Alle Beiträge von Janosch Kuno

Journalistenpreis Orthopädie und Unfallchirurgie 2023: Auszeichnung für „Besser lümmeln“

Berlin, 24.10.2023: Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) zeichnen in diesem Jahr den Beitrag „Besser lümmeln“ von Dr. Christina Berndt mit dem Deutschen Journalistenpreis Orthopädie und Unfallchirurgie (JOU) aus. Der Artikel erschien am 28. Juli 2023 in der Süddeutschen Zeitung in der Rubrik Wissen. Die Autorin beleuchtet den Zusammenhang zwischen gesunder und krankmachender Haltung und unseren vielfältigen Emotionen. Botschaft des Textes: Eine gute Körperhaltung sieht nicht nur schön aus, sie hilft auch der seelischen Gesundheit. Der Artikel ist zudem sowohl inhaltlich wie sprachlich hervorragend referiert und beleuchtet das Fach Orthopädie und Unfallchirurgie sehr facettenreich. „Besonders in einer heutzutage angespannten Zeit, bietet die Autorin eine belastbare und transparente Orientierungshilfe an“, sagt Prof. Dr. Karsten Dreinhöfer, JOU Juryvorsitzender.

Sonderpreis für den Film von Katharina Singer: „Falsche Behandlung – Wenn Ärzte Fehler machen“, SWR

Einen Sonderpreis für eine herausragende journalistische Leistung zu einem immer noch zu wenig angesprochenen Thema erhält der Beitrag „Falsche Behandlung – Wenn Ärzte Fehler machen“ vom SWR. Der Film wurde erstmalig am 26. Januar 2023 in der Sendung „betrifft:“ ausgestrahlt. Er zeigt Patienten und Patientinnen, deren Leben sich durch einen Behandlungsfehler mit einem Schlag änderte. In diesem Film ist es gelungen, Ärztinnen und Ärzte zu finden, die ihr Schweigen brechen und den Mut haben, darüber zu sprechen. Der 45-minütige Beitrag erforscht, warum kaum einer in der Medizin über Fehler spricht. Er berichtet nicht nur über Fehler, sondern schildert auch Wege zur Fehlervermeidung und zu einer besseren Fehlerkultur. So wird beispielsweise die Qualitätsinitiative EndoCert® und deren Maßnahmen zur Fehlervermeidung in der endoprothetischen Versorgung vorgestellt. Die Autorin Katharina Singer hat vier Jahre lang Patienten und Patientinnen begleitet, die darum kämpfen, herauszufinden, ob sie einem Behandlungsfehler unterliegen. „Ärzte und Patienten zu solch einem sensiblen Thema vor die Kamera zu bekommen, ist eine beachtliche Leistung”, sagt Prof. Dreinhöfer.

Seit 2010 würdigt der JOU jährlich herausragende Medienbeiträge zu orthopädisch-unfallchirurgischen Themen aus den Bereichen Print, Hörfunk, Fernsehen und Online.

Der neunköpfigen Jury 2023 lagen 20 Bewerbungen vor. Der Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert.

Der JOU-Jury 2023 gehören an:

  • Iris Bettray, JOU-Preisträgerin 2022
  • Rüdiger Braun, JOU-Preisträger 2022
  • Prof. Dr. med. Karsten E. Dreinhöfer, Juryvorsitzender sowie Chefarzt Orthopädie, Medical Park Berlin Humboldtmühle und Professor, Charité – Universitätsmedizin Berlin
  • Dr. Annika Hättich, Leiterin Junges Form O und U von DGOU und BVOU, Oberärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
  • Sabine Hoffmann, JOU-Preisträgerin 2022
  • Janosch Kuno, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit BVOU
  • Swetlana Meier, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit DGOU
  • Prof. h.c. Dr. med. Almut Tempka, Stellvertretende Juryvorsitzende, Oberärztin, Ständige D-Arztvertreterin, Centrum für Muskuloskelettale Chirurgie (CMSC), Charité – Universitätsmedizin Berlin
  • Anna Wittchen, Geschäftsstelle des Bevollmächtigten der Bundesregierung für Pflege

Der Bewerbungsschluss für den Journalistenpreis Orthopädie und Unfallchirurgie endete am 31. Juli 2023. Eingereicht werden konnten Beiträge, die zwischen dem 1. August 2022 und dem 31. Juli 2023 in einem deutschsprachigen Medium erschienen sind. Die Jury bewertete alle Beiträge in einem aufwendigen Sichtungsverfahren.

