Alle Beiträge von Lasse Walter

Hüfte & Knie

„Im Leben geht es nicht darum, gute Karten zu haben, sondern darum, ein schlechtes Blatt gut zu spielen.“

Robert Louis Stevenson(1850-1894)

Schottischer Romancier, Essayist, Dichter und Reiseschriftsteller

Die Hüft- und Knieendoprothetik ist nicht nur eine der herausragenden Erfolgsgeschichten der letzten 60 Jahre in der orthopädischen Chirurgie, sondern man könnte behaupten, dass sie zu den wirkungsvollsten Eingriffen in der Chirurgie im Allgemeinen gehört. In Anbetracht dieser Tatsache und der sehr hohen Zahl von Patienten, die eine lebensverändernde Verbesserung erfahren, kann man sich leicht über die sehr niedrige Rate an chirurgischen Komplikationen bei der Endoprothetik lustig machen. Diese niedrigen Raten entsprechen jedoch einer großen Patientenkohorte, die mit der zunehmenden Lebenserwartung der Patienten und dem weit verbreiteten Einsatz der Technologie weiter wächst. An dem alten chirurgischen Sprichwort Nichts kann Ihre Zahlen so sehr ruinieren wie die Nachsorge“ist unbestritten etwas Wahres dran. Und die Patienten, die trotz der besten Bemühungen der orthopädischen Chirurgen nicht gut abschneiden, brauchen auf ihrem längeren und komplizierteren Weg eine erneute Anstrengung des Chirurgen.

In diesem Monat freuen wir uns, unsere Leser an zwei hervorragende Artikel aus dem Archiv des Bone & Joint Journal 360 erinnern zu können, die sich mit diesem oft technisch anspruchsvollen Bereich der Revisions-Hüft- und Kniechirurgie befassen.

In der Ausgabe vom Dezember 2020 geben uns Iain McNamara und seine Kollegen vom Norfolk & Norwich University Trust, Großbritannien, in ihrem Artikel „Investigation of painful arthroplasty“einen umfassenden Überblick über das Thema . Ihr hervorragender Überblick, auf den umfassend verwiesen wird, ist ein hervorragender Ausgangspunkt für alle, die sich über die möglichen Differentialdiagnosen und die Behandlung von Erkrankungen, die bei großen Gelenkersatzstücken Schmerzen verursachen, informieren möchten. Besonders nützlich ist die logische und schrittweise Beschreibung der Untersuchung dieser Gelenke sowie die klare Bewertung des Werts und der Schwächen der verschiedenen Untersuchungsmodalitäten.

Auf OrthOracle beschreiben wir 18 verschiedene Varianten von Revisionsoperationen an Hüfte und Knie für unterschiedliche Indikationen sowie eine ähnliche Anzahl von primären Gelenkersatzoperationen. In Anbetracht der Vielzahl von Varianten der Revisionsendoprothetik, die es gibt, ergänzen viele unserer Techniken diesen Artikel gut, aber ein guter Ausgangspunkt wäre Jonathan Stevensons umfassende Beschreibung der Behandlung einer periprothetischen Femurgelenksinfektion, Revision total hip replacement: MUTARS proximale Femurendoprothese (Implantcast).

Der Artikel vonAndrew Toms und Kollegen aus der Ausgabe Oktober 2020 „Zonal fixation in knee replacement surgery – Is there any clinical or biomechanical evidence to justify it (Zonale Fixierung in der Kniegelenkersatzchirurgie – Gibt es klinische oder biomechanische Beweise, die dies rechtfertigen) ist ebenfalls ein sehr nützlicher Leitfaden für die Revisionschirurgie am Knie. Der Schwerpunkt liegt auf dem Konzept der epiphysären, metaphysären und diaphysären Stabilität und Fixierung für die Revisionsknieendoprothetik, wie es erstmals von Rhidian Morgan-Jones und Koautoren im Bone & Joint Journal im Jahr 2015 postuliert wurde. Für jede Zone der potenziellen Fixierung enthält der Artikel eine Reihe nützlicher Referenzen. Die Diskussion über metaphysäre Hülsen und Konen ist besonders nützlich und gibt einen warnenden Hinweis auf die Auswirkungen dieser Vorrichtungen, wenn die Zeit für eine Revision gekommen ist.

Aus unserem eigenen Katalog haben wir verschiedene Techniken, bei denen Tibiahülsen und Konen verwendet werden, die ihren breiten Nutzen demonstrieren. Am einen Ende des Spektrums steht Jonathan Stevenson vom Royal Orthopaedic Hospital in Birmingham, Großbritannien, der ein funktionstüchtiges Bein nach einer mehrfach fehlgeschlagenen Revision mit einer femoralen EPR und einem tibialen Konus rettete, Revision totaler Kniegelenkersatz: Second stage with distal femoral EPR (Implantcast MUTARS MK) and EPORE collar and tibial cone (Zweite Phase mit distaler femoraler EPR (Implantcast MUTARS MK) und EPORE Kragen und Tibiakonus).Am anderen Ende des Spektrums haben wir eine weitere großartige Demonstration vonAndrew Gordon (The Northern General Hospital, Sheffield) über ihre Verwendung bei Traumata, Tibia Plateau Fracture: MBT-Totalendoprothese mit Hülse (DePuy).

zum Artikel auf Orthoracle

zum AOUC-Angebot für OrthOracle

Perspektive DVT – „Einsatz der SCS Bildgebung bei arthrotischen Veränderungen“

Die Häufigkeit arthrotischer Veränderungen steigt bei zunehmend alternder Gesellschaft stetig. Die betreffenden Patienten klagen häufig bspw. über Gelenkschmerzen unter Belastung oder Blockaden und wünschen sich eine unkomplizierte Ursachenfindung sowie schnellstmögliche Abhilfe. Dabei muss der behandelnde Arzt häufig auf die Hinzuziehung einer Diagnostik zurückgreifen, da die Ursachen nicht oder nicht vollständig aus der ausführlichen klinischen Untersuchung hervorgehen.

Die für die Orthopädie und Unfallchirurgie innerhalb der jeweiligen Praxis oder bei externen Standorten zur Verfügung stehenden, gängigen Methoden wie Sonographie, Röntgen, MRT, CT und digitale Volumentomographie (DVT) müssen bei jeweils vorliegendem Ergebnis der klinischen Untersuchung sorgfältig anhand des medizinisch erforderlichen Maßes und – ergänzend bei Anwendung von ionisierender Strahlung – unter Abwägung des für den Patienten geringsten Risikos sowie des größten Nutzens (Forderung Strahlenschutzgesetz) ausgewählt werden.


Die Wahl der geeigneten Diagnostik

Die Anwendung der Sonographie bei Verdacht auf arthrotische Veränderungen bringt zur ersten Verifikation des klinischen Verdachts häufig wertvolle Erkenntnisse, die auf Basis der Möglichkeiten des Verfahrens jedoch in ihrer Aussagekraft sowie im darstellbaren Bereich limitiert sind. Vor diesem Hintergrund ist häufig eine weitere Diagnostik oder ersatzweise die Wahl einer ebenfalls in der orthopädischen oder unfallchirurgischen Praxis verfügbaren Methode erforderlich. Hierzu zählen das klassische Röntgen, ggf. das MRT sowie der inzwischen an über 300 Standorten in Deutschland verfügbare digitale Volumentomograph SCS MedSeries® H22, während ein CT nur an radiologischen und damit externen Standorten vorhanden ist.

