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Neue Leitung des Jungen Forums O und U: Es ist der Teamspirit, der einen beflügelt

Das Junge Forum O und U (JFOU) ist ein Referat des Berufsverbands für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) und ein Gremium der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). Es wurde eine Nachfolge für das zum 1. Juli 2024 ausscheidende Leitungsteam von Dr. Annika Hättich, Dr. Marit Herbolzheimer und Dr. Marie Samland gewählt. Das sind sie:

In Kürze: Stellen Sie sich doch einmal vor und sagen Sie etwas über Ihre bisherige Erfahrung im Bereich der Orthopädie und Unfallchirurgie. 

Sarah Lif Keller: Ich bin 35 Jahre alt, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie und Zusatzweiterbildung Notfallmedizin. Nach meinem Studium in Freiburg hatte ich meine erste Stelle in einem kleinen Haus in Bonn (St. Josef Hospital Beuel). Von dort wechselte ich 2018 ans Städtische Klinikum Karlsruhe, wo ich seither geblieben bin.

Richard Trauth: Ich bin 34 Jahre alt, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und aktuell arbeite ich in der Hessing Klinik in Augsburg, einer orthopädischen Fachklinik. Zuvor habe ich nach meinem Studium in Mannheim/Heidelberg meine Erfahrungen an der Uniklinik in München, einem kirchlichen Haus mit Schwerpunkt Unfallchirurgie und einer weiteren orthopädischen Fachklinik gesammelt.

David Ullmann: Ich bin 28 Jahre alt und Arzt in Weiterbildung. Seit zwei Jahren bin ich am BG Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum tätig und lege damit meinen Schwerpunkt auf die Unfallchirurgie. Im Studium lag mein Schwerpunkt zunächst auf der Orthopädie durch Famulatur/ PJ. Mit dem Berufsstart hat mich die Traumatologie insbesondere durch die Frakturversorgung komplexer Brüche in den Bann gezogen.

Warum haben Sie sich für dieses schöne Fach entschieden?

Keller: Ich mag das lösungsorientierte Arbeiten in unserem Fach. Wir „heilen“ Menschen oft – verwalten seltener nur die Krankheiten. Zudem mag ich das Arbeiten am Patienten, bei dem man sein Fingerspitzengefühl und seine handwerklichen Fähigkeiten weiterentwickeln kann.

Trauth: An der Orthopädie und Unfallchirurgie fasziniert mich das extrem weite Spektrum. Es gibt fast alles: von operativ bis konservativ, Gelenke zum Anpacken oder doch eher die Lupenbrille, Rheumatologie, Neurologie, Osteologie, das breite Feld der Bildgebung sowie von der Ruhe eines Gutachtens oder der Forschung bis zum Nervenkitzel eines Polytraumas ist alles dabei. Jeder findet hier seinen Platz!

Ullmann: Die endgültige Entscheidung zur Orthopädie und Unfallchirurgie ist erst zum Ende des Studiums gefallen. Nach acht Monaten chirurgischer Tätigkeit im Praktischen Jahr fehlte mir im Tertial Innere Medizin jedoch die handwerkliche Arbeit im OP. Daher entschied ich mich Chirurg zu werden.

Was hat Sie dazu bewogen, sich für die Leitung des Jungen Forums O und U zu bewerben?

Keller: Die Arbeit im JFOU empfinde ich als Befreiung. In der Arbeit läuft ja nicht immer alles ideal, man fängt an sich zu beschweren, aber keiner ändert wirklich was. So motivierte und gleichgesinnte Menschen wie beim JFOU zu treffen, hat eine befreiende und unglaublich motivierende Wirkung. Endlich ist man nicht mehr alleine und bewegt etwas zusammen! Dafür lohnt es sich zu arbeiten und in der Konsequenz auch mehr Verantwortung zu übernehmen als Leitung.

Trauth: Es ist der Teamspirit, der einen beflügelt. Die gemeinsame Idee, etwas bewegen zu können, unsere Zukunft zu gestalten. Sich unter gleich gesinnten motivierten Kollegen auszutauschen und nun in der Funktion als Leitung selbst die Verantwortung zu übernehmen, den Erfolg des Jungen Forums aufrechtzuerhalten.

Ullmann: Bereits im Studium habe ich gemerkt, wie wichtig Mentoring in der medizinischen Karriere ist. Nicht jeder hat den Vorteil aus einer Medizinerfamilie zu stammen oder Bekannte in dem Berufsfeld zu kennen. Ich sehe das Junge Forum O und U als genau diesen Ausgleich für KollegInnen, die ein solches Umfeld nicht haben.

In unseren letzten Umfragen hat sich gezeigt, dass das Junge Forum O und U unter unserem Nachwuchs gar nicht mal so bekannt ist. Für die Verbesserung eben dieser Voraussetzungen und die damit einhergehende Aufgabenerfüllung auch zur Stärkung unseres Faches bin ich angetreten.

Wie planen Sie, das Junge Forum O und U weiterzuentwickeln und die Interessen der jungen Mediziner in der BVOU und DGOU zu vertreten?

