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DGUV 2026: Von 2D- zu aussagekräftiger 3D-Primärdiagnostik

Was bedeutet 3D-Bildgebung heute für die O&U?

Auf der Unfallmedizinischen Tagung der DGUV 2026 zeigen wir Ihnen, wie die moderne Praxis die gesamte Diagnostik aus einer Hand bieten kann, wie sie Untersuchungen gleichzeitig sicherer durchführt und Patienten besser bindet. Machen Sie sich selbst ein Bild, wie sich Diagnostik, Strahlenhygiene und Praxisrealität durch den Wechsel von 2D zu 3D-Primärdiagnostik verändern.

Was erwartet Sie an unserem Stand im Congress Centrum Bremen?

Wir besprechen gemeinsam all Ihre offenen Fragen (wirtschaftlich, medizinisch oder auch strukturell) in entspannter Atmosphäre. Die klinische Realität der 3D-Primärdiagnostik in der O&U steht dabei im Mittelpunkt. Lassen Sie sich also von unserem Team vor Ort reale Anwendungsbeispiele aus orthopädischen und unfallchirurgischen Praxen zeigen – mit konkreten Fragestellungen aus dem Alltag.

Die moderne 3D-Diagnostik ist die Zukunft Ihrer Praxis

  • Belastete und unbelastete Aufnahmen der Extremitäten zur realitätsnahen Beurteilung von Gelenk- und Knorpelstrukturen sowie HWS-Diagnostik bis C6
  • Deutlich reduzierte Strahlendosis gegenüber klassischen Schnittbildverfahren
  • Integration in den Praxisalltag ohne radiologische Abhängigkeit

Wir stehen Ihnen jederzeit – auch im Nachgang – für ein vertiefendes Gespräch oder eine Hospitation zur Verfügung. Schreiben Sie uns hierzu eine E-Mail an beratung@myscs.com oder füllen Sie das nachfolgende Kontaktformular aus:

Perspektive DVT – „Die SCS Bildgebung aus Sicht einer Medizinischen Fachangestellten“

Seit 2015 ist die Medizinische Fachangestellte Gülcan Danisan in der orthopädisch und unfallchirurgischen Gemeinschaftspraxis der Ärzte Dres. med. Carlo Di Maio und Stephan Swart in Neukirchen-Vluyn tätig. Im Jahr 2016 absolvierte sie zusätzlich ihren Röntgenschein und ist seitdem für das 2D-Röntgen in der Praxis zuständig.

Nachdem sich das Ärzteteam im Jahr 2017 für die Implementierung des SCS MedSeries® H22 DVT entschieden hat, gehört auch dessen Bedienung und damit die Aufnahme der 3D-Schnittbilder zu ihrem Aufgabenbereich.

Sofort einsatzfähig dank intuitiver Bedienung

Von der einfachen, selbsterklärenden Handhabung der SCS Bildgebung war sie sofort überzeugt:

„Als ich das erste Mal ein solches 3D-Bild gesehen habe, hatte ich einen richtigen Wow-Effekt.“

Besonders fasziniert war sie darüber, welch detailreiche Bildanalyse das DVT im Vergleich zum konventionellen Röntgenbild möglich macht. Auch von der Einweisung durch das SCS Team ist die Medizinische Fachangestellte begeistert:

„Die Erklärungen der Techniker waren so gut, dass ich sogar sagen würde, dass auch Menschen, die nicht im medizinischen Bereich arbeiten, alles verstanden hätten.“

Sie ergänzt hierzu, dass ihre Kolleginnen und sie am nächsten Tag sofort mit der Bedienung starten konnten:

„Am ersten Tag haben wir bereits 13 Aufnahmen erstellt! Zudem steht uns das SCS Team weiterhin jederzeit für aufkommende Fragen zur Verfügung.“

Untersuchung bei Belastung und Entlastung

Beeindruckend ist für die ausgebildete Röntgenassistentin insbesondere die Handhabung, welche sie als „leicht“ empfindet. Als ein Beispiel führt sie das Röntgen eines seitlichen Kniegelenks an, bei dem sie den Patienten so platzieren muss, dass sie genau die richtige Stelle abbilden kann.

„Die Platte des Röntgengeräts ist hart, die Patienten können sich nicht hinlegen und müssen das Bein dann so positionieren, dass ich eine Aufnahme des Knies machen kann.“

Dabei gibt es aber auch ältere Personen, bei denen dieser Vorgang nur bedingt möglich ist. Ganz anders sei die Situation bei der SCS Bildgebung:

„Hier ist es so: entweder wird die Aufnahme im Stehen, also unter Belastung erstellt, oder aber, sie wird im Sitzen angefertigt. Dieser Vorgang ist für die Patienten sowie auch für das medizinische Fachpersonal viel angenehmer, schneller und leichter.“

Des Weiteren sieht sie einen großen Vorteil in den zusätzlichen Funktionen, auf die sie bei der konventionellen Bildgebung nicht zurückgreifen kann. Bei Letzterer, wie beispielsweise dem Röntgen, kann es nach ihrer Aussage auch passieren, dass das Bild zu dunkel und demnach ungeeignet für eine präzise Diagnostik ist. Bei der SCS Bildgebung habe sie durch zusätzliche Einstellungen viel mehr Möglichkeiten hinsichtlich der Bildanalyse. Als ein Beispiel nennt sie einen Patienten, der am Sprunggelenk operiert wurde und bei dem zur Rekonstruktion des Gelenks eine Metallschraube eingebracht wurde.

„Es gibt ein Programm im System, bei dem man die Knochen beliebig stark ausblenden kann, so dass man die Stellung der Schraube im Raum sehr gut beurteilen kann. Hierdurch lassen sich zum Beispiel Schraubenbrüche oder Lockerungen sicher erkennen, die eventuell für beklagte Beschwerden ursächlich sind.“

Diagnostik mit höchstem Patientenkomfort

Die Aufnahmen mit der SCS Bildgebung sind sehr schnell erledigt – vor allem sind auch die Patienten immer wieder verwundert darüber, wie rasch diese tatsächlich abgeschlossen sind. Eine Fußaufnahme ist beispielsweise in wenigen Sekunden fertiggestellt. Zudem fällt der Medizinischen Fachangestellten während ihrer Tätigkeit im Praxisalltag immer wieder auf, dass nicht nur die hohe Zeitersparnis für Verwunderung sorgt, sondern ebenso sehr die Bildqualität:

„Man kann den Patienten wirklich ansehen, wie begeistert sie von den 3D-Aufnahmen sind.”

Kurz vor der Implementierung kam die Frage auf, wie die Organisation mit zwei unterschiedlichen Bildgebungen innerhalb einer Praxis ablaufen wird. Sie kommt zu folgendem Ergebnis:

„Ich kann nun sagen, dass die Implementierung des DVT sehr sinnvoll war. Mit seiner Schnelligkeit und der einfachen Handhabung ist das System eine große Bereicherung für die Patienten sowie für unser Praxisteam und gehört nun fest zu unserem Praxisalltag!“

Orthopädische Gemeinschaftspraxis Dr. Swart & Dr. Di Maio
Vluyner Nordring 1
47506 Neukirchen-Vluyn
www.swart-dimaio.de

Sie haben Fragen zur innovativen SCS Bildgebung?

