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BVOU-Publikumspreis: Bitte abstimmen!

Berline – Erstmalig verleiht der BVOU in diesem Jahr auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) Publikumspreise. Dabei wird das Auditorium in die Auswahl der Preisträger einbezogen. Es stimmt via App über jeden Vortrag ab.

Bewertungskriterien für jeden Vortrag sind:

  • Inhalt
  • Erkenntnisgewinn
  • Praxisrelevanz
  • Präsentation
  • Diskussion

Die Abstimmung geschieht über die O&U Events App App (Desktopversion der App), die sich interessierte Teilnehmer zuvor herunterladen (Playstore/Applestore) müssen. Weitere Infos in dem Video unten.

Folgende Sitzungen sind für den BVOU-Publikumspreis ausgewählt:

1)
Sitzung: BP16 Konservative Arthrosetherapie
Datum:  26.10.2022
Zeit: 11.00 – 12.00 Uhr

2)
Sitzung: BP29 Kreuz-Darmbein-Gelenk (SIG) kompakt
Datum:  28.10.2022
Zeit: 9.00 – 10.30 Uhr

3)
Sitzung: BS42 Arthroskopie bei Kindern
Datum:  28.10.2022
Zeit: 9.00 – 10.30 Uhr

4)
Sitzung: BP30 Sonographie in der orthopädisch/unfallchirurgischen Praxis: Bald verschwunden?
Datum: 28.10.2022
Zeit: 11.00- 12.00 Uhr

5)
Sitzung: IN35 Enthesiopathien
Datum: 28.10.2022
Zeit: 11.00 – 12.30 Uhr

6)
Sitzung: BS45 Spinalkanalstenose der HWS & LWS
Datum:  28.10.2022
Zeit: 16.30 – 18.00 Uhr

Für jede ausgewählte Sitzung wird ein Gewinner gewählt. Die Gewinner werden auf der DKOU-Abschlussveranstaltung am Freitag, 28.10 ab 18.15 Uhr ausgezeichnet.

Anschließend werden die Gewinner dazu eingeladen, ihren Beitrag zu vertonen und für die Nutzung in BVOU-Qualiltätszirkeln landesweit zur Verfügung zu stellen. 

Wir bitten alle Vorsitzenden, zu Beginn jeder Sitzung noch einmal auf den Publikumspreis hinzuweisen und die Teilnehmenden der jeweiligen Sitzung zum Voting zu animieren.

 

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GKV-FinStG: Dieses Gesetz löst keine Probleme!

Berlin – Mit dem Inkrafttreten des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes scheint die finanzielle Lage der gesetzlichen Krankenversicherungen zumindest kurzfristig unter Kontrolle. Die gesundheitspolitischen Sprecher der Ampelfraktionen hatten zuletzt betont, es handele sich hier ganz klar nur um eine Überbrückungsmaßnahme, bis die großen Reformen eingeleitet würden. Von denen fehlt jedoch nach wie vor jede Spur. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) fordert die Bundesregierung auf, endlich die dringend notwendigen Reformen auf den Weg zu bringen.

Auf den letzten Metern hat sich die Ampelkoalition aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP auf Änderungen am GKV-Finanzstabilisierungsgesetz (GKV-FinStG) geeinigt. Die sogenannte Neupatientenregelung in der vertragsärztlichen ambulanten Versorgung wird mit Wirkung zum 1. Januar 2023 gestrichen, die offene Sprechstunde wird budgetiert. Zugleich setzt die Ampelkoalition Anreize für Ärztinnen und Ärzte für eine schnellere Terminvergabe zu Fachärztinnen und Fachärzten über die Hausärztinnen und Hausärzte oder die Terminservicestelle, an die sich Versicherte wenden können, die keinen entsprechenden Termin erhalten.