Weitere Informationen:
www.dgou.de
www.bvou.net

Kontakt für Rückfragen:

Janosch Kuno
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU e.V.)Straße des 17. Juni 106-108, 10623 BerlinTelefon: +49 (0)30 797 444 55E-Mail: presse@bvou.net

Action Counter: Namhafte Referenten stehen Ihnen zur Verfügung

Im Rahmen der Neugestaltung des großen Gemeinschaftsstands in Halle 2.2 wird es auf dem DKOU 2023 erstmalig einen „Action Counter“ geben. Am Stand dreht sich alles um aktuelle Themen und Fragen aus der Welt der Orthopädie und Unfallchirurgie.

Der Berufsverband und die Fachgesellschaften haben namhafte Sektionsleiter und Kooperationspartner eingeladen, die den Konregessbesuchern bei Fragen und Diskussionen zur Verfügung stehen werden. Hier haben Sie die einzigartige Möglichkeit, mit Experten auf Augenhöhe zu sprechen und das Wissen bei fachspezifischen Themen rund um O und U und vielen Servicethemen zu erweitern.

Besuchen Sie unseren Gemeinschaftsstand, um wertvolle Einblicke in neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und innovative Behandlungsmethoden zu erhalten. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Ihr Netzwerk zu erweitern und sich mit anderen Fachleuten auszutauschen.

Wir laden Sie herzlich ein, uns auf dem DKOU 2023 zu besuchen und freuen uns auf interessante und informative Gespräche. Sie finden unseren Action Counter Stand in Halle 2.2, Standnummer 51.

Das Programm des Action Counters können Sie hier einsehen.

Einladung zur ordentlichen BVOU-Mitgliederversammlung 2023

Einladung zur ordentlichen
BVOU-Mitgliederversammlung 2023

27. Oktober 2023
11:45–13:15 Uhr
Großer Saal
DKOU-Gelände Messe Süd
Berlin

TOP 1: Begrüßung und Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Ladung zur Mitgliederversammlung

TOP 2: Beschluss der Tagesordnung

TOP 3: Ehrungen

TOP 4: Bericht des Präsidenten und der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes

TOP 5: Bericht des Schatzmeisters

TOP 6: Bericht Kassenprüfer

TOP 7: Entlastung Kassenprüfer/ Wahl Kassenprüfer für 2023

TOP 8: Beschluss über die Entlastung des Vorstandes 2023

TOP 9: Anträge

Gemäß Satzung des BVOU laden der Präsident, Dr. Burkhard Lembeck, und der geschäftsführende Vorstand des BVOU zur Mitgliederversammlung 2023 ein.

Die Mitgliederversammlung findet am Freitag, den 27. Oktober 2023, 11:45–13:15 Uhr Großer Saal, DKOU-Gelände Messe Süd, Berlin, statt. Der Zutritt ist nur Mitgliedern vorbehalten. Gemäß Satzung ist die Mitgliederversammlung unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

„Die Einheit von O und U ist mir eine Herzensangelegenheit“

Leipzig – Mit dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) öffnet vom 24. bis 27. Oktober 2023 in Berlin einer der größten Medizinkongresse Europas seine Türen. Der Fachkongress unter dem Motto „Kompetent in Qualität und Fortschritt“ bietet für den medizinischen und wissenschaftlichen Austausch ein umfassendes und vielseitiges Programm. Das Streben nach hoher Behandlungsqualität und die stetige Suche nach Fortschritten in der Versorgung gehören zu den wichtigsten Eigenschaften von Medizinern. Was sich tun muss, damit das auch so bleibt und was Kongressbescher auf dem DKOU erwartet, berichtet Prof. Dr. med. habil. Christoph-Eckhard Heyde (DKOU-Präsident für den BVOU 2023) im Gespräch.