Wir begleiten Sie von Anfang an und unterstützen Ihre Transformation von der 2D- auf die moderne 3D-Diagnostik. Ihnen steht jederzeit ein persönlicher Ansprechpartner für alle Fragen zum technischen, wirtschaftlichen und medizinischen Betrieb zur Verfügung. Lassen Sie sich in einem ersten, etwa 15-minütigen Telefonat beraten. Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten dieser hochmodernen Lösung auf.

Perspektive DVT – „Fast-Track: Frakturdiagnostik mit der SCS Bildgebung”

In der ATOS Klinik Wiesbaden GmbH verhilft Herr Dr. med. Markus Preis seinen Patienten tagtäglich zurück in einen gesunden Alltag. Als einer unserer DVT-Pioniere ließ der Facharzt für Orthopädie, Rheumatologie, Sportmedizin und Chirotherapie die SCS Bildgebung bereits 2016 implementieren. Er blickt auf eine langjährige Erfahrung mit der innovativen 3D-Schnittbildgebung zurück und ist zusätzlich als Mentor tätig.

Bei traumatischen Verletzungen, insbesondere im Hand- und Fußbereich, ist eine sichere Frakturdiagnostik durch die Beurteilung eines konventionellen zweidimensionalen Röntgenbildes häufig sehr schwierig. Dies ist bei der Projektionsradiographie der physikalischen Abbildung dreidimensionaler Objekte auf eine zweidimensionale Ebene als ein sogenanntes Summationsbild geschuldet. Gemäß Literatur wird z. B. im Handgelenksbereich mit durchschnittlich 47 % (Rater Bereich 33–60 %) der Skaphoidverletzungen eine Fraktur übersehen.

Dies bildet die Grundlage der Forderung in der Leitlinie für die Therapie der Skaphoidfrakturen, Schnittbildverfahren wie CT und MRT frühzeitig einzusetzen. Diese sollten insbesondere zur Anwendung kommen, wenn ein adäquates Trauma stattgefunden hat, eine entsprechende Klinik eine Fraktur vermuten lässt und die konventionellen Röntgenaufnahmen keinen oder nur einen fraglichen Frakturnachweis ergeben haben. Die Sensitivität des CT bei der Frakturdiagnostik liegt bei 85–95 % und beim MRT sogar bei 100 %. Mit einer Spezifität zwischen 95 % bis 100 % erhält man im Rahmen einer CT-Untersuchung eine exaktere anatomische Darstellung im Vergleich zu 80–90 % mit einer MRT-Untersuchung. Auch für die Beurteilung des knöchernen Durchbauungsgrades ist eine CT-Untersuchung der Projektionsradiographie überlegen.

Vor diesem Hintergrund muss jedoch berücksichtigt werden, dass in Deutschland die höchste Strahlenexposition auf die Bevölkerung durch CT-Untersuchungen verursacht werden. In Deutschland werden über 11 Millionen CT-Untersuchungen jährlich indiziert und durchgeführt. Die Tendenz ist weiter steigend, was allgemein auch dahingehend in Bezug auf das zunehmende Bewusstsein interpretiert werden kann, dass die Beurteilung von dreidimensionalen Objekten auch in drei Dimensionen erfolgen muss. Ca. 9 % aller diagnostischen Untersuchungen mit ionisierender Strahlung beruhen auf CT-Untersuchungen. Somit lassen sich über 60 % der kollektiven effektiven Dosis auf eine medizinische Strahlenexpositionen durch Computertomographien zurückfuhren.

Außerdem wurden die ursprünglich in der Röntgenverordnung enthaltenen Forderungen in das neue Strahlenschutzgesetz (§6 Abs. 1, §8 Abs. 2 und §83 Abs. 3) aufgenommen, wodurch eine gesetzlich verankerte Verpflichtung zur Anwendung des „ALARA“ Prinzips („As Low As Reasonably Achievable“), zu dt. „so viel Strahlung wie nötig, so gering wie möglich“, vorliegt. Damit haben aufgrund der steigenden CT-Untersuchungen die Strahlenexposition und das Strahlenrisiko für die Patientinnen und Patienten deutlich an strafrechtlicher Bedeutung gewonnen.

Die rechtfertigende Indikation hat einen hohen Einfluss darauf, auf Basis welcher Fragestellung eine CT-Untersuchung durchgeführt werden soll und darf. Verschiedenste Faktoren wie technischer Fortschritt, gezieltes Dosismonitoring sowie Analysen der Dosisdaten können die Strahlendosis für die Patientinnen und Patienten bei völlig ausreichender Bildqualität verringern.

Abb. 1

Nur die Technologie des SCS MedSeries® H22 ermöglicht es, dass die digitale Volumentomographie (auch DVT oder Cone Beam CT genannt) hier nun einen wesentlichen Beitrag leistet, diese gesetzlichen Forderungen zu erfüllen.

Das aktuelle SULD (Super-Ultra-Low-Dose) Protokoll dieser Lösung zeigt eine resultierende Strahlendosis, die unterhalb der Exposition einer 2D-Röntgenaufnahme in 2 Ebenen liegt. Bei der 2-D-Röntgenuntersuchung bspw. eines OSG wird der Patient einer effektiven Dosis von 1,5 μSv ausgesetzt. Eine CT-Untersuchung bedeutet eine Exposition von 21,5 μSv. Dem gegenüber steht die Untersuchung mittels 3D-Bildgebung mit nur 1,4 μSv Exposition.

Die Überlegenheit der Schnittbildverfahren gegenüber dem 2D-Projektionsröntgen in der Frakturdetektion, Beurteilung und Durchbauungskontrolle ist in zahlreichen Studien nachgewiesen. Hinzu kommt nun der Faktor der Reduktion der Strahlenexposition unterhalb des konventionellen Röntgens durch das DVT. Das neuste – aktuell in der Zertifizierung befindliche – Protokoll des DVT mit der Bezeichnung SULD+ ist in der Lage auch diese Dosis signifikant noch weiter zu reduzieren. Der Datensatz der 3D Schnittbildgebung ermöglicht zusätzlich die Erstellung virtueller Röntgenbilder in so vielen Ebenen, wie vom Untersucher benötigt werden, ohne eine weitere Strahlenexposition für den Patienten. Dies ist v. a. ein sehr wichtiger Faktor in der Beurteilung von knöchernen Strukturen bei Kindern und Jugendlichen.

Vor den genannten Hintergründen ist das SCS DVT in der ATOS Klinik Wiesbaden fester Bestandteil des Diagnostikspektrums und wird auf Basis der beschriebenen Strahlenhygiene häufig mit dem SULD-Protokoll als Primärdiagnostik angewendet. Der Autor kann auf mehr als 11 Jahre Anwendungserfahrung zurückgreifen und von unzähligen Fällen berichten, in denen das DVT die entscheidenden Informationen zur Therapieplanung beigetragen hat. Beispielhaft soll dazu nachfolgend ein Fall vorgestellt werden. In dem dargestellten Fall zeigten die extern angefertigten 2-D-Röntgenbilder einer 27-jährigen Frau nach einem Distorsionstrauma eine Mehrfragmentfraktur der distalen Fibula mit fraglicher Beteiligung der Syndesmose, eine Fraktur des hinteren Volkmanndreiecks <1/4 der Gelenkfläche, sowie eine Fraktur des medialen Malleolus. In der AP-Projektion kommt eine Aufhellungslinie im Bereich der medialen Tibia zur Darstellung, die nicht exakt zuzuordnen ist und in der seitlichen Ebene kein entsprechendes Korrelat zeigt (Abb. 1).