Das klassische Röntgen in zwei Ebenen resultiert in der Summation von Informationen entlang üblicherweise mindestens zwei Projektionsrichtungen. Damit sind die bei arthrotischen Veränderungen wie bspw. einer Gonarthrose vorhandenen Anzeichen zwar grundsätzlich häufig erkennbar, eine exakte Erkennung des den Patienten im Alltag beeinflussenden Anteils ist jedoch selten gesichert feststellbar. Die Ursache dafür liegt darin, dass beim klassischen Röntgen eine dreidimensionale Fragestellung physikalisch auf zwei Dimensionen reduziert wird. Durch diese Reduktion gehen zwangsläufig Details verloren, da die Bildinformationen summiert werden.

Auf Basis der Auflösung von 2–3 mm Schichtdicke, die üblicherweise im Rahmen von MRTs verfügbar ist, werden die entsprechenden Veränderungen ebenfalls meist nur eingeschränkt sichtbar. In jedem Fall können die MRT-Aufnahmen jedoch nur ohne Belastung des jeweiligen Gelenks angefertigt werden, was die Übertragbarkeit der Erkenntnisse auf das Ergebnis der klinischen Untersuchung sowie auf die im Alltag vom Patienten beschriebenen Probleme, welche selten ohne die üblicherweise vorliegenden Belastungen mit natürlichem Körpergewicht vorliegen, erschwert.

Die Anwendung eines CT zur Ursachenforschung bei arthrotischen Veränderungen kommt aus vielerlei Hinsicht eher als letzte Alternative in Frage. Zum einen ist ein CT nicht unmittelbar in einer orthopädischen und unfallchirurgischen Praxis verfügbar, wodurch der Patient das Verständnis aufbringen muss, einen je nach Region zeitnahen oder verzögerten externen Termin in einer Radiologie wahrzunehmen. Damit einhergehend muss der Patient einen weiteren Termin zur Wiedervorstellung in der Praxis vereinbaren, was ggf. zusätzlich mit einer weiteren Verzögerung, in jedem Fall jedoch mit zusätzlichem Personalaufwand, bei unveränderter Fragestellung verbunden ist.

Des Weiteren kann das CT analog dem MRT nur Aufnahmen ohne natürliche Körperbelastung und meist mit einer Schichtdicke größer einem Millimeter bereitstellen. Zuletzt ist die Strahlenbelastung für den Patienten durch das CT im Vergleich zu dem klassischen Röntgen oder dem digitalen Volumentomographen SCS MedSeries® H22 um einige Faktoren höher.

Das SCS DVT verfügt analog seinem Entwicklungsschwerpunkt über Funktionen und Eigenschaften, die in der orthopädischen und unfallchirurgischen Praxis enorm hilfreich sind. Dabei kann das System allem voran durch den Orthopäden oder Chirurgen mit DVT-Fachkunde eigenständig angewendet und abgerechnet werden. Zudem gewährleistet diese Bildgebung Aufnahmen je nach Wahl des Untersuchers ohne oder unter natürlicher Körperbelastung („Weight-Bearing“), was bei arthrotischen Fragestellungen häufig unabdingbar ist.

Die nach computergesteuerter Analyse am Befundmonitor angezeigten Schnittbilder können vom Untersucher bei gleichzeitig vorliegender Ansicht in axialer, sagittaler und koronaler Blickrichtung frei dreh- und verschiebbar ausgewertet sowie zusammen mit der ebenfalls verfügbaren und in den Ansichten frei auswertbaren 3D-Rekonstruktion betrachtet werden. Obwohl die Schichtdicke der SCS Bildgebung mit 0,2 mm weder vom MRT, noch vom CT erreichbar ist, wendet das System eine derart hohe Strahlenhygiene an, dass selbst die mit dem klassischen Röntgen in 2 Ebenen (zukünftig sogar in nur noch einer Ebene; siehe Abb. 1) einhergehende effektive Dosis unterboten wird. Dabei übertrifft diese Bildgebung das herkömmliche 2D-Röntgen in ihrer Aussagekraft bei weitem.


Abb. 1: Effektive Dosis des konventionellen Röntgen in zwei Ebenen im Vergleich zum SCS MedSeries® H22 DVT. Das SULD Protokoll (von Medizinphysikexperten entwickelt) ist bereits seit Jahren verfügbar, das neue SULD+ Protokoll als technologische Weiterentwicklung befindet sich derzeit in der Zertifizierungsphase.

Einsatz der SCS MedSeries® H22-Klasse in der Orthopädie und Sportmedizin

Das DVT wird bereits seit mehr als 6 Jahren in meiner orthopädischen, sportmedizinischen und traumatologischen Praxis eingesetzt. Dabei wurden die o.g. Eigenschaften des Systems bei jeder unmittelbar verfügbaren Aufnahme deutlich und unterstützen den Behandlungsprozess der Patienten, gerade bei Verdacht auf arthrotische Veränderungen, enorm. Nachdem die Bildgebung in den Räumen des Behandlers installiert und angewendet wird, stehen die Aufnahmen nach Indikationsstellung in 5 min oder weniger (Aufnahmezeit ca. 18 s) zur Auswertung am Befundmonitor zur Verfügung. Die sehr schnelle Verfügbarkeit sorgt einerseits für Begeisterung der Patienten und entlastet andererseits die Praxisstruktur, nachdem Wiedervorstellungen bei nur noch sehr seltener Anforderung nach zusätzlichen externen Bildgebungsterminen stark reduziert werden.

Die Aufnahmen mit der SCS Bildgebung werden von einer MFA mit Röntgenschein unter Verantwortung des DVT fachkundigen Arztes angefertigt und die im Rahmen des klassischen Röntgen nicht selten nötigen Wiederholungsaufnahmen auf Basis nicht auswertbarer Projektionsebenen entfallen infolge der 3-dimensionalen Abbildung innerhalb der SCS Bildgebung vollständig.

Die Aufnahmen des Systems unter Körperbelastung liefern zusätzliche Informationen zum Verhalten der ligamentären Strukturen über die dreidimensionale Gelenkstellung unter Belastung, die in der liegenden Position im Computertomographen oder in der MRT ohne die Körperbelastung des jeweiligen Gelenks fehlen (z. B. in der Beurteilung der Syndesmose/des Rückfußes). Insbesondere zeigt diese Aufnahmeart ihre Wertigkeit bei der Diagnostik von initialen Gelenkveränderungen, was für die Beurteilung degenerativer Veränderungen und dem Erkennen von Frakturen an kleinen Knochen entscheidend sein kann.

Arthrotische Veränderungen insbesondere der lasttragenden Gelenke wie Knie- und Sprunggelenk, sind multifaktoriell und betreffen neben den knöchernen auch die knorpeligen Strukturen. Bei der Beurteilung des Gelenkes sowie angrenzender Gelenkstrukturen in hoher Auflösung im realen Belastungszustand ergeben sich wesentliche Unterschiede im Vergleich zur rein statischen Bildgebung (konventionelles Röntgen aber auch CT-Schnittbildgebung). Dabei kann die herkömmliche Bildgebung nur in begrenztem Maße die Auswirkungen von Belastung auf das Gelenk darstellen (z. B. Rosenberg-Aufnahmen des Kniegelenkes).