„Dieses Gesetz löst keine Probleme. Es mag die Finanzlage der Krankenkassen im kommenden Jahr stabilisieren, das Gesundheitswesen selbst hingegen wird geschwächt,“ so der SpiFa-Vorstandsvorsitzende Dr. Dirk Heinrich. „Mit diesem Gesetz lässt die Bundesregierung die entscheidenden Fragestellungen offen und ausnahmslos alle Akteure des Gesundheitswesens im Regen stehen. Dabei wünschen sich alle Beteiligten eine nachhaltig stabile Finanzierung, nicht zuletzt auch die Beitragszahlenden selbst.“

Im Zuge der Diskussion um den Wegfall der Neupatientenregelung ist im Kern deutlich geworden: eine Budgetierung ärztlicher Leistungen ist nicht zielführend. Sie ist nicht gerecht, sie benachteiligt vor allem Berufsgruppen in der fachärztlichen Grundversorgung und sie mündet letztendlich in einer schlechteren Versorgung von Patienten. Sie schreckt junge Ärztinnen und Ärzte vor der Niederlassung ab und bewegt Ärztinnen und Ärzte der älteren Generation, ihre Praxen nicht mehr übers Rentenalter hinaus weiter zu betreiben. Dabei werden niedergelassene Ärztinnen und Ärzte überall dringend gebraucht. Auf die Betroffenheit in der Gesundheitsversorgung und die Fehlentscheidungen im Gesetz hatten der SpiFa und seine Mitglieder in der Kampagne #WartenBisDerArztKommt deutlich hingewiesen. „Die Ampelkoalition hat sich in Ihrem Koalitionspapier auf den Einstieg in den Ausstieg aus der Budgetierung verständigt und plant das Ende der Budgetierung im hausärztlichen Versorgungsbereich. Es ist Zeit, dies zügig anzugehen und damit ein deutliches Signal an die Ärztinnen und Ärzte zu senden,“ so Heinrich weiter.

Auch SpiFa-Hauptgeschäftsführer Robert Schneider wendet den Blick nach vorne: „Die bisherigen Vorhaben und Maßnahmen seitens der Gesundheitspolitik und des Ministers haben dem Gesundheitssystem nachhaltig geschadet und das Vertrauen der Ärztinnen und Ärzte, aber auch der weiteren Leistungserbringer in die Gesundheitspolitik der Bundesregierung destabilisiert. Es ist jetzt Aufgabe dieser Regierung, dieses Vertrauen wieder herzustellen und eine Basis für ein konstruktives Miteinander aller Akteure im Gesundheitswesen herzustellen. Ohne Letzteres werden kommende Reformen nicht gelingen können.“

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www.spifa.de

Neupatientenregelung – Auswirkungen der geplanten Abschaffung

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi) lädt ein, dabei zu sein bei der nächsten Ausgabe unseres digitalen Kommunikationsformats Zi insights am Mittwoch, 19. Oktober 2022 von 17:00 – 18:00 Uhr.

Aktuelles Thema lautet dann: Effekte der Neupatientenregelung für Patientinnen und Patienten – Auswirkungen der geplanten Abschaffung.

Gemeinsam mit Ihnen sowie Experten aus Selbstverwaltung, Praxis und dem Publikum wollen wir unter anderem folgende Leitfragen diskutieren:

  • Wie haben sich die vertragsärztlichen Praxen bisher auf die Neupatientenregelung eingestellt?
  • Welche Auswirkungen hätte die Streichung der Regelung auf die Versorgungsqualität im ambulanten Bereich?
  • Welche negativen Versorgungseffekte müssen Patienten befürchten?
  • Vor welchen Herausforderungen stehen die niedergelassenen Praxen?

Mit im Podium dabei sind:

  • Dr. Dirk Heinrich > Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (Vorstandsvorsitzender des Spitzenverbands Fachärzte Deutschlands und Bundesvorsitzender des NAV-Virchowbundes)
  • Dr. Irmgard Landgraf > Fachärztin für Innere Medizin/Hausärztin

Wir laden Sie herzlich ein, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen: Bitte nutzen Sie für Ihre Akkreditierung das Formular unter folgendem Link: https://www.zi.de/veranstaltungen/zi-insights/19-oktober-2022

Der Mitschnitt des Livestreams wird dort ebenfalls dauerhaft eingestellt bleiben, so dass Sie die Vorträge und Diskussionen auch danach noch anschauen können.

Quelle: Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi)

Pressekonferenz: Patientenversorgung vor bedrohlicher Verschlechterung

Berlin – Kernaufgabe von Orthopädie und Unfallchirurgie ist die Prävention und Behandlung von Erkrankungen, Verletzungen, sowie Verschleiß des Bewegungsapparates – um so die Mobilität und damit die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten aufrechtzuerhalten oder wiederherzustellen. Die Sicherstellung dieses Versorgungsauftrags erfolgt aktuell unter immer schwieriger werdenden Rahmenbedingungen.