Abb. 2: Aus dem SCS Datensatz berechnete Röntgenprojektion

Unter Berücksichtigung der oben aufgeführten Indikation und Anwendung der genannten Leitlinie für die Skaphoidfraktur bestand hier die Indikation zur weiteren Diagnostik, um das Ausmaß der Frakturen und die Stellung entsprechend beurteilen zu können.

Die Untersuchung mit dem SCS DVT zeigte einen gravierenderen Befund, der auch Einfluss auf die Indikation des operativen Verfahrens hat. Es bestätigte sich die Mehrfragmentfraktur der distalen Fibula, sowie die Innenknöchelfraktur. Entscheidend ist aber die Möglichkeit der exakten Beurteilung der dorsalen Frakturen der Tibia. Diese sind aufgrund der Summation im konventionellen Röntgen nicht zu erkennen gewesen. Neben der Fraktur des Volkmann-Dreiecks mit entsprechender Instabilität der dorsalen Syndesmose zeigt sich eine Impression eines Gelenkfragmentes und eine Fraktur der dorsomedialen Tibia (Abb. 2–4). Die gesamte effektive Strahlendosis betrug 1,5 μSv für das 2-D-Röntgen + 1,4 μSv für das DVT im SULD-Protokoll, insgesamt 2,9 μSv. Bei einer konventionellen CT-Untersuchung wären es 1,5 μSv + 21,4 μSv = 22,9 μSv gewesen. Bei einer sofortigen Untersuchung mit dem DVT hätte die Dosis 1,4 μSv betragen. Aufgrund dieser komplexen Verletzungsmuster bestand die Indikation zur Operation in Bauchlage zur Versorgung der dorsalen Frakturen der Tibia und Fibula über einen dorsolateralen Zugang sowie perkutan zur Verschraubung des medialen Malleolus.

Abb. 3

Der digitale Volumentomograph SCS MedSeries® H22 ermöglicht eine sofortige adäquate Bildgebung mit der Darstellung in 2-D, 3-D und Schnittbildern bis zu einer Schichtdicke von 0,2 mm. Dabei wird der Patient einer effektiven Strahlendosis ausgesetzt, die im SULD-Protokoll unterhalb der Exposition eines 2-D-Röntgens in 2 Ebenen liegt. Diese exakte Diagnostik in der Hand des DVT-fachkundigen Orthopäden, Chirurgen und Unfallchirurgen im Rahmen von Verletzungen führt zu einer unmittelbar verfügbaren Diagnose, auf deren Basis schnellstmöglich eine optimale Therapie eingeleitet werden kann. Im klinischen Verlauf ermöglicht die dieses Diagnoseverfahren eine exakte Beurteilung der Durchbauung der Frakturen, da die entsprechenden Algorithmen eine artefaktarme Darstellung der Implantate samt Beurteilung der Grenzflächen ermöglicht.

Abb. 4

Literatur beim Verfasser

Dr. med. M. Preis
Chefarzt ATOS Klinik Wiesbaden
Arzt für Orthopädie, Rheumatologie, Sportmedizin, Chirotherapie, spezielle Fuß- und Sprunggelenkchirurgie
D.A.F./DGOU
Radiologische Diagnostik Skelett, DVT-Fachkunde
Zentrum der Maximalversorgung Fuß und Sprunggelenk – ZFS MAX
www.atos-kliniken.com

Sie haben Fragen zur innovativen SCS Bildgebung?

Wir begleiten Sie von Anfang an und unterstützen Ihre Transformation von der 2D- auf die moderne 3D-Diagnostik. Ihnen steht jederzeit ein persönlicher Ansprechpartner für alle Fragen zum technischen, wirtschaftlichen und medizinischen Betrieb zur Verfügung. Lassen Sie sich in einem ersten, etwa 15-minütigen Telefonat beraten. Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten dieser hochmodernen Lösung auf.

Online-Seminar: Diagnostik sekundärer Osteoporosen

Sekundäre Osteoporosen sind die Chamäleons der Osteologie: Sie tarnen sich hinter endokrinologischen, internistischen oder medikamentösen Ursachen – und entziehen sich damit nicht selten einer frühzeitigen Diagnose. Umso wichtiger ist ein systematisches Vorgehen: Welche Laborparameter sind wirklich relevant? Wann lohnt sich die weiterführende Diagnostik? Und wie trennt man klinisch sauber primäre von sekundären Ursachen?

Genau hier setzt das Online-Seminar „Das Diagnostik-1×1 für sekundäre Osteoporosen“ an. Anhand praxisnaher Beispiele zeigt Prof. Dr. med. Ralf Schmidmaier, wie eine strukturierte, leitliniengerechte Abklärung gelingt. Das aktuelle Seminar ist nun on demand verfügbar:

Auf www.Facts4Fractures.de finden Sie zudem Aufzeichnungen vergangener Seminare sowie begleitende Materialien für den Praxisalltag.

Das Diagnostik-1×1 für sekundäre Osteoporosen



Referent:
Prof. Dr. med. Ralf Schmidmaier, München
Moderator:
Prof. Dr. med. Christopher Niedhart, Heinsberg
Veranstalter:
med-kompakt, unterstützt von Alexion

Sie möchten up to date bleiben? Melden Sie sich auf www.Facts4Fractures.de/info für den Info-Service an und lassen Sie sich bequem per E-Mail an kommende Online-Veranstaltungen erinnern.

Das nächste Online-Seminar steht bereits fest:
04. November 2026
Stressfrakturen vollständig abklären und langfristig versorgen
Prof. Dr. med. Uwe Maus, Düsseldorf

 Seminar verpasst? Kein Problem – Sie können alle Seminare jederzeit als Video-on-Demand online abrufen: www.Facts4Fractures.de
Die letzten Themen waren Endprothetische VersorgungBildgebende Verfahren bei Knochenstoffwechselerkrankungen sowie Komplexe Fälle der Osteoporose.

Gerade bei sekundärer Osteoporose liefern radiologische Befunde oft nur ein einzelnes Puzzleteil in einem deutlich komplexeren Gesamtbild. Umso wichtiger ist es, den diagnostischen Blick kontinuierlich zu schärfen und etablierte Routinen kritisch zu hinterfragen. Im Videointerview auf YouTube erläutert Prof. Dr. med. Christopher Niedhart, Orthopäde aus Heinsberg und Moderator der CME-zertifizierten Fortbildungsformate, wie Sie verborgene Ursachen erkennen können und welche Laborparameter dabei eine entscheidende Rolle spielen können.

