit der SCS MedSeries® H22 ausgestattet.

Als einer der DVT-Pioniere in der Humanmedizin arbeitete er bereits in einer anderen, renommierten Praxis mit dieser Technologie. Auch in der neuen Praxis, die er nun seit 2024 leitet, ist diese hochentwickelte Lösung im Einsatz. Gemeinsam mit dem Praxisteam sorgt Prof. Dr. med. Tobolski für eine individuelle und patientenorientierte Behandlung.

Innovative Diagnostik ist der gelebte Standard

Als einer der ersten Anwender der SCS Bildgebung kann Herr Prof. Tobolski auf viele Jahre Erfahrung zurückblicken. Die digitale Volumentomographie ist fest in seinem Praxisalltag verankert, weshalb es außer Frage stand, dieses Diagnostikverfahren auch in der Ortho4Sport einzusetzen und im vollen Umfang zu nutzen. Die Vorteile liegen für ihn ganz klar auf der Hand:

„Die SCS Bildgebung ist extrem patientenfreundlich, strahlenarm, höchst innovativ und sehr treffsicher in der Diagnostik.”

Mit dem eigenständigen Betrieb erzielt der Arzt schnell präzise Ergebnisse, auf deren Basis therapeutische Entscheidungen fundiert getroffen werden können. Dabei hilft die detaillierte, multiplanare Aufnahme in 0,2 mm Schichtdicke.

„Die Bildauflösung ist deutlich besser und genauer als eine Aufnahme mittels konventioneller Röntgenverfahren. Das hat direkten Einfluss auf die Aussagekraft der erstellen 3D-Schnittbilder und steigert meine Diagnosesicherheit enorm.”

 Einfach im Alltag, sicher in der Handhabung

Er betont besonders, dass es sich um eine praxisorientierte Lösung handelt, die dem Team den Einstieg leicht macht, sich im Alltag schnell bewährt und zugleich durch ihre kompakte Bauweise überzeugt. Die gängigen Vorurteile, die dieser Technologie gelegentlich entgegengebracht werden – etwa ein hoher Schulungsaufwand oder ein zu großer Platzbedarf – hält Herr Prof. Tobolski für unbegründet.

Seine langjährige Erfahrung zeigt vielmehr das Gegenteil: Die Implementierung gelingt mühelos, die Handhabung ist für das gesamte Team verständlich und der Nutzen im Praxisalltag sofort spürbar.

„Die Implementierung in die eigene Praxis ist einfacher als bei einem MRT und die Bedienung des Systems wird problemlos durchgeführt. Daher kann ich Bedenken um eine zu teure Anschaffung mit zu großem Personalaufwand nicht bestätigen.“

Für den Facharzt ist klar: Die Investition amortisiert sich schnell – durch eine saubere, zielgerichtete Diagnostik, die das Vertrauen der Patienten stärkt und unnötige Umwege erspart. Eine solch qualitativ hochwertige Leistung wird von den Patienten sehr geschätzt und honoriert.

Diagnostik mit hoher Teamakzeptanz

Damit ein neues Diagnostikverfahren erfolgreich ist, braucht es die Akzeptanz des Teams. In der Ortho4Sport ist das SCS MedSeries® H22 fest etabliert und wird von den Mitarbeitern nicht nur als technische Erweiterung, sondern vor allem als spürbare Erleichterung im Alltag wahrgenommen. Besonders geschätzt werden die einfache Bedienung und die schnelle Verfügbarkeit der Aufnahmen. Das Feedback fällt daher durchweg positiv aus, berichtet Herr Prof. Tobolski.

„Die Arbeit mit der SCS Bildgebung fällt meinen Mitarbeitern sehr leicht, da das Verfahren schnell erlernbar und gut reproduzierbar ist. Die Bedienung ist innovativ und daher wenig fehleranfällig. Es gibt eine kurze Learning Curve und alle Mitarbeiter sind sehr schnell in der Lage, sehr gute Bildergebnisse zu erzielen, die in einer qualifizierte Befundung resultieren.“


Das Ergebnis überzeugt nicht nur das gesamte Praxisteam – sondern auch die Patienten. Die 3D-Schnittbilder liegen dem behandelnden Arzt innerhalb weniger Sekunden vor und können gemeinsam am Befundmonitor besprochen werden.