Keller: Wir sind in unseren Sektionen schon sehr breit aufgestellt und haben viele Projekte am Laufen. Diese weiterzuentwickeln und zu halten, ist schonmal die größte Aufgabe. Neue kommen dann ja immer wieder auf uns zu und an uns heran.

Da es aktuell Nachwuchsmangel in allen Bereichen der Medizin gibt, ist es natürlich von besonderem Interesse, was die Jungen dazu zu sagen zu haben und wie man so mehr junge Menschen für unser Fach begeistern und gewinnen kann. Wir werden also gehört und einbezogen wie viele vor uns nicht. Das wollen wir nutzen, um die Bedingungen für unsere Arbeit und Weiterbildung so weit wie möglich zum Positiven zu verändern.

Trauth: Als Leitung obliegen uns meiner Meinung nach zwei wesentliche Aufgaben. Zum einen haben wir zwar im Verbund des Jungen Forums die Meinungen der jungen Ärzte in Orthopädie und Unfallchirurgie zu vertreten und sollten langfristig hierdurch einen Mehrwert für alle erreichen. Zum anderen sind wir ein starkes Team aus vielschichtigen und leistungsstarken Individuen, die jeweils ihre eigene Erfahrung, Expertise und Motivation mitbringen. Dieses Wissen und Motivation gilt es zu koordinieren und zu bündeln, um gemeinsam mehr und das Richtige zu erreichen.

Ullmann: Digitalisierung ist auch hier ein wichtiger Begriff. Das Junge Forum muss noch digitaler und gleichzeitig präsenter beim Nachwuchs werden. Gemeinsame Interessen der jungen und alten Generation müssen bewusst gemacht und gemeinsame Projekte gestärkt werden. Dafür setzte ich mich ein.

Welche konkreten Projekte oder Veranstaltungen haben Sie für die nächste Zeit geplant, um die Vernetzung und den Austausch unter jungen Orthopäden und Unfallchirurgen zu fördern?

Keller: Aktuell sind wir in der Planung des DKOU 2024 eingebunden, wo wir 2 Sitzungen planen (BP 19 und 20) und auch unsere Ausschusssitzung am Donnerstag abhalten. Alle Interessierten sind hierzu gerne eingeladen.

Zudem wollen wir unsere Präsenz in den sozialen Medien weiter ausbauen, damit wir für junge KollegInnen sichtbarer werden.

Trauth: Es existieren bereits viele etablierte Projekte und Veranstaltungen, die den Austausch und die Vernetzung fördern. Noch mehr Veranstaltungen in die wenige Freizeit von jungen Ärzten zu packen, wird das Ziel verfehlen. Es gilt, die vorhandenen Veranstaltungen sinnvoll zu nutzen und die Projekte gerade auch in der digitalen Welt auszubauen. Wir wollen Informationen schneller und einfacher zur Verfügung stellen und die Mitwirkung an Projekten niederschwellig für alle aktiven Mitglieder zugängig machen, damit wir das volle Potenzial ausschöpfen können.

Ullmann: Wenn man Kolleginnen und Kollegen fragt, ist die Zeit stets der begrenzende Faktor für Projekte, Vernetzung und Austausch. Daher macht es wenig Sinn, neue Projekte auf dem Weg zu bringen. Stattdessen ist es logischer und zielführender, aktuelle Projekte auszubauen und attraktiver zu gestalten sowie die Bekanntheit dieser zu fördern.

In den letzten Umfragen von uns hat sich diese Einschätzung bestätigt.

Wie möchten Sie die Mitglieder des Jungen Forums O und U dazu ermutigen, sich aktiv an Verbandsaktivitäten zu beteiligen und sich für ihre Belange einzusetzen?

 Keller: Das schöne ist, dass wir die Mitglieder des Jungen Forums kaum motivieren müssen, weil eigentlich alle von uns sehr motiviert sind und sich aktiv an unseren Projekten beteiligen. Wir versuchen aber noch weitere Motivierte zu finden und sie zum Jungen Forum einzuladen, dass wir noch mehr umsetzen und bewirken können.

Trauth: Das Junge Forum ist komplett freiwillig und ehrenamtlich. Somit sind die Mitglieder glücklicherweise bereits jetzt hoch motiviert. Das herausfordernde Ziel ist somit eher, die Motivation langfristig zu erhalten. Durch einen digitalen Brückenbau über ganz Deutschland und teilweise über Landesgrenzen hinweg können die Interessierten trotz großer Entfernungen niederschwellig miteinander an Projekten arbeiten. Somit hoffen wir die eine oder den anderen zu mehr Mitarbeit zu animieren. Denn der Wille mitzumachen, war schon mit der Anmeldung beim Jungen Forum da. Diesen Willen dann in Taten umzuwandeln, wird unsere Herausforderung.

Ullmann: Ich bin der Überzeugung, dass der Wille zur Verbandsarbeit bei meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem JFOU sehr stark ist. Dies erlebe ich bei jedem einzelnen Treffen und Projekt. Dies bedarf keiner zusätzlicher Ermutigung. Limitierend ist eher die Zeit für dieses Ehrenamt, die uns zur Verfügung steht. Daher ist es umso wichtiger neue Mitglieder zu gewinnen.