Nicht übersehen: HPP als wichtige Differenzialdiagnose der Osteoporose

Einer sekundären Osteoporose liegen andere Erkrankungen oder medikamentöse Einflüsse zugrunde.[1] Eine mögliche, oft übersehene Ursache ist die Hypophosphatasie (HPP) – eine systemische Stoffwechselerkrankung, bei der insbesondere die Knochenmineralisierung gestört ist.[2],[3] Klinisch kann sich dies unter anderem durch Stressfrakturen, Frakturheilungsstörungen und ausgeprägte Muskelschwäche äußern, häufig treten außerdem Knochen- und Gelenkschmerzen, Fatigue und Nierenfunktionsstörungen auf.[4],[5] In schweren Verläufen ist die Krankheitslast erheblich und kann bis zur Abhängigkeit von Gehhilfen oder einem Rollstuhl führen.[6]

HPP beruht auf einer genetisch bedingten verminderten Aktivität der alkalischen Phosphatase (AP), die unter anderem zu einer insuffizienten Mineralisierung des Knochens führt. Für die Differenzialdiagnose kann daher ein niedriger AP-Wert ein zentrales Warnsignal sein.[7],[8] Wichtig: Dieser ist jedoch geschlechts- und altersspezifisch, weshalb ein Wert, der für Erwachsene normal ist, für Kinder bereits zu gering sein kann.[9],[10]

Wie unterscheidet sich die Osteoporose von der erblichen Systemerkrankung HPP? Und welche Rolle spielt die Schmerzsymptomatik für Betroffene? Im Podcast „Let’s talk Osteo“ spricht Moderatorin Avan Sidiq mit Alboren Shtylla, Funktionsoberarzt und Spezialist für Stoffwechselerkrankungen am Universitätsklinikum Heidelberg. Freuen Sie sich auf fundierte Einblicke und praktische Tipps zur Differenzialdiagnose!

 

[1] Hosein-Woodley R et al., Biomedicines. 2024; 12(11):2558.
[2] Rockman-Greenberg C, Pediatr Endocrinol Rev. 2013; 10:380–388.
[3] Beck C et al., Open Bone J. 2009; 1:8–15.
[4] Feurstein J et al., Orphanet Journal of Rare Diseases. 2022; 17:435.
[5] Dahir KM et al., Orphanet Journal of Rare Diseases 2022; 17:277.
[6] Dahir KM et al., Front Endocrinol. 2023; 14:1138599.
[7] Conti F et al., Clin Cases Miner Bone Metab. 2017; 14(2):230–234.
[8] Seefried L et al., JBMR. 2020; 35(11):2171–2178.
[9] Ng E et al., Osteoporos Int. 2023; 34(2):327–337.
[10] Niederau CM, Böhm BO, Klinikleitfaden Labordiagnostik. Available from: VitalSource Bookshelf, (7th Edition). Elsevier GmbH, Urban & Fischer Verlag, 2021.
*Referenzwerte können je nach Labor variieren

Perspektive DVT – „Die SCS Bildgebung in der regenerativen Orthopädie”

In der Gemeinschaftspraxis an der Beta Klinik Bonn erfahren Patienten eine spezialisierte Versorgung durch Herrn Dr. med. Markus Klingenberg und sein Team. Die Praxis bietet ein umfassendes Angebot aus Neuro- und Unfallchirurgie, Orthopädie, Radiologie und Sportmedizin. Die SCS Bildgebung, die im März 2024 implementiert wurde, leistet in den Bereichen Gelenkerhalt und Endoprothetik einen wertvollen Beitrag.

Die regenerative Orthopädie ist ein sich rasch entwickelndes Feld, das darauf abzielt, die natürlichen Heilungsmechanismen des Körpers zu nutzen, um geschädigte muskuloskelettale Gewebe zu reparieren und zu regenerieren. Innovative Verfahren erlauben eine präzisere Diagnostik, die eine zielgerichtete Therapie erst möglich macht. In meiner Praxis setze ich auf die SCS Bildgebung, da sie als einzige 3D-Bildgebung eine höhere Auflösung als ein CT bietet, dabei jedoch mit geringerer Strahlendosis als eine 2D-Röntgenaufnahme arbeitet. Dies macht sie zur idealen Primärdiagnostik für die regenerative Medizin.

Arthrose – Gelenke erhalten statt ersetzen

Die Arthrose-Therapie beginnt mit der Frage, ob ein Knorpelschaden regenerativ behandelbar ist oder eine symptomatische Verbesserung im Vordergrund steht. Die Antwort darauf hängt maßgeblich von einer hochauflösenden Visualisierung der Gelenkstrukturen unter Belastung ab. Insbesondere die Bewegung einschränkende Osteophyten und freie Gelenkkörper müssen erkannt werden, da sie in der Regel nur chirurgisch therapiert werden können.

Weitere diagnostische Bausteine umfassen eine Sonographie, bei Bedarf eine MRT-Untersuchung und eine geeignete Bewegungsanalyse. In der Zusammenschau der Befunde können dem Patienten dessen Therapieoptionen aufgezeigt werden.

Ganzheitlicher Ansatz in der regenerativen Arthrose-Therapie

Die Therapie von Arthrose erfordert einen multidisziplinären Ansatz. Ähnlich wie bei Diabetes spielen Ernährung, Bewegung und muskuläres Training eine zentrale Rolle.

Die Herausforderung besteht darin, Trainingsformen zu wählen, bei denen die Muskulatur ausreichend aktiviert werden kann, ohne zeitgleich den Knorpel zu überlasten. Neben bewährten Methoden wie Wassergymnastik gewinnen Bloodflow- Restriction-Training (BFR) und Elektrostimulation (EMS) an Bedeutung, da sie gezielt Muskelkraft aufbauen. Die vierte Säule der Therapie ist der medizinische Eingriff. Der gezielte Einsatz regenerativer Zellen aus Eigenblut oder Fettgewebe wird zunehmend personalisiert und auf den individuellen Arthrose-Grad abgestimmt.

Nachhaltiger Gelenkerhalt bei Arthrose ist nicht ohne die Mitwirkung des Patienten möglich. In meiner Praxis verfolge ich einen holistischen Therapieansatz, der neben medizinischen Interventionen auch Ernährung, Training und das Mindset des Patienten berücksichtigt. Dieser Ansatz wird in meinem Buch „Die Arthrose Sprechstunde“ ausführlich erläutert und dient dem Patienten als Aufklärung und Motivation.

Abb.1: Noch signifikanterer Dosisvorteil mit der SCS Bildgebung durch das SULD+ Update.

Kommunikation und Motivation als Schlüssel zum Therapieerfolg

Statistisch unterbrechen Ärzte ihre Patienten in einem Großteil der Gespräche nach gut 16 Sekunden.1 Dazu vergessen Patienten 40–80 % des Gesagten oder erinnern es falsch.2 Eine präzise, patientenorientierte Kommunikation ist daher essenziell. Diesen Prozess unterstützt unsere hochauflösende 3D-Bildgebung erheblich, da sie anatomische Veränderungen für Patienten anschaulich visualisiert. Dies fördert das Verständnis für die Erkrankung und steigert die Therapieadhärenz.

Dem Arzt und vor allem dem Patienten muss das „Warum” der Behandlung bewusst sein. Vor allem bei einer fortgeschrittenen Arthrose, bei der grundsätzlich auch ein Gelenkersatz indiziert ist, braucht es seitens des Patienten einen guten Grund und einen klar kommunizierten Willen für den Gelenkerhalt.

Die erfolgreiche gelenkerhaltende Therapie einer Arthrose ist ein Kontinuum. Ein Re-Call-System mit regelmäßigen Kontrollterminen und Online-Fragebögen hilft, den Therapieverlauf besser zu steuern und rechtzeitig Anpassungen vorzunehmen.

