Archiv für den Monat: November 2017

Fachstudienreise 2018 „Transsibirische Eisenbahn“

Berlin – Erfüllen Sie sich einen Traum und fahren Sie durch die Weiten Sibiriens bis an den Baikalsee, dann immer weiter nach Osten, bis Sie schließlich nach insgesamt 8.961 Kilometern Peking erreichen. Erleben und entdecken Sie die Faszination der „Transsibirischen Eisenbahn“ im Rahmen einer berufsbezogenen Fachstudienreise im kommenden Jahr.  Dafür möchten wir Sie auf ein exklusives Mitgliederangebot hinweisen, das wir zusammen mit der RDB-Reisedienst Bartsch GmbH, einem Spezialveranstalter für weltweite Fortbildungsreisen, entwickelt haben. Das Angebot richtet sich an Sie als interessiertes Mitglied, aber gerne auch an Ihre Familienangehörigen und Freunde.

 

Fachstudienreise mit der

Transsibirischen Eisenbahn“

von Moskau nach Peking

4. bis 18. September 2018
Grundreisepreis 2.745 Euro pro Person (ab Frankfurt/Main)

 

Folgendes Fachprogramm ist vorgesehen (Änderungen vorbehalten):

  • Moskau: Besuch einer Klinik, die sich unter anderem mit Traumatologie, Orthopädie und Pathologie befasst.
  • Irkutsk: Besuch eines Krankenhauses; fachlicher Austausch mit Kolleginnen und Kollegen.
  • Peking: Fachbesuch eines TCM-Krankenhauses, dass alternative Behandlungsmethoden in O und U anwendet.

Teilnehmer am Fachprogramm erhalten ein Teilnahmezertifikat.

Da wir mit reger Beteiligung an dieser Sonderreise rechnen und die Teilnehmerzahl begrenzt ist, sollten Sie Ihre Reiseanmeldung baldmöglichst an die Anschrift unserer Geschäftsstelle senden. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

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Daten zu rheumatoider Arthritis veröffentlicht

Berlin – Die Zahl der Patienten, die in Deutschland von einer rheumatoiden Arthritis (RA) betroffen sind, ist einer Auswertung des Versorgungsatlas des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) höher als bisher angenommen. Ältere Schätzungen gingen von einer Erkrankungshäufigkeit von etwa 0,8 bzw. 0,9 Prozent der Bevölkerung aus, tatsächlich lag die Zahl den Zi-Daten zufolge im Jahr 2014 bundesweit bei etwa 1,2 Prozent.

Außerdem nehmen immer mehr RA-Patienten die vertragsärztliche Versorgung in Anspruch. Während im Jahr 2009 nur etwa 526.000 gesetzlich Krankenversicherte wegen einer RA in ärztlicher Behandlung waren, waren es im Jahr 2015 rund 666.000 Patienten. Dies entspricht einem Zuwachs von 24 Prozent in sechs Jahren. Als Grundlage für die Daten des Zi dienten vertragsärztliche Abrechnungsdaten.

Auswertung zu RA-Patienten auf Basis von Daten aus dem Selektivvertrag in Baden-Württemberg

Erst vor kurzem wurden RA-Daten aus einer Fall-Kontroll-Studie veröffentlicht, an der der BVOU mitgewirkt hatte. Basis waren Routinedaten von rund 3,4 Millionen Versicherten der AOK Baden-Württemberg. Sie wurden hinsichtlich Arztkontakten, Prävalenz, Inzidenz und Komorbiditäten bei RA auf der Basis ambulanter und stationärer Diagnosen aus dem Jahr 2013 ausgewertet. Die Studie zählt zur Reihe der Veröffentlichungen, die durch gemeinsame Analysen der Vertragspartner in den Selektivverträgen in Baden-Württemberg erst möglich wurden.

Die Studienautoren gelangten zu dem Schluss, dass Patienten mit rheumatoider Arthritis in Deutschland nicht optimal versorgt sind. Dies sei bedenklich, weil Betroffene eine erhöhte Morbidität im Vergleich zur Gesamtbevölkerung haben. Aus den Daten der AOK-Studie lässt sich je nach Falldefinition eine Prävalenz von bis zu 1,05 % ermitteln. Patienten der Rheumagruppe zeigten signifikant häufiger Komorbiditäten als die der Kontrollgruppe, vor allem in Bezug auf Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes. Sie beanspruchten ambulante Gesundheitsleistungen auch signifikant häufiger.