Im Vorfeld des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU), der vom 25. bis 28. Oktober in Berlin stattfindet, informieren Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) sowie des Berufsverbandes für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) über drängende Herausforderungen ihrer Fachgebiete.

Wir laden Sie herzlich ein zur Pressekonferenz
Orthopädie und Unfallchirurgie: Patientenversorgung vor bedrohlicher Verschlechterung
Mittwoch, 19. Oktober 2022, 11:00 Uhr
Haus der Bundespressekonferenz, Raum 3-4
Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin
Folgende Beiträge erwarten Sie:

  • Stehen Patientinnen und Patienten wirklich im Mittelpunkt? Verantwortung von O und U für Lebensqualität und Daseinsvorsorge
    Prof. Dr. Bernd Kladny, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU), Generalsekretär Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC)
  • Die EU-Medizinprodukteverordnung: schwerwiegende Folgen für die Qualität der Patientenversorgung
    Prof. Dr. Dietmar Pennig, stv. Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU), Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU)
  • Reformieren statt Kollabieren: Was sich in der ambulanten Notfallversorgung dringend ändern muss
    Dr. Burkhard Lembeck, Präsident des Berufsverbands für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU)

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Mit freundlichen Grüßen,
Ihre Pressestelle DKOU 2022
c/o we care communications GmbH
040-756639-0
dkou@wecare-communications.com

Workshop auf dem DKOU: Manuelle Medizin „begreifen“

Seit vielen Jahren veranstalten die Akademie Deutscher Orthopäden (ADO) auf dem DKOU in Berlin einen Workshop zur manuellen Medizin. Um diese Tradition fortzuführen und weiter zu entwickeln wurde ein neues Workshop Konzept erarbeitet und vergangenen Oktober erstmalig durchgeführt. Kursleiter Dr. Hein Schnell (München) erläutert, was die Kursteilnehmer dort für Inhalte vermittelt bekommen.

Herr Dr. Schnell was ist das Ziel der Manuellen Medizin in O&U?
Dr. Hein Schnell: Ziel der Manuellen Medizin ist es, reversible Funktionsstörungen zu identifizieren und mittels verschiedener Behandlungstechniken zu beheben. Diagnostik und Therapie beruhen auf biomechanischen und neurophysiologischen Prinzipien. Vereinfacht gesagt ist eine solche Funktionsstörung ein festgefahrener und fehlgeleiteter Schutzreflex. Dies wiederum führt zu typischen, gut palpierbaren Veränderungen an Haut, myofaszialem System und den Gelenken. Bei der Behandlung werden gezielte Reize gesetzt, die auf neurophysiologischer Ebene eine sensomotorische Fehlleistung durchbrechen können.

Wie verbreitet sind diese Verfahren bei chronischen Leiden des Bewegungsapparates?Dr. Schnell: Leider noch viel zu wenig. Gleichwohl muss man sagen, dass gerade die chronischen Schmerzpatienten nicht alleine durch manuelle Verfahren geheilt werden können. Vielmehr bedarf es hier regelhaft eines multimodalen Ansatzes. Hierbei sollte die Manuelle Medizin jedoch insbesondere in der Diagnostik eine wesentliche Rolle spielen, da es gilt, komplexe funktionelle Zusammenhänge zu verstehen und Teufelskreisläufe zu durchbrechen. Auf Boden der manuell erhobenen Befunde kann z.B. auch ein individuelle Trainingsprogramm erstellt werden. Andere Therapieformen können überhaupt erst wirken, wenn bestimmte Fehlfunktionen aufgelöst sind.

Welche speziellen Anwendungsmöglichkeiten gibt es im Rahmen der Manuellen Medizin?
Dr. Schnell:
Streng genommen gibt es nur eine Indikation, und das ist die besagte Funktionsstörung. Diese kann sich aber hinter mannigfaltigen Symptomen verbergen, zu nennen sind hier sicherlich die weit verbreiteten Schmerzsyndrome am Bewegungsapparat, aber auch Themen wie Schwindel und Tinnitus sowie thorakale und abdominelle Beschwerden können bei Funktionsstörungen auftreten. Zudem können viele strukturelle Pathologien manuell begleitet werden. Dabei wird immer die mit der Pathologie einhergehende Funktionsstörung behandelt. Sehr gut funktioniert dies z.B. bei der Gonarthrose oder bei posttraumatischen/postoperativen Zuständen.