Kommunikation auf Augenhöhe

Die Möglichkeit, die Untersuchungsergebnisse direkt im Anschluss gemeinsam mit den Patienten zu besprechen und dabei die dreidimensionale Darstellung einzusetzen, verbessert das Arzt-Patienten-Verhältnis spürbar, erklärt Herr Prof. Tobolski.

Diesen Aspekt sieht er als entscheidend für die Patientenkommunikation an, denn die Transparenz sorgt für mehr Akzeptanz und stärkt die gemeinsame Therapieentscheidung. Gerade im Bereich der Sportorthopädie, in der Patienten häufig einen hohen Anspruch an Präzision und Selbstbestimmung mitbringen, ist das ein echter Mehrwert.

„Durch die 3D-Darstellung können wir dem Patienten Gelenke plastisch zeigen und Probleme detailliert visualisieren. Das ist für mich der wichtigste Punkt in der Nutzung dieses Verfahrens. Wenn der Patient seinen Befund versteht, erreichen wir eine sehr hohe Patientencompliance.”

Verborgenes sichtbar machen und die richtige Diagnose finden

Mit Blick auf vergangene Fälle, die Herrn Prof. Tobolski besonders im Gedächtnis geblieben sind, berichtet er über Patienten mit langanhaltenden und ausgeprägten Beschwerden – oft nach scheinbar harmlosen Unfällen. Sie haben bereits zahlreiche Schnittbildverfahren hinter sich, viele unterschiedliche Befunde, aber keine klare Diagnose.

Diese Fälle kommen immer häufiger auf Anfrage von Rechtsanwälten, da die Versicherungen solche Patienten nicht selten als „Simulanten“ einstufen – mit dramatischen Folgen für deren Versorgung und Lebensqualität. Hier eröffnet die hochauflösende 3D-Diagnostik neue Perspektiven, erzählt der Facharzt.

„Bei solchen Fällen hilft uns die moderne 3D-Schnittbildgebung ganz besonders. Strukturelle Veränderungen in den oberen Kopfgelenken des Dens axis und beginnende arthrotische Veränderungen können mit der SCS Bildgebung einwandfrei dargestellt werden, während sie in der herkömmlichen Diagnostik untergehen.“

Für viele dieser Patienten bedeuten die neuen Befunde nicht nur lang erhoffte Klarheit über die Ursachen ihrer Beschwerden, sondern eröffnen zugleich endlich den Zugang zur richtigen Therapie – oftmals nach einer langen Phase der Unsicherheit, zahlreicher Voruntersuchungen und fehlender Antworten.

„Die 3D-Diagnostik macht in solchen Fällen wirklich den großen Unterschied und ich freue mich, dass ich den Patienten helfen kann.”

Fazit: Ein Verfahren, das in der eigenen Praxis nicht fehlen darf

Für Herrn Prof. Oliver Tobolski hat sich die SCS Bildgebung vom diagnostischen Werkzeug zu einem festen Bestandteil seiner ärztlichen Identität entwickelt. Sie verbindet technische Präzision mit echter Patientenorientierung: Plastische 3D-Rekonstruktionen schaffen Transparenz, erleichtern die Kommunikation und fördern die Compliance. Gleichzeitig überzeugt die Lösung durch ihre Effizienz und Wirtschaftlichkeit.

Für das Team der Ortho4Sport steht fest: Die SCS Bildgebung ist integraler Bestandteil moderner Orthopädie und für jede Praxis ein unverzichtbarer Fortschritt. Auch nach vielen Jahren der Nutzung ist Herr Prof. Tobolski nach wie vor überzeugt, dass die SCS Bildgebung einen festen Platz in der modernen orthopädischen Diagnostik verdient.

Besonders im niedergelassenen Bereich – aber auch in Kliniken, in denen viele Kolleginnen und Kollegen das Potenzial des Verfahrens bislang nicht kennen.

