Archiv für den Monat: Dezember 2025

SHV-TherapieGipfel 2025: Volles Haus und intensiver Austausch

Am 12. November 2025 fand der 7. TherapieGipfel des Spitzenverbandes der Heilmittelverbände (SHV) unter dem Motto „Handeln statt reden“ mit rund 500 Teilnehmenden im Langenbeck-Virchow-Hörsaal in Berlin statt. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken betonte in ihrem Grußwort die Bedeutung des Miteinanders und dankte den Heilmittelerbringern für ihr Engagement als unverzichtbaren Bestandteil der Gesundheitsversorgung. Sie freute sich über die Einladung, die sie kurz nach Amtsantritt erhalten hatte.

Reformbedarf und Perspektiven

Andreas Pfeiffer, Vorsitzender des SHV, unterstrich das Potenzial der Heilmittelerbringer und begrüßte die Fokussierung auf Primärversorgung statt Primärarztversorgung. Die Ministerin räumte einen enormen Reformbedarf ein: Die Reform der Berufsgesetze im Heilmittelbereich sei überfällig, und die neue Bundesregierung wolle die bereits geleistete Vorarbeit aufgreifen. Allerdings müssten dafür finanzielle Rahmenbedingungen geschaffen und mit den Bundesländern abgestimmt werden. Warken kündigte an, 2026 ein neues Berufsgesetz für Physiotherapie umzusetzen; weitere Schritte für andere Heilmittelberufe seien denkbar. Bereits bestehende Reformen wie das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) hätten Verbesserungen gebracht, etwa durch höhere Vergütungen und die Blankoverordnung, die individuellere Versorgung ermöglicht.

Primärversorgung und interprofessionelle Zusammenarbeit

Die Ministerin will die Primärversorgung und die Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe stärken. Dazu sollen Workshops und Gespräche im Ministerium starten, an denen auch der SHV beteiligt wird. Ziel ist es, erarbeitete Fragestellungen in konkrete Maßnahmen zu überführen. Im Anschluss an Warkens Rede diskutierten Experten in zwei Podiumsrunden. Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, eröffnete die Diskussion zur primärärztlichen Versorgung. Vertreter aus Politik, Krankenkassen und Verbänden – darunter Serdar Yüksel (MdB, SPD), Boris von Maydell (VdEK), Prof. Dr. Lutz Hager (BMC) und Sebastian John (Hausärzteverband) – entwickelten Ideen zur Umsetzung einer modernen Primärversorgung. Im Fishbowl-Format brachten SHV-Vorstände und Prof. Dr. Clarissa Kurscheid (Heilmittel-Schiedsstelle) die Bedeutung der Heilmittelerbringer für die Versorgung ein. Yüksel resümierte: „Wir haben kein Erkenntnisdefizit, sondern ein Umsetzungsdefizit!“

Internationaler Blick und Direktzugang

In der zweiten Podiumsrunde skizzierte Uwe Hallmann, Physiotherapeut, internationale Modelle des Direktzugangs. In Skandinavien etwa übernehmen qualifizierte Physiotherapeuten mehr Verantwortung, was laut Erfahrungsberichten zu effizienteren und besseren Versorgungsstrukturen führt. Ursula Jahn-Zöhrens (Deutscher Hebammenverband) schilderte die Professionalisierung und Akademisierung der Hebammen, die durch Kommunikation auf Augenhöhe und EU-Richtlinien gefördert wurde. Dr. Jörg Ansorg, Geschäftsführer des Bundesverbands für Orthopädie und Unfallchirurgie, unterstrich die Wichtigkeit einer leitliniengerechten Versorgung der Patienten und sieht darin durchaus Chancen die interprofessionelle Zusammenarbeit weiter zu stärken. Im erneuten Fishbowl-Format unterstrichen Andrea Rädlein (Physio Deutschland), Ute Repschläger (IFK) und Katrin Schubert (dbs) die Chancen des Direktzugangs für die Heilmittelberufe.

Dr. Jörg Ansorg, Geschäftsführer des Bundesverbands für Orthopädie und Unfallchirurgie, unterstrich die Wichtigkeit einer leitliniengerechten Versorgung der Patienten und sieht darin durchaus Chancen die interprofessionelle Zusammenarbeit weiter zu stärken. ©axentis | georg j. lopata

SHV-Forderungen und Ausblick

Im Rahmen eines Pressegesprächs stellte der SHV seine acht Kernforderungen vor, darunter die Einbindung als eigenständiger Partner im Primärsystem, die Umsetzung des Direktzugangs, die Förderung der Digitalisierung und den Bürokratieabbau.