Kommunikation und Motivation als Schlüssel zum Therapieerfolg

Statistisch unterbrechen Ärzte ihre Patienten in einem Großteil der Gespräche nach gut 16 Sekunden.1 Dazu vergessen Patienten 40–80 % des Gesagten oder erinnern es falsch.2 Eine präzise, patientenorientierte Kommunikation ist daher essenziell. Diesen Prozess unterstützt unsere hochauflösende 3D-Bildgebung erheblich, da sie anatomische Veränderungen für Patienten anschaulich visualisiert. Dies fördert das Verständnis für die Erkrankung und steigert die Therapieadhärenz.

Dem Arzt und vor allem dem Patienten muss das „Warum” der Behandlung bewusst sein. Vor allem bei einer fortgeschrittenen Arthrose, bei der grundsätzlich auch ein Gelenkersatz indiziert ist, braucht es seitens des Patienten einen guten Grund und einen klar kommunizierten Willen für den Gelenkerhalt.

Die erfolgreiche gelenkerhaltende Therapie einer Arthrose ist ein Kontinuum. Ein Re-Call-System mit regelmäßigen Kontrollterminen und Online-Fragebögen hilft, den Therapieverlauf besser zu steuern und rechtzeitig Anpassungen vorzunehmen.


Abb. 2: Mulitplanare Ansicht der Aufnahme mit der SCS Bildgebung. Fallbeispiel: Fortgeschrittene Arthrose nach Kreuzbandruptur.

Ex-Nationaltorhüter Toni Schumacher erlitt in seiner Karriere zahlreiche Verletzungen, darunter eine nicht rekonstruierte Ruptur des vorderen Kreuzbandes. Über Jahrzehnte führte dies zu fortschreitender Arthrose. Dank diszipliniertem Training und einer Stammzellentherapie konnten wir den Zustand lange stabil halten.

Vor drei Jahren begann die ortho-biologische Therapie, doch kürzlich verstärkten sich die Schmerzen deutlich. Die SCS Bildgebung erwies sich als entscheidend: Sie zeigte knöcherne Zysten und osteophytäre Anbauten in hoher Auflösung bis auf den Knochen – und das unter natürlicher Belastung. Eine 2D-Röntgenaufnahme oder ein MRT hätten diese Details nicht in der gleichen Präzision offengelegt. Wäre ein freier Gelenkkörper vorhanden gewesen, hätte ein Eingriff mit Gelenkersatz gedroht. Dank der genauen Diagnostik konnten wir eine erneute Therapie einleiten und das Gelenk erhalten – ganz im Sinne meines Ansatzes: Gelenke erhalten statt ersetzen (Abb. 2).

Fazit

Die regenerative Orthopädie entwickelt sich rasant weiter und bietet vielversprechende Perspektiven für den Gelenkerhalt. Die SCS Bildgebung ermöglicht eine bisher unerreichte Diagnosesicherheit. Dies optimiert die Therapieplanung und erhöht die Effizienz regenerativer Behandlungsstrategien erheblich. Der Einsatz moderner Bildgebungsverfahren wie der digitalen Volumentomographie, ein holistischer Therapieansatz und eine geschickte Kommunikation steigern die Effektivität regenerativer Therapien erheblich.

 

Gemeinschaftspraxis an der Beta Klinik
Joseph-Schumpeter-Allee 15
53227 Bonn
www.markusklingenberg.de

 

Literatur:
1 https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/ PMC1490080/
2 https://journals.sagepub.com/doi/ abs/10.1177/014107680309600504

 

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Kontakt

Akute OSG-Verletzungen versorgen

Akute Sprunggelenksverletzungen gehören zu den klassischen Alltagssituationen in der orthopädischen Versorgung: Ein schneller Richtungswechsel, eine unglückliche Landung, ein Ausrutscher auf unebenem Boden – und das OSG ist überlastet, verdreht oder verletzt. Rund 8.000 Distorsionen pro Tag verdeutlichen, wie häufig Ärztinnen und Ärzte mit dieser Problematik konfrontiert sind. Gleichzeitig zeigt die Praxis, wie groß der Wunsch nach klaren, schnell abrufbaren Entscheidungshilfen ist, wenn es darum geht, Schweregrad und therapeutisches Vorgehen in kurzer Zeit zuverlässig einzuordnen.

Ein neu entwickelter Pocket Guide hilft dabei, genau diese ersten entscheidenden Minuten strukturiert zu meistern: Akute Sprunggelenksverletzung – Diagnostik & Erstversorgung, jetzt kostenfrei über das Fachportal heelmed.de abrufbar. Dieser Leitfaden begleitet den Weg der klinischen Untersuchung – Schritt für Schritt, präzise und gut nachvollziehbar.

Vom Unfallhergang zur ersten Einschätzung

Der Pocket Guide beginnt dort, wo auch jede reguläre Untersuchung startet: Anamnese. Unfallmechanik, momentane Belastbarkeit, relevante Vorerkrankungen und Medikation werden klar zusammengefasst und dienen als Ausgangspunkt für die weitere Diagnostik. Es folgt eine übersichtliche Darstellung der klinischen Untersuchung, angefangen bei Inspektion und Palpation über den Außen- und Innenknöchel bis zur Fibula und dem Mittelfuß. Besonders hilfreich ist die Erinnerung an mögliche Begleitverletzungen – etwa die Maisonneuve-Fraktur, die im hektischen Praxisalltag leicht übersehen werden kann.

Funktionstests, die Orientierung geben

Die anschließenden Funktionstests sind im Flyer nicht nur benannt, sondern nachvollziehbar erklärt. Talusvorschub-Test, Squeeze-Test, Frick-Test und weitere Untersuchungen werden so beschrieben, dass sie in der Praxis unmittelbar angewendet werden können. Gerade bei der Differenzierung zwischen lateralen Bandläsionen und Syndesmosenverletzungen bietet der Pocket Guide Akute Sprunggelenksverletzung – Diagnostik & Erstversorgung einen strukturierenden Rahmen, der die klinische Einschätzung wesentlich erleichtert.

Ultraschall – klare Bilder für schnelle Entscheidungen

Ein weiterer Schwerpunkt des Pocket Guides ist die Sonografie. Mit anschaulichen Abbildungen zeigt der Flyer, wie sich intakte, teilrupturierte und rupturierte Bandstrukturen darstellen. Ob LFTA, LFC oder vordere Syndesmose – die Ultraschallbilder helfen, Verletzungen punktgenau einzuordnen. Ergänzend erinnern die Ottawa Ankle Rules daran, wann eine Röntgendiagnostik wirklich erforderlich ist.

Was unmittelbar hilft: Erstmaßnahmen nach neuestem Wissensstand

Für die Erstversorgung bietet der Pocket Guide eine kompakte Orientierung: PECH-Schema, Teilbelastung, funktionelle Stabilität und eine begleitende topische Therapie. Eine gute Evidenz gibt es für den Einsatz topischer NSAR, die Schmerzen und Schwellungen nachweislich reduzieren1. Eine weitere Option stellt Traumeel® S dar. Studien zeigten, dass Traumeel® S entzündliche Prozesse modulieren2 und Schmerzen lindern3,4 kann – ein Aspekt, der in der Praxis entscheidend für Mobilisierung und Heilungsverlauf ist.

