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Perspektive DVT – „Präzise Diagnostik durch innovative Technologie”

In der Gemeinschaftspraxis an der Beta Klinik Bonn erfahren Patienten eine spezialisierte Versorgung durch Herrn Dr. med. Markus Klingenberg und sein Team. Die Praxis bietet ein umfassendes Angebot aus Neuro- und Unfallchirurgie, Orthopädie, Radiologie und Sportmedizin. Die SCS Bildgebung, die im März 2024 implementiert wurde, leistet in den Bereichen Gelenkerhalt und Endoprothetik einen wertvollen Beitrag.

Zusammenfassung:

Die Gemeinschaftspraxis an der Beta Klinik Bonn, ein interdisziplinäres Facharztzentrum, setzt auf modernste Technologien, um eine herausragende Patientenversorgung zu gewährleisten. Ein Meilenstein ist die Implementierung der SCS Bildgebung, die als innovatives 3D-Diagnostiksystem die diagnostischen Möglichkeiten der Praxis erheblich erweitert.

Das System bietet hochpräzise Aufnahmen unter natürlicher Körperbelastung und zeichnet sich durch eine extrem geringe Strahlenbelastung aus. Besonders in der Kinderorthopädie und Notfallsprechstunde schließt die SCS Bildgebung wichtige Lücken. Sie ermöglicht eine schnellere und sicherere Diagnostik, steigert die Nachvollziehbarkeit für Patienten und optimiert Abläufe im Praxisalltag. Zwei vorgestellte Fallbeispiele unterstreichen die diagnostischen und therapeutischen Vorteile, etwa bei okkulten Frakturen oder bei der perioperativen Diagnostik arthroskopischer Eingriffe.

Durch einfache Handhabung, strahlenarme Protokolle und die Integration in bestehende Arbeitsprozesse überzeugt das System nicht nur Patienten, sondern auch das Praxisteam. Die SCS Bildgebung setzt neue Maßstäbe in der Diagnosesicherheit und unterstützt eine patientenorientierte Therapieplanung. Sie trägt damit wesentlich dazu bei, den hohen Standard der Beta Klinik weiter zu steigern.

Moderne Diagnostik in der Beta Klinik Bonn

Unter der Praxisphilosophie „Ihre Gesundheit – unsere Kompetenz!“ bietet die Gemeinschaftspraxis an der Beta Klinik Bonn ihren Patienten ein umfassendes Angebot aus Neuro- und Unfallchirurgie, Orthopädie, Radiologie sowie Sportmedizin. Das interdisziplinäre Ärzteteam, dem auch der Orthopäde und Sportmediziner Dr. med. Markus Klingenberg angehört, setzt auf eine spezialisierte Versorgung und modernste Technologien, um die höchste Qualität in der Patientenversorgung sicherzustellen.

Mit dem Schwerpunkt auf Gelenkerhalt und Endoprothetik aller großen Gelenke sowie der Sportorthopädie hat die Praxis durch die Ergänzung der SCS Bildgebung ihr angebotenes Leistungsspektrum um ein besonders hochwertiges System erweitert. Diese Lösung schließt eine wichtige diagnostische Lücke und bringt zahlreiche Vorteile für Ärzte, Patienten und das gesamte Praxisteam mit sich.

In einem ausführlichen Interview spricht Herr Dr. Klingenberg über den Einsatz des SCS MedSeries® H22. Erfahren Sie in diesem Artikel, wie sich die 3D-Bildgebung in der Beta Klinik integriert hat und lernen Sie in zwei spannenden Fällen, die der Facharzt vorstellt, die Vorteile der SCS Bildgebung noch genauer kennen.

Die SCS Bildgebung schließt eine wichtige Lücke

Damit Sie Ihren Patienten eine herausragende Untersuchung vor Ort anbieten können, benötigt Ihre Praxis hochwertige Diagnosetechnologien, die eine Rundum-Versorgung ermöglichen. Die Beta Klinik in Bonn verfügt bereits über ein umfassendes Angebot, darunter 2D-Röntgen, CT und zwei MRTs. Dennoch brachte die Einführung der SCS Bildgebung noch einen deutlichen Mehrwert.