Das diesjährige Kongressmotto heißt „Kompetent in Qualität und Fortschritt“. Warum dieses Motto und was bedeutet es für Sie?
Prof. Dr. med. habil. Christoph-Eckhard Heyde: Ärztinnen und Ärzte streben im medizinischen Alltag im Interesse der ihnen anvertrauten Patientinnen nach höchster Behandlungsqualität. Die Voraussetzungen dafür sind eine ständige persönliche Weiterentwicklung durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sowie eine Weiterentwicklung der Medizin an sich im Sinne des wissenschaftlichen Fortschritts. Kompetenz wiederum entsteht durch eine langjährige Ausbildung mit Spezialisierung und Subspezialisierung sowie die Liebe zum Beruf. Insofern verkörpert dieses Motto unsere täglichen Aufgaben und die damit verbundenen Herausforderungen.

Herr Professor Heyde, was erwartet die Kongressbesucher auf dem DKOU 2023 und welche Highlights empfehlen Sie den Besuchern?
Prof. Heyde: Unsere Gäste erwartet der größte europäische muskuloskelettale Kongress. Dazu einer mit langjähriger Tradition, der die einmalige Gelegenheit bietet, das Fach in seiner ganzen Komplexität und Breite abzubilden und dabei auch alle Sektoren und Spezialisierungen zu berücksichtigen.

Die Besucher des DKOU 2023 erwartet weiterhin ein vielfältiges und spannendes Programm zu aktuellen fachlichen und berufspolitischen Themen mit hervorragenden Referentinnen und Referenten.

Die Kongress-Schwerpunkte der Präsidenten sind die Themen „Nachhaltigkeit“, „Nachwuchs/Nachwuchsgewinnung“ sowie „Neue Technologien und Digitalisierung“.

Zu diesen Themen sind hochkarätige Sitzungen und Podiumsdiskussionen geplant. Weiterhin gibt es Highlight-Sitzungen mit Möglichkeit zur Diskussion zu aktuellen berufspolitischen Themen, wie Krankenhausreform, neue Notfallgesetzgebung und anderen. Fachlich präsentiert sich unser Fach in seiner ganzen Breite und Vielfalt.

Welche Themenaspekte sind Ihnen persönlich besonders wichtig?
Prof. Heyde: Ein Thema, mit dem wir uns schwerpunktmäßig beschäftigen, sind die Chancen und Herausforderungen von Digitalisierung und neuen Technologien. Dies ist ein brisantes und aktuelles Thema mit großen Chancen, aber auch gewissen Gefahren. Hier muss man aufmerksam bleiben, um diesen Entwicklungen gerecht zu werden und mögliche Probleme frühzeitig zu benennen und anzugehen.

Weiterhin wichtige Themen sind die vielfältigen berufspolitischen Themen, die Nachwuchsgewinnung und die Ausbildung unseres Nachwuchses, die Veränderungen in der Medizin mit dem zunehmend höheren Anteil von Ärztinnen und den damit zusammenhängenden Herausforderungen, ein familienfreundliches Berufsumfeld zu schaffen. Auch die Notfallreform, die geplante Ambulantisierung und die Krankenhausreform sind brandaktuell. Diese Themenkomplexe müssen von den politisch Verantwortlichen als Chance begriffen werden, die sektorenübergreifende Zusammenarbeit zu stärken. Der von den Fachgesellschaften, dem Berufsverband, den Sektionen und Arbeitsgemeinschaften sowie den Akademien geplante und durchgeführte Kongress mit interdisziplinären, interprofessionellen und interanationalen Aktivitäten ist das beste Beispiel, dass wir dies zum großen Teil schon selbstverständlich leben. Die Einheit von O und U, welche die Grenzen der Sektoren und der Spezialisierungen übergreifen muss, ist mir als klinisch tätigem diesjährigen Kongresspräsident des BVOU eine Herzensangelegenheit.