Mehr als ein Flyer: Weiterführende Inhalte auf heelmed.de

Wer den Pocket Guide herunterladen möchte, erhält Zugang zu einer Vielzahl weiterer Inhalte auf heelmed.de. Dazu zählt das aktualisierte Therapieschema Sprunggelenksverletzungen der Expertenrunde Steinbach-Talk, das konservative und operative Therapiewege übersichtlich gegenüberstellt. Auch Video Tutorials von Dr. Dr. med. Manfred Thomas (EFAS) stehen bereit und zeigen die wichtigsten klinischen Tests in kurzer, praxisnaher Form.

Darüber hinaus zeigt das Fachportal Fortbildungen, CME-Kurse und Live-Webinare – ein Angebot, das Ärztinnen und Ärzten die Möglichkeit gibt, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und neue Erkenntnisse unmittelbar in den Praxisalltag zu übertragen.

 

Quellenangaben:

1 Derry S, Moore RA, Gaskell H, et al. Topical NSAIDs for acute musculoskeletal pain in adults. Cochrane Database of Systematic Reviews. 2015;2019. doi: 10.1002/14651858.CD007402.pub3

2 Jordan PM, van Goethem E, Muller AM et al. The natural combination medicine Traumeel (Tr14) improves resolution of inflammation by promoting the biosynthesis of specialized pro-resolving mediators. Pharmaceuticals (Basel) 2021: 14(11): 1123. https://doi.org/10.3390/ph14111123

3 Gonzalez de Vega C, Speed C, Wolfarth B et al. Traumeel vs. diclofenac for reducing pain and improving ankle mobility after acute ankle sprain: a multicentre, randomised, blinded, controlled and non-inferiority trial. Int J ClinPract 2013; 67(10), 979–989. https://doi.org/10.1111/ijcp.12219

4 Gerdesmeyer, L., Vester, J., Schneider, C., Wildemann, B., Frank, C., Schultz, M., Seilheimer, B., Smit, A., & Kerkhoffs, G. (2024). Topical Treatment Is Effective and Safe for Acute Ankle Sprains: The Multi-Center Double-Blind Randomized Placebo-Controlled TRAUMED Trial. Journal of clinical medicine, 13(3), 841. https://doi.org/10.3390/jcm13030841

 

 

 

Perspektive DVT – „Die SCS Bildgebung auf den Freiburger Knorpeltagen 2026“

Stellen Sie sich vor, Sie könnten diagnostisch hochwertige 3D-Schnittbilder in Sekundenschnelle erhalten und Ihren Patienten weitere Terminketten ersparen. Lassen Sie sich live vor Ort vom 23. bis 24. Januar auf den Freiburger Knorpeltagen 2026 in der Konzerthalle Freiburg von den Vorteilen der SCS Bildgebung inspirieren.

Fertigen Sie multiplanare Aufnahmen sowohl entlastet als auch unter natürlicher Körperbelastung an und erzielen Sie hochauflösende, planungssichere 3D-Schnittbildergebnisse, die mit einer minimalen Strahlenbelastung erstellt werden.

Unser Team beantwortet Ihnen gerne alle Fragen rund um die medizinischen, technischen und wirtschaftlichen Aspekte der eigenständigen 3D-Diagnostik für die O&U. Wir freuen uns, Ihnen die Möglichkeiten unserer Lösung zu zeigen, die sowohl praktisch als auch wirtschaftlich überzeugen.

Sie können gerne schon vorab einen Termin für eine persönliche Beratung während des Kongresses buchen. Schreiben Sie uns hierzu gerne eine E-Mail an beratung@myscs.com oder füllen Sie das Kontaktformular aus:

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Wir begleiten Sie von Anfang an und unterstützen Ihre Transformation von der 2D- auf die moderne 3D-Diagnostik. Ihnen steht jederzeit ein persönlicher Ansprechpartner für alle Fragen zum technischen, wirtschaftlichen und medizinischen Betrieb zur Verfügung. Lassen Sie sich in einem ersten, etwa 15-minütigen Telefonat beraten. Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten dieser hochmodernen Lösung auf.

Perspektive DVT – „Mehr Diagnosesicherheit für eine bessere Patientenversorgung”

Im Herzen Düsseldorfs hat die renommierte Praxis ihren Sitz. Geleitet von den Fachärzten Dr. med. Jochen Vöge und Dr. med. Thomas Garn, bietet das Team eine hochmoderne und umfassende Versorgung im Bereich der Orthopädie und Unfallchirurgie. Unterstützt werden die Ärzte von spezialisierten Fachkräften, medizinischen Fachangestellten, Empfangsmitarbeitern, Auszubildenden und einer erfahrenen Krankenschwester. Die Praxis umfasst ein vorwiegend konservatives Leistungsspektrum, ergänzt durch manuelle Therapie, Akupunktur und dedizierte Sportmedizin – vor Ort erfolgen aber auch kleinere operative Eingriffe unter Lokalanästhesie.

Mit der jüngsten Modernisierung der Praxis, bei der auch weitere Räumlichkeiten dazugewonnen wurden, konnte das diagnostische Spektrum um die SCS Bildgebung erweitert werden. Sie ergänzt die bereits vorhandenen 3 Ultraschallgeräte, das konventionelle 2D-Röntgen sowie Stoßwellen- und Magnetfeldtherapie.

Die Fachärzte sprechen in einem exklusiven Interview über den Einsatz der neuen 3D-Bildgebung und die Vorteile, mit denen sie die Orthopädie und Unfallchirurgie auf ein neues diagnostisches Level heben.

Verbesserte Patientenversorgung dank moderner Technologie

Für die Fachärzte Dres. med. Vöge und Garn war die Implementierung der 3D-Schnittbildgebung ein strategisch wichtiger Schritt, um die Diagnosesicherheit zu erhöhen. In Gesprächen mit ärztlichen Kollegen, die ihrerseits ebenfalls die DVT-Technologie von SCS in ihren Praxen nutzen, konnten sie sich von der Wertigkeit dieses Verfahrens überzeugen.

„Als wir uns intensiver mit der SCS Bildgebung beschäftigten, wurde uns bewusst, wie wertvoll diese Technologie für unsere Praxis ist. Nicht nur als diagnostisches Mittel, sondern auch als ganzheitliche Lösung zur besseren Versorgung unserer Patienten.“

Das System ermöglicht es, Patienten einfacher zu behandeln, indem sie beispielsweise während der Untersuchung räumlich frei platziert werden können. Eine enge Röhre, wie sie in der CT benötigt wird, entfällt – so wie die aus dem 2D-Röntgen bekannten komplizierten Lagerungspositionen.

Exakte Befundung ohne Überlagerungseffekte

Die Überlagerung anatomischer Strukturen ist ein großes Problem der 2D-Diagnostik. Dieser Nachteil kann dazu führen, dass Pathologien nicht eindeutig aufgezeigt werden und wichtige Details im Verborgenen bleiben. Bei komplexen Gelenkbereichen wie dem Handgelenk ist das konventionelle Röntgen somit nicht ausreichend, um aussagekräftige Bildergebnisse zu erzeugen. Das SCS MedSeries® H22 löst dieses Problem durch die hochauflösende multiplanare Ansicht.

Die SCS Bildgebung erstellt multiplanare Schnittbilder in 0,2 mm Schichtdicke, wodurch selbst kleinste Haarrisse aufgedeckt werden können. Somit ermöglicht sie den Ärzten eine genauere und exaktere Befundung.

