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Über die Förderstudie

Der BVOU und die Techniker Krankenkasse (TK) haben ein Förderprojekt begründet, um eine flächendeckende Online-Versorgungslandschaft Orthopädie aufzubauen. Im Rahmen der Förderstudie der TK werden Ärztinnen und Ärzte bei der Etablierung der Online-Terminbuchung in ihrer Praxis unterstützt.

Zum einen können sie dafür bei der TK eine finanzielle Förderung von 120 Euro beantragen. Zum anderen bietet die TK Webschnittstellen zu verschiedenen technischen Systempartnern, die die Anzeige von verfügbaren Terminen direkt im Portal TK-ArztterminOnline ermöglichen.

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TK-ArztterminOnline

Tel.: 0800 - 285 85 80 53

E-Mail: arzttermin-online@tk.de
www.tk.de

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Informationen zu verschiedenen Fragen rund um das Thema Online-Terminbuchung.

Welche Vorteile hat die Online-Terminbuchung?

  • Ihre Praxis ist für Ihre Patienten rund um die Uhr für eine Terminvereinbarung erreichbar, ohne dass Sie extra Personal vorhalten müssen.
  • Jeder online gebuchte Termin ist ein Anruf weniger, den Ihr Praxispersonal entgegen nehmen muss. Sie entlasten Ihren Anrufbeantworter und sparen den Aufwand für das manuelle Beantworten von Terminanfragen,
    die per E-Mail kommen. So bleibt mehr Zeit für andere wichtige Dinge.
  • Sie behalten die volle Kontrolle über Ihre Termine. Denn: Sie entscheiden stets selbst, welche Termine Sie für die Online-Buchung freigeben.

 

Wie funktioniert die Online-Terminbuchung?

Sie geben in ein webbasiertes Terminbuchungssystem bestimmte Termine ein, die Ihre Patienten online buchen können. Ihre Patienten rufen sich das Buchungssystem beispielsweise über Ihre Praxis-Homepage oder über das TK-Portal TK-ArztterminOnline auf. Im Buchungssystem ist für Ihre Patienten sichtbar, welche Termine Sie für die Online-Buchung zur Verfügung gestellt haben. Die Patienten wählen nun einen passenden Termin aus und wenige Klicks später ist dieser verbindlich mit Ihnen gebucht.

Welche Online-Terminbuchungssysteme gibt es?

Es gibt verschiedene Anbieter von Online-Terminbuchungssystemen am Markt. Diese unterscheiden sich im Preis und in der Funktionalität. Einige Anbieter berechnen eine pauschale monatliche Nutzungsgebühr, die etwa zwischen 10 und 60 Euro liegt (je nach Umfang der Software). Andere wiederum verlangen einen bestimmten Betrag je erfolgter Terminbuchung. Der Umfang der Software unterscheidet sich zum Teil erheblich. Es gibt Systeme, die sich auf die reine Online-Buchung von Terminen beschränken. Andere Systeme lassen beispielsweise eine Verknüpfung der Terminbuchung mit der Reservierung von Ressourcen wie Räume, Geräte und Personal zu.

Welche individuellen Gestaltungsmöglichkeiten gibt es?

In der Regel können Sie mit den gängigen Online-Terminbuchungssystemen eine beliebige Zahl von verschiedenen Terminarten sowie deren jeweilige Dauer festlegen. Sie können auch einstellen, ob eine Terminart z. B. immer an bestimmten Wochentagen und zu bestimmten Zeiten angelegt werden soll. Bei einigen Systemen können Sie zudem ergänzende Hinweise für Ihre Patienten formulieren: z. B. ob bestimmte Dokumente mitgebracht werden müssen oder Patienten nüchtern erscheinen sollen etc. Manche Buchungssysteme erlauben auch einen vorgeschalteten Dialog. Die Patienten beantworten von Ihnen vorgegebene Fragen und bekommen dann je nach Antwort nur bestimmte Termine bzw. Terminarten angezeigt. Es gibt Buchungssysteme, bei denen Sie auch festlegen können, wie oft ein Patient bei Ihnen einen Termin online buchen darf: von ohne Beschränkung bis einmal pro Quartal ist hier Vieles möglich. Frei gestalten können Sie häufig auch den Inhalt der Terminbestätigungs-Mail, die Ihr Patient nach einer Terminbuchung erhält. Die meisten Buchungssysteme bieten zudem Erinnerungsfunktionen per Mail oder SMS.

Wie kann Missbrauch verhindert werden?

Manche Buchungssysteme sehen z. B. kostenfreie Benutzerkonten für die Patienten vor. Bei der Registrierung müssen die Patienten beispielsweise ihren Namen, Geburtsdatum, Krankenkasse und E-Mail-Adresse angeben. Anschließend erhalten sie eine Bestätigungsmail mit einem Aktivierungslink. Erst wenn das Benutzerkonto aktiviert wurde, können Termine gebucht werden. Andere Systeme arbeiten etwa mit einem mobilen SMS-TAN-Verfahren. Hier müssen die Patienten ihre Handy-Nummer angeben. Anschließend erhalten sie eine TAN-Nr. per SMS auf ihr Handy. Erst wenn die TAN auf der Buchungsseite eingegeben wurde, wird die Terminbuchung ausgeführt.

Besteht ein erhöhtes Risiko an Terminausfällen?

Nach den bisherigen Erfahrungen und Rückmeldungen von Ärzten, ist diese Gefahr bei der Online-Terminbuchung nicht größer als bei der telefonischen Terminvergabe. Viele Buchungssysteme bieten automatische Terminerinnerungen per Mail oder SMS an. Dies kann sogar zu einer Reduktion der Ausfallquote führen. Einige Terminbuchungsanwendungen ermöglichen es den Patienten zusätzlich auch, einen online gebuchten Termin bei Bedarf auch online wieder abzusagen (ebenfalls unabhängig von der telefonischen Erreichbarkeit der Praxis). Ein online abgesagter Termin kann sofort von einem anderen Patienten wieder gebucht oder von Ihrem Personal persönlich vergeben werden. Je nach Buchungssystem können Sie ferner bestimmte Patienten für weitere Online-Buchungen sperren, wenn diese wiederholt nicht zu einem Termin erschienen sind.

Wie nutzen meine Kollegen die Online-Terminbuchung?

In unserem Portal TK-ArztterminOnline finden Sie bereits mehr als 2.000 Ärzte, die eine Online-Terminbuchung anbieten. Schauen Sie sich auf unserem Portal um, welche Buchungssysteme Ihre Kolleginnen und Kollegen nutzen und welche Termine diese für die Online-Buchung freigegeben haben.

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Online-Terminbuchungssysteme

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Weitere Informationen

Ergebnisse der TK-Förderstudien 2013 und 2014

Was sagen Ärzte, die die Online-Terminbuchung bereits getestet haben?

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