„Die einzigartige Genauigkeit, die die SCS Bildgebung bei Aufnahmen unter natürlicher Körperbelastung bietet, ist mit herkömmlicher Diagnostik einfach nicht erzielbar – so gut die bereits vorhandenen Geräte auch für ihre jeweils eigenen Bereiche sind.“

Das Team der Beta Klinik schätzt die sehr geringe Strahlendosis, die nicht nur bei Nachkontrollen wichtig und wertvoll ist, sondern auch bei der Untersuchung von Kindern. Mit dem SULD (Super-Ultra-Low-Dose) Protokoll wird die Strahlung der SCS Bildgebung nachweislich auf ein Minimum gesenkt. Das kommende SULD+ Protokoll senkt die Dosis so weit, dass sie unter der des 2D-Röntgens einzuordnen ist.

„In der Kinderorthopädie ist die geringe Strahlenbelastung des Systems ein sehr wichtiger Faktor. Die Eltern fühlen sich deutlich wohler, ihre Kinder mit der SCS Bildgebung untersuchen zu lassen, wenn sich ein Diagnoseverfahren mit Strahlung nicht vermeiden lässt.“

Der Facharzt erzählt, dass sich jeder in der Gemeinschaftspraxis schnell von der Wertigkeit des Systems überzeugen ließ. „Bei uns sind inzwischen alle froh über die Implementierung der SCS Bildgebung, da sie die Patienten viel besser schützt und uns gleichzeitig die Arbeit durch eine hervorragende Auflösung erleichtert.“

Mitarbeiter schätzen die einfache Handhabung

Eine effiziente Praxis definiert sich durch ineinandergreifende Arbeitsprozesse. Diagnoseverfahren, die leicht und intuitiv in der Bedienung sind, tragen zur allgemeinen Zufriedenheit bei. Die einfache Handhabung der SCS Bildgebung, die für Patienten bequem vor Ort betrieben werden kann, ist daher ein großer Pluspunkt für Ihre Einrichtung.

„Für viele Praxen und die Patienten ist es ein riesiger Vorteil, dass die Diagnostik im eigenen Haus angeboten werden kann. Für uns ist es die einfache Handhabung der SCS Bildgebung, die einen gravierenden Unterschied im Arbeitsalltag macht.“

Dazu nennt Herr Dr. Klingenberg das Beispiel der belasteten Aufnahme, die mit der SCS Bildgebung möglich ist und bei der es im herkömmlichen 2D-Röntgen schwierig sein kann, den Patienten richtig zu positionieren. Mit der SCS Bildgebung ist die Positionierung der Patienten durch das Personal schnell und einfach. Komplizierte Lagerungen, die oftmals schmerzhaft sein können, entfallen.

„Die Akzeptanz für ein neues System durch die Mitarbeiter ist für einen mühelosen Praxisalltag entscheidend. Die einfache Handhabung, die die Abläufe in der Praxis optimiert, trägt dazu bei, dass die SCS Bildgebung auch vom Team angenommen und gern eingesetzt wird.“

Die 3D-Bildgebung steigert die Nachvollziehbarkeit bei Patienten

Damit eine Therapie die gewünschten Erfolge erzielt, ist es notwendig, dass Patienten ein Verständnis für Ihre Pathologie entwickeln. In der herkömmlichen Diagnostik kann es für Laien sehr schwer sein, die Verletzung trotz Erläuterungen durch den Arzt zu erkennen.