Welche digitalen Tools und Plattformen planen Sie einzusetzen, um die Vernetzung und den Wissensaustausch unter jungen Medizinern zu erleichtern?

 Keller: Unsere Kommunikation läuft hauptsächlich über Whatsapp und Mail. Um mehr Reichweite zu haben, wollen wir die schon vorhandenen sozialen Plattformen mehr bespielen und über unsere Aktivitäten auf z.B, Instagram und LinkedIn mehr informieren.

Trauth: Wir nutzen aktuell bereits neben der Webseite, wissenschaftlichen Zeitschriften, E-Mail, WhatsApp, Facebook, Instagram und LinkedIn schon Wissensplattformen wie Winglet, Podcasts und Medizin2Go. Um die digitale Transformation unserer Generation umzusetzen und nicht nur analoge Prozesse zu digitalisieren, sind wir aktuell bereits dabei eine für alle Mitglieder online nutzbare Literaturdatenbank, Mediensammlung und eine Mitmachplattform auf Basis von vom BVOU gestellten Microsoft Teams zu etablieren.

Ullmann: Das Junge Forum O und U ist in der Basis bereits sehr gut aufgestellt. Von unserer Internetseite, über Winglet, Podcasts, Instagram, WhatsApp, LinkedIn und Facebook bis hin zu regelmäßigen Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Zeitschriften und im persönlichen Austausch auf Kongressen und Seminaren ist das Junge Forum O und U breit präsent. Des Weiteren arbeiten wir weiter an der internen Verknüpfung und Digitalisierung von Arbeitsabläufen. Dies aktuell u.a. durch den Ausbau der durch den BVOU bereitgestellten Möglichkeiten mit Mikrosoft Teams. Ergänzend hierzu ist die Aufstellung einer eigenen Bibliothek und Mediathek in Arbeit.

Auf welche Weise planen Sie, die berufliche Weiterentwicklung und Weiterbildungsmöglichkeiten für junge Mediziner in der Orthopädie und Unfallchirurgie zu verbessern?

 Keller: In Anbetracht der sich ändernden Krankenhauslandschaft mit einer Zunahme ambulanter Eingriffe und weiteren Änderungen durch die Krankenhausreform besteht aktuell eine große Not, die Weiterbildung hierbei nicht zu vergessen. Wir wollen hierbei für alle KollegInnen nach uns ein sinnvolles Konzept mitgestalten, dass eine umfassende breit aufgestellte Facharztweiterbildung weiterhin möglich ist. Es darf nicht an den jungen AssistentInnen hängen bleiben, sich die Weiterbildung mühsam zusammenstückeln zu müssen.

Trauth: Da wir nicht direkt in entscheidenden Gremien für die Weiterbildung sitzen, jedoch mittlerweile von vielen Gremien Gehör geschenkt bekommen, wird unsere Hauptaufgabe in der Informationsvermittlung auf allen Ebenen sein. Einmal die Information der jungen Ärzteschaft, damit sie die Möglichkeiten und ihre Rechte kennen. Andererseits auch die Information der Weiterbilder zu den Wünschen und Sorgen der jungen Ärzte, zu Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Weiterbildung oder auch die Vorstellung von Konzepten außerhalb der aktuellen Norm, wie z. B. dem Teilschrittekonzept.

Ullmann: Ich sehe unsere primäre Aufgabe darin, angehende und junge KollegInnen in der beruflichen Weiterentwicklung und Weiterbildung zu unterstützen, beraten und ihre Anregungen zu Verbesserungsmöglichkeiten zu transportieren. Sowohl über die DGOU als auch den BVOU haben wir die Möglichkeit, im Sinne der zukünftigen Orthopäden und Unfallchirurgen Projekte zu initiieren sowie Schwerpunkte zu setzen.

Wie möchten Sie das Junge Forum O und U nutzen, um innovative Forschungsprojekte und Studien bei jungen Medizinern zu fördern und zu unterstützen?

 Keller: Wir haben hierfür eine eigene Sektion Wissenschaft, wo man sich Informationen zu wissenschaftlichem Arbeiten zum Beispiel in Form unserer Checklisten beschaffen kann oder an Projekten mitarbeiten kann. Zudem ist im direkten Austausch eine Vernetzung über ganz Deutschland hinweg möglich, was ungemein hilfreich sein kann.

Trauth: Erfolg ist neben einer gewissen Expertise und Motivation oft das Ergebnis von Zufall, Glück und den richtigen Unterstützern. Gerade letzteres zeichnet den Werdegang eines Menschen oft stärker, als man auf den ersten Blick denkt. Als Junges Forum verfügen wir über ein großes Netzwerk und können die richtigen Kollegen sowie passende Förderprogramme bzw. Stipendien zusammenbringen, damit aus guten Ideen auch erfolgreiche Projekte werden und nicht nur verblassende Träume.