Soviel zur Theorie. Die Praxis vermitteln Sie u.a. im Rahmen von Workshops. Wie sehen diese aus?
Dr. Schnell: Für die verschiedenen Bereiche des Stütz- und Bewegungsapparates sind eine Vielzahl von Techniken und Griffen bekannt, die ein großes Therapiespektrum abdecken. Diese lassen sich am besten im Rahmen von Kursen und Workshops mit hohem praktischem Anteil erlernen und vertiefen.

Schon seit vielen Jahren veranstaltet die Akademie Deutscher Orthopäden gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Manuelle Medizin auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin solche Workshops zur manuellen Medizin.

Um diese Tradition fortzuführen und weiter zu entwickeln wurde ein neues Workshop Konzept erarbeitet und vergangenen Oktober erstmalig durchgeführt.

Mit welchem Ziel haben Sie dieses Konzept eingeführt?
Dr. Schnell: Erklärtes Ziel war es, bisher manualmedizinisch nicht weitergebildete Kolleginnen und Kollegen für die heilsame Arbeit mit den Händen zu begeistern und zu gewinnen. Um das zu erreichen, bedarf es zunächst eines Grundverständnisses, welche Pathologien manualmedizinisch therapiert werden können, wie die Indikation zur manuellen Intervention grundsätzlich überhaupt gestellt wird und auf welche Weise manuelle Maßnahmen wirken. Entscheidend sind dann die AHA-Erlebnisse im praktischen Teil.

Wie läuft so ein Workshop ab?
Dr. Schnell: Das neue Konzept wurde erstmalig 2021 in Berlin am DKOU durchgeführt. Im Rahmen des  zweieinhalbstündigen Workshops wurde zunächst in Form eines interaktiven Vortrags eine Infografik entwickelt, auf welcher die grundlegenden neurophysiologischen Verschaltungen der Schmerzwahrnehmung, Schmerzverarbeitung sowie der schmerzinhibitorischen Systeme einfach nachvollziehbar dargestellt waren. Daraus wurde abgeleitet, was wir unter einer sogenannten Blockierung (segmentale und somatische Dysfunktion) verstehen.

Auf Boden der gemeinsam erarbeiteten Erkenntnisse war allen 30 Teilnehmenden anschließend nachvollziehbar klar, dass und warum die Blockierung/Dysfunktion kein mechanistisches Problem, sondern vielmehr eine koordinative, sensomotorische und reflektorische Fehlleistung darstellt.

Im nächsten theoretischen Schritt wurde der Frage nachgegangen, auf welche Weise die Therapie mit den Händen auf neurophysiologischer Ebene wirken kann.

Im sich anschließenden knapp zweistündigen praktischen Teil wurde vom Referenten-Team des Seminars für Manuelle Medizin und Manuelle Therapie (MWE) Hein Schnell, Michaela Habring und Sabine Drisch) in drei Gruppen einfache funktionelle Untersuchungstechniken und risikofreie therapeutische Grifftechniken für den unteren Rücken (LWS und SIG), die unteren Extremitäten (Kniegelenk und Sprunggelenk) sowie auch für die HWS-Nacken Region demonstriert und von den Teilnehmenden direkt selbst durchgeführt, d.h. im wahrsten Sinne begriffen.

Welches Feedback erhalten Sie von den Teilnehmern?
Die überwiegende große Mehrheit ist mehr als angetan.

Wo herrschen aus Ihrer Sicht die meisten Unsicherheiten, Rückfragen?
Dr. Schnell: Es existieren immer noch Vorbehalte und falsche Vorstellungen, insbesondere was das Nutzen-Risiko-Verhältnis der Methode beispielsweise an der HWS angeht. Bei korrekter Indikationsstellung und lege artis durchgeführter Behandlung ist die Manuelle Medizin anderen Verfahren häufig weit überlegen, was das verfahrensspezifische Risiko angeht.