Die SCS Bildgebung bedeutet für Ihre Patienten zum einen eine schnellere Diagnosestellung und zum anderen ein besseres Verständnis der vorgeschlagenen Therapien. An einem Monitor im Behandlungszimmer können Sie den Befund anhand der 3D-Rekonstruktion nachvollziehbar erklären. In der Gemeinschaftspraxis nutzt Herr Dr. Klingenberg diese Möglichkeit regelmäßig, um gemeinsam Therapieentscheidungen zu treffen:

„Mir ist wichtig, dass die Patienten ein Verständnis für Ihre Verletzung entwickeln. Die 3D-Schnittbilder helfen mir, klar und deutlich aufzuzeigen, warum bestimmte Maßnahmen notwendig sind. Wenn das Verständnis für die eigene Pathologie da ist, dann werden auch die Therapiemaßnahmen besser angenommen.“

Praxisbeispiel: Verdeckte Fraktur erkannt

In der Notfallsprechstunde schließt die SCS Bildgebung in der Gemeinschaftspraxis eine besondere Lücke. Vor der Implementierung der 3D-Bildgebung bestand die Notfallversorgung in der Regel aus dem 2D-Röntgen und dem MRT. Mit der Implementierung des neuen Systems hat sich die Art der Diagnose in diesem Bereich verändert.

Die unmittelbare Verfügbarkeit eines solch genauen Verfahrens hat sich in der Praxis bereits bewährt, erzählt Herr Dr. Klingenberg. Eine Patientin, die im häuslichen Umfeld einen Sturz mit den Knien und dem Ellenbogen abfing, wurde in der Gemeinschaftspraxis zunächst im MRT untersucht – das Knie stand dabei im Vordergrund.

„Während der Untersuchung wurde der Ellenbogen immer auffälliger, weshalb ich eine Aufnahme mit der 3D-Bildgebung veranlasste. Dort sah ich dann eine okkulte Fraktur.“

SCS Bildgebung deckt Volkmann-Dreieck auf

In einem weiteren Fall stellte sich ein Patient mit der Frage nach einer Außenbandverletzung und der Bitte um eine Operation vor. „Aufgrund der Schwellung veranlasste ich eine Untersuchung mittels SCS Bildgebung, um die zuvor klinisch und per Ultraschall gestellte Diagnose zu verifizieren und eine knöcherne Verletzung auszuschließen. In der 3-D-Schnittbildaufnahme sah ich dann nicht nur den knöchernen Bandausriss, sondern auch ein Volkmann-Dreieck.“

Es folgte eine verlängerte Ruhigstellung, ohne veränderte operative Konsequenzen. Herr Dr. Klingenberg ist sich sicher, dass die SCS Bildgebung als Primärdiagnostik in der Traumaversorgung ein großer Gewinn für Arzt und Patienten ist.

„Man hat einfach ein ‚Mehr‘ an Sicherheit und das möchte ich in diesem Bereich nicht missen.“

Zuverlässiger Support zu jeder Zeit

Die Implementierung der SCS Bildgebung verlief mühelos, auch dank des persönlichen Supports durch das SCS Team. Während der Praxisbegehung konnten wir hinsichtlich der Integration in die vorhandenen Räume alle Fragen persönlich klären.

Um einen erfolgreichen Start in den eigenen Betrieb zu gewährleisten, erfolgt die Koordination der Installation stets in enger Zusammenarbeit mit dem SCS Team. Mit unserer Lösung haben Sie die Möglichkeit, Ihre Praxis mit einer kompakten, strahlenarmen und leicht zu bedienenden 3D-Bildgebung auszustatten, die keine komplizierten Umbaumaßnahmen erfordert.

„Die Beta Klinik bietet viele Optionen für die Implementierung der SCS Bildgebung, daher war mir ein persönliches Treffen vor Ort besonders wichtig. Gerade in Hinblick auf die bereits vorhandenen Geräte schätze ich die individuelle Beratung, die ich bekam.“

Für den Facharzt war dieser persönliche Austausch eine große Hilfe während der Raumplanung. Herr Dr. Klingenberg legt außerdem sehr viel Wert auf einen hervorragenden, anhaltenden Support – ein weiterer Punkt, mit dem er sich zufrieden zeigt und lobende Worte findet:

„Der Kundendienst ist jederzeit erreichbar und bietet auch kurzfristig Hilfe an. Der ausgezeichnete Support, die einfache Handhabung und die diagnostischen Möglichkeiten machen die SCS Bildgebung für mich zu einem extrem empfehlenswerten System.“

Ihre persönliche Beratung

Zögern Sie nicht, in Ihrer Praxis für neue Maßstäbe in der Diagnostik zu sorgen. Bieten Sie Ihren Patienten eine bequemere und sicherere Untersuchung an, erleichtern Sie Ihrem Praxisteam den Arbeitsalltag und erhöhen Sie Ihre Befundsicherheit. Das Team der SCS steht Ihnen in einem ersten, unverbindlichen Beratungsgespräch für jegliche Fragen zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns und entdecken Sie die Potenziale Ihrer Praxis.