Überlagerte Strukturen, die in der 2D-Röntgenbildgebung nur bedingt beurteilbar sind, sodass oft keine adäquate Einschätzung komplexer Gelenkstrukturen, dreidimensionalen Deformitäten oder Subluxationen möglich ist, sind in der DVT Bildgebung nicht vorhanden. Besondere Bedeutung hat diese Eigenschaft für die sichere Darstellung und damit Beurteilbarkeit subchondraler Zysten, kleinerer Osteophyten oder Infraktionen der Gelenkfläche.

Somit lässt sich mit der SCS Bildgebung sehr einfach der Schweregrad einer degenerativen Veränderung beurteilen, was insbesondere bei Frühformen der Arthrose relevant sein kann, bei denen die strukturellen Veränderungen noch minimal sind, jedoch klinisch bereits zu Beschwerden führen.


Abb. 2: 55-jährige Patientin mit massivem Belastungsschmerz über dem Innenknöchel nach Prothesenimplantation. In der SCS Bildgebung zunächst Abklärung der Stellung der Gelenkpartner in der Achsbelastung zueinander sowie einer etwaigen Prothesenlockerung. Als Schmerzauslöser wurde eine alte pseudarthrotische Innenknöchelfraktur nachgewiesen.

Weitere Vorteile der SCS Bildgebung in der orthopädischen OP-Planung und Regeneration des Patienten

Die SCS Bildgebung ermöglicht durch die detaillierte 3D-Rekonstruktion eine genaue Interpretation der räumlichen Lage und des Volumens von Pathologien (subchondrale Zysten) zum Beispiel bei der Planung von kniegelenksnahen Umstellungsosteotomien oder TEP-Planungen.

Im Vergleich zur konventionellen CT-Untersuchung reduziert das System zudem metallische Artefakte durch moderne Rekonstruktionsalgorithmen sowie in Folge der deutlich geringeren Dosis. Die Bildqualität bei der Untersuchung von Patienten mit einliegendem Osteosynthesematerial wird erheblich verbessert und dadurch eine präzisere Beurteilung der umgebenden Knochenstrukturen, bspw. zur zwischenzeitlichen Beurteilung einer knöchernen Konsolidierung, ermöglicht. Dadurch kann dem Patienten individuell frühestmöglich ggf. zumindest eine Teilbelastung erlaubt und insgesamt die erforderliche Zeit bis zur Rückkehr in die Vollbelastung und muskuläre Regeneration reduziert werden.


Abb. 3: 62-jähriger Patient mit rez. Ergüssen des Kniegelenkes, Z.n. 3-maliger ASK mit Abrasion, jetzt zunehmender Leidensdruck, zur Abklärung Indikation zur Prothesenimplantation. In der SCS Bildgebung fortgeschrittene Retropatellararthose als Hauptdiagnose nachweisbar.

Aktuelle Forschung und Zukunftsaussichten zur SCS Bildgebung

Aktuelle Forschungen zielen darauf ab, die Einsatzmöglichkeiten der Bildgebung bei paralleler weiterführender Erhöhung der Strahlenhygiene weiter auszubauen, etwa in der Rheumatologie, Onkologie und Sportmedizin und die Algorithmen zur Bildverarbeitung weiter zu verfeinern. Neue Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz eröffnen zudem das Potenzial zur automatisierten Analyse von DVT-Bildern, was die diagnostische Effizienz weiter steigern könnte.


Abb. 4: 33-jähriger Eishockeyspieler, mehrere Stürze auf das Handgelenk, jetzt zunehmende Beschwerden bei Dorsalextension. Im Röntgen unauffällig. In der SCS Bildgebung dann der Nachweis einer knöchernen Absprengung des distalen Radius (Processus styloideus). Planung Arthroskopie.

Fazit

Zusammenfassend ist die SCS Bildgebung für die klinische Praxis besonders wertvoll, wenn es darum geht, Traumafolgen zu erkennen, operative Eingriffe zu planen oder konservative Therapieoptionen zu bewerten. Durch die Möglichkeit der Achsbelastung gelingt die Beurteilung der Gelenkstrukturen auch bei frühen degenerativen Veränderungen. Somit bestehen vielerlei Vorteile gegenüber anderen bildgebenden Verfahren durch exaktere Beurteilung des Gelenkspalts und angrenzender knöcherner Strukturen sowie durch eine geringere Strahlenbelastung bei gleichzeitiger höherer Sensitivität.

 

Prof. Dr. Oliver Tobolski
Ortho4Sport
Industriestraße 161
50999 Köln
www.ortho4sport.de

 

Digitale Volumentomographie mit dem SCS MedSeries® H22

SCS steht für Sophisticated Computertomographic Solutions und beschreibt die Lösung für die anspruchsvolle 3D-Bildgebung mit höchster Strahlenhygiene, höchster Bildauflösung sowie höchster Zeitersparnis für Patient, Praxis und Arzt – als Win-Win-Win-Situation – gleichermaßen.

Der digitale Volumentomograph SCS MedSeries® H22 besitzt ein breites Indikationsspektrum und ist aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nicht mehr wegzudenken. Mit dem platzsparenden Design findet das DVT in jeder Praxis einen Platz. Dank der hohen Strahlenhygiene und der Auflösung von bis zu 0,2 mm ist der digitale Volumentomograph auch in der Pädiatrie anwendbar. Die vom DVT ausgehende Strahlendosis kann unterhalb der täglichen terrestrischen Strahlendosis eingestellt werden und ist im Vergleich zur Computertomographie um bis zu 92 % geringer.

Die hochauflösenden Schnittbilder stehen, inklusive Rekonstruktionszeit, innerhalb von drei Minuten in multiplanarer Ansicht (axial, koronal, sagittal) sowie in 3D am Befundungsmonitor zur Beurteilung durch den behandelnden Arzt zur Verfügung. Im Resultat ist es mit dem DVT möglich, eine 3D-Schnittbilddiagnostik durchzuführen, die sehr strahlungsarm ist, eine exakte Beurteilung von Grenzflächen zwischen Metall- und Knochenstrukturen zulässt, und sehr einfach am Patienten anzuwenden ist.

Jetzt Beratungsangebot zum planungssicheren Einstieg in die SCS Bildgebung anfordern.

 

Perspektive DVT – „Schnell und präzise – die perfekte Diagnostik in der Sportmedizin“

Herr Prof. Dr. med. Gabor Szalay ist Facharzt für O&U mit den Zusatzbezeichnungen in Chirurgie, spezieller Unfallchirurgie, Handchirurgie, Sportmedizin, Notfallmedizin sowie D-Arzt. Er leitet gemeinsam mit Herrn Dr. med. Markus Ehnert die Praxis an der Sportklinik in Bad Nauheim sowie die Standorte in Büdingen und Bad Orb.

„Ich ärgere mich wahnsinnig, dass ich so lange mit der Entscheidung zur Implementierung gewartet habe. Viel mehr Patienten hätten von den Vorteilen dieser Lösung profitieren können.“

Die Diagnostik mittels SCS Bildgebung – für Herrn Prof. Szalay wurde diese Perspektive Realität. Die 3D-Schnittbildgebung kannte er schon länger: Auf Kongressen sei er oft am Stand der SCS und dem System vorbeigelaufen, abgeschreckt von den vermeintlich hohen Kosten, erzählt der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Nach intensiver Auseinandersetzung und individueller Betreuung entschied er sich schließlich doch zur Implementierung. Schon kurz nach der Installation zerstreuten sich seine anfänglichen Bedenken. Es zeigte sich schnell, dass weder die Investition in die bessere Diagnostik noch die Integration des Systems in den Praxisbetrieb ein Problem darstellte. Stattdessen trat das Gegenteil ein: Alle waren begeistert.