„Der größte medizinische Vorteil liegt in der detaillierten dreidimensionalen Darstellung. Man betrachtet und beurteilt die einzelnen Schnittebenen und das zu untersuchende Volumen von allen Seiten, also koronal, sagittal und axial. Auf diese Weise werden keine knöchernen Veränderungen übersehen. Das hat einen großen Einfluss auf unsere Diagnosesicherheit und damit auf die Therapie der Patienten.“

Geringe Strahlenbelastung schont Patienten

Mit dem SULD (Super-Ultra-Low-Dose) Protokoll, das speziell von Wissenschaftlern für die SCS Bildgebung entwickelt wurde, können Patienten dank der geringen Strahlenbelastung viel besser geschützt werden. Die schonende Diagnostik, die mit der eindrucksvollen Bildqualität einhergeht, überzeugte auch das Ärzteduo. Herr Dr. Garn erklärt, weshalb er diese Technologie bevorzugt:

„Wir waren uns einig, dass die Kombination aus der deutlich geringeren Strahlenbelastung und detaillierter 3D-Schnittbilder unsere Diagnostik auf ein neues Niveau hebt und die Attraktivität der Praxis steigert. Denn letztlich profitieren besonders unsere Patienten von der schonenden Untersuchung, die am Ende des Tages ja auch gleichzeitig zu einer sicheren Diagnose führt.“

Spezieller Schutz für Kinder

Das fortschrittliche SULD-Protokoll ermöglicht es, die Strahlung auf ein Minimum zu senken. Im Vergleich zum 2D-Röntgen kann die Dosis unter Anwendung des kommenden SULD+ Protokolls nochmal deutlich gesenkt werden.

Die Bedeutsamkeit der verringerten Strahlendosis ist besonders hervorzuheben, wenn es sich bei den Patienten um Kinder und Heranwachsende handelt, da diese empfindlicher auf ionisierende Strahlung reagieren. Herr Dr. Garn schätzt die fortschrittliche Technologie in diesem Bereich enorm, da die Verringerung der Strahlenbelastung ein zentrales Anliegen der Praxis ist.

„Wenn wir eine solch präzise Bildgebung in unserer Praxis anbieten können, die auch noch mit einer so geringen Strahlenbelastung einhergeht, dann setzen wir diese auch ausnahmslos in der Pädiatrie ein – zum Schutz der Kinder und selbstverständlich nur unter der Voraussetzung, dass eine strahlenapplizierende Untersuchung unvermeidbar ist.“

Eine schonende Behandlung und eine verantwortungsbewusste Herangehensweise bei der Wahl der Diagnostik für das eigene Kind bleiben im Gedächtnis. So berichten die Ärzte über Eltern, die nach einer erstmaligen Behandlung ihres Kindes die Praxis auch weiterhin aufsuchen.

Gesteigerte Praxiseffizienz durch 3D-Schnittbildgebung

Immer mehr Praxen legen einen großen Wert auf die unmittelbare Verfügbarkeit der Diagnoseverfahren, um Patienten Umwege und lange Wartezeiten in einer externen Radiologie zu ersparen. In der Praxis von Dres. med. Vöge und Garn hat sich die SCS Bildgebung sehr gut in den Arbeitsalltag eingefügt und kann von den Mitarbeitern leicht angewendet werden.

Herr Dr. Vöge erzählt von der Optimierung der Prozesse, die großen Einfluss auf den täglichen Workflow haben:

„Anstatt unsere Patienten in eine externe Radiologie schicken zu müssen, um aussagekräftige Aufnahmen aus der strahlenintensiven CT zu bekommen, kann ich sie jetzt einfach noch am gleichen Tag bei einer viel geringeren Dosis untersuchen.“

Schnelle Diagnosen in der Sportmedizin

Im Leistungssport ist eine schnelle und präzise Diagnostik essenziell, um eine rasche Rückkehr ins Training zu ermöglichen. Die SCS Bildgebung hat in der Sportmedizin einen besonders hohen Stellenwert. Die Praxis Vöge und Garn betreut zahlreiche Leistungssportler, darunter auch das Rhein Fire Football Team, die Düsseldorf Panther, die deutsche Tischtennis-Nationalmannschaft sowie für den DFB die U19 der Herren.

Herr Dr. Vöge ist von der Vor-Ort-Verfügbarkeit überzeugt, denn so kann er die Bildergebnisse sofort befunden und mit den Patienten noch während der Erstvorstellung besprechen. Somit wird verhindert, dass sich die Genesung des Patienten und damit auch die Rückkehr in den Leistungssport aufgrund einer unpassenden Therapie verzögert wird.

„Beim herkömmlichen Röntgen kann es passieren, dass die Aufnahme zwar unauffällig ist und der Patient mit einem Verband nach Hause geschickt wird – er dann aber kurze Zeit später wegen anhaltender Schmerzen wieder in der Praxis vorstellig wird. Mit dem Einsatz unserer 3D-Bildgebung kann ich den Patienten dank aussagekräftiger Bildresultate mit einer adäquaten Therapie versorgen.“

Okkulte Fraktur sichtbar dank der SCS Bildgebung

Ein eindrucksvoller Fall aus der Praxis verdeutlicht den Nutzen der SCS Bildgebung. Es handelt sich um eine Patientin, die nach einem Sturz über Schmerzen klagte. Sie hatte einen deutlichen Druckschmerz über der distalen Handspeiche sowie eine Schwellung.

Die Finger blieben frei beweglich, allerdings war die Beweglichkeit im Handgelenk selbst fast aufgehoben. Zunächst wurde die Patientin konventionell geröntgt, jedoch ließ sich keine Fraktur feststellen.

„Aufgrund der ausgeprägten Schmerzsymptomatik veranlassten wir eine Aufnahme mittels unserer DVT, in der sich eine leicht dislozierte Radiusfraktur zeigte – diese war in der vorangegangenen 2D-Aufnahme nicht zu sehen.“

Die Patientin wurde daraufhin mit einem Gips versorgt und zusammen mit den 3D-Schnittbildern zur operativen Versorgung ins Krankenhaus geschickt. Inzwischen ist sie zur Nachbehandlung wieder in der Praxis.

„Dieser Fall hat gezeigt, dass Ärzte sehr vom eigenständigen DVT-Betrieb profitieren. Hätte man die Patientin lediglich mittels 2D-Verfahren geröntgt, wäre sie mit einem normalen Zinklerverband versorgt und nach Hause geschickt worden. Dort hätte sie anschließend mit deutlichen Problemen gekämpft.“

Verbesserte Patientenaufklärung anhand der 3D-Rekonstruktion

Die 3D-Bildgebung bietet nicht nur für Ärzte, sondern auch für Patienten einen erheblichen Mehrwert. Über einen Monitor im Sprechstundenzimmer kann das Bildergebnis unmittelbar besprochen werden. Herr Dr. Garn erzählt zudem, dass die visuelle Darstellung für einen echten „Wow-Effekt“ sorgt und darüber hinaus das Vertrauen der Patienten in die Behandlung stärkt. Ein weiterer Vorteil, der die Patienten langfristig an die Praxis bindet.