Gemeinschaftspraxis an der Beta Klinik
Joseph-Schumpeter-Allee 15
53227 Bonn
www.markusklingenberg.de

Sie haben Fragen zur innovativen SCS Bildgebung?

Wir begleiten Sie von Anfang an und unterstützen Ihre Transformation von der 2-D- auf die moderne 3-D-Diagnostik. Ihnen steht jederzeit ein persönlicher Ansprechpartner für alle Fragen zum technischen, wirtschaftlichen und medizinischen Betrieb zur Verfügung. Lassen Sie sich in einem ersten, etwa 15-minütigen Telefonat beraten. Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten dieser hochmodernen Lösung auf.

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Korrektur einer Schwanenhalsdeformität des Fingers

Die Schwanenhalsdeformität ist eine häufige Deformität, die die Finger betrifft und durch eine Beugung am distalen Interphalangealgelenk und eine Überstreckung am proximalen Interphalangealgelenk gekennzeichnet ist. Sie kann auch den Daumen betreffen, wo es zu einer Hyperextension im Mittelhandgelenk kommt.

Die Schwanenhalsdeformität kann eine Vielzahl von Ursachen haben.
Viele Menschen haben eine konstitutionelle Schwanenhalsdeformität aufgrund einer Laxität der Gelenke. Dabei kann es sich um Patienten mit leichter Hyperlaxie bis hin zu solchen mit anerkannten Syndromen wie dem Ehrler-Danlos-Syndrom handeln. Wenn sie ihre Finger strecken, überdehnen sich die proximalen Interphalangealgelenke und sie können die distalen Interphalangealgelenke beugen, wodurch eine Schwanenhalsdeformität entsteht. Viele dieser Patienten benötigen keine Behandlung und nutzen dies als „Partytrick“.

Pathologische Schwanenhalsdeformitäten können durch Pathologien der distalen Interphalangealgelenke, der proximalen Interphalangealgelenke oder der Metakarpophalangealgelenke entstehen.

1. Distales Interphalangealgelenk: Eine chronische Mallet-Deformität kann zu einer Schwanenhalsdeformität führen. Eine Mallet-Deformität ist auf eine Ablösung des endständigen Strecksehnenansatzes an der distalen Phalanx zurückzuführen. Dabei kann es sich um eine Weichteilverletzung handeln, bei der die Sehne vom Knochen abgelöst ist, oder um eine knöcherne Verletzung, bei der ein knöchernes Fragment mit der daran befestigten Sehne eingedellt ist. Bei Patienten mit laxen Gelenken zieht sich das zentrale Gleitstück, das an der Basis der Mittelphalanx befestigt ist, mit der Zeit zusammen und verursacht eine Schwanenhalsdeformität. Dies kann auf zwei Arten behandelt werden. Eine Anti-Schwanenhals-Schiene kann verwendet werden, um das proximale Interphalangealgelenk in leichter Beugung zu halten. Die zuverlässigste Operation ist die Versteifung des distalen Interphalangealgelenks. Wenn man jedoch die Bewegungen des distalen Interphalangealgelenks erhalten möchte, kann eine Rekonstruktion der terminalen Strecksehne und des schrägen retinakulären Ligaments mit einem Sehnentransplantat durchgeführt werden. Dies ist jedoch nicht so zuverlässig.