„Mit der SCS Bildgebung kann ich komplexe Fälle, die zuvor im diagnostischen Graubereich blieben, mit hoher Sicherheit klären. Das hat auf die Therapie und die Lebensqualität meiner Patienten einen entscheidenden Einfluss. Ich lade jeden ein, sich diese Lösung einmal anzuschauen. Ich zeige es gerne vor Ort – denn die Kombination aus schneller Untersuchung, niedriger Strahlendosis und hoher Auflösung ist einfach zu gut, um sie ungenutzt zu lassen.“

Prof. Dr. Oliver Tobolski
Ortho4Sport
Industriestraße 161
50999 Köln
www.ortho4sport.de

Digitale Volumentomographie mit dem SCS MedSeries® H22

SCS steht für Sophisticated Computertomographic Solutions und beschreibt die Lösung für die anspruchsvolle 3D-Bildgebung mit höchster Strahlenhygiene, höchster Bildauflösung sowie höchster Zeitersparnis für Patient, Praxis und Arzt – als Win-Win-Win-Situation – gleichermaßen.

Der digitale Volumentomograph SCS MedSeries® H22 besitzt ein breites Indikationsspektrum und ist aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nicht mehr wegzudenken. Mit dem platzsparenden Design findet das DVT in jeder Praxis einen Platz. Dank der hohen Strahlenhygiene und der Auflösung von bis zu 0,2 mm ist der digitale Volumentomograph auch in der Pädiatrie anwendbar. Die vom DVT ausgehende Strahlendosis kann unterhalb der täglichen terrestrischen Strahlendosis eingestellt werden und ist im Vergleich zur Computertomographie um bis zu 92 % geringer.

Die hochauflösenden Schnittbilder stehen, inklusive Rekonstruktionszeit, innerhalb von drei Minuten in multiplanarer Ansicht (axial, koronal, sagittal) sowie in 3D am Befundungsmonitor zur Beurteilung durch den behandelnden Arzt zur Verfügung. Im Resultat ist es mit dem DVT möglich, eine 3D-Schnittbilddiagnostik durchzuführen, die sehr strahlungsarm ist, eine exakte Beurteilung von Grenzflächen zwischen Metall- und Knochenstrukturen zulässt, und sehr einfach am Patienten anzuwenden ist.

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Perspektive SCS – „Die Wertigkeit der SCS Bildgebung in der orthopädischen Diagnostik bei Kindern und Jugendlichen“

Seit 2012 steht die SCS Bildgebung für den Einsatz in der orthopädischen und unfallchirurgischen Diagnostik zur Verfügung. Technologisch unterscheidet sie sich erheblich von der konventionellen CT Analyse. Mit einer Schichtdicke von 0,2 mm (CT typischerweise 1,0 mm) ist sie dabei unter den Aspekten der Strahlenhygiene maximiert[1-5]. Wir verfügen heute über Protokolle, die im Vergleich zum konventionellen CT (Hand-, Ellenbogen-, Knie- und Sprunggelenk) eine Reduktion der Strahlenbelastung von über 90 % und im Vergleich zu konventionellen Projektionsröntgenanalysen (Röntgenübersichtsaufnahmen) in 2 Ebenen die effektive Dosis um 31,6 % (Handgelenk), 23,3 % (Kniegelenk), 6,7 % (Sprunggelenk) und 33,3 % (Ellenbogen) reduzieren[6]. Daraus resultiert eine erstaunliche Verbesserung der Wertigkeit der DVT im diagnostischen Einsatz. Im Gegensatz zum konventionellen CT ist darüber hinaus eine funktionelle Analyse unter Belastung bei der Gelenkdiagnostik möglich.

Die SCS Bildgebung ist für die Extremitätendiagnostik spezialisiert und wird seit einigen Jahren im Zentrum für Sportorthopädie eingesetzt. Innerhalb einer Aufnahme drehen sich die Röntgenquelle und der hochauflösende Detektor in nur einem Umlauf von 210° in etwa 20 Sekunden um das zu untersuchende Volumen. Dabei werden mehrere Hundert Projektionen erzeugt, welche innerhalb einer computergestützten Rekonstruktion in multiplanare Schnittbilder und in eine 3D-Darstellung transformiert werden.

Im Dezember 2017 entschied sich Prof. Dr. med. Heinz Lohrer für die Implementierung des SCS MedSeries® H22, um eine präzise und individuelle Behandlung des Patienten sicherzustellen.