„In den wenigen Fällen, in denen wir doch noch ein konventionelles Röntgenbild erstellen, sind unsere Arzthelferinnen schon beinahe enttäuscht, wenn sie nicht mit der SCS Bildgebung arbeiten dürfen. Sie schätzen die intuitive Bedienung sehr. Wir alle sind beeindruckt von der hohen Bildqualität und die Patienten sind genauso fasziniert.“

Innerhalb kürzester Zeit erstellt das DVT 3D-Schnittbilder in der eigenen Praxis, wodurch Prozesse spürbar optimiert werden. Der Arbeitsalltag ohne den „Donut”, wie das System aufgrund seiner Form im Team liebevoll genannt wird, ist in Bad Nauheim undenkbar geworden.

Einfache Bedienung, die rundum überzeugt

Die Implementierung einer neuen Diagnostik ist in den Praxen immer eine Frage des Raumbedarfes. Typische Einwände anderer Ärzte – zu wenig Platz, die Angst des Personals vor neuer Technik, oder unklare Indikationen – diese Bedenken kann Herr Prof. Szalay aus eigener Erfahrung zwar nachvollziehen, allerdings nicht bestätigen.

„Das System nimmt nicht viel Platz ein. Selbst der kleinste Behandlungsraum reicht aus, um die SCS Bildgebung zu installieren. Die Handhabung ist so einfach, dass unsere Mitarbeiterinnen es mittlerweile dem konventionellen Röntgen vorziehen. Und was die Indikationen betrifft – in einer orthopädischen Praxis, die eine ausreichende Anzahl an Patienten behandelt, hat man mehr als genug Fälle.“

Bildqualität, die überzeugt – besonders in der Endoprothetik

Die SCS Bildgebung konnte sich ab dem ersten Tag als fester Bestandteil aller Praxisabläufe integrieren. Das Team schätzt besonders, dass die Bilddaten sofort auf allen Rechnern verfügbar sind. So können sie die Informationen in den 20 Behandlungsräumen und den beiden OP-Sälen unmittelbar abrufen.

„Diagnostisch bringt uns diese Lösung wirklich weiter und wir nutzen sie täglich. Die klare Darstellung in 0,2 mm Schichtdicke ermöglicht uns eine präzise, gestochen scharfe Visualisierung, selbst bei einliegendem Osteosynthesematerial und Prothesen.“

Die gelebte und erlebte Qualität, die das System für die Ärzte und das Personal in die Praxis bringt, überzeugt auf ganzer Linie: „Für uns ist das System wie ein vollwertiger Mitarbeiter – von Beginn an einsatzbereit und eine echte Entlastung“, erklärt Herr Prof. Szalay. Auch die medizinischen Fachangestellten, die anfangs noch skeptisch waren, erkannten schnell die Vorteile. Besonders der Wegfall der zeitaufwendigen CT-Terminorganisation sei eine enorme Entlastung, erzählt der Facharzt.

Der entscheidende Unterschied in vielen Fällen

Die medizinischen Vorteile der DVT-Technologie zeigen sich nicht nur in Ausnahmefällen, sondern jeden Tag. Aussagekräftige Bildergebnisse steigern die Diagnosesicherheit um ein Vielfaches und können den Verlauf einer Therapie massiv beeinflussen. Sie entscheidet oft über die Frage, ob eine Verletzung operativ versorgt werden muss oder nicht. Das zeigen auch die vielen Beispiele aus der Praxis an der Sportklinik Bad Nauheim:

„Wir behandeln jeden Tag Radius- oder Scaphoidfrakturen, bei denen wir eine präzise Bildgebung brauchen. Eine Patientin, die extern erstversorgt wurde, kam zur Verlaufskontrolle zu uns. Im 2D-Röntgenbild zeigte sich uns eine Mittelhandfraktur. Zur Sicherheit sahen wir uns die Hand im DVT an und erst dort wurde deutlich, dass die Fraktur völlig disloziert war.“

Solche Befunde sind auch für die Patienten besonders eindrucksvoll. Die 3D-Rekonstruktion hilft ganz besonders dabei, die Diagnose in Gänze nachvollziehen zu können.

„Das Feedback der Patienten ist überwältigend – sie verstehen sofort, warum eine OP nötig ist oder eben nicht.“

Schnelle Diagnostik liefert Klarheit, wann Sport wieder realistisch ist

Die 3D-Rekonstruktion ist nur ein Aspekt, wie dieses Diagnostikverfahren die Kommunikation zwischen Arzt und Patienten auf ein neues Niveau hebt. Herr Prof. Szalay verweist auf die vielen Sportler, die in der Praxis behandelt werden. Sie profitieren besonders, da durch die unmittelbare Diagnostik verlässliche Aussagen darüber getroffen werden können, wann eine Rückkehr zum Sport wieder realistisch ist.

„Ob es sich bei den Patienten nun um Olympia-Teilnehmer mit Fußfraktur oder Volleyballspieler mit Handverletzung handelt – sie alle wollen wissen, wann sie wieder voll in die Belastung einsteigen dürfen. Mit dieser Lösung kann ich klare Aussagen treffen. Das ist vor allem für Sportler unbezahlbar.“

Auch die Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten wird durch die Bildgebung erleichtert, da die 3D-Schnittbilder unkompliziert weitergegeben und Therapieentscheidungen gemeinsam abgestimmt werden können.

Große Wertschätzung auf Seiten der Patienten

Für Herrn Prof. Szalay liegt der größte Mehrwert in der Kombination aus ärztlicher Sicherheit und patientenzentrierter Versorgung.

„Zeit ist ein wertvolles Gut, entsprechend sollte dieses Gut auch wertgeschätzt werden. Mit dem Einsatz der unmittelbaren 3D-Schnittbildgebung kann dem Patienten Zeit, Wege und Unsicherheit erspart werden. Der Patient fühlt sich bestens betreut, weil er nicht weggeschickt werden muss. Und wir Ärzte haben die diagnostische Sicherheit, die wir brauchen.“

Klare Kommunikation auf Augenhöhe

Die Patienten fühlen sich dank dieser intensiven Betreuung rundum adäquat versorgt, weshalb die Leistung dankend angenommen wird. Eine hohe Patientenzufriedenheit hat einen starken, positiven Einfluss auf die Praxisbindung. Auch die Reputation durch Empfehlungen innerhalb des Patientenkreises verbessert sich durch das Angebot der DVT-Technologie – Aspekte, die während des Entscheidungsprozesses nicht unterschätzt werden sollten.