2. Proximales Interphalangealgelenk: Das proximale Interphalangealgelenk wird auf der volaren Seite durch die volare Platte und den Ansatz der FDS-Sehnen stabilisiert. Wenn diese Strukturen beschädigt oder geschwächt sind, kann sich das Gelenk überdehnen und eine Schwanenhalsdeformität verursachen. Dies kann bei volaren Plattenverletzungen auftreten, also bei unbehandelten, nicht reparierten FDS-Verletzungen bei Patienten mit laxen Gelenken. Bei rheumatoider Arthritis kann es zu einer Abschwächung der volaren Platte und zu FDS-Gleitbewegungen kommen, die eine Schwanenhalsdeformität verursachen können. Die operative Korrektur kann je nach Pathologie und Präferenz des Chirurgen variieren.

3. Metakarpophalangealgelenk: Bei Patienten mit Spasmen oder Verspannungen der intrinsischen Muskeln (Lumbricals und Interossei) gehen die Metakarpophalangealgelenke in Flexion und die proximalen Interphalangealgelenke in Hypertension, was zu einer klassischen Haltung führt, die als ‚intrinsische Plus-Hand‘ bezeichnet wird. Dies kann mit dem Bunnell-Test getestet werden, bei dem die Beugung des Zehengrundgelenks eine leichte Beugung des proximalen Interphalangealgelenks ermöglicht. Die Behandlung besteht darin, die angespannten intrinsischen Muskeln durch eine instrinsische Release-Operation zu spalten.

Diese Operation beschreibt die Korrektur einer Schwanenhalsdeformität, die einen einzelnen Finger betrifft und auf ein Trauma zurückzuführen ist.

Autor: Rajive Jose FRCS

Einrichtung: The Queen Elizabeth Hospital, Birmingham, UK

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Offene Arthrolyse des Ellenbogens: Seitlicher Zugang zum Gelenk

Die Steifheit des Ellenbogens ist sowohl ein Merkmal vieler arthritischer Prozesse, die das Gelenk betreffen, als auch eine häufige Folge von Verletzungen des Ellenbogens. Die Ursache für den Bewegungsverlust kann in folgenden Punkten liegen:

  • Faktoren innerhalb des Gelenks – Fehlstellung der Gelenkoberfläche, lockere Elemente innerhalb des Gelenks (obwohl dies tendenziell zu einem etwas anderen Muster des Bewegungsverlusts führt, nämlich zu einer intermittierenden Blockierung und Verklemmung des Ellenbogens im Gegensatz zu einer anhaltenden Bewegungsblockade) und Osteophytenbildung oder posttraumatisches Knochenwachstum an den Gelenkrändern.
  • Einschränkung und Fesselung durch die Kapsel, durch Fibrose und Verdickung der Kapsel selbst.
  • Faktoren außerhalb des Gelenks, wie z.B. Fibrose oder Fesselung von Muskel-Sehnen-Einheiten oder Bildung von heterotopem Knochen im Gewebe um den Ellenbogen.

Mein Ansatz besteht darin, den Ellbogen klinisch zu untersuchen, um das Ausmaß der Bewegungseinschränkung des Ellbogens und die Art und Verteilung der Schmerzen am Ende des Bewegungsbereichs zu bestimmen, um die Funktionseinschränkungen des Patienten und andere Symptome, wie z. B. einschränkende Schmerzen, zu ermitteln, die der Patient behandelt haben möchte.

Die chirurgische Technik, mit der eine Kapselöffnung durchgeführt wird, kann entweder arthroskopisch oder als offener Eingriff erfolgen. Mit beiden Techniken wurden gute Ergebnisse erzielt, und beide haben ihre jeweiligen Vor- und Nachteile.

In der Praxis biete ich meinen Patienten sowohl die arthroskopische als auch die chirurgische Lösung an, wobei ich die offene Lösung für den Fall empfehle, dass Metallimplantate entfernt werden müssen. Dies sollte erst nach Abschluss der Gelenkentlastung und aller Manipulationen erfolgen, es sei denn, Schrauben stoßen möglicherweise an die Gelenkoberfläche, so dass Sie keine Manipulationen an einem Knochen vornehmen, aus dem vor kurzem spannungserzeugende Implantate entfernt worden sind.