Vor allem ältere RA-Patienten sind zu selten bei Spezialisten

Nahezu alle RA-Patienten suchten im analysierten Jahr ihren Hausarzt auf (99 %), 54 % einen internistischen Rheumatologen, 41 % einen Orthopäden/Unfallchirurgen. Vor allem ältere Patienten fielen bei der Analyse der Facharztkontakte negativ auf: Ein gutes Drittel im Alter zwischen 80 bis 84 war bei gar keinem Spezialisten, bei den über 85-Jährigen sogar mehr als die Hälfte. Und: Während in der Kontrollgruppe lediglich 17 % der Versicherten mindestens einmal stationär versorgt wurden, waren es in der RA-Gruppe 32 Prozent. Dabei war neben der rheumatoiden Arthritis Herzinsuffizienz die nächsthäufige behandelte Krankheit.

Die Autoren schränken allerdings ein, dass ihre Daten nicht originär für Forschungszwecke erhoben wurden und deshalb nur eingeschränkt repräsentativ sind. Sie gehen gleichwohl davon aus, dass RA-Patienten kränker sind als die Allgemeinbevölkerung und mehr Leistungen in Anspruch nehmen. „Die Ergebnisse der Studien unterstreichen die Notwendigkeit einer engen interdisziplinären und intersektoralen Zusammenarbeit und Kommunikation“, heißt es deshalb.

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Aktion Orthofit: Tausende Kinder zeigen Ihre Füße

Berlin – „Sie korrigieren Füße und checken, ob man richtig läuft!“ So antwortete ein Erstklässler im Rahmen der Aktion Orthofit „Zeigt her Eure Füße“ auf die Frage, was eigentlich ein Orthopäde alles macht. Bereits zum zweiten Mal richtete der BVOU die Auftaktveranstaltung der bundesweiten Aktionswoche für gesunde Kinderfüße in der Conrad-Schule in Berlin-Wannsee aus. Deutschlandweit betreuten 110 Unterstützerinnen und Unterstützer die Aktion und leisteten ehrenamtliche Arbeit zum Thema Fußgesundheit unserer Kinder.

In Berlin turnte am 21. November der TV-Star Christian Bahrmann mit über hundert Schülern der ersten bis dritten Klassen und vermittelte ihnen Spaß an viel Bewegung und Fußgymnastik. Professionelle Unterstützung erhielt er auch in diesem Jahr von BVOU-Vizepräsident Prof. Karsten E. Dreinhöfer und vom Berliner Orthopäden Dietrich Bornemann. Die beiden gaben den Kindern wertvolle Tipps, was man schon früh für die Fußgesundheit tun kann.

„Ihr solltet selbst einmal bewusst testen, ob Eure Schuhe zu groß oder zu klein sind. Denn sind die Schuhe zu groß, haben die Füße keinen Halt. Sind sie dagegen zu klein, drücken die Füße und können sich nicht frei bewegen,“ riet der BVOU-Vizepräsident. „Auch im Schuhladen sollte man darauf achten, dass man die richtige Schuhgröße nimmt und genug Platz im Schuh ist. Mindestens einen Kinderdaumen Luft!“ sagte Bornemann.

Zwei Tage später bekam dann die Astrid-Lindgren-Schule in Schwedt/Oder Besuch von Christian Bahrmann, der die Kinder in der Aula der Schule durch den Aktionstag führte. Die Klasse 2c hatte beim Social-Media-Malwettbewerb der Aktion Orthofit den ersten Platz gewonnen.

Aktionstage in ganz Deutschland

Im Rahmen der Aktion Orthofit „Zeigt her Eure Füße“ gingen auch in diesem Jahr wieder über hundert BVOU-Mitglieder auf Schulen und Sportvereine zu, um dort eine Schulstunde mit den Kindern zu gestalten, in der diese den Spaß an Bewegung entdecken und sich näher mit ihren Füßen beschäftigen sollen. „Es liegt uns am Herzen, Neugier und Lernfähigkeit gerade in der Altersgruppe der Fünf- bis Siebenjährigen zu nutzen, um eine frühe Prävention der heute so verbreiteten Schäden am Bewegungsapparat, wie beispielsweise Fußfehlbildungen und Rückenleiden, anzubieten,“ betonte Dr. Ulrike Maier-Fiedler, Unterstützerin der Aktion aus Konstanz.