Von Anfang an die richtige Entscheidung

In der SCS Bildgebung sieht Herr Prof. Gabor Szalay einen echten Wendepunkt für seine sportmedizinisch ausgerichtete Praxis. Die Möglichkeit, binnen Sekunden hochpräzise 3D-Schnittbilder zu erstellen, hat Diagnostik und Therapieplanung spürbar verändert. Frakturen, die im Röntgen unauffällig wirken, werden klar erkennbar – oft mit entscheidender Auswirkung auf den Therapieweg. Besonders Sportler profitieren von schneller Klarheit über Heilungsverläufe und realistische Rückkehrzeiten. Für Herrn Prof. Szalay steht eines fest: Keine der Bedenken und Argumente, die gegen eine Implementierung sprachen, traten ein. Seine Botschaft an Kolleginnen und Kollegen in der O&U ist eindeutig:

„Für mein gesamtes Team bedeutet der Einsatz dieser Lösung eine deutliche Entlastung, für Patienten ein Gewinn an Sicherheit und Vertrauen – deswegen ist sie aus unserem Praxisalltag nicht mehr wegzudenken. Ich lade Sie ein, uns in Bad Nauheim zu besuchen. Schauen Sie sich die SCS Bildgebung in der Praxis an – danach sind alle Fragen geklärt.“

Prof. Dr. med. Gabor Szalay & Dr. Markus Ehnert
Praxis an der Sportklinik

In der Au 1,
61231 Bad Nauheim
www.praxis-sportklinik.de

 

Digitale Volumentomographie mit dem SCS MedSeries® H22

SCS steht für Sophisticated Computertomographic Solutions und beschreibt die Lösung für die anspruchsvolle 3D-Bildgebung mit höchster Strahlenhygiene, höchster Bildauflösung sowie höchster Zeitersparnis für Patient, Praxis und Arzt – als Win-Win-Win-Situation – gleichermaßen.

Der digitale Volumentomograph SCS MedSeries® H22 besitzt ein breites Indikationsspektrum und ist aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nicht mehr wegzudenken. Mit dem platzsparenden Design findet das DVT in jeder Praxis einen Platz. Dank der hohen Strahlenhygiene und der Auflösung von bis zu 0,2 mm ist der digitale Volumentomograph auch in der Pädiatrie anwendbar. Die vom DVT ausgehende Strahlendosis kann unterhalb der täglichen terrestrischen Strahlendosis eingestellt werden und ist im Vergleich zur Computertomographie um bis zu 92 % geringer.

Die hochauflösenden Schnittbilder stehen, inklusive Rekonstruktionszeit, innerhalb von drei Minuten in multiplanarer Ansicht (axial, koronal, sagittal) sowie in 3D am Befundungsmonitor zur Beurteilung durch den behandelnden Arzt zur Verfügung. Im Resultat ist es mit dem DVT möglich, eine 3D-Schnittbilddiagnostik durchzuführen, die sehr strahlungsarm ist, eine exakte Beurteilung von Grenzflächen zwischen Metall- und Knochenstrukturen zulässt, und sehr einfach am Patienten anzuwenden ist.

Jetzt Beratungsangebot zum planungssicheren Einstieg in die SCS Bildgebung anfordern.

 

VSOU 2026 – Perspektive 3D-Diagnostik: Wir laden Sie ein

Die Zukunft der Bildgebung in Orthopädie und Unfallchirurgie beginnt nicht morgen – sie ist heute bereits Realität.

Mit der SCS MedSeries® und der X2C-Plattform gestalten wir aktiv die Transformation von der 2D- zur 3D-Diagnostik – hin zu einer eigenständigen, patientennahen und wirtschaftlich tragfähigen Versorgung im fachgebundenen Röntgen.

Unsere SOCIETY verbindet Ärztinnen und Ärzte, die diese Entwicklung nicht nur begleiten, sondern aktiv mitgestalten. Im Mittelpunkt steht der direkte Austausch aus der praktischen Anwendung – über konkrete Fälle, Erfahrungen und Ergebnisse – sowie die Weiterentwicklung klinischer Anwendungen und eine klare Perspektive auf die wirtschaftliche und standespolitische Einordnung moderner Bildgebung.

Erleben Sie diese Perspektive live auf dem VSOU 2026 in Baden-Baden.

Am X2C-Stand zeigen wir Ihnen gemeinsam mit unseren Anwendern, wie sich die tägliche Praxis durch strukturierte digitale Prozesse und moderne 3D-Diagnostik nachhaltig verändert – von der Indikation über die Aufnahme bis zur Befundung.

X2C steht dabei für mehr als Technologie:

Es ist die konsequente Umsetzung dessen, was heute bereits möglich ist – eine neue Qualität der Diagnostik, klare Prozesse und die Rückführung der Bildgebung in die Hand des behandelnden Arztes.

Was Sie am Stand erwartet:

  • Die aktuelle Generation der SCS MedSeries® H22
  • Konkrete Einblicke in die Transformation von 2D- zu 3D-Diagnostik im Praxisalltag
  • Gespräche mit erfahrenen Anwendern aus der SOCIETY
  • Einblick in neue Entwicklungen und Perspektiven der Bildgebung
  • Ihre personalisierte ID-Karte zum Ersatz der Visitenkarte

Vor Ort erstellen wir für Sie eine personalisierte X2C-ID mittels Lasergravur. Diese kann als digitale Visitenkarte genutzt werden und dient gleichzeitig als sichtbares Erkennungszeichen innerhalb der X2C-Community – für den direkten Austausch zwischen Interessierten und Anwendern.

Abendliches Society-Dinner

In kleiner, persönlicher Runde laden wir Sie an jedem Kongressabend zum gemeinsamen Austausch ein – gerne auch mit Ihrer Begleitung.

Wenn Sie teilnehmen möchten, sprechen Sie uns vorab an.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch – und darauf, gemeinsam mit Ihnen die nächsten Schritte der diagnostischen Transformation zu gestalten.

Sie möchten mehr erfahren?

Wir begleiten Sie strukturiert auf dem Weg von der 2D- zur 3D-Diagnostik – medizinisch, wirtschaftlich und organisatorisch.

In einem ersten Gespräch (ca. 15 Minuten) zeigen wir Ihnen konkret auf, wie sich diese Transformation in Ihrer Praxis umsetzen lässt – inklusive Einordnung der Abrechnung, Integration in bestehende Abläufe und wirtschaftlicher Perspektive.

Stimmungsbild unter Unfallchirurgen und Orthopäden zur Erlangung der ZB Geriatrie

Die Arbeit in den Alterstraumazentren hat seit ihrer schrittweisen Einführung im Jahr 2014 zu einer spürbaren Verbesserung der klinischen Versorgung und des Outcomes bei Patienten mit osteoporoseassoziierten Frakturen geführt.

Neben der möglichst raschen operativen Versorgung proximaler Femurfrakturen innerhalb von 24 Stunden führte vor allem das orthogeriatrische Co-Management zu einer Reduzierung der Mortalität. Die enge Zusammenarbeit von Geriatern und Orthopäden und Unfallchirurgen hat einen positiven Einfluss auf typische altersmedizinische Behandlungsfelder wie Polypharmazie und Delir.

Diese überzeugenden Daten führten zur Erarbeitung der QSFFx-Richtlinie „Versorgung der hüftgelenknahen Femurfraktur“ durch den GBA. Die erfolgreiche Zusammenarbeit im Rahmen des orthogeriatrische Co-Management soll nun flächendeckend in Deutschland in allen an der Versorgung proximaler Femurfrakturen beteiligten chirurgischen Kliniken Anwendung finden. Hierdurch entsteht plötzlich ein erheblicher Mehrbedarf an geriatrischer Kompetenz.

Bei der Einführung der QSFFx-Richtlinie wurden deshalb zeitliche Übergangsregelungen implementiert. Die letzte Übergangsfrist endet nun zum 31.12.2026. Anschließend muss tägliche geriatrische Kompetenz für Patienten mit proximalen Femurfrakturen vorgehalten werden.

Dies erscheint in Anbetracht der geringen Anzahl an tätigen Geriaterinnen und Geriatern schwer realisierbar und stellt viele chirurgische Kliniken vor erhebliche Probleme.