Patienten, deren primäres Ziel eine Schmerzverbesserung mit so viel zusätzlicher Bewegung wie praktisch möglich ist, oder die einen variableren Verlust ihres Bewegungsumfangs haben, wobei der Verlust des Bewegungsumfangs bei einer Untersuchung in Narkose eher geringer ist als im Wachzustand, würden meiner Meinung nach ebenso gut, wenn nicht sogar besser von einem arthroskopischen Ansatz profitieren, da die Synovektomie einen Großteil der Behandlungsverbesserung bewirkt. Das soll nicht heißen, dass eine arthroskopische Kapselentlastung die Bewegung nicht verbessert, aber in meinen Händen kann ich die Bewegung mit einer offenen Entlastung in kürzerer Zeit zuverlässiger wiederherstellen als mit einem arthroskopischen Eingriff, und zwar bei vielen Patienten. Wie bei so vielem in der modernen Medizin sollte eine endgültige Entscheidung auf einer gemeinsamen Basis getroffen werden.

Autor: Chris Little FRCS (Tr & Orth)

Einrichtung: The Nuffield Orthopaedic Centre, Oxford, UK

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Neues Video über chirurgische Techniken: Dekompression des Karpaltunnels

In diesem neuen Video mit Schritt-für-Schritt-Chirurgietechniken demonstriert Rajive Joseph FRCS(Birmingham, UK)genau, wie man eine Dekompression des Karpaltunnels richtig durchführt.
Sie finden das vollständige Video mit den folgenden Anleitungstechniken, die beim Erlernen dieser Operation ebenfalls sehr nützlich sind:

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Facts4Fractures: Endoprothetik in der Osteologie

Nur auf gutem Fundament steht sicher, was lange halten soll – das gilt auch für Endoprothesen.[1] Eine eingeschränkte Knochenqualität kann den endoprothetischen Eingriff erheblich erschweren und das Komplikationsrisiko erhöhen. Umso wichtiger ist, das alles passt: von der präoperativen Planung über die Wahl des geeigneten Implantats bis hin zur postoperativen Nachsorge. Doch worauf kommt es konkret an?

Dieser Frage widmet sich Prof. Dr. med. Andreas Roth, Bereichsleiter Endoprothetik/Orthopädie am Universitätsklinikum Leipzig, im Online-Seminar
Endoprothetische Versorgung bei Störungen des Knochenstoffwechsels“.
Anhand praxisnaher Fallbeispiele zeigt er auf, wie komplexe Fragestellungen erfolgreich gelöst werden können – und warum eine enge Zusammenarbeit zwischen Endokrinologie, Orthopädie und Osteologie entscheidend ist. Das aktuelle Seminar ist nun on demand verfügbar:


Die Veranstaltung ist Teil der digitalen Fortbildungsreihe „Facts4Fractures“, zertifiziert durch die DGE-Akademie (Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie, Hormone & Stoffwechsel). Alle Infos, vergangene Seminare und praxisrelevante Materialien finden Sie unter: www.Facts4Fractures.de 


Endoprothetische Versorgung bei Störungen des Knochenstoffwechsels


Die erfolgreiche Online-Seminarreihe wird auch 2026 fortgesetzt. Sie möchten kein Seminar verpassen? Dann lassen Sie sich doch unkompliziert und bequem per E-Mail erinnern und melden Sie sich für den Info-Service an.


Sie haben die Seminare verpasst? Kein Problem! Alle Seminare sind im Nachgang verfügbar unter: www.Facts4Fractures.de
Die letzten Themen waren Komplexe Fälle der Osteoporose, Kraniosynostosen sowie Bildgebende Verfahren bei Knochenstoffwechselerkrankungen.