Wo sehen Sie die O&U im Zeitalter der Digitalisierung, kommt dabei das „Arzt sein“ zu kurz?
Prof. Heyde: Vorab, Ärztinnen und Ärzte werden immer gebraucht werden. Auch die rasantesten Entwicklungen von Digitalisierung und insbesondere der künstlichen Intelligenz können sie nicht ersetzen.

Digitalisierung ist eine sehr große Chance, uns in den verschiedensten Bereichen der Medizin zu unterstützen und zu helfen. Dazu gehören die automatisierte Auswertung bildgebender Befunde und die Zeitersparnis bei umfangreichen erforderlichen Analysesystemen. Eine große Hoffnung besteht darin, Systeme zu etablieren, welche die ärztlichen Entscheidungen nachhaltig unterstützen helfen.

Solche Systeme könnten die Vielfalt der zu berücksichtigenden Faktoren zusammen mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen vielleicht umfassender berücksichtigen und den Weg zu einer patientenindividuellen Versorgung schrittweise ebnen.

Wie immer beinhalten solche Entwicklungen sowohl Chancen als auch Herausforderungen. Das heißt, wir müssen die Fragen der Datensicherheit und resultierende ethische Fragen früh genug gemeinsam angehen. Dies heißt aber auch, dass solche Themen zukünftig in die Ausbildung der Medizinstudierenden involviert werden müssen.

Sollten wir Ärzte uns mehr berufspolitisch engagieren?
Prof. Heyde: Die Ärzteschaft wird mit ihrem Anliegen als Sprecher für die Patienten nur gehört, wenn sie mit einer Stimme spricht, und diese stark und fundiert ist.

Wir stehen vor großen berufspolitischen Umwälzungen, genannt seien hier nur die Krankenhausreform, die Notfallreform und die neue Approbationsordnung. Dies sind gewaltige Aufgaben, insbesondere, da die Interessen und Probleme in den unterschiedlichen Sektoren des deutschen Gesundheitswesens, welches es weltweit in dieser Form sonst nicht gibt, durchaus unterschiedlich sind.

Diesen Herausforderungen müssen wir uns stellen durch gemeinsame Aktivitäten in Berufsverbänden, Fachgesellschaften und dies vor allem interdisziplinär und fachübergreifend. Nur so können wir uns austauschen, Meinungen bilden und mit diesen dann auch gehört werden.

Dies setzt natürlich voraus, dass sich Ärztinnen und Ärzte berufspolitisch unbedingt einbringen und engagieren, und zwar in allen Ebenen der ärztlichen Selbstverwaltung, den Fachgesellschaften und dem Berufsverband, um nur einige der Möglichkeiten zu nennen. Hier kann man etwas plakativ sagen „Jammern hilft nicht!“ Wir müssen also etwas tun und aktiv gestalterisch wirken, um besser gehört zu werden und unsere, und damit auch die Anliegen unserer Patienten, umsetzen zu können.

Um nur ein Beispiel zu nennen. Viele Mitgliedern des Berufsverbandes für Orthopädie und Unfallchirurgie gehen hier mit gutem Beispiel voran und bringen sich in verschiedensten Gremien fachlich und berufspolitisch mit hohem zeitlichen Aufwand und unermüdlichem Engagement ein.

Was können wir von der neuen Generation Z in O&U lernen?
Prof. Heyde: Ich stehe der sogenannten Generation Z ausgesprochen positiv gegenüber. Wir haben an der Universität das Privileg, mit sehr jungen Leuten von Student:innen über Ausbildungsassistent:innen, junge Fachärzt:innen bis zu jungen Oberärzt:Innen zusammenzuarbeiten.