Ullmann: Beruflicher Erfolg in der Forschung ist immer ein Zusammenwirken von Glück, Zufällen und Unterstützung durch Kollegen. Das Junge Forum O und U bietet sowohl die Möglichkeit zur Vernetzung und Anregung von Forschungsprojekten als auch zur Anregung der Möglichkeiten zur beruflichen Entwicklung.

 Auf welche gesundheitspolitischen Themen und Herausforderungen werden Sie den Fokus legen, um die Interessen junger Mediziner in der Orthopädie und Unfallchirurgie zu vertreten?

 Keller: Wie oben schon genannt sind die Themen mit direktem Bezug zur Alltagswirklichkeit der Weiterzubildenden aktuell unser Hauptfokus: Die Krankenhausreform und zunehmende Ambulantisierung.

Trauth: Ein Hauptkritikpunkt der jungen Ärzte, den man regelmäßig zu hören bekommt, ist die mangelnde Weiterbildung. Oft bestehen keine Strukturen in den Klinken und Weiterbildung ist eher ein Zufallsprodukt des Arbeitsalltags. Die Weiterbildung erstickt in Bürokratie und Arbeitsverdichtung. Eine Lösung hierfür zu finden, ist sicherlich bei der aktuellen gesundheitspolitischen Entwicklung kein einfaches Unterfangen. Es wäre mir jedoch eine Herzensangelegenheit, die Weiterbildung für jeden, egal ob jung oder alt, Frau oder Mann, in Vollzeit oder Teilzeit, wieder effizienter, nachhaltiger und attraktiver zu gestalten. Denn auch ich möchte eines Tages von fähigen, gut ausgebildeten Ärzten behandelt werden, wenn es so weit ist …

Ullmann: Im Rahmen der Gesundheitsreform ist insbesondere aufgrund der Ambulantisierung der Erhalt einer guten Weiterbildung in unserem Fach besonders wichtig. Hierzu wollen wir Möglichkeiten aufzeigen und haben in diesem Jahr bereits mit anderen Verbänden ein erstes gemeinsames Positionspapier erarbeitet und veröffentlicht. Diesen Weg wollen wir für den Erhalt einer guten Weiterbildung in unserem Fach weiter gemeinsam verfolgen.

Wie planen Sie, die internationale Vernetzung und den Austausch von Wissen mit anderen jungen Medizinern im Ausland zu fördern und auszubauen?

 Keller: Ich selbst bin als Leitung der Sektion Internationale Zusammenarbeit für die Zusammenarbeit mit ESTES tätig. Hier wurde von meinen Vorgängerinnen letztes Jahr die Young ESTES mitgegründet. Für die Organisation und Gestaltung des Jahreskongresses (diese Jahr ECTES Lissabon) findet hier eine spannende Zusammenarbeit und Austausch statt.

Vielen Dank für das Interview und eine erfolgreiche Zeit.

Das Gespräch führte Janosch Kuno, BVOU-Pressearbeit.

Einladung zur ordentlichen BVOU-Mitgliederversammlung 2024

Gemäß Satzung des BVOU laden der Präsident, Dr. Burkhard Lembeck, und der geschäftsführende Vorstand des BVOU zur Mitgliederversammlung 2024 ein.

25. Oktober 2024
11:45–13:15 Uhr
Großer Saal
DKOU-Gelände Messe Süd
Berlin

TOP 1: Begrüßung und Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Ladung zur Mitgliederversammlung

TOP 2: Beschluss der Tagesordnung

TOP 3: Ehrungen

TOP 4: Bericht des Präsidenten und der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes

TOP 5: Bericht des Schatzmeisters und Abstimmung neue Geschäftsordnung

TOP 6: Bericht Kassenprüfer

TOP 7: Entlastung Kassenprüfer/ Wahl Kassenprüfer

TOP 8: Beschluss über die Entlastung des Vorstandes

TOP 9: Anträge

Die Mitgliederversammlung findet am Freitag, den 25. Oktober 2024, 11:45–13:15 Uhr Großer Saal, DKOU-Gelände Messe Süd, Berlin, statt. Der Zutritt ist nur Mitgliedern vorbehalten. Gemäß Satzung ist die Mitgliederversammlung unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Digital lesen in der PRINT-Welt: Die BVOU Reader App

Die beliebten Publikationen des Berufsverbands können jetzt auch digital gelesen werden. Mit der neuen BVOU Reader App sind der BVOU-Infobrief und viele weitere Veröffentlichungen immer griffbereit – auf Smartphone, Tablet und im Webbrowser.

Im Laufe der Jahre hat sich der BVOU-Infobrief zu einer äußerst wertvollen Informationsquelle entwickelt. Das Magazin bietet Fachartikel, Interviews, Berichte über Veranstaltungen, Updates aus dem Berufsverband und Informationen zu dessen umfangreichen Serviceleistungen. Mit der neuen BVOU-Reader App ist nun der Zugriff auf den Infobrief und viele weitere Inhalte noch einfacher – egal ob in der Klinik, in der Praxis, zu Hause oder unterwegs. Zusätzlich wurde eine moderne Online-Version für den Webbrowser freigeschaltet, die ebenso wie die App mit einem erweiterten Funktionsumfang sehr viel mehr Komfort bietet, als das Herunterladen und Lesen einer puren PDF-Version.