Der 7. TherapieGipfel 2025 war ein voller Erfolg und gibt Rückenwind für die berufspolitische Arbeit des SHV. Mit Unterstützung der Politik und im engen Austausch mit allen Beteiligten setzt sich der SHV weiterhin für moderne, effiziente und patientenorientierte Heilmittelversorgung ein.

Quelle: SHV

Perspektive DVT – „Wenn Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen werden”

Ob orthopädische Versorgung, Sportmedizin, Stoßwellentherapie oder Tauchmedizin – Patienten der privatärztlichen Praxis Dr. med. Stephan J. Koegel können in Stuttgart auf eine qualitativ hochwertige Behandlung vertrauen.

Seit der Implementierung der SCS Bildgebung im Juni 2025 konnte das Team um Herrn Dr. Koegel die Versorgung der Patienten und die Arbeitsprozesse optimieren. In einem kurzen Bericht spricht der Facharzt für Allgemeinmedizin über den diagnostischen Mehrwert.

Kollegialer Austausch als Schlüsselfaktor bei der Entscheidung

Erstmalig auf die SCS Bildgebung aufmerksam geworden ist Herr Dr. Koegel durch den Austausch mit ärztlichen Kollegen. Insbesondere die positiven Erfahrungen von Herrn Dr. med. Michael Schaufler aus dem GelenkCentrum70 in Fellbach erwiesen sich als ausschlaggebend für die Entscheidungsfindung.

„Herr Dr. Schaufler hat mit uns seine positiven Erfahrungen geteilt und uns durch seine Berichte aus dem Praxisalltag wertvolle Einblicke in die Vorteile der DVT-Technologie geboten.“

Er erzählt zudem, dass dieser kollegiale Input durch die kompetente Unterstützung des SCS Teams ergänzt wurde. Mit detaillierten Produktinformationen, praxisnahen Demonstrationen und schnellen Antworten auf Rückfragen wurde der Entscheidungsprozess stets zuverlässig begleitet.

Breites Einsatzspektrum in Orthopädie und Unfallchirurgie

Die SCS Bildgebung kommt in der Praxis vor allem bei orthopädischen Fragestellungen zum Einsatz, erzählt Herr Dr. Koegel. Auch hier kann er nur bestätigen, was ihm Kollegen bereits geschildert haben:

„Wir profitieren besonders von der dreidimensionalen Darstellung der Gelenke und komplexen Knochenstrukturen. Ein weiterer Einsatzbereich, in dem sich die SCS Bildgebung bewährt hat, ist die präoperative Planung sowie bei Verlaufskontrollen nach operativen Eingriffen.“

Aufschlussreiche Hospitation und fachlicher Austausch

Für Herrn Dr. Koegel war der fachliche Dialog zwischen ihm und den ärztlichen Kollegen essenziell in der Entscheidungsphase. Daher möchte er diese wertvolle Erfahrung auch weiteren Kollegen aus der Orthopädie und Unfallchirurgie anbieten, die gerade selbst über die Implementierung nachdenken:

„Das Teilen der Erkenntnisse mit fachkundigen Anwendern ist von unschätzbarem Wert. Wir können unseren Kollegen daher nur empfehlen, sich mit der SCS Bildgebung näher zu beschäftigen und den Dialog mit anderen Anwendern zu suchen. Für uns waren diese Konversationen – insbesondere mit Herrn Dr. Schaufler – äußerst wertvoll und hat uns die Entscheidung wesentlich erleichtert.“

Privatärztliche Praxis Dr. med. Stephan J. Koegel
Facharzt für Allgemeinmedizin
Im Haus der Gesundheit
Stuttgarter Str. 33-35
70469 Stuttgart
www.praxis-koegel.de

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Wir begleiten Sie von Anfang an und unterstützen Ihre Transformation von der 2D- auf die moderne 3D-Diagnostik. Ihnen steht jederzeit ein persönlicher Ansprechpartner für alle Fragen zum technischen, wirtschaftlichen und medizinischen Betrieb zur Verfügung. Lassen Sie sich in einem ersten, etwa 15-minütigen Telefonat beraten. Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten dieser hochmodernen Lösung auf.

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