Auf Initiative der Sektion Alterstraumatologie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hat die Akademie der Unfallchirurgie (AUC) eine aktuelle Online-Umfrage gestartet. Befragt wurden 6.243 aktive DGOU-Mitglieder, die zudem einer Teilnahme an Umfragen zugestimmt haben.

„Die enge Zusammenarbeit von Geriatern und Orthopäden und Unfallchirurgen hat einen positiven Einfluss auf typische altersmedizinische Behandlungsfelder wie Polypharmazie und Delir.“
Dr. Rüdiger Neef

  • Geantwortet haben hiervon 151 Kolleginnen und Kollegen. Hiervon waren 83 % Fach-, Ober- und Chefärzte, somit vorwiegend jene Kolleginnen und Kollegen, die aufgrund des Facharztstatus auch die Zusatzbezeichnung Geriatrie zum gegenwärtigen Zeitpunkt erwerben könnten.
  • Die Verteilung zwischen Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung, Schwerpunktkrankenhäusern sowie Maximalversorgern / Universitätskliniken war sehr ausgewogen.
  • Knapp 60 % der Gefragten gab an, dass am eigenen Krankenhausstandort eine Klinik / Abteilung für Geriatrie vorgehalten wird.
  • Auf die Frage, ob das Krankenhaus über eine feste Kooperation mit einer Abteilung / Klinik für Geriatrie / Altersmedizin eines anderen Standortes oder mit einem anderen Krankenhaus verfügt, antworten 47 % mit Ja, genauso viele mit Nein und 6 % machten keine Angaben.
  • Von den kooperierenden Geriatrien verfügen mehr als 2/3 eine Weiterbildungsermächtigung für die ZB Geriatrie.
  • Von den 151 Antwortenden hatten bereits 13 die ZB Geriatrie erworben.
  • 30,5 % der Befragten planen, die ZB Geriatrie zu erwerben. Werden die 8,6 % hinzugerechnet, die bereits Geriater sind, ergeben sich 51,7 %, die nicht Geriater werden wollen, 9,3 % ohne Angabe.
  • Somit wollen 30,5 % der Befragten die ZB Geriatrie erwerben, 8,6 % haben es schon getan.
  • Als Gründe für den Erwerb wurden folgende Angaben in absteigender Reihenfolge gemacht:
    · Verbesserung in der klinischen Behandlung alterstraumatologischer Patienten
    · wegen der QSFFx-RL
    · fehlende Geriater am Krankenhaus
    · zu wenige Geriater am Krankenhaus
  • Als Gründe gegen den Erwerb wurden folgende Angaben in absteigender Reihenfolge gemacht:
    · Ausschließlich Konzentration auf chirurgische Kompetenzen
    · Ausreichend Geriater am eigenen KH vorhanden, auch im Hinblick auf die GBA- Richtlinie ab 2027
    · Fehlende Möglichkeit für die Absolvierung der 18monatige Weiterbildung, da am eigenen Haus keine Geriatrie vorhanden ist.
    · Keine Valenzen, für die ZB in eine externe Geriatrie zu rotieren/ zu wechseln.
    · Die WBO der zuständigen Landesärztekammer schließt den FA O+U aus.

Entsprechend der Musterweiterbildungsordnung der Bundesärztekammer von 2018 ist es gegenwärtig nur noch in 9 der 17 Landesärztekammern möglich, mit einer Facharztanerkennung O+U die ZB Geriatrie zu erwerben.

Aufgrund weithin stark steigenden Patientenzahlen in der Alterstraumatologie und der zunehmenden Fallkomplexität, welche eine spezialisierte und interdisziplinäre Behandlung unter Einbeziehung aller Fachdisziplinen in Alterstraumazentren benötigt, hat der 129. Deutsche Ärztetag im Mai 2025 beschlossen, den auf muskuloskelettale und osteoporotische Erkrankungen spezialisierte Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie wieder für die ZB Geriatrie zuzulassen. Dies bedarf nun der Umsetzung in allen Landesärztekammern.

Perspektive DVT – „3D-Diagnostik auf Spitzenniveau in der Handchirurgie.“

Durch Weiterbildung, Kompetenz und Empathie, aber auch durch den Einsatz modernster Praxisausstattung gewährleistet Frau Prof. Dr. med. Helen Abel Diagnostik und Behandlung auf Spitzenniveau.

Seit April 2025 vertraut die Handchirurgin daher auf die SCS Bildgebung. In einem Video-Interview erklärt sie, weshalb der Einsatz der 3D-Diagnostik einen solch hohen Stellenwert in ihrer Praxis und allgemein im Bereich des Handgelenks.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Handchirurgie am Wittelsbacherplatz
Prof. Dr. med. Helen Abel

Finkenstraße 7
80333 München
www.handchirurgie-abel.de

Sie haben Fragen zur innovativen SCS Bildgebung?

Wir begleiten Sie von Anfang an und unterstützen Ihre Transformation von der 2D- auf die moderne 3D-Diagnostik. Ihnen steht jederzeit ein persönlicher Ansprechpartner für alle Fragen zum technischen, wirtschaftlichen und medizinischen Betrieb zur Verfügung. Lassen Sie sich in einem ersten, etwa 15-minütigen Telefonat beraten. Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten dieser hochmodernen Lösung auf.

Betriebliche Krankenversicherung – Ein erprobtes Werkzeug zur Mitarbeiterbindung

Betriebliche Krankenversicherung – Ein erprobtes Werkzeug zur Mitarbeiterbindung

In Zeiten des Fachkräftemangels stellt das Finden und Binden guten und motivierten Personals eine große Herausforderung für Praxen und Kliniken dar. Hier geht es vor allem um motivierten ärztlichen Nachwuchs sowie in Praxen um den Personalmangel bei Medizinischen Fachangestellten. Im Rahmen seiner Initiativen um Nachwuchsförderung und die Bindung von MFA hat der BVOU einen neuen Partner gewinnen können, der mit einer betrieblichen Krankenversicherung einen neuen Baustein zur Bindung von Mitarbeitern anbietet.

Mit der PERSONALvital bKV, der BENEFITvital bKV und der KOMMUNEN/ÖDvital bKV gibt es maßgeschneiderte Lösungen für Mitarbeiter in Praxen, Kliniken und kommunalen Häusern. Ein vollumfängliches Upgrade für die Gesundheit der Mitarbeiter, privat abgesichert mit Leistungen, die die Gesetzliche Krankenversicherung nicht abdeckt.

Mitarbeiter erhalten ein perfektes privates Gesundheitsmanagement mit einem attraktiven Leistungsportfolio. In allen Varianten sind die kostenfreien Assistance Leistungen privater Krankenversicherer, die Facharzt-Vermittlung, ärztliche Videosprechstunde und Medizinische Hotline inklusive.

zum BVOU Partnerprofil

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Perspektive DVT – „Neuroorthopädie: Verlaufskontrolle bei Densbasisfrakturen mit Super-Ultra-Low-Dose-DVT“

Die Diagnostik und Therapiekontrolle von Halswirbelsäulenverletzungen stellen besondere Anforderungen an die moderne Bildgebung. Während bei akuten Traumata die Computertomographie als etablierter Standard gilt, eröffnet ein digitaler Volumentomograph (DVT) mit Super-Ultra-Low- Dose (SULD) Dosisprofil neue Möglichkeiten in der präzisen Verlaufsbeurteilung konservativer Frakturbehandlungen. Der folgende Fall demonstriert exemplarisch die diagnostischen Vorteile dieser Technologie bei der Betreuung einer Fraktur im Bereich der HWS.