Auch BVOU-Geschäftsführer Dr. Jörg Ansorg wertete die Aktionswoche als großen Erfolg: „Die Aktion Orthofit kam bei Groß und Klein erneut sehr gut an. Auch das Presseecho sowie die Resonanz in den sozialen Medien war wieder sehr gut. Ohne die tatkräftige Unterstützung der über hundert Kolleginnen und Kollegen, wäre die Aktion nicht realisierbar gewesen. Dafür möchte ich mich sehr herzlich bedanken. Für die Organisation der gesamten Aktionswoche danke ich dem gesamten Team der BVOU-Geschäftsstelle sowie insbesondere Herrn Robert Reichelt und Herrn Janosch Kuno für die tatkräftige Unterstützung“, sagte Dr. Ansorg weiter. Es wurden enorme Mengen an Informationsmappen, Broschüren, Giveaways und diverse Formulare und Erklärungen versendet, Schulen und Kollegen informiert und kontinuierlich auf der Webseite und in den sozialen Medien über unsere Aktivitäten berichtet. „Das haben wir vor allem Herrn Reichelt und Herrn Kuno zu verdanken, die sich mit großem Engagement in die Aktion Orthofit einbringen. Dafür danke ich beiden Mitarbeitern sehr herzlich“, erklärte Ansorg.

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Fachstudienreise 2018 nach Schottland

Berlin – Erleben Sie die Faszination Schottlands – lebendige Kultur in den Städten, unendliche Weite und Stille der Highlands – im Rahmen einer berufsbezogenen Fachstudienreise im kommenden Jahr. Dafür möchten wir Sie auf ein exklusives Mitgliederangebot hinweisen, das wir zusammen mit der RDB-Reisedienst Bartsch GmbH, einem Spezialveranstalter für weltweite Fortbildungsreisen, entwickelt haben. Das Angebot richtet sich an Sie als interessiertes Mitglied, aber gerne auch an Ihre Familienangehörigen und Freunde.

Fachstudienreise nach Schottland

1. bis 7. Mai 2018
Grundreisepreis 1.795 Euro pro Person (ab Frankfurt/Main)

 

Folgendes Fachprogramm ist vorgesehen (Änderungen vorbehalten):

  • Besuch von Privatkliniken und Krankenhäusern und fachlicher Austausch mit Kolleginnen und Kollegen zur Patientenversorgung mit Schwerpunkt Orthopädie und Unfallchirurgie in Schottland
  • Eventuelle Auswirkungen auf das Gesundheitswesen durch den Brexit

Teilnehmer am Fachprogramm erhalten ein Teilnahmezertifikat.

Da wir mit reger Beteiligung an dieser Sonderreise rechnen und die Teilnehmerzahl begrenzt ist, sollten Sie Ihre Reiseanmeldung baldmöglichst an die Anschrift unserer Geschäftsstelle senden. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

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PVS-Verband: Broschüre zur Bürgerversicherung

Berlin – Der PVS-Verband ist in einer Ausarbeitung der Frage nachgegangen, welche konkreten Auswirkungen der – mit der Einführung einer Bürgerversicherung verbundene – Honorarwegfall für die Ärzte, die medizini­sche Infrastruktur und letztlich die Versicherten haben würde. „Die Ergebnisse zeigen: Im Fall eines einheitlichen Vergütungssystems ent­spräche der Verlust bei den Arzthonoraren im Schnitt einem Minus von mehr als 49.000 Euro für jeden in Deutschland ambulant niedergelassenen Mediziner. Besonders hart trifft der Einnahmenrückgang den fachärztlichen Bereich“, heißt es in der Studie. Praxisinvestitionen würden damit kaum mehr finanzierbar sein, heißt es weiter. Die fachärztliche Versorgung würde in die Krankenhäuser verlagert werden müssen, da eine klassische Facharztpraxis nicht mehr tragbar wäre.

Die Möglichkeit einer Großen Koalition von Union und SPD beziehungsweise einer Minderheitenregierung hat die Befürchtungen wieder anwachsen lassen, es könne zu einer Bürgerversicherung kommen. Dazu hatten sich verschiedene Verbände und Organisationen im Gesundheitswesen geäußert. So erklärte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery: „Wer die Bürgerversicherung will, der startet den Turbolader in die Zwei-Klassen-Medizin. Noch gehört unser Gesundheitssystem zu den besten der Welt, mit freier Arztwahl und einer Medizin auf hohem Niveau. Alle Umfragen zeigen, dass die Bürgerinnen und Bürger unser Gesundheitswesen als gut bewerten und erhalten wollen.“

Quellen: PVS-Verband, BÄK

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TK-Studie: Rückenschmerzen belasten Schlaf

Hamburg – Die Schlafqualität der Bundesbürger korreliert mit gesundheitlichen Beschwerden. „Je schlechter die Erwachsenen in Deutschland schlafen, desto mehr sind sie von Muskelverspannungen und Rückenschmerzen, von Kopfschmerzen und Magenbeschwerden betroffen“, heißt es in der Schlafstudie der Techniker Krankenkasse (TK). Dafür befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Juli 2017 im Auftrag der TK einen bevölkerungsrepräsentativen Querschnitt von Erwachsenen.