Im Laufe der Jahre hat sich der BVOU-Infobrief zu einer äußerst wertvollen Informationsquelle entwickelt. Das Magazin bietet Fachartikel, Interviews, Berichte über Veranstaltungen, Updates aus dem Berufsverband und Informationen zu dessen umfangreichen Serviceleistungen. Mit der neuen BVOU-Reader App ist nun der Zugriff auf den Infobrief und viele weitere Inhalte noch einfacher – egal ob in der Klinik, in der Praxis, zu Hause oder unterwegs. Zusätzlich wurde eine moderne Online-Version für den Webbrowser freigeschaltet, die ebenso wie die App mit einem erweiterten Funktionsumfang sehr viel mehr Komfort bietet, als das Herunterladen und Lesen einer PDF-Version.

  • BVOU Infobrief
  • Shop (kostenpflichtige Publikationen)
  • öffentlich
  • SCS-Magazin

Der Zugang zum Reader ist exklusiv für BVOU-Mitglieder und erfordert die Anmeldung mit den üblichen Logindaten, die auch für die BVOU-Webseiten gelten. Der öffentliche Bereich innerhalb der App steht allen Interessierten Verfügung. Dort finden sich unter anderem das Berufseinsteigerheft des JFOU, die Publikation „Vom Jungen Arzt zum guten Facharzt“ sowie eine Reihe von Informationsmaterialen für Patienten, wie etwa die Flyer aus Orthinform und ein IOF-Booklet zur Vorbeugung von Frakturen.

Wahl zwischen Papier- und Digitalversion

Mit der Bereitstellung der Online-Version zielt der BVOU darauf ab, den Papierverbrauch zu reduzieren. Durch den Umstieg auf eine papierlose Variante leistet der Berufsverband einen Beitrag zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Mitglieder können dennoch entscheiden, ob sie den Infobrief weiterhin in Papierform erhalten möchten. Dazu müssen sie lediglich in den Stammdaten einstellen ob der BVOU Infobrief weiterhin gedruckt per Post kommen soll (Standardeinstellung) oder es wird der Wechsel komplett auf die digitale Variante eingestellt. Die Einstellungen können jederzeit rückgängig gemacht werden.
Gemeinsam können wir einen positiven Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten und gleichzeitig von den innovativen Möglichkeiten eines digitalen Mitgliedermagazins sowie vieler weiterer Digitalpublikationen profitieren.

Download und Zugang

Die Zugangsdaten, die in der App und der Web-App eingetragen werden müssen, um vollen Zugang zu allen Inhalten zu erhalten, sind folgende:

Username:       Benutzername im BVOU.net (z.B. j.flechtenmacher)

Passwort:         Geburtsdatum in der Form tt.mm.yyyy (z.B. 19.06.2024)

In der Web-App kann man sich alternativ auch mit den Zugangsdaten des BVOU.net anmelden, wenn man auf den unteren Button „Mit SSO einloggen“ klickt.

Information zu den Osteoporose Leitlinien 2023: Osteoanabole Therapie und Kosten im Fokus

Osteoporose ist eine weit verbreitete Erkrankung, die durch eine verringerte Knochendichte und erhöhte Fragilität gekennzeichnet ist. Die neue DVO-Leitlinie 2023 zur Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und Männern stellt ein wichtiges Instrument zur Verbesserung der Behandlung dieser Erkrankung dar. Mit der hohen wissenschaftlichen Qualitätsstufe S3 bietet sie eine fundierte Grundlage für klinische Entscheidungen.

Die Leitlinien der AWMF sind in Deutschland fest etabliert, um wissenschaftliche Evidenz zur Diagnostik und Therapie zu gewährleisten. Insbesondere die Leitlinie zur Osteoporose, nun als DVO-Leitlinie 2023 aktualisiert, umfasst die Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und Männern. Diese Leitlinie wurde durch die AWMF moderiert und in Form einer S3-Leitlinie konsentiert, was ihr die höchste wissenschaftliche Qualitätsstufe verleiht. Aufgrund neuester Erkenntnisse zu modernen osteoanabolen Präparaten für Hochrisikopatienten haben sich die Therapieempfehlungen verändert.

Präzisere Risikoberechnung

Die individuelle Risikoberechnung ist nun deutlich präziser. Tabellen zur Berechnung des individuellen Risikos sind in den Leitlinien hinterlegt und wurden umfangreich anhand neuerer Studienergebnisse überarbeitet. Die App des BVOU zur Einschätzung des Osteoporoserisikos erweist sich als wertvolle Unterstützung im Praxisalltag. Damit können Hochrisikopatienten vermehrt identifiziert werden, was durch die empfohlenen osteoanabolen Therapien jedoch zu einer Kostensteigerung führt.

