Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ist auf dem Weg – und es trifft unser Fachgebiet Orthopädie und Unfallchirurgie ganz konkret. Die Vergütung in der ambulanten Versorgung wird für Orthopäden und Unfallchirurgen um 5-25% gekürzt, je nach KV-Bezirk und Patientenanteil in offener Sprechstunde und Hausarzt-Terminvermittlung. Hinzu kommt die Budgetierung der ambulanten Operationen.
Nach Berechnungen der KBV werden allein bei Orthopäden und Unfallchirurgen zwischen 3 – 5 Millionen Behandlungen wegfallen. Pro Fachärztin bzw. Facharzt sind das ca. 200 Patienten weniger im Quartal und ca. 1.000 Patientenbehandlungen weniger pro Jahr.
Die Konsequenzen für Ärzte und Patienten sind klar:
- längere Wartezeiten
- weniger Spielraum bei ambulanten Operationen
- keine Luft für Investitionen und aufwändige Therapien.
Was uns dabei am meisten beschäftigt: Versicherungsfremde Leistungen werden seit Jahren überwiegend aus GKV-Beiträgen bezahlt, obwohl sie gesamtgesellschaftliche Aufgaben sind. Würde der Staat diese Leistungen konsequent aus Steuern finanzieren, gäbe es den aktuellen Finanzdruck im System nicht und viele der jetzt diskutierten Sparmaßnahmen wären nicht nötig.
Dagegen müssen wir uns positionieren – und nehmen unsere Patienten mit.
Wir laden alle Orthopäden und Unfallchirurgen ein, sich an unserer Protestaktion zu beteiligen. Schreiben Sie Ihre Bundestagsabgeordneten im Wahlkreis persönlich an und nutzen Sie dafür unser Mailtool. Mit wenigen Klicks sind Ihre persönlichen Anschreiben erstellt und versendet.
Informieren Sie außerdem Ihre Patienten über die Auswirkungen des Gesetzes.
Für Ihr Wartezimmer haben wir Plakate vorbereitet, die Sie selbst ausdrucken oder bei Copyshops und Online-Druckereien wie Flyeralarm drucken lassen können. Diese Plakate laden Ihre Patienten ein, sich noch im Wartezimmer mit dem Handy an ihre Bundestagsabgeordneten im Wahlkreis zu wenden.
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| Druckdateien A4 herunterladen | ||
| Druckdateien A2 herunterladen | ||
Zur Auslage am Tresen und im Wartezimmer haben wir ergänzend Postkarten entworfen, die Sie in Farbe oder Schwarz-Weiß ausdrucken und Ihren Patienten mitgeben können.
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| Druckdateien 4er Postkarte Farbe herunterladen | |
| Druckdateien 4er Postkarte s/w herunterladen | |
So funktioniert’s: Ihre Patienten scannen den QR-Code auf den Plakaten mit ihrem Handy und gelangen auf eine spezielle Webseite zur Erstellung spezifischer E-Mails an die für Ihren Wahlkreis zuständigen Bundestagsabgeordneten. Ihre Patienten erhalten einen Formulierungsvorschlag, den sie selbst anpassen können. Für jeden Abgeordneten wird ein individuelles Anschreiben erstellt und als persönliche E-Mail vom Patienten versendet.
Laden Sie sich die Druckdaten der Plakate herunter. Die Plakate können Sie entweder selbst oder im Copyshop ausdrucken. Oder Sie bestellen sich die Plakate bei Onlinedruckereien, wie zum Beispiel:
- Flyeralarm (1 Poster A2 kostet ca. 10,50 € zzgl. Versand)
- Wir machen Druck (1 Poster A2 kostet ca. 15,50 € zzgl. Versand)
Das parlamentarische Verfahren ist gerade erst angelaufen, es sind noch 4 Wochen Zeit bis zu einer Entscheidung im Bundestag. Helfen Sie mit, jetzt maximalen Druck gegen diesen Gesetzentwurf aufzubauen.
Sie können sich persönlich an der Kampagne beteiligen und individuelle Schreiben an Ihre Bundestagsabgeordneten im Wahlkreis verfassen. Klicken Sie bitte hier und machen Sie mit!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Im Namen des BVOU-Vorstandes,
Dr. Helmut Weinhart
Vorstandssprecher des BVOU