Ich sehe hier einen sehr starken Nachwuchs mit weit überwiegend großer intrinsischer Motivation. Natürlich haben sich die Schwerpunkte verschoben und viele Gewohnheiten, die früher selbstverständlich, aber nicht alle richtig (!) waren, werden jetzt zurecht hinterfragt. Man muss schon die Frage stellen „warum sollten Ärztinnen und Ärzte nicht für Ihre Familie da sein dürfen?“. Hier muss man einen ausgewogenen Weg finden. Die jungen Kolleginnen und Kollegen wachsen mit der Globalisierung, mit der Digitalisierung und mit neuesten Technologien selbstverständlich auf und bringen dies als Stärken in unseren Arbeitsalltag ein. Ich finde, dass diese jungen Leute ausgesprochen gut organisiert sind und Lust haben, sich sowohl fachlich als auch berufspolitisch einzubringen. Sie haben sicher zum Teil andere Fragen und Schwerpunkte in Bezug auf ihre Lebensplanung und ihre Zeit, aber es ist dann ja auch ihre Zeit und die sollten sie gestalten dürfen.

Und nur nebenbei denken sie mal daran, dass es schon seit Jahrhunderten heißt „früher war alles besser“ und es trotzdem immer weiter- und auch vorwärtsgegangen ist.

Insofern schaue ich gelassen und optimistisch in die Zukunft, weil ich sehr gute, engagierte und motivierte junge Kolleginnen und Kollegen nachkommen sehe.

Herr Professor Heyde, vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte PD Dr. med. habil. Anna Völker.

Prof. Dr. Christoph-Eckhard Heyde, Jahrgang 1964, ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und seit 2019 Geschäftsführender Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie am Universitätsklinikum Leipzig; dort leitet er zudem den Bereich Wirbelsäulenchirurgie sowie das Kinderwirbelsäulenzentrum. Den Forschungsschwerpunkt von Prof. Heyde bilden die konservative und operative Wirbelsäulentherapie, u.a. die Entwicklung neuer Implantate und die Therapie der osteoporotischen Wirbelsäule.

BVOU-Publikumspreise 2023: Abstimmen erwünscht!

Berlin – Auch in diesem Jahr verleiht der BVOU auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) Publikumspreise. Dabei wird das Auditorium in die Auswahl der Preisträger einbezogen. Es stimmt via App über jeden Vortrag ab.

Die Abstimmung geschieht über die O&U Events App App (Desktopversion der App), die sich interessierte Teilnehmer zuvor herunterladen (Playstore/Applestore) müssen.

Folgende Sitzungen sind für den BVOU-Publikumspreis ausgewählt:

BP23
Konservative Arthrosetherapie
Raum: Paris 1
Do. 26.10.2023, 09:00 – 10:00

AV37
VKB-/HKB-Verletzungen: Wann konservativ – wann operativ und wenn operativ, wann ambulant, wann stationär?
Raum: Helsinki
Fr. 27.10.2023, 10:30 – 11:30

AV60
Konservative und operative Optionen der “end stage ankle arthritis”
Raum: Helsinki
Fr. 27.10.2023, 15:00 – 16:00

Für jede ausgewählte Sitzung wird ein Gewinner gewählt.

Wir bitten alle Vorsitzenden, zu Beginn jeder Sitzung noch einmal auf den Publikumspreis hinzuweisen und die Teilnehmenden der jeweiligen Sitzung zum Voting zu animieren.

Rechtsberatung für BVOU-Mitglieder beim DKOU 2023

Berlin – Der BVOU bietet seinen Mitgliedern während des diesjährigen Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2023 wieder eine unentgeltliche Rechtsberatung an: Verbandsjustiziar Dr. Jörg Heberer steht direkt am Stand in Halle 2.2. auf dem DKOU-Gelände für rechtliche Fragen und für 30-minütige Informationsgespräche zur Verfügung.