„Anhand der 3D-Rekonstruktion kann ich dem Patienten viel besser erklären, wie ein Bruch verläuft. Je aufgeklärter er nach der Sprechstunde ist, desto positiver wirkt sich das auf den Therapieverlauf aus.“

Höhere diagnostische Sicherheit im Praxisalltag

Herrn Dr. Garn hat die Detailgenauigkeit der SCS Bildgebung, die eine solche Fraktur zuverlässig aufdecken konnte, nachhaltig beeindruckt:

„Unser neues System leistet einen enormen Beitrag zur diagnostischen Sicherheit in der Praxis und dieser Beitrag wächst stetig. Die 3D-Schnittbildgebung liefert uns entscheidende Informationen und stellt einen so großen Mehrwert für uns dar, den wir auf keinen Fall mehr missen möchten.“

Solche Fälle, wie der der 58-jährigen Patientin mit Handgelenksradiusfraktur, bei der man im herkömmlichen Röntgen keine knöcherne Veränderung ausmachen konnte, kommen immer wieder in der Praxis vor, erzählt der Facharzt:

„Durch die vielen Überlagerungen im 2D-Röntgen fällt es oft schwer, die Bildergebnisse adäquat auszuwerten. Die SCS Bildgebung unterstützt uns in diesen Situationen ungemein.“

Zuweisungen durch Kollegen aus der HNO und MKG

Die exakte Bildgebung hat sich auch über die Praxisgrenzen hinaus herumgesprochen. Fachkollegen aus der Region überweisen ihre Patienten gezielt in die Praxis Vöge & Garn.

„Die SCS Bildgebung hat uns medizinisch wirklich weitergebracht und wir können mit dem Betrieb auch anderen Kollegen helfen. Wir erhalten inzwischen zunehmend Überweisungen von HNO- und Zahnarztpraxen, die hochauflösende Aufnahmen der Nasennebenhöhlen oder des Kiefers benötigen. Das zeigt, wie sehr sich die Technologie von SCS auch in anderen Fachbereichen bewährt.“

Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit unterstreicht den medizinischen Mehrwert und stärkt das Netzwerk der Praxis.

Fazit: Ein Gewinn für alle, unsere Patienten, Praxis und uns Ärzte

Für die Praxis Dr. Vöge und Garn hat sich die diagnostische Sicherheit durch die Implementierung der digitalen Volumentomographie von SCS deutlich verbessert. Frakturen, die im herkömmlichen Röntgen nicht sichtbar sind, werden in der 3D-Schnittbildgebung zuverlässig aufgedeckt. Der Weg zur vollständigen Genesung des Patienten lässt sich auf diese Weise abkürzen, da frühzeitig eine effektive Therapie erfolgt. Der Schutz des Patienten durch die geringe Strahlendosis ist ein weiterer Bonus des Einsatzes der SCS Bildgebung.

„Wir sind Ärzte und als solche ist es unser größtes Anliegen, Patienten auf die bestmögliche Weise zu helfen. Die SCS Bildgebung unterstützt uns dabei, genau diesen Grundsatz unserer Philosophie umzusetzen.“

Vöge & Garn · Chirurgie & Orthopädie am Le Quartier Central
Schirmerstraße 80
40211 Düsseldorf
www.voegeundgarn.de

Sie haben Fragen zur innovativen SCS Bildgebung?

Wir begleiten Sie von Anfang an und unterstützen Ihre Transformation von der 2D- auf die moderne 3D-Diagnostik. Ihnen steht jederzeit ein persönlicher Ansprechpartner für alle Fragen zum technischen, wirtschaftlichen und medizinischen Betrieb zur Verfügung. Lassen Sie sich in einem ersten, etwa 15-minütigen Telefonat beraten. Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten dieser hochmodernen Lösung auf.

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Revision einer Hüfttotalendoprothese: Verwendung der proximalen Femurendoprothese MUTARS (Implantcast)

Die periprothetische Gelenkinfektion (PJI) ist eine verheerende Komplikation des prothetischen Gelenkersatzes, die 13,8 % der 15.923 im Jahr 2018 in Großbritannien durchgeführten Revisionen von Hüftgelenksendoprothesen ausmacht, wie der 16. jährliche Bericht des National Joint Registry zeigt. Zu den häufigeren Indikationen für Revisionsoperationen gehören aseptische Lockerung (43,5 %), Schmerzen (16,9 %), Instabilität (14,4 %) und Osteolyse (14 %). Andere wichtige, aber weniger häufige Indikationen für eine Revision sind Implantatverschleiß (12,6 %) und periprothetische Frakturen (10,1 %). Sowohl Instabilität als auch Infektion sind sehr viel häufigere Indikationen für eine zweite Revision als für eine erste Revisionshüftprothese, was das erhöhte Risiko von Instabilität und Infektion nach der ersten Revision einer Hüftprothese im Vergleich zur ersten Hüftprothese verdeutlicht

(https://reports.njrcentre.org.uk/Portals/0/PDFdownloads/NJR%2016th%20Annual%20Report%202019.pdf).

Die chirurgische Behandlung umfasst die Identifizierung der Infektionserreger und die Optimierung des Wirts vor einer größeren Operation, die ein Débridement und eine Implantatbeibehaltung oder eine ein- oder zweistufige Revisionsoperation umfassen kann. Die stufenweise Revisionsoperation ist nach wie vor der Goldstandard bei mehrfach revidierten infizierten Hüftprothesen. In der ersten Phase werden die Prothesenkomponenten explantiert und die betroffenen Weichteile radikal debridiert. Das Gelenk wird vorübergehend mit einem artikulierenden Zementspacer, wie in diesem Fall, oder einem nicht-artikulierenden Spacer für etwa drei Monate stabilisiert. In der zweiten Phase, nach einem erneuten Débridement, wird das Gelenk rekonstruiert.

Um das Risiko eines PJI-Rezidivs zu minimieren, bevorzuge ich eine silberbeschichtete modulare proximale Femurendoprothese mit zementierten Markschäften (MUTARS, Implantcast, Buxtehude, Deutschland). Um das Risiko eines Versagens des Acetabulums aufgrund einer aseptischen Lockerung zu minimieren, verwende ich ein trabekuläres Metallrevisionssystem (Trabecular Metal Acetabular Revision System, TMARS, Zimmer Biomet, Warsaw, Indiana, US), das die Verwendung einer ganzen Reihe von Linern, Augmenten und Cages für fast alle Acetabulumdefekte ermöglicht. Um das Risiko einer Dislokation zu minimieren, habe ich in diesem Fall ein doppelt bewegliches Gelenk gewählt.

Für die Leser sind auch die folgenden Techniken von Interesse:

Revision einer Hüfttotalendoprothese: Stryker Custom Acetabulum und SERF Dual mobility Hip (De Puy)

Revision einer Hüfttotalendoprothese: Direkter Austausch Link MP Revisionsschaft bei periprothetischer Fraktur

Totaler Hüftgelenkersatz (2 Phasen Revision): Kombinierter intra-pelviner und erweiterter trochanterer Osteotomie Zugang

Totaler Hüftgelenkersatz (Revision): Direkter Austausch gegen Rimfit-Schaft (Stryker) mit ‚X-change‘ Rim-Mesh (Stryker) und Impaktionsknochentransplantation

Ich danke Herrn Mike Parry FRCS (Tr & Orth) für die in dieser Technik verwendeten Bilder.

Autor: Jonathan Stevenson FRCS (TR & Orth)

Einrichtung: Royal Orthopaedic Hospital, Birmingham, UK

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