Inwiefern planen Sie eine weitere Zusammenarbeit zwischen BVOU und MWE für die kommende Zeit?
Dr. Schnell: 
Die Zusammenarbeit zwischen BVOU und MWE soll zukünftig noch intensiviert werden. Gemeinsame Workshop-Konzepte für DKOU in Berlin sowie VSOU in Baden-Baden werden aktuell erarbeitet, auch im Rahmen der BVOU Landeskongresse sollen Vorträge, Seminare und Workshops stattfinden.

Wer sich für eine Weiterbildung mit dem Ziel der Zusatzbezeichnung Manuelle Medizin interessiert, dem sei die Homepage der MWE ans Herz gelegt, hier finden sich alle wesentlichen Basisinformationen sowie auch viele Termine an bundesweit verteilten Weiterbildungsstellen. Organisatorische Fragen zum Ablauf der Kurse u.ä. beantwortet das Sekretariat der MWE gerne per E-Mail (info@manuelle-mwe.de). Inhaltliche Fragestellungen sowie Anfragen zu wissenschaftlichen Veranstaltungen oder Wünsche nach speziellen Workshops bitte jederzeit an Dr. Hein Schnell (kontakt@heinschnell.de).

Herr Dr. Schnell, vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Janosch Kuno, BVOU-Pressearbeit.

ADO-Workshop Manuelle Medizin – auch im Krankenhaus wertvoll – DKOU 2022
Mittwoch, 26. Oktober 2022 von 14:00 – 17:00 Uhr
Messe Berlin Eingang Süd, 14055 Berlin, Deutschland

OrthoHeroBKK-Vertragsschulung in Präsenz auf dem DKOU

Die Teilnahme an der Veranstaltung “BVOU: Vertragsschulung OrthoHeroBKK” ist für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenfrei. Die Veranstaltung gilt als Teilnahmevoraussetzung für die Vertragsteilnahme an OrthoHeroBKK. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Als Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU e.V.) haben wir gemeinsam mit der BKK Vertragsarbeitsgemeinschaft (BKK VAG), dem App-Hersteller Herodikos GmbH und der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) zum 1. Oktober 2021 für Baden Württemberg und zum 1. April 2022 bundesweit einen innovativen Selektivvertrag für Knie- und Rückenleiden gemäß § 140a SGB V ins Leben gerufen. 

Vertragsinhalt ist eine medizinisch sinnvolle, arztgesteuerte und patientenindividuelle App-gestützte Bewegungstherapie bei festgelegten Indikationen als Alternative zu kostenträchtigen DiGAs mit leistungsgerechtem Honorar für den Arzt. 

Im Rahmen dieses Vertrags prüfen die teilnehmenden Ärzte zunächst, bei welchen Patienten digital gestützte Eigenübungen dazu geeignet sein könnten, die konservative Therapie zu unterstützen, um so Heilmittelverordnungen zu ergänzen oder zu ersetzen. Dazu bedienen sich die teilnehmenden Ärzte der als Medizinprodukt zugelassenen „Herodikos“ App. Mit Hilfe dieser führen sie einen standardisierten medizinischen Eingangs-Test beim Patienten durch. Auf der Basis dieses Tests (Fitness Checks) wird ein individuell auf den Patienten und seine Erkrankung abgestimmter Trainingsplan erstellt. Dieser Trainingsplan wird den Patienten digital in der App zur Verfügung gestellt. Die Übungen werden dem Patienten mit Hilfe von Erklärvideos ausführlich dargestellt. Anwendung und Nutzung der Übungen durch Patienten sowie der Trainingserfolg werden von den Ärzten kontrolliert und soweit erforderlich Trainingsmodifikationen durchgeführt. 

Termin:

Fr. 28.10.2022, 09:00 – 10:30
Raum Weimar 5
Leitung: Dr. Karsten Braun

 

Die SCS Bildgebung in der HWS-Diagnostik

„Im Bereich der Wirbelsäule kommt der obere Teil der Halswirbelsäule für mich dazu, insbesondere die C1-C2-Instabilität – auch bei einer rheumatoiden Arthritis. Wir hatten tatsächlich schon eine tumoröse Raumforderung im oberen HWS-Bereich, die wir mit dem DVT gut darstellen konnten. Auch die verschleißbedingten Veränderungen, die wir etwa bis C4 und C5 haben, lassen sich einwandfrei abbilden.“

Röntgen
Zervikothorakale Skoliose, schräg gestellter BWK 1. Seitliches Bild mit physiologischem Alignement, unklare Verdichtung okzipitozervikal.