Zwei Drittel der Befragten gaben an, gut zu schlafen. Ein Viertel schläft offenbar weniger als sechs Stunden, ein weiteres Viertel rund sechs Stunden, die Hälfte sieben Stunden und mehr. Stress sei einer der Hauptauslöser dafür, dass Menschen relativ schlecht schliefen, sagte Dr. Jens Baas, TK-Vorstandsvorsitzender. Dazu kommen nach seinen Worten äußere Umstände: Der Studie zufolge hat jeder Zehnte sein Smartphone auf dem Nachttisch, von den unter 30jährigen jeder Fünfte.

Flex-Beschäftigte schlafen schlechter – und haben häufiger Rückenprobleme

Erkennbar sei, dass die, denen es gesundheitlich gut gehe, auch schnell in den Schlaf fänden, sagte TK-Marktforscher Peter Wendt. Von den sogenannten Flex-Beschäftigten (Berufstätige mit unregelmäßigen Arbeitszeiten oder Schichtdienst) bekämen zwei Drittel zu wenig Schlaf, mehr als bei den Berufstätigen insgesamt. Menschen, die mit Schmerzen in Rücken und Muskulatur zu tun hätten, zeigten die meisten Auffälligkeiten beim Schlaf, sagte Wendt: Von den Befragten klagten im Zusammenhang mit schlechtem Schlaf und seinen Folgen 38 Prozent über Probleme mit dem Rücken und der Muskulatur, bei den Flex-Beschäftigten sogar 42 Prozent. Auf der Skala der gesundheitlichen Beschwerden lag diese Nennung damit ganz oben. Die Antworten der Befragten bestätigen zudem, dass Frauen die schlechteren Schläfer als Männer sind, vor allem offenbar, weil sie leichter im Schlaf zu stören sind und ihre Sorgen mit ins Bett nehmen.

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Antibio­tika: RKI bietet Benchmarking an

Berlin – Der Antibiotikaverbrauch gilt in Deutschland als zu hoch. Bereits 2015 wurde die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie „DART 2020“ vom Bundeskabinett verabschiedet; sie bündelt eine Vielzahl von Maßnahmen, die zur Reduzierung von Antibiotika-Resistenzen erforderlich sind.

Das Robert Koch-Institut (RKI) bietet nun erstmals allen Kran­ken­häu­sern die Mög­lich­keit, ihren Verbrauch von Anti­bio­tika mit Refe­renz­daten zu ver­glei­chen und kritisch zu hin­ter­fragen. Eine ent­spre­chen­de Daten­bank des RKI, die Anti­bio­tika-Ver­brauchs-Surveillance (AVS), bietet zu­künf­tig Daten für Bench­marking-Zwecke. Auch andere im Gesund­heits­bereich Tätige können sich über die Anti­bio­tika­ver­brauchs-Situation in Kran­ken­häu­sern infor­mieren. Solche Daten trügen dazu bei, Problem­be­reiche im Kran­ken­haus zu iden­ti­fi­zieren, die Wirk­sam­keit von Maß­nah­men zu über­wachen und eine ge­ziel­tere Ver­ord­nungs­praxis zu er­rei­chen, so das RKI in seiner Pressemitteilung. Demnächst werden auch Referenz­daten auf der AVS-Inter­net­seite öffent­lich zu­gäng­lich gemacht werden, sodass auch Kranken­häuser, die noch nicht teil­nehmen, Zugang zu Ver­gleichs­daten be­kommen.