Fallbericht

Ein 69-jähriger Hobbysportler erlitt bei einem Mountainbike- Unfall eine Anderson-III-Fraktur der Densbasis. Die initiale Spiral- CT-Diagnostik zeigte eine moderate dorsale Dislokation ohne kritische Spinalkanaleinengung. Anderson-III-Frakturen repräsentieren etwa 20 % aller Densfrakturen und weisen bei konservativer Therapie Non-union-Raten unter 10 % auf. Aufgrund der breiten Kontaktfläche und fehlenden signifikanten Dislokation wurde die konservative Behandlungsstrategie gewählt. Nach siebentägiger stationärer Immobilisation wurde der Patient mit strikter Sportpause für mindestens zwölf Wochen entlassen. Die Erstvorstellung in der Praxis erfolgte zwölf Wochen post trauma bei klinisch unauffälligem Befund, jedoch ausgeprägter Patientenverunsicherung und starker Schmerzen.

DVT-gestützte Verlaufskontrolle

Die erste Kontrolluntersuchung nach drei Monaten mittels SCS MedSeries® H22 DVT, das über ein Super-Ultra-Low-Dose (SULD) Dosisprofil verfügt, dokumentierte eine ungleichmäßige, initial nur zaghaft einsetzende Kallusbildung bei eingeschränkter HWS.

Die hochauflösende 3D-Rekonstruktion des DVT ermöglichte die präzise Darstellung der Frakturspaltmorphologie und frühzeitige Detektion einer drohenden Pseudarthrose, ohne dass eine sofortige operative Intervention erforderlich wurde. Nach ausführlicher Aufklärung über operative Revisionsmöglichkeiten entschied sich der Patient explizit für die Fortsetzung des konservativen Vorgehens unter verlängerter Sportpause und milder Physiotherapie. Die Sechsmonatskontrolle mit dem DVT demonstrierte eine vollständige Frakturdurchbauung mit stabiler Kortikalis und nahezu lückenloser Knochenkontinuität ohne Restinstabilität. Schmerzfreiheit und vollständige Belastbarkeit bestätigten den konservativen Therapieerfolg.

Technische Überlegenheit der SULD DVT-Diagnostik

Der angewendete DVT basiert auf der Kegelstrahltechnologie, einem hochauflösenden Detektor sowie einem hochentwickelten Rekonstruktionsalgorithmus und ermöglicht die Akquisition isotroper 3D-Datensätze mit Voxelgrößen bis 0,2 mm. Diese submillimeter-Auflösung übertrifft konventionelle CT-Systeme mit Auflösungen im Praxisalltag von > 1 mm deutlich und eliminiert Partialvolumeneffekte bei der Beurteilung feinster ossärer Strukturen. Ein entscheidender Vorteil liegt in der drastischen Strahlenreduktion: Während eine HWS-CT-Untersuchung etwa 1200 μSv effektive Dosis verursacht, beginnt die Exposition des DVT in diesem Bereich je nach Protokoll bereits ab 29 μSv – und ist damit sogar unter der Strahlenbelastung konventioneller Röntgenaufnahmen in zwei Ebenen (ca. 50 μSv). Diese signifikante Dosisreduktion des DVT im Vergleich zum CT und zu Röntgenaufnahmen in 2 Ebenen rechtfertigt serielle Verlaufskontrollen ohne übermäßige Strahlenexposition analog den Strahlenschutzanforderungen. Die mit dem angewendeten DVT immer einhergehende multiplanare Rekonstruktion ermöglicht zusätzlich die Darstellung anatomischer Strukturen in beliebigen Schnittebenen, während Metallartefakte (in Fällen mit Ostheosynthesematerial im Zielvolumen) im Vergleich zur CT deutlich reduziert auftreten, wodurch u.a. bspw. Grenzflächen zw. Metall und Knochen deutlich besser beurteilt werden können. Besonders bei der Beurteilung der trabekulären Architektur und kortikalen Kontinuität – ob mit oder ohne Metall in diesem Bereich – zeigt der DVT somit seine diagnostische Überlegenheit.

Klinische Relevanz und Therapieoptimierung

Die präzise Diagnostik mit dem angewendeten Super-Ultra- Low-Dose DVT optimiert Therapieentscheidungen durch ermöglichte, detaillierte Risiko-Nutzen-Bewertungen. Bei Anderson- III-Frakturen ermöglicht die hochauflösende Frakturanalyse eine individualisierte Prognoseeinschätzung und evidenzbasierte Therapiestrategie. Die objektive Dokumentation des Heilungsverlaufs stärkt das Vertrauen in konservative Behandlungsansätze und reduziert unnötige operative Revisionsindikationen. Für die konservative Behandlung sensibler anatomischer Regionen wie der Halswirbelsäule schafft der DVT eine neue Sicherheitsdimension. Die submillimeter-genaue Darstellung knöcherner Heilungsprozesse ermöglicht es, auch bei komplexeren Frakturen vertrauensvoll konservative Therapiewege zu beschreiten. Die kontinuierliche Überwachung der ossären Konsolidierung durch wiederholte DVT-Kontrollen liefert die notwendige Evidenz für therapeutische Entscheidungen und minimiert das Risiko von Heilungskomplikationen. Während traditionell bei Unsicherheiten oft der operative Weg gewählt wurde, ermöglicht die präzise Diagnostik mit dem DVT eine evidenzbasierte konservative Therapieführung mit objektiv dokumentierter Sicherheit.

Fazit

Das SCS MedSeries® H22 mit Super-Ultra-Low-Dose (SULD) Protokoll ist fester Bestandteil der orthopädischen und unfallchirurgischen Bildgebung und zeigt sich als unverzichtbares Instrument im knöchernen Heilungsverlauf, gerade auch in der modernen Neuroorthopädie. Die Kombination aus submillimeter- Auflösung, drastischer Strahlenreduktion und multiplanarer Rekonstruktion macht den DVT zur idealen Modalität für Verlaufskontrollen konservativer Frakturtherapien. Der vorgestellte Fall demonstriert dazu deutlich, wie die präzise Bildgebung mit dem DVT operative Interventionen vermeiden und den Weg für konservative Strategien unter regelmäßiger, vertrauensvoller Bildgebungskontrolle der knöchernen Konsolidierung inkl. der dafür nötigen Patientencompliance eröffnen kann.

Prof. Dr. Oliver Tobolski
Ortho4Sport
Industriestraße 161
50999 Köln
www.ortho4sport.de

 

Sie haben Fragen zur innovativen SCS Bildgebung?

Wir begleiten Sie von Anfang an und unterstützen Ihre Transformation von der 2D- auf die moderne 3D-Diagnostik. Ihnen steht jederzeit ein persönlicher Ansprechpartner für alle Fragen zum technischen, wirtschaftlichen und medizinischen Betrieb zur Verfügung. Lassen Sie sich in einem ersten, etwa 15-minütigen Telefonat beraten. Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten dieser hochmodernen Lösung auf.

DGUV 2026: Von 2D- zu aussagekräftiger 3D-Primärdiagnostik

Was bedeutet 3D-Bildgebung heute für die O&U?