SCS Bildgebung
Verdacht auf Fusion C0/C1 beidseits, links deutliche Hyperostose mit deutlich raumfordernder Wirkung und Kompressionseffekt im Bereich des Foramen magnums.

Vollständige Fallbeschreibung

Unter der E-Mail-Adresse msperling@myscs.com oder der Nummer 0151 551 486 44 können Sie mich gerne bei weiteren Fragen kontaktieren. Ich stehe Ihnen jederzeit beratend zur Seite – auch außerhalb Ihrer Praxiszeiten.

Maria Sperling
Consultant • Ambassador Düsseldorf
E-Mail: msperling@myscs.com
Telefon 0151 551 486 44

gematik digital: Rollout E-Rezept

Berlin – Gut anderthalb Monate nach dem Start des E-Rezept-Rollouts am 01. September 2022 widmet sich die neue „gematik digital“-Veranstaltung einem Zwischenfazit und ersten Erkenntnissen zur Praxistauglichkeit des E-Rezepts.

Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe berichten wir gemeinsam mit Praxen aus der Rollout-Region über die ersten Erfahrungen und gehen in den Austausch darüber, wie die Nutzung des E-Rezepts angelaufen ist. Funktioniert das E-Rezept in den Praxen? Welche Erfahrungen gibt es mit den unterschiedlichen Praxisverwaltungssystemen? Diese und viele weitere Fragen klären wir am 19. Oktober.

Wir würden uns freuen, wenn Sie diesen Veranstaltungshinweis an Ihre Mitglieder und Ihr Netzwerk weitergeben.

Alle Informationen zum Programm und den Anmeldelink finden Sie hier:

GKV-FinG: Senden Sie uns Ihr Foto als Zeichen des Protests!

Liebe BVOU-Mitglieder,

durch sein geplantes GKV-Finanzierungsgesetz streicht Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach die kostendeckende Vergütung für zeitintensive Neupatienten und für die offenen Sprechstunden in den Praxen. Lassen Sie uns auf diesen Missstand aufmerksam machen! Mit dem aktuellen BVOU-Infobrief 3 haben Sie drei Poster der SpiFa-Posterkampagne #wartenbisderarztkommt erhalten.

Als Zeichen des Protests: Hängen Sie die Poster in Ihren Wartezimmern und Empfangsbereichen von Klinik und Praxis auf, knipsen Sie ein Foto von sich vor dem Poster (z.B. Selfie) und senden Sie das Bild an: presse@bvou.net.

Mit der Zusendung des Fotos erklären Sie sich einverstanden, dass das Bild auf unseren Kommunikationskanälen (bvou.net/Infobrief/Social Media) veröffentlicht wird.

Poster können Sie nachbestellen unter: presse@bvou.net.

Herzlichen Dank im Voraus!

 

THANK YOU MFA – Programm des BVOU für die MFAs von BVOU-Mitgliedern

Berlin/Hamburg – Das Halten von hochmotivierten und erfahrenen medizinischen Fachangestellten, die für einen optimalen Praxisbetrieb mit seinen hocheffizienten Ablaufprozessen erforderlich sind, wird immer mehr zur Herausforderung für niedergelassene Orthopäden und Unfallchirurgen.

Medizinische Fachangestellte (MFA) für Facharztpraxen sind kaum noch zu finden. Der Fachkräftemangel und die mangelnde öffentliche Wertschätzung während der Corona-Pandemie ließ einige MFAs verlockende Angebote im Krankenhaus oder in anderen Branchen wahrnehmen. Gleichzeitig nimmt die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen ab.

Dieser Problematik kann jeder Praxisinhaber mit entsprechender Entlohnung, Bonuszahlungen und Wertschätzung in der Praxis entgegentreten. Diese Möglichkeiten haben aber Grenzen.

Das Angebot

Der Berufsverband möchte seine niedergelassenen Mitglieder dabei unterstützen, den MFA die verdiente Wertschätzung zukommen zu lassen, und bei Personalbindung und Personalsuche unterstützen.

Dafür haben wir ein Paket mit attraktiven Angeboten geschnürt, das die Tätigkeit medizinischer Fachangestellter in der orthopädisch-unfallchirurgischen Praxis für aktuelle und zukünftige MitarbeiterInnen attraktiv macht.