Sprechzeit am BVOU-Stand:

Donnerstag, den 26. Oktober von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr
Freitag, den 27. Oktober von 09.30 Uhr bis 11.30 Uhr

Interessenten können sich bei den Mitarbeitern am BVOU-Stand im Vorfeld unter service@bvou.net für ein Beratungsgespräch anmelden. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung auch Ihre Mobilnummer an, damit wir Sie erreichen können, falls es Rückfragen gibt oder es zu einer kurzfristigen Terminverschiebung kommt.

Dr. Jörg Heberer unterstützt den BVOU seit 2009 in Rechts- und Verbandsfragen. Seine Hauptaufgabe ist die Beratung und Unterstützung der Mitglieder in Medizinrecht, Arbeits- und Sozialrecht, bei Vertragsprüfungen und Anfragen zur Honorarpolitik. Auch werden von ihm mit Unterstützung des geschäftsführenden Vorstands Musterklagen geführt oder begleitet.

Hier trifft sich O&U: Neuer Gemeinschaftsstand von Berufsverband und Fachgesellschaften

Besucherinnen und Besucher des DKOU können sich in diesem Jahr vom 24. bis zum 27. Oktober auf ein neues Kongresserlebnis freuen: Der BVOU sowie die orthopädisch-unfallchirurgischen Fachgesellschaften DGOU, DGOOC, und DGU informieren Interessierte zu bewährten Themen, darunter aktuelle Entwicklungen in O und U, Serviceangebote, Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten sowie Kooperationen, allerdings an einem komplett neugestalteten Gemeinschaftsstand. Denn eine der größten Herausforderungen für medizinische Fachverbände und Gesellschaften besteht darin, ihre fachliche Gemeinschaft und Expertise auf einer öffentlichen Plattform zu präsentieren. Mit dem neuen Messeauftritt wird einmal mehr die enge Verbundenheit zwischen den Fachgesellschaften und dem Berufsverband verdeutlicht. Der Gemeinschaftsstand befindet sich in Halle 2.2. der Messe Berlin.

„Der Messestand ist ein beeindruckendes Beispiel für die Innovationskraft der DGOU und BVOU. Hier können Besucher einen umfassenden Einblick in die Fortschritte der Orthopädie und Unfallchirurgie gewinnen“, erklärt Prof. Dr. Christoph-Eckhard Heyde, BVOU-Kongresspräsident 2023. Der neue Stand wurde auf Initiative der drei Kongresspräsidenten Prof. Dr. Christoph-Eckhard Heyde, Prof. Dr. Maximilian Rudert und Prof. Dr. Steffen Ruchholtz konzipiert und soll die Besucherinnen und Besucher in die facettenreiche Welt von O und U einladen. „Der Gemeinschaftsstand ist ein Paradebeispiel für die erfolgreiche Kooperation zwischen DGOU und BVOU. Gemeinsam können wir unsere Fachkompetenz bündeln und den Teilnehmern des DKOU ein einzigartiges Erlebnis bieten“, sagt Prof. Dr. Maximilian Rudert, Präsident von DGOU und DGOOC.

Die verschiedenen Bereiche sind strukturiert nach den Schlüsselthemen der AOUC (Akademie für Orthopädie und Unfallchirurgie), der AUC (Akademie der Unfallchirurgie), des BVOU, der DGOU, DGOOC sowie der DGU. Neben einem zentralen Ort für Austausch und Kommunikation soll der Stand zugleich ein Ruhepol im hektischen Kongressalltag sein. Erreicht wird dies mit einem offenen Gestaltungskonzept: Der Counterbereich der Fachgesellschaften ist durchlässiger als früher gestaltet. Daneben gibt es Sitzbereiche zur Kommunikation sowie einen neuen Besprechungsraum, der von den Gesellschaften, Sektionen und Arbeitsgruppen für Treffen genutzt werden kann. Ein weiteres Novum ist, dass auch Kongressbesucherinnen und -besucher die Möglichkeit haben, sich zu festgesetzten Terminen mit Experten aus speziellen Sessions – meet the expert – sowie aus den Sektionen der DGOU auszutauschen.