Empfehlung zur leitliniengerechten Verordnung

Wir empfehlen eine leitliniengerechte Verordnung und präzise Dokumentation. Aufgrund der gehäuften Identifikation von Risikopatienten und der damit verbundenen Kostensteigerungen durch osteoanabole Therapieoptionen, herrscht unter Ärzten die Sorge vor einem erhöhten Regressrisiko. Eine genaue Dokumentation kann jedoch durch die DVO-Leitlinie 2023 die eingeleitete Therapie gut begründen. Diese Transparenz ermöglicht es den Kostenträgern, die Kostensteigerungen nachzuvollziehen, was in den Folgejahren zu einer Anpassung der Arzneimittelbudgets führen sollte.

Der BVOU unterstützt die Patientenversorgung mit Hilfestellungen, wie der kostenfreien App zur Risikoeinschätzung von Osteoporose, sowie Empfehlungen zur Dokumentation der Risikofaktoren, welche im Mitgliederbereich als ICD-10 Codes hinterlegt sind.

Prof. Dr. Andreas Kurt, Dr. Angela Moewes

Eine Reise nach Split: Junge Talente glänzen bei der FORTE Summer School

Unsere vier Stipendiaten, Violetta Oesterreich, Dr. Marco Haertlé, Dr. Katharina Dinter und Dr. Britta Marie Kerkhoff, nahmen in Split, Kroatien, an der 7. Summer School der FORTE (Federation of Orthopaedic and Trauma Trainees in Europe) teil. Die Veranstaltung vom 17.-21. war eine intensive Lernwoche und zugleich ein fachlicher Austausch mit Gleichgesinnten aus ganz Europa. Die vier engagierten Nachwuchsmediziner nutzten die Möglichkeit, um unter der Sonne Kroatiens wertvolle Erfahrungen zu sammeln und ihr Wissen in Orthopädie und Unfallchirurgie zu vertiefen.

Der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) trägt seit Jahren zur Förderung dieser internationalen Austauschplattform bei und unterstützt durch die Vergabe von Reisestipendien an Nachwuchsmediziner das Projekt der FORTE. „Die jahrelange Unterstützung des BVOU ermöglicht es jungen Ärztinnen und Ärzten, ohne finanzielle Hürden an diesem wunderbaren Fortbildungsformat wie der FORTE Summer School teilzunehmen und ihr berufliches Netzwerk international zu erweitern. Dafür möchten wir dem BVOU unseren herzlichen Dank aussprechen. Gleichzeitig freuen wir uns auf die kommenden Jahre und darauf, unsere Zusammenarbeit zu intensivieren“, sagte am Tag der Eröffnung FORTE-Präsident Dr. Thomas Stark (Oberarzt Orthopädie & Unfallchirurgie, SRO AG, Spital Langenthal, Schweiz). „Wir sind stolz darauf, so viele motivierte junge Talente hier zu haben und ihre Entwicklung auf internationaler Ebene zu fördern“, fügte er hinzu. „Die Organisatoren der Summer School waren immer für uns erreichbar und haben sich viel Mühe gegeben mit uns eine lehrreiche und spannende Woche zu verbringen”, lobte Dr. Britta Marie Kerkhoff. 

Das Programm der FORTE Summer School war intensiv und spannend zugleich: Die Woche bot zwei parallel laufende Kurse pro Tag an – den Comprehensive Review Course und den Exam Preparation Course. Beide Kurse deckten alle Aspekte der Orthopädie und Unfallchirurgie ab: Grundlagenwissenschaften, obere Extremität, Wirbelsäule, untere Extremität, Pädiatrie und Tumore. Interessante Vorträge, praxisorientierte Falldiskussionen sowie der Austausch über nationale Behandlungskonzepte zeichnen die FORTE Summer School jedes Jahr aufs Neue aus. Die internationalen Dozenten waren hochkarätig und teilten ihr Wissen in Kernthemen aus O&U, was zu anregenden und tiefgründigen Diskussionen führte. Dr. med. Katharina Dinter betonte: „Eine Teilnahme an der FORTE Summer School ist nicht nur mit einem Blick über den medizinischen Tellerrand verbunden, sondern bietet eine außergewöhnliche Möglichkeit, sich mit den Kollegen aus dem europäischen Ausland auszutauschen und zu vernetzen. Wer das Glück hat, eines der begehrten BVOU-Stipendien zu erhalten, kann sich auf eine intensive Lernwoche mit viel Lern- und Diskussionspotenzial freuen. Für das leibliche Wohl wird immer gesorgt und auch die Freizeit kommt nicht zu kurz, so dass sich neben beruflichem Input auch ein gewisses Urlaubs-Flair einstellt.