Das Programm kommt allen MFAs zugute, die in Praxen und MVZ von BVOU-Mitgliedern tätig sind. Die Teilnahme ist sowohl für die Mitarbeiter als auch für die BVOU Mitglieder kostenfrei, mit Ausnahme weiterführender Seminare und Kurse.

Das Angebot besteht für MFAs aus den MFA-Benefits und der MFA-Akademie.

  1. MFA Benefits
  2. MFA Akademie

Für BVOU-Mitglieder in ihrer Rolle als Arbeitgeber haben wir ergänzend mit dem führenden Stellenportal für medizinische Fachangestellte eine Kooperation geschlossen, die Sie bei der Suche nach geeigneten Mitarbeitern unterstützt.

MFA Benefits

Die MFAs Ihrer Praxis erhalten Zugriff auf ein eigenes Einkaufsportal mit vielen exklusiven Angeboten von bekannten und starken Marken. Sie kennen diese Benefits evtl. von den Einkaufsvorteilen für BVOU-Mitglieder.

Jeden Monat kommen neue, interessante Angebote hinzu. Ihre MFA können bei jedem Einkauf, ob online oder in der Filiale bares Geld bei über 1.500 Anbietern sparen.

Und auch Sie als Arbeitgeber und BVOU-Mitglied können diese Angebote nutzen. Wie wäre es z.B. mit einem Mitarbeiter-Dienstwagen als E-Fahrzeug? Laden an der Praxis und Leasingraten ab 150 €.

MFA Akademie

Der BVOU hat besondere Fortbildungsangebote für die unverzichtbaren Allroundtalente in der Praxis zusammengestellt. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter in den Angeboten stöbern und bieten so die Möglichkeit der Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten. Das schafft Selbstvertrauen und Mehrwert für die Praxis.

Eine Fortbildung wird nicht nur als Wertschätzung wahrgenommen, sondern gibt zudem ein Motivationsschub. Für BVOU-Mitglieder und deren Angestellte gibt es bei allen MFA-Fortbildungsangeboten attraktive Sonderkonditionen.

Interesse geweckt? Dann schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an office@bvou.net mit den Kontaktdaten (Name, E-Mail-Adresse, Anschrift) Ihrer MFA sowie Ihrer BVOU-Mitgliedsnummer und einem Nachweis über die Tätigkeit der MFA in Ihrer Praxis oder Klinik. Nach abschließender Prüfung der Unterlagen erhalten Ihre Mitarbeiter von uns einen Zugangscode zum Portal der Corporate Benefits.

Mitarbeitersuche

Wenn Sie Personal suchen, dann finden Sie auf der Seite https://www.bvou.net/jobboerse/ eine Vorlage für eine MFA-Stellenausschreibung. Diese können Sie gern an Ihre Bedürfnisse anpassen und anschließend regional oder überregional in geeigneten Medien schalten.

Durch eine neue Kooperation mit dem Stellenportal medi-karriere.de erhalten Sie automatisch 5% Nachlass auf den Anzeigenpreis. Die Mitarbeiter des Stellenportal unterstützen Sie außerdem bei der Erstellung einer attraktiven Ausschreibung.

Senden Sie dafür einfach über die o.g. Seite im BVOU.net eine Anfrage mit den wesentlichen Eckdaten per Email an das Stellenportal und erwähnen Sie, dass Sie BVOU-Mitglied sind. Bitte geben Sie als Nachweis einfach Ihre Mitgliedsnummer an. In wenigen Tagen erhalten Sie eine komplett gestaltete Stellenanzeige zur Freigabe, die dann auf medikarrriere.de und vielen Partnerportalen, so auch im BVOU.net geschaltet wird.

Wir hoffen, dass Ihnen diese Kampagne zusagt und wir Sie damit bei der Bindung und Neugewinnung von motivierten Mitarbeitern unterstützen können. Bei weitergehenden Fragen unterstützt Sie gern unsere Geschäftsstelle. . Bei weitergehenden Fragen unterstützt Sie gern unsere Geschäftsstelle unter office@bvou.net

Dr. Katharina Doepfer (BVOU-Vorstandsmitglied)
Dr. Jörg Ansorg (BVOU-Geschäftsführer)