Einsatz der digitalen Volumentomographie bei Kindern und Jugendlichen in der täglichen Praxis

Aufgrund der überlagerungsfreien, multiplanaren Darstellung in 0,2 mm Schichten ist die diagnostische Wertigkeit der SCS MedSeries® erheblich größer als bei konventionellen Röntgenaufnahmen. Damit ergibt sich abhängig von der Indikation und konform dem Strahlenschutzgesetz die Notwendigkeit zum Einsatz des Systems auch als Primärdiagnostik. Dies gilt insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Diese haben, gerade aufgrund der noch offenen Epi- und Apophysenfugen ein spezifisches Verletzungs- und Schadensmuster, welches sich der Projektionsradiographie in nicht ausgeprägten Fällen häufig entzieht. Eine überlagerungsfreie Darstellung der knöchernen Strukturen ist deshalb bei der Diagnostik von Verletzungen und Schädigungen, sowie von dysplastischen Veränderungen nicht nur sinnvoll, sondern notwendig.

Die 3D-Darstellung ermöglicht darüber hinaus ein räumliches Verständnis der diagnostizierten Pathologie, was zur Operationsplanung von wesentlicher Bedeutung ist. Ein zusätzlicher Vorteil ist dadurch gegeben, dass das zu evaluierende Gelenk funktionell (zum Beispiel mit dem Körpergewicht) belastet werden kann.

Darüber hinaus eignet sich die SCS Bildgebung optimal für den Einsatz in der postoperativen Nachsorge, wenn Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Operationsergebnis und mit der Heilung knöcherner Strukturen evaluiert werden müssen. Die Stabilität von Osteosynthesen und die postoperative Belastbarkeit von Frakturen im Verlauf können häufi g mittels 2-D Röntgen nicht ausreichend beurteilt werden, während das System eine Möglichkeit zur sicheren Evaluation der postoperativen knöchernen Durchbauung anhand artefaktarmer Schnittbilder bietet.

Im Folgenden wird ein Fallbeispiel aus der täglichen Praxis dargestellt, das beispielhaft die Wertigkeit des Systems in der täglichen sportorthopädischen Diagnostik bei Kindern und Jugendlichen darstellt.

Epiphysenverletzung der distalen Tibia

Die 11 Jahre alte Patientin und ihr Vater berichten, dass sie 2 Tage zuvor beim Fußballspielen auf Kunststoffboden mit dem rechten Fuß „umgeknickt“ sei. In der Anamnese keine Vorschäden. Wegen der starken Schmerzen erfolgte sofort eine Vorstellung in einer nahe gelegenen Klinik. Eine „Zerrung“ sei dort diagnostiziert worden. Keine weitere bildgebende Analyse. Nach wie vor könne die junge Patientin aber „nicht auftreten“.

Bei der klinischen Untersuchung 2 Tage nach der Verletzung wurde der rechte Fuß an 2 Unterarmgehstützen komplett entlastet. Im Seitenvergleich Schwellung der rechten oberen Sprunggelenkkontur anterolateral und inframalleolär. Wenig Hämatomverfärbung über der lateralen Calcaneusfläche. Schmerzbedingt reduzierte Beweglichkeit des oberen und unteren Sprunggelenkes.

Eine eindeutige ligamentäre Instabilität war bei schmerzbedingter Abwehrspannung nicht erkennbar. Druckdolenz über dem anterolateralen OSG Gelenkspalt. Ausgeprägter Druckschmerz über der Syndesmose. Druckschmerz distale Fibula in Höhe der Epiphyse.

Sonographisch fand sich zu diesem Zeitpunkt eine intraartikuläre Ergussbildung im rechten OSG. Keine Ruptur der lateralen OSG Kapselbandstrukturen (LFTA und LFC). Kein Erguss in der peronealen Sehnenscheide. Die vordere Syndesmose war unauffällig. Keine Neovessels in der Powerdoppler Analyse.

Wir haben sodann zur überlagerungsfreien, exakten Evaluation des rechten oberen Sprunggelenkes und der Fußwurzel eine Aufnahme mit der SCS Bildgebung im Stehen, in 0,2 mm Schichten und mit computergestützter, dreidimensionaler Rekonstruktion durchgeführt.

Diagnostik Rechtfertigende Indikation

Klinisch unklare Verletzung nach Supinationstrauma im lateralen Sprunggelenkbereich rechts vor 2 Tagen mit seither persistierender belastungsabhängiger Schmerzhaftigkeit und schmerzbedingter Entlastung des rechten Fußes.

Fragestellung

Osteochondrale Läsion? Fraktur? Tibiofi bulare Diastase als Hinweis für eine Syndesmosenverletzung?