Komfort und kollegialer Austausch: Die O&U-Lounge

Die große Lounge soll Begegnungsstätte für alle Berufsgruppen in O und U sein – vom Studierenden bis hin zum Chefarzt oder zur Chefärztin. Hier trifft man sich, verweilt, holt Luft oder kommt ins Gespräch bei einer vom Barista kredenzten Tasse Kaffee oder einem Kaltgetränk. Und zum Ende der Kongresswoche gibt es am Mittwoch und Donnerstag hier auch ein kaltes Bier.

Der Messestand ist das Ergebnis monatelanger Planung. Er verspricht eine einzigartige Erfahrung und wird sich nach dem Wunsch der Kongresspräsidenten zu einem neuen Publikumsmagneten auf dem DKOU entwickeln. Er spiegelt die enge fachliche Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen wider und bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln, Innovationen zu entdecken und neue Kontakte zu knüpfen.

„Der Gemeinschaftsstand ist ein Ort des Austauschs und der Inspiration. Es ist großartig zu sehen, wie DGOU und BVOU ihre individuellen Stärken verbinden, um einen Mehrwert für die Fachgemeinschaft zu schaffen“, freut sich Prof. Dr. Steffen Ruchholtz, Präsident der DGU.

Neugierig geworden? Dann unbedingt in Halle 2.2. vorbeikommen. Der DKOU – Europas bedeutendster Kongress des Fachgebiets – findet unter dem Motto „Kompetent in Qualität und Fortschritt“ vom 24. bis zum 27. Oktober 2023 in Berlin statt.

BVOU-Präsident: „Nobelpreis für Wirtschaft an den Bundesrechnungshof vergeben?“

Berlin – Der Bundesrechnungshof forderte in seinen jüngsten Empfehlungen die Rücknahme der TSVG-Regelungen und mahnte damit eine Verschärfung der bestehenden Budgetgrenzen im vertragsärztlichen Bereich an. BVOU-Präsident Dr. Burkhard Lembeck kommentiert diesen Vorstoß.

„Budgetierung bedeutet nichts anderes, als das ein bestimmter Prozentsatz an Leistungen nicht bezahlt wird. Damit spart man definitiv Ausgaben ein. Aus dem Alltag kennen wir dieses Prinzip als Zechprellerei, z.B. wenn man mit dem Verlassen des Lokals einfach mal das Bezahlen vergisst“, so Dr. Lembeck.

Diese ebenso einfache wie wirksame Methode empfiehlt der Bundesrechnungshof nun zur Ausgabenbegrenzung im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung.

Dr. Lembeck ergänzt: „Um die Ausgaben noch wirksamer zu begrenzen, sollte er dann aber noch wirksamere Einsparungen vorschlagen: So wandert bisher jede zehnte Rechnung bei Facharztbehandlungen im Papierkorb, warum dann nicht auch beispielsweise jedes fünfte Physiorezept oder sogar die Rechnung für jeden vierten Krankenhausaufenthalt. Auch möglich: Ein ganzes Jahr lang einfach den Kauf von Antiarrhythmika und Blutverdünnungsmitteln stoppen. Hier ist Mut und Fantasie gefragt!“

Der Bundesrechnungshof hat es erkannt: Keine Ausgaben, kein Defizit – und damit die ebenso einfache wie wirksame Lösung für das Gesundheitswesen gefunden: Zeche prellen!  Vorschlag des BVOU-Präsidenten: „Wenn der Nobelpreis für Wirtschaft nicht vor kurzem erst vergeben worden wäre, die Ökonomen vom Bundesrechnungshof wären dieses Jahr definitiv würdige Preisträger gewesen.“

 

Perspektive DVT – „Lassen Sie sich von den Anwendern der SCS Bildgebung inspirieren!“

In der diesjährigen Jahresausgabe, die in den kommenden Tagen in der dritten Auflage erscheint, werden die vielen Anwender gewürdigt, die das System bereits nutzen. Die SCS Bildgebung ist inzwischen an über 200 Standorten deutschlandweit im Einsatz und hat vielen Ärzten und Praxen dabei geholfen, ihren Arbeitsalltag und die Diagnostik zu optimieren.