Dr. Marco Hertlé, Dr. Britta Marie Kerkhoff, Dr. Thomas Stark (FORTE-Präsident), Dr. Katharina Dinter, Violetta Österreich und Janosch Kuno (v.l.n.r.) © Kuno/BVOU

Erstmalig in diesem Jahr fand die FORTE Summer School in Kroatien im Strandhotel Amphora statt. Die Lage des Hotels ermöglichte atemberaubende Panoramablicke auf die Adria und die dalmatinische Küste. Dank seiner Strandnähe war das Amphora der ideale Ort, um nach einem intensiven Kurstag Sonne zu tanken und die Seele baumeln zu lassen. Zudem befindet es sich nur vier Kilometer von Split entfernt und bietet somit vielfältige Möglichkeiten, die historische und kulturelle Vielfalt der Region zu erkunden. „Die großzügigen Balkonzimmer mit Meerblick sowie die hervorragenden räumlichen Bedingungen für die Tagungen, waren ein perfektes Setting für die Veranstaltung“, lobte Dr. Dinter.

Ein wichtiger Aspekt dieser Summer School war der Austausch unter den Teilnehmern im Rahmen der Abendveranstaltungen. Nach einem Tag voller wissenschaftlichem und fachlichem Input, hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, die Gespräche in lockerer Atmosphäre fortzuführen. Vom Get Together in der Rooftop-Bar mit atemberaubendem 360° Blick über die Adria bis hin zu traditionellem kroatischen Abendessen – diese Events förderten das internationale Miteinander und die Vernetzung der Teilnehmer.

© Kuno/BVOU

Ausschreibung Reisestipendium 2025

Für all jene, die sich ebenfalls eine Teilnahme an dieser wertvollen Weiterbildung gewünscht hätten, bietet der BVOU auch in Zukunft Unterstützung an. „Der Berwerbungsprozess ist unkompliziert, die Kommunikation mit dem BVOU ist schnell. Die vom Jungen Forum O und U ausgewählten Stipendiaten harmonierten in diesem Jahr ausgezeichnet, obwohl sie sich zuvor nicht kannten. Am Ende der Woche fühlte es sich an, als würde man schon ewig befreundet sein”, betonte Violetta Österreich. 

Also: Wer 2025 bei der Summer School der FORTE dabei sein möchte, kann sich im nächsten Jahr um ein Reisestipendium bewerben. Die Ausschreibung wird im Frühjahr über die Seiten des BVOU und der ADO ausgeschrieben.

© Kuno/BVOU

Perspektive DVT – „SCS Society – Das Magazin | Ausgabe 13 | Sommer 2024“

Wir freuen uns, Ihnen unsere 13. Ausgabe des Sophisticated Computertomographic Society Magazins als Beilage zum neuen BVOU Infobrief zu präsentieren.

Darin sprechen wir über die neueste Richtlinie der BG bezüglich der Honorierung der SCS Bildgebung und lassen auch unsere zufriedenen DVT-Anwender in aufschlussreichen Interviews zu Wort kommen.

Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie mit der SCS Bildgebung als Grundpfeiler einer erfolgreichen Behandlung Ihre Praxis auf den modernsten Stand der Diagnostik und Patientensicherheit heben.

Haben wir Ihr Interesse an der SCS Bildgebung geweckt? Dann zögern Sie nicht, uns für eine erste individuelle Beratung zu kontaktieren.

Jetzt Beratungsangebot zum planungssicheren Einstieg in die SCS Bildgebung anfordern.

SSR, Röntgen

Für Fachkundeerwerb nicht mehr benötigt: Kenntniskurs im Strahlenschutz

Bisher war für Ärzte vor dem Beginn des Erwerbs der praktischen Erfahrung im Strahlenschutz (Sachkunde) ein erfolgreich absolvierter Kenntniskurs nach der Anlage 7.1 der Richtlinie „Fachkunde und Kenntnisse im Strahlenschutz bei dem Betrieb von Röntgeneinrichtungen in der Medizin oder Zahnmedizin“  erforderlich. Der Fachausschuss Strahlenschutz (FAS) hat in der 35. Sitzung (TOP 11) beschlossen, dass im Rahmen des Fachkundeerwerbs vor Beginn der Erlangung der praktischen Erfahrung (Sachkunde) kein Kenntniskurs mehr erforderlich ist. Stattdessen ist der Grundkurs im Strahlenschutz vom Fachkunde erwerbenden Arzt vor Beginn der Sachkunde erfolgreich zu absolvieren.

Der Kenntniskurs im Strahlenschutz für Ärzte wird also für den Fachkundeerwerb nicht mehr benötigt.

Webinaraufzeichnung: Umgang mit Hybrid-DRG nach § 115f SGB V in O&U

Ende 2023 hat das Bundesgesundheitsministerium per Rechtsverordnung die ersten Hybrid-DRGs definiert und die Einführung ab dem 1.1.2024 verfügt.

Ziel ist es, bislang vorwiegend stationär erbrachte Leistungen maßgeblich ambulant zu erbringen. 

Wie können Ärztinnen und Ärzte mit dem § 115f SGB V und den Hybrid DRGs in diesem Jahr umgehen? Was ändert sich, was kann so weitergehen? Die Unsicherheiten in Klinik und Praxis sind erheblich – den BVOU erreichen eine Menge Anfragen. 
 