Befund

Es zeigt sich eine Epiphysenverletzung der distalen ventralen Tibia, sowie ein metaphysärer Biegungskeil dorsal. Eine wesentliche Dislokation im Frakturbereich lag nicht vor. Die knöcherne Epiphyse war unverletzt. Der tibiofibulare Spalt (Syndesmose) war unauff ällig. Beim Befund aus der SCS MedSeries® wurde die Diagnose einer Aitken I bzw. Salter-Harris Typ 2 Fraktur der distalen Tibia gestellt. Es erfolgte eine knapp 4-wöchige Immobilisation und Entlastung, zunächst in einer Scotchcast Unterschenkelschiene und sodann in einem zirkulären Scotchcast Unterschenkelverband. Nach Abnahme des Scotchcast Unterschenkelverbandes und nochmaliger Kontrolle mittels SCS Bildgebung wurde das verletzte Sprunggelenk zu diesem Zeitpunkt mit einer Sprunggelenkorthese funktionell orthetisch stabilisiert und für 1,5 Wochen mit halbem Körpergewicht (20 kg) teilbelastet.

Kontrolle

Sodann Übergang zur Vollbelastung (ganzes Körpergewicht) und Reevaluation der Fraktur per SCS Bildgebung im Stehen, in 0,2 mm Schichten und dreidimensionaler Rekonstruktion.

Rechtfertigende Indikation

Aitken I bzw. Salter-Harris Typ 2 Fraktur der distalen Tibia rechts vor 7,5 Wochen. Verlaufskontrolle nach Erreichen der Vollbelastung.

Fragestellung

Knöcherne Durchbauung? Stellung der Fraktur?

Befund

Es zeigt sich eine unverändert gute Einstellung der Fraktur. Keine Verschiebung. Eine weitgehende knöcherne Heilung mit Kallusbildung und Durchbauung ist in den Frakturbereichen eindeutig erkennbar. Die Durchbauung ist aber noch nicht vollständig abgeschlossen.

Schlussfolgerung

Die beiden dargestellten Einzelfälle belegen, dass bei der Diagnostik muskuloskelettaler Pathologien im Kindes- und Jugendalter die SCS Bildgebung die Übersichtsradiographie zunehmend verdrängt. Ursache dafür ist ihre überlegene, multiplanare und hochauflösende Bildinformation.

Das dargestellte Beispiel belegt, dass die multiplanere Bildinformationen eine Entscheidung zur Teilbelastung besser als die Projektionsradiographie ermöglicht. Zudem ist die Strahlenbelastung im Vergleich zur Projektionsradiographie niedriger.

Quellen

[1]Koivisto, J., Kiljunen, T. Wolff, J. et al. (2013). Assessment of effective radiation dose of an extremity CBCT, MSCT and conventional X ray for knee area using MOSFET dosemeters. Radiation Protection Dosimetry, 157(4), 515–524.

[2]Koivisto, J., Kiljunen, T., Kadesjö, N. et al. (2015). Effective radiation dose of a MSCT, two CBCT and one conventional radiography device in the ankle region. J Foot Ankle Res, 8(8).

[3]Koivisto, J., van Eijnatten, M., Kiljunen, T. et al. (2018). Effective Radiation Dose in the Wrist Resulting from a Radiographic Device, Two CBCT Devices and One MSCT Device: A Comparative Study. Radiation Protection Dosimetry, 179(1), 58–68.

[4]Koivisto, J., van Eijnatten, M., Ludlow, J. et al. (2021). Comparative dosimetry of radiography device, MSCT device and two CBCT devices in the elbow region. J Appl Clin Med Phys.

[5]Neubauer J., Benndorf M., Reidelbach C. et al. (2016). Comparison of Diagnostic Accuracy of Radiation Dose-Equivalent Radiography, Multidetector Computed Tomography and Cone Beam Computed Tomography for Fractures of Adult Cadaveric Wrists. PLoS One,11(10).

[6]Koivisto, J.: SCS Bildgebung in der Orthopädie und Unfallchirurgie – Physikalische Betrachtung des Einsatzspektrums und der Strahlenhygiene, Spitzenforschung Orthopädie und Unfallchirurgie, Ausgabe 2021/2022 zum Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU).

ESN – Zentrum für Sportorthopädie
Prof. Dr. med. Heinz Lohrer

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