Auf der Unfallmedizinischen Tagung der DGUV 2026 zeigen wir Ihnen, wie die moderne Praxis die gesamte Diagnostik aus einer Hand bieten kann, wie sie Untersuchungen gleichzeitig sicherer durchführt und Patienten besser bindet. Machen Sie sich selbst ein Bild, wie sich Diagnostik, Strahlenhygiene und Praxisrealität durch den Wechsel von 2D zu 3D-Primärdiagnostik verändern.

Was erwartet Sie an unserem Stand im Congress Centrum Bremen?

Wir besprechen gemeinsam all Ihre offenen Fragen (wirtschaftlich, medizinisch oder auch strukturell) in entspannter Atmosphäre. Die klinische Realität der 3D-Primärdiagnostik in der O&U steht dabei im Mittelpunkt. Lassen Sie sich also von unserem Team vor Ort reale Anwendungsbeispiele aus orthopädischen und unfallchirurgischen Praxen zeigen – mit konkreten Fragestellungen aus dem Alltag.

Die moderne 3D-Diagnostik ist die Zukunft Ihrer Praxis

  • Belastete und unbelastete Aufnahmen der Extremitäten zur realitätsnahen Beurteilung von Gelenk- und Knorpelstrukturen sowie HWS-Diagnostik bis C6
  • Deutlich reduzierte Strahlendosis gegenüber klassischen Schnittbildverfahren
  • Integration in den Praxisalltag ohne radiologische Abhängigkeit

Wir stehen Ihnen jederzeit – auch im Nachgang – für ein vertiefendes Gespräch oder eine Hospitation zur Verfügung. Schreiben Sie uns hierzu eine E-Mail an beratung@myscs.com oder füllen Sie das nachfolgende Kontaktformular aus:

Perspektive DVT – „Die SCS Bildgebung aus Sicht einer Medizinischen Fachangestellten“

Seit 2015 ist die Medizinische Fachangestellte Gülcan Danisan in der orthopädisch und unfallchirurgischen Gemeinschaftspraxis der Ärzte Dres. med. Carlo Di Maio und Stephan Swart in Neukirchen-Vluyn tätig. Im Jahr 2016 absolvierte sie zusätzlich ihren Röntgenschein und ist seitdem für das 2D-Röntgen in der Praxis zuständig.

Nachdem sich das Ärzteteam im Jahr 2017 für die Implementierung des SCS MedSeries® H22 DVT entschieden hat, gehört auch dessen Bedienung und damit die Aufnahme der 3D-Schnittbilder zu ihrem Aufgabenbereich.

Sofort einsatzfähig dank intuitiver Bedienung

Von der einfachen, selbsterklärenden Handhabung der SCS Bildgebung war sie sofort überzeugt:

„Als ich das erste Mal ein solches 3D-Bild gesehen habe, hatte ich einen richtigen Wow-Effekt.“

Besonders fasziniert war sie darüber, welch detailreiche Bildanalyse das DVT im Vergleich zum konventionellen Röntgenbild möglich macht. Auch von der Einweisung durch das SCS Team ist die Medizinische Fachangestellte begeistert:

„Die Erklärungen der Techniker waren so gut, dass ich sogar sagen würde, dass auch Menschen, die nicht im medizinischen Bereich arbeiten, alles verstanden hätten.“

Sie ergänzt hierzu, dass ihre Kolleginnen und sie am nächsten Tag sofort mit der Bedienung starten konnten:

„Am ersten Tag haben wir bereits 13 Aufnahmen erstellt! Zudem steht uns das SCS Team weiterhin jederzeit für aufkommende Fragen zur Verfügung.“

Untersuchung bei Belastung und Entlastung

Beeindruckend ist für die ausgebildete Röntgenassistentin insbesondere die Handhabung, welche sie als „leicht“ empfindet. Als ein Beispiel führt sie das Röntgen eines seitlichen Kniegelenks an, bei dem sie den Patienten so platzieren muss, dass sie genau die richtige Stelle abbilden kann.

„Die Platte des Röntgengeräts ist hart, die Patienten können sich nicht hinlegen und müssen das Bein dann so positionieren, dass ich eine Aufnahme des Knies machen kann.“

Dabei gibt es aber auch ältere Personen, bei denen dieser Vorgang nur bedingt möglich ist. Ganz anders sei die Situation bei der SCS Bildgebung:

„Hier ist es so: entweder wird die Aufnahme im Stehen, also unter Belastung erstellt, oder aber, sie wird im Sitzen angefertigt. Dieser Vorgang ist für die Patienten sowie auch für das medizinische Fachpersonal viel angenehmer, schneller und leichter.“

Des Weiteren sieht sie einen großen Vorteil in den zusätzlichen Funktionen, auf die sie bei der konventionellen Bildgebung nicht zurückgreifen kann. Bei Letzterer, wie beispielsweise dem Röntgen, kann es nach ihrer Aussage auch passieren, dass das Bild zu dunkel und demnach ungeeignet für eine präzise Diagnostik ist. Bei der SCS Bildgebung habe sie durch zusätzliche Einstellungen viel mehr Möglichkeiten hinsichtlich der Bildanalyse. Als ein Beispiel nennt sie einen Patienten, der am Sprunggelenk operiert wurde und bei dem zur Rekonstruktion des Gelenks eine Metallschraube eingebracht wurde.

„Es gibt ein Programm im System, bei dem man die Knochen beliebig stark ausblenden kann, so dass man die Stellung der Schraube im Raum sehr gut beurteilen kann. Hierdurch lassen sich zum Beispiel Schraubenbrüche oder Lockerungen sicher erkennen, die eventuell für beklagte Beschwerden ursächlich sind.“

Diagnostik mit höchstem Patientenkomfort

Die Aufnahmen mit der SCS Bildgebung sind sehr schnell erledigt – vor allem sind auch die Patienten immer wieder verwundert darüber, wie rasch diese tatsächlich abgeschlossen sind. Eine Fußaufnahme ist beispielsweise in wenigen Sekunden fertiggestellt. Zudem fällt der Medizinischen Fachangestellten während ihrer Tätigkeit im Praxisalltag immer wieder auf, dass nicht nur die hohe Zeitersparnis für Verwunderung sorgt, sondern ebenso sehr die Bildqualität:

„Man kann den Patienten wirklich ansehen, wie begeistert sie von den 3D-Aufnahmen sind.”

Kurz vor der Implementierung kam die Frage auf, wie die Organisation mit zwei unterschiedlichen Bildgebungen innerhalb einer Praxis ablaufen wird. Sie kommt zu folgendem Ergebnis:

„Ich kann nun sagen, dass die Implementierung des DVT sehr sinnvoll war. Mit seiner Schnelligkeit und der einfachen Handhabung ist das System eine große Bereicherung für die Patienten sowie für unser Praxisteam und gehört nun fest zu unserem Praxisalltag!“

Orthopädische Gemeinschaftspraxis Dr. Swart & Dr. Di Maio
Vluyner Nordring 1
47506 Neukirchen-Vluyn
www.swart-dimaio.de

Sie haben Fragen zur innovativen SCS Bildgebung?

Wir begleiten Sie von Anfang an und unterstützen Ihre Transformation von der 2D- auf die moderne 3D-Diagnostik. Ihnen steht jederzeit ein persönlicher Ansprechpartner für alle Fragen zum technischen, wirtschaftlichen und medizinischen Betrieb zur Verfügung. Lassen Sie sich in einem ersten, etwa 15-minütigen Telefonat beraten. Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten dieser hochmodernen Lösung auf.