Im Rahmen eines  Webinars hat BVOU-Präsident Dr. Lembeck dargelegt, inwieweit die neue Rechtsverordnung im ersten Quartal 2024 Orthopäden und Unfallchirurgen betrifft, wie diese umgesetzt werden kann, welche Handlungsoptionen Ärztinnen und Ärzte haben und was perspektivisch auf diese zukommen werden.  

Das Webinar richtet sich sowohl an Kliniker, für die mit Beginn des Jahres 2024 bei bestimmten Konstellationen Hybrid DRGs verpflichtet sind, als auch an Niedergelassene, die eine Wahlmöglichkeit zwischen Hybrid-DRG und bestehendem EBM haben.  

Außerdem haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten in den FAQ für Sie erarbeitet. Diese und weitere Informationen zum Thema Ambulantisierung finden Sie im Themendossier. 

Das Webinar wird Ihnen auf unserer Veranstaltungsplattform O&U Events präsentiert. Sollten Sie dort noch kein Konto besitzen können Sie sich kostenfrei ein Profil anlegen. Sobald Sie eingeloggt sind, finden Sie unter der Überschrift „Zukünftige Events“ die Veranstaltung zur Hybrid-DRG-Verordnung:

 

FAQ zu den wichtigsten Fragen

Der BVOU hat zudem im Themendossier ein FAQ erstellt, das wir den Kollegen an die Hand geben wollen. 

Summer School 2024 für Orthopädie und Unfallchirurgie: Jetzt anmelden und dabei sein!

Gemeinsame Pressemitteilung von DGOU und BVOU

Bewerbung bis zum 04.07.2024
Summer School 2024 für Orthopädie und Unfallchirurgie: Jetzt anmelden und dabei sein!

Berlin, 05.06.2024: Medizinstudierende ab dem 5. Semester können sich bis zum 4. Juli für die Summer School der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) und des Berufsverbandes für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU) bewerben. Bei dem Kurs vom 21. bis zum 23. August 2024 in Magdeburg bekommen Studierende auch in diesem Jahr wieder Gelegenheit, einen Blick in ihre mögliche berufliche Zukunft zu werfen. Auf dem zweitägigen Programm der traditionellen Summer School O und U stehen Workshops wie Arthroskopie, Endoprothetik, Schockraum-Management, Leistungsdiagnostik und ein Parkour zu Osteosynthese-Fähigkeiten. Auch um konservative Therapie und Diagnostik sowie Sportmedizin wird es gehen. Die Veranstaltungen bieten eine tolle Gelegenheit, sich zu informieren und auszutauschen. Außerdem gibt es Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen während eines Rahmenprogramms mit Sport und Spiel.

Die Auswahl der Teilnehmenden der Summer School wird jedes Jahr vom Jungen Forum O und U organisiert, um dem medizinischen Nachwuchs einen Einblick in das spannende und hochinteressante Fach O und U zu geben. In dem zweitägigen Intensivprogramm lernen die Studierenden Inhalte des Faches praxisnah kennen und erfahren etwas über das Berufsleben der in diesem spannenden Bereich tätigen Ärztinnen und Ärzte. Die wissenschaftliche Leitung der Summer School übernehmen die DKOU-Präsidenten der Fachgesellschaften und des Berufsverbandes für das Jahr 2025, Prof. Dr. med. C. H. Lohmann (DGOOC), Prof. Dr. med. U. Stöckle (DGU) und Dr. med. S. Middeldorf (BVOU).

Gemeinsam mit weiteren Chef- und Oberärzten, Hochschuldozenten sowie jungen Ärzten in der Weiterbildung berichten sie aus ihrem Arbeitsalltag und vor allem darüber, was für die Motivation wichtig ist, um sich diesem sehr breiten und fordernden Fachgebiet mit gleichbleibender Begeisterung zu widmen. Im engen Austausch bringen sie den Studierenden die vielfältigen Arbeitsbereiche von Orthopädie und Unfallchirurgie näher, beleuchten die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen und sprechen über die beruflichen Zukunftsaussichten im Fach.

Studierende ab dem 5. klinischen Semester können sich bis zum 4. Juli 2024 auf einen von maximal 30 Plätzen der Summer School 2024 bewerben. In einem strukturierten Verfahren wählt das Junge Forum O und U dann die Kandidaten aus, die kostenfrei teilnehmen können. Auch die Unterbringungskosten sowie den Eintritt zur traditionellen Abendveranstaltung übernehmen DGOU und BVOU. Aufgrund der starken Nachfrage in den Vorjahren wird die rechtzeitige Online-Bewerbung empfohlen.

Zum Bewerbungsformular

Kontakt für Rückfragen: office@dgou.de

Pressekontakt:
Susanne Herda und Swetlana Meier
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU)
Straße des 17. Juni 106-108, 10623 Berlin
Telefon: +49 (0)30 340 60 36 -16 oder -06
E-Mail: presse@dgou.de

Janosch Kuno
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU)
Straße des 17. Juni 106-108, 10623 Berlin
Telefon: +49 (0)30 797 444 55
Fax +49 (0)30 797 444 45
E-Mail: presse@bvou.net