Zum Thema Antibiotika-Resistentenzen hat sich auch die Bundesärztekammer (BÄK) erneut geäußert. BÄK-Präsident Prof. Frank Ulrich Montgomery wies darauf hin, dass es in Krankenhäusern bereits bei der täglichen Patientenversorgung an ausreichendem ärztlichen und pflegerischen Personal mangele. „Aus Studien wissen wir, dass eine hohe Arbeitsdichte das größte Risiko für nosokomiale Infektionen darstellt“, sagte er. „Deshalb brauchen wir insbesondere in infektiologischen Risikobereichen wie Intensivstationen mehr Ärzte und Pflegepersonal.“

Quelle: RKI

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Zi: Kostenlose App für ICD-10-Kodierung

BerlinDie neue App „Zi-Kodierhilfe“ vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) kann ab sofort im Google Play Store (Android) und im Apple App Store (iOS) heruntergeladen werden. Mit der App kann zur Kodierung von Diagnosen auf den kompletten Umfang der ICD-10-GM und auf die vom Zi hierzu erarbeitete Wissensbasis zugegriffen werden.

Die App setzt technisch auf der bereits seit Juli 2017 bestehenden Zi-Webseite www.kodierhilfe.de auf. Um die passende Kodierung zu finden, kann ein Suchbegriff eingegeben werden, wobei die Treffer nach Fachgebieten und zusätzlichen Kriterien eingegrenzt werden können. Eine weitere Option besteht darin, sich entlang der Struktur der ICD-10-GM zu bewegen und stufenweise die jeweiligen Unterpunkte aufzurufen.

Die Stärke der App, wie auch der Webseite, liegt in den fachlichen Erläuterungen zu den einzelnen Kodes, die vom Zi verfasst oder der amtlichen Fassung des DIMDI (Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information) entnommen wurden. Diese umfangreichen, begleitenden Informationen sind ein Alleinstellungsmerkmal. Dahinter steckt eine aufwendige, mehrjährige Arbeit, bei der Ärzte aus verschiedenen Fachgebieten zu Rate gezogen wurden. Inzwischen sind fast 95 Prozent aller ICD-10-Kodes bearbeitet.

Hinweis
Im Google Play Store (Android) oder Apple App Store (iOS) nach „Zi-Kodierhilfe“ suchen.

Quelle: Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi)

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Staatsmedaille für Dr. Karl-Heinz Conrad

Nürnberg – Die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hat Dr. Karl-Heinz Conrad die Staatsmedaille des Freistaates für Verdienste um Gesundheit und Pflege  verliehen. Gemeinsam mit weiteren neun engagierten Bürgerinnen und Bürgern wurde der stellvertretende BVOU-Landesvorsitzende Bayern für seine Verdienste geehrt.

Im Wortlaut würdigte die Ministerin den Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie Conrad so: „Im Jahre 1992 hat er sich mit einem Kollegen in der eigenen Gemeinschaftspraxis für Orthopädie und Unfallchirurgie in Bayreuth niedergelassen. Er hat aber auch noch zahlreiche Zusatzqualifikationen, was von hoher medizinischer Kompetenz zeugt. Schnell hat er erkannt, dass das ehrenamtliche Engagement kompetenter Mediziner in Berufsverbänden und Organisationen ein unverzichtbarer Bestandteil des Gesundheitswesens ist. Denn nur so ist der fachliche Austausch und die Fortbildung innerhalb der jeweiligen Fachärzteschaft zu gewährleisten.

Seit 2005 ist er als stellvertretender Landesvorsitzender des BVOU aktiv. Er ist Ansprechpartner für den gesamten nordbayerischen Raum. Mit äußerst großem Engagement vertritt er die Interessen der dortigen Fachärzte. Sein Fingerspitzengefühl für Finanzen hat er viele Jahre lang als Schatzmeister der Vereinigung Bayerischer Orthopäden und Unfallchirurgen bewiesen. Zudem gehört er als stellvertretender Vorsitzender dem Vorstand der Akademie für Gesundheitsförderung an. Zusammen mit verschiedenen Berufsverbänden unterstützt und fördert er Präventionsideen mit dem Ziel, die Entstehung von Krankheiten rechtzeitig zu verhindern.

Auch als Mitglied im Beirat der Deutschen Vereinigung für Orthopädische Sporttraumatologie beweist er einen hervorragenden Einsatz. Auch sein Engagement beim KIWANIS-Club Bayreuth-Obermain ist zu erwähnen. Den Verein hat er im Jahr 2000 gegründet und einige Jahre lang als Präsident geleitet. In all den Jahren hat er sich tatkräftig um die Belange des Vereins gekümmert und in vielen Charity-Veranstaltungen Geld und Medikamente für in- und ausländische Projekte gesammelt. Geld und Medikamente kamen beispielsweise organtransplantierten Kindern im Ausland zugute.“

Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

 

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