Gefährdungsbeurteilungen, Mitarbeiterunterweisungen und Hygienepläne gehören nicht unbedingt zu den beliebtesten Aufgaben im Praxisalltag. Viele Ärztinnen und Ärzte empfinden sie als lästige Bürokratie, schließlich werden Arbeitsschutz und Hygiene in einer gut geführten Praxis ohnehin täglich gelebt.
Das Problem ist nur: Gelebter Arbeitsschutz allein reicht nicht aus. Im Falle einer behördlichen Kontrolle zählt vor allem, was dokumentiert und nachweisbar ist.
Doch an dieser Stelle entsteht häufig ein Engpass. Nicht weil Arbeitsschutz vernachlässigt wird, sondern weil seine Organisation Zeit, Struktur und kontinuierliche Pflege erfordert. Dokumente müssen erstellt und fortlaufend aktualisiert, Fristen zuverlässig eingehalten werden.
Dabei stellt sich die Frage, warum ausgerechnet dieser Bereich noch häufig mit Papierordnern, Excel-Listen und Vor-Ort-Terminen organisiert wird. In einer Zeit, in der elektronische Patientenakten, digitale Terminvergabe und Videosprechstunden längst zum Praxisalltag gehören, bietet auch der Arbeitsschutz inzwischen neue Möglichkeiten. Unterweisungen, Beratungen und sogar Begehungen sind vielfach digital möglich.
Genau diesen Ansatz verfolgt die safeprax GmbH, die sich seit 2025 auf die digitale Arbeitsschutzbetreuung von Arztpraxen spezialisiert hat. Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen und Gefahrstoffkataster werden durch spezialisierte Fachkräfte erstellt und digital gepflegt, ohne Vor-Ort-Termine und ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs. Beratungen finden per Video statt, Folgebegehungen ebenfalls. Die Praxis hat jederzeit Zugriff auf ihre vollständige Dokumentation, abrufbar in dem Moment, in dem sie gebraucht wird.
Gerade orthopädische und unfallchirurgische Praxen, in denen der Dokumentationsaufwand besonders hoch ist, können von digitalen Angeboten profitieren. Denn eine Vereinfachung der Arbeitsschutzanforderungen ist kaum zu erwarten. Im Gegenteil: Mit der weiteren Umsetzung des Arbeitsschutzkontrollgesetzes und verschärften Prüfvorgaben ab 2026 werden die Kontrollen durch Behörden intensiver.
Fazit
Arbeitsschutz wird in Arztpraxen bleiben, unabhängig davon, wie man dazu steht. Wer ihn ohnehin lebt, sollte auch in der Lage sein, ihn nachzuweisen. Der Aufwand dafür muss nicht bei der Praxis liegen. Praxen, die ihre Dokumentation strukturiert und digital aufgestellt haben und sich dabei auf externe Unterstützung stützen können, die den laufenden Betrieb nicht unterbricht, sind nicht nur bei Kontrollen im Vorteil. Sie schaffen mehr Raum für das, wofür alle in diesem Beruf angetreten sind: die Versorgung der Patientinnen und Patienten.

Matthias Salewski
Geschäftsführer & Sicherheitsingenieur, safeprax GmbH
Die safeprax GmbH begleitet Arztpraxen bei der digitalen Organisation ihres Arbeitsschutzes. Praxen, die mehr erfahren möchten, finden weitere Informationen unter www.safeprax.de/bvou