Nicht unterschätzen: Knochenstoffwechselstörungen als Herausforderung in der Endoprothetik

Viele Patient:innen mit Hüft- oder Knieendoprothese sind älter und weisen eine verminderte Knochendichte auf – häufig bedingt durch Osteoporose oder andere Knochenstoffwechselerkrankungen. Mehr als zwei Drittel dieser Patient:innen bringen eine eingeschränkte Knochenqualität mit, was Fixation, Einheilung und Implantatstabilität erschweren kann.[1] Deshalb ist eine differenzierte präoperative Abklärung des Knochenstoffwechsels essenziell, um individuelle OP-Strategien zu ergreifen und das Langzeitergebnis zu optimieren.[2]

Doch nicht immer steckt eine klassische Osteoporose hinter der verringerten Knochendichte oder fragilen Knochenstruktur.[3],[4],[5] Eine wichtige – und häufig übersehene – Differenzialdiagnose ist Hypophosphatasie (HPP), eine seltene, genetisch bedingte Systemerkrankung mit gestörter Knochenmineralisierung.[6],[7]


Der entscheidende laborchemische Unterschied zwischen Osteoporose und HPP ist die zu niedrige Aktivität der alkalischen Phosphatase (AP) bei HPP.[8] Dabei sollten die geschlechts- und altersspezifischen Referenzwerte berücksichtigt werden.[9]




Möchten Sie bei einer Patientin oder einem Patienten eine Hypophosphatasie (HPP) ausschließen? Der speziell für die Orthopädie entwickelte Diagnosealgorithmus bietet Ihnen eine klare Übersicht über die typischen Symptome der HPP und relevante Differenzialdiagnosen. Sie können den Algorithmus ganz einfach



Wenn der erste Eindruck in die Irre führt

Was haben rheumatische Erkrankungen, Osteoporose und Kleinwuchs gemeinsam? Sie gehören zu den wichtigsten Differenzialdiagnosen der Hypophosphatasie – und können leicht mit ihr verwechselt werden.[6] Das verzögert die korrekte Diagnosestellung und damit den Therapiebeginn.[10], [11] Im Rahmen der HPP-Awarenesswoche möchten wir gezielt auf die Bedeutung einer frühzeitigen und präzisen Diagnostik hinweisen.



HPP-Therapie: Vor 10 Jahren, heute und in Zukunft

Am 10. und 11. Oktober 2025 findet in Frankfurt am Main eine interdisziplinäre Fortbildung zur Hypophosphatasie (HPP) statt. Im Fokus stehen Entwicklungen der vergangenen zehn Jahre, der aktuelle Stand der Therapie sowie zukünftige Perspektiven in der Versorgung von HPP-Patient:innen. Das Programm umfasst Fachvorträge, Falldiskussionen und praxisnahe Workshops – begleitet und moderiert von PD Dr. med. Lothar Seefried (Würzburg) und Assoc.-Prof. PD Dr. Roland Kocijan (Wien).



[1] Lingard E et al., Age Ageing. 2010; 39(2):234–239.

[2] Moya-Angeler J et al., J Am Acad Orthop Surg. 2017; 25:725–735.

[3] Leitlinie Osteoporose https://leitlinien.dv-osteologie.org/wp-content/uploads/2024/02/DVO-Leitlinie-zur-Diagnostik-und-Therapie-der-Osteoporose-Version-2.1.-2023-002.pdf (Zuletzt zugegriffen am 30. Juli 2025).

[4] Rockman-Greenberg C, Pediatr Endocrinol Rev. 2013; 10:380–388.

[5] Beck C et al., Open Bone J. 2009; 1:8–15.

[6] Whyte MP, Nat Rev Endocrinol. 2016; 12:233–246.

[7] Conti F et al., Clin Cases Miner Bone Metab. 2017; 14(2):230–234.

[8] Ng E et al., Osteoporos Int. 2023; 34(2):327–337.

[9] Niederau CM, Böhm BO, Klinikleitfaden Labordiagnostik. Available from: VitalSource Bookshelf, (7th Edition). Elsevier GmbH, Urban & Fischer Verlag, 2021.

[10] Khan AA et al., Osteoporos Int. 2023; 35:431–438.

[11] Högler W et al., BMC Musculoskel Dis. 2019; 20:80.

*Referenzwerte können je nach Labor variieren