In Zusammenarbeit mit dem BVOU setzt sich die SCS GmbH für die Förderung des fachgebundenen Röntgen in der Orthopädie und Unfallchirurgie (O&U) ein. Das Ziel ist es, Diagnosen sicherer, effizienter und für alle Beteiligten komfortabler zu machen. Im Mittelpunkt unserer Beratung steht die Praxisrelevanz: Wie können höhere Bildinformationen, einfachere Handhabung für Assistenzpersonal, unmittelbare Verfügbarkeit und Patientenkomfort im Praxisalltag erreicht werden? Die erfahrenen Anwender stehen Interessenten mit ihrer persönlichen Erfahrung in diesen Bereichen mit Rat und Tat zur Seite.

Im Rahmen des „Mentors & Protegés“-Programm sprechen die zufriedenen Anwender der SCS Bildgebung auf den Seiten der neuen Jahresausgabe selbst und erzählen von ihren Erfahrungen. Zugleich möchte SCS herzlich dazu einladen, sich bei einem erfahrenen DVT-Nutzer live ein eigenes Bild der 3-D-Schnittbildgebung zu machen. Bei Interesse finden Sie nachfolgend die Kontaktdaten.

Maria Sperling Consultant · Ambassador Düsseldorf · E-Mail: msperling@myscs.com · Telefon: 0151 551 486 44

Speziell für Niedergelassene: Abschlusscolloquium zum Hygienebeauftragten Arzt (HBA)

Die BDC|Akademie hat gemeinsam mit renommierten Krankenhaushygieniker:innen ein kompaktes Blended-Learning-Angebot zur Erlangung der Zusatzqualifikation „Hygienebeauftragte(r) Arzt/Ärztin“ entwickelt.

Im Gegensatz zu den üblichen 40-stündigen Präsenzkursen zeichnet sich unser Kurs durch einen kombinierten Ansatz aus E-Learning und ein Abschlusscolloquium aus. Dieses Konzept kommt dem  engen Zeitbudget von Ärztinnen und Ärzten entgegen und lässt sich nahtlos in den Klinik- und Praxisalltag integrieren. Der E-Learning-Teil wurde von der Universität Greifswald entwickelt und wird mit einem Wissenstest abgeschlossen, der den Kriterien der Fortbildungsordnung der Bundesärztekammer entspricht. Das erfolgreiche Bestehen der Lernerfolgskontrolle am Ende der E-Learning-Phase mit mindestens 70 % richtig beantworteter Testfragen ist Zugangsvoraussetzung für das abschließende Abschlusscolloquium.

Eine Teilnahmebescheinigung mit dem erreichten Ergebnis können Sie direkt ausdrucken. Das Abschlusscolloquium in Hannover findet als zweitägige Präsenzveranstaltung statt und wurde in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt erstellt. Es bietet die Möglichkeit, die wesentlichen Lerninhalte zu vertiefen und fokussiert auf die Umsetzung in den Praxen und ambulanten Operationszentren. Daher ist es vor allem für Niedergelassene und für Kolleginnen und Kollegen aus den ambulanten Operationszentren der Krankenhäuser geeignet. Es bietet zudem ausreichend Raum für die Diskussion mit den Hygieneexpert:innen und die Erörterung offener Fragen. Nach bestandener schriftlicher Lernerfolgskontrolle erhalten Sie die Teilnahmebescheinigung „Hygienebeauftragte(r) Arzt /Ärztin“ per Post zugeschickt. Der Kurs ist mit insgesamt 60 CME-Punkten von der Landesärztekammer Niedersachsen zertifiziert und wird bundesweit anerkannt.